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Effiziente Wolfsburger siegen in Augsburg

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG) Im Curt-Frenzel-Stadion kam es zum Aufeinandertreffen der Augsburger Panther mit den Grizzlys aus Wolfsburg. Während die Fuggerstädter am Mittwoch in Straubing mit leeren Händen heimreisten, gelang den Grizzlys der zweite Heimsieg in Folge. Der AEV wollte unbedingt wieder mal zuhause erfolgreich sein und Wolfsburg schielte weiter nach oben in der Tabelle. 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)   An Markus Keller lag es nicht, dass Augsburg heute Abend den Kürzeren zog

 


Interessante Randnotiz: Schiedsrichter Lasse Kopitz absolvierte übrigens seit dem 19.10.22 sein insgesamt 1000. DEL-Spiel, wenn man alle seine Matches in den früheren Vereinen mit dazuzählt. Schließlich kassierten die Augsburger Panther eine denkbar knappe 2:3 Heimniederlage gegen clevere Wolfsburger, die an den Adler Mannheim vorbeizogen und nun auf Platz drei der Tabelle rangieren.

 

Augsburg musste nach der Pleite gegen Bremerhaven auch am Pulverturm eine herbe Pleite einstecken und war vor heimischen Fans auf Wiedergutmachung aus. Das letzte Heimspiel wollte man so schnell wie möglich vergessen machen und heute Abend eminent wichtige Zähler mitnehmen, um die Pre-Playoff Plätze anzuvisieren. David Warsofsky pausierte in diesem Match, dafür konnte Vinny Saponari doch mitwirken und Wade Bergman stabilisierte die Defensive.

 

Lamb: „There were lots of personal mistakes. We are playing horrible hockey right now, but we try to sort out our problems. Of course, we miss some players (Matt Puempel e.g.) a lot. However, at the end of the day there is no excuse. We try to get the job done. Wolfsburg is well structured and they have a very fast team.”

 

Wolfsburg demonstrierte in seinen vergangenen beiden Heimauftritten das gewohnte Grizzlys Hockey und beabsichtigte auch auswärts wieder mal zu punkten, was zuletzt in der Partie am Seilersee und in Turku Anfang Oktober gelang. Auch dank des Doppelpacks vom quirligen Laurin Braun zuletzt reisten die VW-Städter mit breiter Brust nach Augsburg. Ihr Headcoach Mike Stewart kehrte an seine alte Wirkungsstätte zurück und war sicher hochmotiviert.

 

Braun: „Durch die Ausfälle wächst man besser zusammen, es wird von Spiel zu Spiel besser. Wenn man hinten sicher steht, kann man auch mit einem oder zwei Toren gewinnen, Hauptsache wir stehen da oben. Ich sollte schon ein wenig Verantwortung übernehmen, die Jungs führen. Ich hoffe, dass es so weitergeht. Kein Team ist mehr zu unterschätzen, die Liga ist zu eng geworden, jeder kann jeden schlagen. Die werden Gas geben, wir müssen aufpassen. Wir müssen stabiler stehen, grad der dritte Stürmer muss hier auch mehr rückwärts agieren.“

 

DEL Debut Tor für Hanke gleicht frühen Rückstand aus

 

Die Hausherren hatten fest vor, nicht schon wieder in Rückstand zu geraten, sondern selbst die Partie zu bestimmen und in Führung zu gehen. Markus Keller musste dann sofort seine ganz Klasse auspacken, um gegen Valentino Klos zu retten. Die Gäste übten gleich mal gehörig Druck aus, doch Augsburg kam auch sehr gut aus der Kabine und setzte sofort Nadelstiche mit gutem Zug zum Tor. In der 6. Spielminute war das Unterfangen der Fuggerstädter zunichte gemacht, denn Dominik Bittner netzte zur Wolfsburger Führung ein. Der Assistgeber Luis Schinko absolvierte heute sein 50. DEL-Spiel.

 

Der AEV schüttelte sich kurz und erarbeitete sich gute Möglichkeiten. Vinny Saponari tankte sich toll durch, doch sein Schuss war zu zentral. Nur wenige Sekunden später in der 10. Spielminute markierte der erst 19-jährige Christian Hanke in seinem erst vierten Match mit seinem ersten DEL-Tor den Ausgleich. Augsburgs Verteidigung war zeitweise unaufmerksam und löchrig und gewährte den Gästen brandgefährliche Aktionen vor Markus Keller. Solche Nachlässigkeiten musste das Team um Headcoach Peter Russell abstellen. Es war eine flotte Begegnung mit wenigen Unterbrechungen und ohne Strafzeiten.

 

Hanke: „Es war eine glückliche Situation, aber ich freue mich natürlich. Ich war schon aufgeregt, nach dem Tor kriegt man gleich eine zweite Lunge. Die Jungs haben mich beruhigt. Wir dürfen keine Turnovers in der eigenen neutralen Zone zulassen, aber wir sind auf einem guten Weg.“

 

Payerl dreht die Partie, Top Einzelleistung von Machacek

 

Im Mittelabschnitt spielten beide Teams weiter munter nach vorne, doch Leichtsinnsfehler in der Augsburger Defensive ermöglichten Fabio Pfohl die erste dicke Chance, doch Markus Kellers Fanghand war zur Stelle. Die ersten fünf Minuten gehörten den Gästen, die sich nun aber dem ersten Augsburger Powerplay erwehren mussten. Diese numerische Überlegenheit gestalteten die Hausherren sehr zielstrebig und in der 26. Spielminute drehte Adam Payerl dank seiner Hartnäckigkeit das Spiel zugunsten seiner Farben.

 

Für den AEV war es wichtig zu wissen, dass das Powerplay gleich richtig klappte. Die Gastgeber wollten gleich nachlegen und forcierten ihre Bemühungen bevor sie sich selbst zum ersten Mal in Unterzahl befanden. Das Penalty Killing funktionierte sehr gut, doch gegen die Energieleistung von Spencer Machacek in der 30. Spielminute hatte Markus Keller keine Chance. Somit waren die Special Teams auf beiden Seiten sofort erfolgreich. Im zwei auf eins verpasste Darren Archibald die Führung, weil dies noch ein Schläger eines Augsburgers im letzten Moment verhinderte. Lambs Distanzschuss verfehlte das Ziel nur knapp und dann gab es den Fight zwischen Adam Payerl und Ryan Button. Nun war das Publikum hellwach im Augsburger Hexenkessel Curt-Frenzel-Stadion.

 

Wolfsburg setzte sich dann etwas fest in der Zone der Fuggerstädter. Die Begegnung wurde immer hitziger und nickliger. Terry Broadhurst visierte das Außengestänge an und man trennte sich weiterhin mit einem Remis in die zweite Pause.

 

Machacek: „Both teams are playing hard, it was a good answer back. We got to bring our best in the third period, we need to simplify our game.”

 

Grizzlys kontern eiskalt

 

Im dritten Drittel wollten die Augsburger alles daransetzen, ihre schlechte Bilanz gegen den heutigen Gegner aufzupolieren. Es konnten nur zwei von 13 Partien gewonnen werden. T.J. Trevelyan verpasste den erfolgreichen Abschluss und auf der Gegenseite profitierten die Gäste erneut von unnötigen Aufbaufehlern, um zu Chancen zu kommen. Ryan Kuffner tauchte dann gefährlich vor Dustin Strahlmeier auf. Beim Konter der Wolfsburger, mitten hinein in die Augsburger Drangphase, erzielte Jean-Christophe Beaudin nach Sahnepass von Spencer Machacek in der 47. Spielminute den dritten Treffer der Grizzlys. 

 

Vinny Saponari hatte dann den Ausgleich auf seinem Schlägerblatt, was von den Schiedsrichtern überprüft wurde, zumal sich das Tor kurz aus der Verankerung löste und der Verlauf des Pucks analysiert werden musste. Der AEV hatte nun das Momentum auf seiner Seite, aber die Scheibe wollte einfach nicht ins Gehäuse rein. Der Druck war nun spürbar größer seitens der Gastgeber, doch Dustin Strahlmeier war Meister seines Fachs. Wolfsburg spielte die Partie clever herunter und setzte auf seine Konterfähigkeiten.

 

Die letzten drei Minuten brachen an: wann würde Markus Keller das Eis verlassen?  Die Grizzlys verhinderten lange den klaren Scheibenbesitz der Hausherren und die Sekunden verronnen. Knapp 40 Sekunden vor der Schlusssirene kam der sechste Feldspieler, doch es war zu spät für ein Erfolgserlebnis der Hausherren.  

 

Möser: „Wenn man auswärts gewinnt, gerade hier in Augsburg, ist es toll. Wir hatten zuletzt einen straffen Terminplan, wir sind happy. Defensiv war es von beiden Teams ein gutes Spiel, die Kleinigkeiten haben letztlich entschieden. Wir haben unsere Chancen genutzt, deswegen haben wir gewonnen.”

 

Payerl: “We play overall good hockey, we had enough chances to score tonight. We made little mistakes, turnovers, have to find ways to correct it. We have a resilient group here, we battle through and focus on the three points in the next game.“

 

Augsburger Panther – Grizzlys Wolfsburg 2:3 (1:1|1:1|0:1)

 

Tore:

0:1 |06.| Dominik Bittner (Schinko)

1:1 |10.| Christian Hanke (Trevelyan, Volek)

2:1 |26.| Adam Payerl (Broadhurst, Lamb) PP1

2:2 |30.| Spencer Machacek (Archibald) PP1

2:3 |47.| Jean-Christophe Beaudin (Machacek, Dumont)

 

Schiedsrichter: Gofman (RUS) / Kopitz (GER)

 

Zuschauer: 3.768

 

1. Drittel Statistik:        6:7 Schüsse, 10:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

2. Drittel Statistik:        11:6 Schüsse, 9:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 9:9

3. Drittel Statistik:        9:4 Schüsse, 4:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Keller, Gregorc, Sacher, Payerl, LeBlanc, Kuffner, Lamb, Rogl, Wannström, Clarke, Broadhurst, Haase, Bergman, Saponari, Soramies, Johnson, Länger, Hanke, Volek, Trevelyan.

 

Wolfsburg: Strahlmeier, Murray, Krupp, Schinko, Morley, Archibald, Button, Wurm, Braun, Jeffrey, Fauser, Bittner, Möser, Dumont, Beaudin, Machacek, Raabe, Reichel, Pfohl, Klos.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



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DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

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