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Augsburg behält die Oberhand im Derby gegen Nürnberg

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG) Im Curt-Frenzel-Stadion empfingen die Augsburger Panther die Nürnberg Ice Tigers zum nächsten bayerischen Derby. Die Schwaben punkteten in den letzten drei Spielen und befanden sich im Aufwärtstrend. Nürnberg gewann von den vergangenen vier Partien drei Mal und wollte sich unter den Pre-Playoff Plätzen festsetzen. Bisher gab es 125 Begegnungen zwischen diesen beiden Kontrahenten. 50 Mal ging Augsburg bislang als Sieger vom Eis.

 

Schließlich siegten die Augsburger Panther dank einer hervorragenden vierten Reihe und dem drei Punkte Spiel von Adam Johnson am Ende mit 3:1. Nürnberg scheiterte an seiner mangelhaften Chancenverwertung und am bärenstarken Dennis Endras.

 

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(Fotoquelle: Presse Augsburg, Wolfgang Czech)

 


Augsburg holte, nach dem vergangenen sehr erfolgreichen Sechs-Punkte Wochenende, in Schwenningen am 2.12. zumindest einen Punkt und wollte diesen Schwung mitnehmen und heute nachlegen, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht zu verlieren.

 

Nürnberg war zuletzt gut in Fahrt und musste nur gegen den Tabellenführer aus München klein beigeben. Das Team um Headcoach Tom Rowe hatte vor, seinen Rang neun weiter zu untermauern und gleichzeitig den Blick in Richtung Top 6 zu richten. Die Ice Tigers konnten heute nur mit drei kompletten Reihen auflaufen.

 

AEV führt früh, Ice Tigers gleichen verdient aus

 

Der AEV begann früh mit dem ersten Powerplay. Grad bei den Strafzeiten musste Nürnberg aufmerksamer sein. Die Gastgeber zogen ein sehr strukturiertes Überzahlspiel auf mit gutem zielstrebigem Passspiel. Adam Payerl verbuchte dabei die beste Einschussgelegenheit. Die Ikone und Urgestein Patrick Reimer auf Seiten der Ice Tigers bestritt heute sein 1.046 Match, Chapeau! Es entwickelte sich ein flottes Spiel, in dem in der 8. Spielminute die Hausherren in Person von Adam Johnson in Führung gingen. Bei Niklas Längers Distanzschuss von der blauen Linie hielt er sein Spielgerät erfolgreich hinein. Augsburg hatte sich das Momentum erarbeitet und die Fans sorgten für Gänsehautstimmung.

 

Dennis Endras verbrachte bisher einen recht ruhigen Spätnachmittag in seinem Gehäuse. Nürnberg kam peu á peu besser ins Spiel, ohne allzu viel Gefahr auszustrahlen. Das änderte sich schlagartig, als die Gäste gleich drei Möglichkeiten hintereinander verzeichneten. Nürnberg konterte dann sehr effektiv, denn Tyler Sheehy sorgte in der 14. Spielminute für den eiskalten Ausgleich. Gerade bei 5 gegen 5 agieren die Ice Tigers als bestes Team der Liga mit den meisten Toren. Tim Fleischer hatte die Führung auf seinem Schläger. Auf der Gegenseite verpasste Justin Volek knapp und Roman Kechter wurde gerade noch abgedrängt. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten absolvierte Nürnberg inzwischen eine solide Auswärtspartie.

 

Johnson: “It was a nice shot from Nikki (Länger). We had too many turnovers so far, we need to come out harder.“

 

Doppelschlag von Augsburg

 

Analogie zum ersten Drittel, denn Nürnberg musste schon wieder sehr früh eine Strafe hinnehmen. Dauerte es im zu Beginn des Spiels noch 62 Sekunden, so musste der Sünder dieses Mal schon nach 27 Sekunden in die Kühlbox. Dies schmeckte Coach Tom Rowe sicher nicht und diese Undiszipliniertheit wurde schließlich auch bestraft, denn Wade Bergmans Gewaltschuss fand in der 22. Spielminute sein Ziel. David Stieler avancierte mittlerweile zum Dauerspieler beim AEV. Schlitzohr Tyler Sheehy hätte mit seinem genialen Move beinahe getroffen, doch Dennis Endras war zur Stelle. Kurz danach, in der 27. Spielminute, hatte Justin Volek mehr Glück bei seinem dritten Saisontreffer; es gab keine Abwehrchance für Leon Hungerecker. Die Ice Tigers wurden nun bissiger und Tim Fleischer hätte es fast geschafft. Dennis Endras parierte dann großartig gegen Dane Fox und auf der Gegenseite wehrte Leon Hungerecker bravourös gegen Sebastian Wannström ab. 

 

Aus Sicht der Hausherren, die ohnehin die fairste Mannschaft in der Liga sind, war es eine äußerst disziplinierte Performance bisher. Und schon wieder saß ein Gästeakteur auf der Sünderbank. Bisher konnte der AEV einmal diese numerische Überlegenheit nutzen. Kaum wieder komplett ließ der Übeltäter Dane Fox, der gerade von der Strafbank kam, eine große Möglichkeit liegen, da die Scheibe zwischen Schoner und Pfosten hängenblieb.

 

Sheehy: We need to stay out of the box. We need some traffic in front of the goal and we have to capitalize our chances.”

 

Nürnberg rennt an, der AEV verwaltet geschickt

 

Im Schlussabschnitt kassierten die Gäste ausnahmsweise keine Strafe, sondern konnten selbst sehr früh zum ersten Mal in Überzahl agieren. Und es kam noch besser für die Nürnberger, denn ein zweiter Augsburger gesellte sich hinzu auf die Strafbank. Das bedeutete 86 Sekunden doppelte numerische Überlegenheit. Dennis Endras erwies sich als Turm in der Abwehrschlacht. Nürnberg tat sich recht schwer und konnte diese Gelegenheit nicht ummünzen. Man ließ einfach zu viel liegen in diesem Derby. Langsam brach die Crunch Time an im Curt-Frenzel-Stadion, wo die Fans unermüdlich ihre Akteure nach vorne peitschten. Augsburg tat aktuell nur das Nötigste, um sich keinen Konter einzufangen. Defense first lautete das Motto nun. Zweieinhalb Minuten vor der Schlusssirene nahm Headcoach Tom Rowe seinen Keeper vom Eis und ging All in. Patrick Reimers Energieleistung im Coast to Coast war nicht von Erfolg gekrönt, kurz vor seinem 40. Geburtstag am 10.12. Alle Bemühungen fruchteten nicht mehr und somit nahm Augsburg weitere wertvolle Zähler mit, obwohl alle Statistiken im letzten Drittel gegen die Heimmannschaft sprachen. 

 

In der aktuellen Tabelle rangierte man nun sogar vor dem amtierenden deutschen Meister aus Berlin und verließ damit die Abstiegsränge. 

 

Lobach: “Die Chancenverwertung war nicht gut genug, im 5 gegen 3 musst du halt ein Tor schießen. Wir müssen erst noch die Videoanalyse machen und uns zusammensetzen und schauen, was gut war.“

 

Volek: “Ich war freigestanden, bekam einen super Pass. Wir geben immer unser Bestes und Derbys gefallen mir immer ganz gut. Nürnberg liegt mir. In Schwenningen war es ärgerlich in der Overtime, aber vier Punkte gegen direkte Kontrahenten nimmt man gerne mit. Defensiv spielen wir schon lange gut, unser System klappt inzwischen sehr gut.“

 

Augsburger Panther – Nürnberg Ice Tigers 3:1 (1:1|2:0|0:0)

 

Tore:

1:0 |08.| Adam Johnson (Länger, Trevelyan)

1:1 |14.| Tyler Sheehy (Mebus, MacLeod)  

2:1 |22.| Wade Bergman (Johnson, Wannström) PP1

3:1 |27.| Justin Volek (Trevelyan, Johnson)  

 

Zuschauer: 5.335

 

Haupt-Schiedsrichter: Iwert (GER) / Ansons (LAT)

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Endras, Lamb, Länger, Barinka, LeBlanc, Payerl, Haase, Bergman, Broadhurst, Clarke, Saponari, Rogl, Sacher, Kuffner, Stieler, Wannström, Johnson, Volek, Trevelyan.

 

Nürnberg: Hungerecker, Weber, Shaw, Reimer, Schofield, Fox, Parlett, Bodnarchuk, Sheehy, MacLeod, Schmölz, Mebus, Merkl, Lobach, Fleischer, Hede.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



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