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Augsburg ringt Iserlohn nieder und holt drei wertvolle Punkte

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG)  Im Curt-Frenzel-Stadion waren heute Abend die Iserlohn Roosters zu Gast bei den Augsburger Panthern. Kellerduell in der PENNY DEL: beide Teams waren zum Siegen gezwungen, um endlich aus dem unteren Tabellenende herauszukommen und Anschluss an die begehrten Pre-Playoff Plätze zu halten. Schließlich bezwangen die Augsburger Panther die Iserlohn Roosters am Ende knapp mit 5:4 dank eines Doppelpacks von Ex-Rooster Michael Clarke und einem Drei Punkte Spiel von Terry Broadhurst.

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)  Rückkehrer Adam Payerl trifft für seinen AEV

 


Augsburg musste in den beiden letzten Partien Federn lassen und bleib sieg- und punktlos. Sie wollten an den Heimerfolg gegen Düsseldorf heute Abend anknüpfen und wieder in die Erfolgsspur gelangen. Insbesondere wollte das Team um Coach Peter Russell die Pleite in Bietigheim schnell wettmachen und den Fans das gewohnte Panther Hockey präsentieren. Noch nicht auflaufen konnten Blas Gegorc, der Langzeitverletzte Matt Puempel und zu allem Ungemach fiel wegen einer Oberschenkelverletzung heute auch der etatmäßige Number One Goalie Dennis Endras aus. Ca. vier Wochen muss Augsburg auf ihn verzichten. Die gute Nachricht war die Rückkehr von Adam Payerl.

 

Moeser: „Unsere Augen sind auf, wir beobachten den Markt, aber im Moment gibt es noch nichts Konkretes. Die Stimmung ist immer schwer und gedrückt bei Niederlagen, das gute Gefühl fehlt noch. Die Jungs sind jetzt gut drauf in der Kabine, es gibt keine Ausreden mehr, jeder freut sich auf das Spiel.”

 

Iserlohn konnte erstmals nach sechs Niederlagen in Folge zuhause gegen starke Kölner einen Dreier einfahren. Dieser Sieg war wie Balsam auf ihrer Eishockey Seele und wurde von den Fans frenetisch gefeiert. Das Team um Headcoach Kurt Kleinendorst setzte viel Hoffnung auf den Neuzugang aus Lettland, Kaspers Daugavins, der sich stetig besser in die Mannschaft integriert und ein wichtiger Faktor sein wird. Pierre Labrie fiel wegen eines Fussbruchs ausu nd Colin Ugbekile fehlte krankheitsbedingt.

 

Ankert: „Die aktuelle Tabellensituation ist schon ein Thema, aber es ist noch früh und wir müssen die Ruhe bewahren. Das Match gegen Köln war enorm, v.a. die Art und Weise, wie wir gespielt haben. Heute ist es ein sehr wichtiges Spiel, wir wollen nachlegen, es soll keine Eintagsfliege gewesen sein. Wir wollen mehr Konstanz reinbringen.”

 

Tim Bender sorgt für Roosters Glücksgefühle, Michael Clarke trifft gegen seine Ex-Kollegen

 

Beide Mannschaften legten primär den Fokus auf einfaches Hockey, um unnötige Fehler von Anfang zu vermeiden. Bei den Gästen absolvierte der junge Nils Elten sein erstes DEL-Match und Iserlohn durfte gleich mal Powerplay üben. Markus Keller war schon früh gefordert. Michael Clarke traf heute auf seine ehemaligen Teamkollegen vom Seilersee. Die Hausherren waren sicherlich bemüht, ihre bisherige desaströse Bilanz im ersten Drittel von 2:9 Toren aufzubessern.  Hier hatten die Roosters was dagegen, denn Tim Bender netzte gleich bei seinem ersten Spiel nach dem Wechsel aus Nürnberg zum Führungstreffer ein. Das war ein perfekter Einstand für den Neuzugang in der 8. Spielminute.

 

Das erste Augsburger Powerplay erzielte nicht die gewünschte Wirkung, ganz im Gegenteil, denn fast hätte es den Shorthander gegeben. Rückkehrer Adam Payerl sorgte nun für Gefahr vor Andreas Jenike, der dann mit seinem Schoner gegen Michael Clarke rettete, doch dessen nächsten Versuch in der 17. Spielminute konnte der Keeper der Iserlohner nicht mehr entschärfen. Somit hatte dieses Match schon seine besondere Geschichte, denn der Torschütze stand zuletzt am Seilersee unter Vertrag.

Buschmann: „Es fühlt sich gut an, wieder zu spielen. Ich möchte mein Bestes geben. Wir sind gut gestartet für ein Auswärtsspiel, danach zu viele Scheiben verloren und zu viele Konter zugelassen. Der Andy hat uns gut im Match gehalten. Wir haben hart gearbeitet, in der offensiven Zone müssen wir mehr Chancen kreieren. Das müssen wir im zweiten Drittel umsetzen.”

 

Clarke on Fire, Daugavins gleicht aus und Ankert markiert die Führung

 

Im Mittelabschnitt gab es zunächst je eine Strafe gegen jede Mannschaft und der AEV ging an diesem Abend erstmals in Front erneut durch Michael Clarke, der nun in der 23. Spielminute seinen Doppelpack schnürte. Dies war sogar ein Unterzahltreffer, denn die Sauerländer standen mit einem Mann mehr auf dem Eis. Iserlohn beging zu viele Leichtsinnsfehler und leistete sich unnötige Scheibenverluste, woraus auch der Gegentreffer resultierte. Roosters Keeper Andi Jenike musste des Öfteren die Kohlen aus dem Feuer holen und in brenzligen Situationen für seine Vorderleute retten. Die Fans wurden danach auch Zeuge eines Fights zwischen Sena Acolatse und Samuel Soramies, für den beide fünf Minuten in die Kühlbox mussten.

 

Nachdem die Augsburger lange eingeschnürt wurden und platt wirkten, zog der Lette Kaspers Daugavins nach perfektem Pass auf und davon und glich in der 36. Spielminute aus. Pikante Randnotiz, denn der Lette spielte mit der Nummer von Christian Hommel, was eine besondere Bewandtnis hatte: Daugavins sollte damit drei Tore erzielen und die 80 Strafminuten des ehemaligen Iserlohners erreichen.

 

Zumindest die drei Treffer gelangen ihm schon.Augsburg bekam die Möglichkeit in Überzahl erneut in Führung zu gehen, doch die Scheibe trudelte vor der Linie bevor sie von einem Iserlohner aus der Gefahrenzone befördert wurde. In der 39. Spielminute fand ein eher harmloser Schuss von Torsten Ankert vorbei an allen Spielern vor Markus Keller seinen Weg ins Ziel. Es war der erste Saisontreffer für den Kapitän der Roosters, der zuvor erst eine Strafe abgesessen hatte. Der AEV Goalie sah dabei nicht gut aus.

 

Hanke: „Ich war ziemlich nervös am Anfang, bin dann aber gut reingekommen, es wird schon werden. Wir haben einfache Fehler gemacht sind aber das bessere Team. Wir müssen Druck ausüben und zusammenhalten, dann klappt es auch.”

 

Torreiches letztes Drittel

 

Im dritten Drittel war der Alleingang von Adam Johnson der erste Hingucker für die Fans. Mit der Rückhand marschierte er durch die Iserlohner Zone, bleib aber am Ende glücklos. Auf der anderen Seite verpasste Kris Foucault knapp bei einem genialen Pass von Torsten Ankert. Headcoach Peter Russell gab auch seiner vierten Reihe genügend Eiszeit, so dass DEL-Debütant Christian Hanke sich profilieren konnte. In der 47. Spielminute bugsierte der Schwede Sebastian Wannström den Puck in einer perfekten Hand-Augenkoordination scheinbar zum Ausgleich ins Gehäuse, doch ein intensiver Videobeweis musste letzte Klarheit bringen über diesen kuriosen Treffer. Letztlich blieb es bei der On Ice Entscheidung der Schiedsrichter, es war ein gutes und vor allem sehenswertes Tor.

 

Nun war das Momentum wieder auf der Seite der Gastgeber, die im Powerplay agierten und schon nach acht Sekunden zur Führung trafen. Torschütze war Adam Payerl in der 49. Spielminute und die Panther wollten sofort nachlegen. Andi Jenike parierte bravourös gegen David Stieler. Adam Johnson machte wohl mit dem 5:3 in der 55. Spielminute den Deckel drauf, doch nur knapp eine Zeigerumdrehung, genau 69 Sekunden später, verkürzte Casey Bailey, was eine spannende Schlussphase einläutete. Wann würde man den Goalie ziehen auf Seiten der Gäste? Die Sekunden verrannen, doch schließlich mühten sich die Augsburger Panther zu einem wertvollen 5:4 Heimsieg gegen aufopferungsvoll kämpfende Iserlohner, die sich erneut durch viele individuelle Fehler um die Früchte des möglichen Erfolgs brachten.

 

Bender: „Wenn wir so wie die ersten 15 Minuten gespielt hätten, dann hätten wir Erfolg gehabt. Unsere Chancenverwertung ist ein Thema, Wir spielen ein Drittel gut, dann aber wieder Voll Chaos.”

 

Broadhurst: I caught a little bug, but I am getting better. It was a wild one, good for the crowd. We created a lot of our problems by ourselves. We need to be smarter with changes with the puck handling. It was a good game for me, I get used to the league.“

 

Augsburger Panther – Iserlohn Roosters 5:4 (1:1|1:2|3:1)

 

Tore:

0:1 |09.| Tim Bender (O‘Connor, Bailey)

1:1 |17.| Michael Clarke (Broadhurst)

2:1 |23.| Michael Clarke (Broadhurst) SH1

2:2 |36.| Kaspers Daugavins (O’Connor, Bender)

2:3 |39.| Torsten Ankert (Ziegler, Bermann)

3:3 |47.| Sebastian Wannström (Bergman)

4:3 |49.| Adam Payerl (Broadhurst, Lamb) PP1

5:3 |55.| Adam Johnson (Stieler, Saponari)

5:4 |56.| Casey Bailey (Foucault)

 

Schiedsrichter: Frano (CZE) / Schukies (GER)

 

Zuschauer: 4.917

 

1. Drittel Statistik:        14:5 Schüsse, 12:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:4

2. Drittel Statistik:        8:8 Schüsse, 16:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 7:9

3. Drittel Statistik:        10:17 Schüsse, 12:18 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Keller, Warsofsky, Sacher, Wannström, Broadhurst, Clarke, Lamb, Rogl, Payerl, Soramies LeBlanc, Bergman, Stieler, Johnson, Saponari, Länger, Volek, Trevelyan, Hanke.

 

Iserlohn: Jenike, O’Connor, Bender, Ziegler, Cornel, Bergmann, Buschmann, Acolatse, Daugavins, Bailey, Foucault, Elten, Ankert, Brown, Alanov, Rutkowski, Streu, Broda, Raedeke, Busch.

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

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