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Red Bulls Salute 2022 in Kitzbühel - München sang- und klanglos, Salzburg im Finale

 

Red Bulls Salute 2022 (Kitzbühel/CD) Bereits zum vierten Mal in Folge fand das internationale Eishockeyturnier Red Bulls Salute in Kitzbühel statt. Am Samstag den 13.08.2022 trafen sich in den beiden Halbfinals der EHC Red Bull München und der tschechische Championsleague Vertreter HK Mountfield, sowie im Abendspiel der die beiden amtierenden Meister EC Red Bull Salzburg und der EV Zug aus der Schweiz.

 

 

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(Foto: Marija Diepold)

 


München musste sich vor 850 Zuschauer in Kitzbühel mit eine deutlichen 1:7 (0:4|1:0|0:3) Niederlage gegen den HK Mountfield geschlagen geben. Das einzigste Tor für die Red Bulls erzielte Austin Ortega. 

 

 

Kein Abtasten im Anfangsdrittel

 

Die Partie nahm sofort von Beginn an Fahrt auf und es wurde intensiv auf dem Eis von beiden Seiten agiert. Mountfield musste im ersten Drittel durch einen Check einen verletzten Spieler beklagen, der frühzeitig in die Kabine fuhr. Spielerisch und von der Geschwindigkeiten waren die Tschechen den Münchnern überlegen und so konnten diese innerhalb von nur 60 Sekunden durch zwei Abpraller mit 0:2 in Führung gehen. 

 

München konnte kaum offensive Akzente setzen und so klingelte es in den ersten zwanzig Minuten noch zwei Mal für Mountfield, besonders bitter war das 0:4 kurz vor der Drittelpause mit einem unhaltbaren Schlagschuss in Unterzahl. Die Tschechen wirkten eingespielt und München muss sich um einiges steigern um nicht weiter unterzugehen. 

 

Ein besseres zweitesn Drittel für München

 

Die Mannen von Don Jacksson konnten sich im Mittelabschnitt einige Torchancen erarbeiten, Maxi Kastner verpasste (28.) nur knapp das fast leere Tor. Beim 1:4 Anschlusstreffer von Austin Ortega (35.) durch einen platzierten Handgelenkschuss keimte dann Hoffnung auf Seiten Münchens auf, denn kurz darauf gab es eine Überzahlmöglichkeit, doch Mountfield stand sicher und kompakt in der Abwehr und verhinderte somit einen weiteren Treffer der Red Bulls. 

  

Mountfield macht halbes Dutzend voll

 

Auch im Schlussabschnitt gab es für den EHC Red Bull München nichts zu holen. Zwar wurde der finnische Schlussmann Kiviaho des öfteren von den Münchnern Angreifern geprüft, doch die Tore fielen auf der anderen Seite und so stand es nach 60. Minuten sang- und klanglos 1:7 aus Sicht der Münchner. Don Jackson nahm zwar bei über 7 Minuten vor dem Ende aus den Birken aus dem Kasten und versuchte mit sechs Feldspieler anzugreifen, jedoch kam man zu keinem weiteren Treffer und musste in der Schlussphase noch zwei weitere Treffer durch Scerbak hinnehmen.

  

Mit dieser Niederlage spielt der zweifache Gewinner aus München morgen Nachmittag um den 3. Platz gegen den EV Zug, die das zweite Halbfinale verloren haben. Mountfield trifft bei der ersten Teilnahme im morgigen Finale auf den zweifachen Turnieresieger Red Bulls Salzburg.

 

 

EHC Red Bull München - HK Mountfield 1:7 (0:4|1:0|0:3)

Tore: 
0:1|07.|Jakub Lev
0:2|08.|Christophe Lalancette
0:3|15.|Michael Gaspar
0:4|19.|Kevin Klima UZT
1:4|35.|Austin Ortega 
1:5|42.|Radek Smolenak
1:6|57.|Nikita Scerbak Emptynet
1:7|60.|Nikita Scerbak

Zuschauer:
850

 


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(Foto: Hannes Franke)

 

Bekanntlich wird das zweite Spiel des Turnier besser und so auch beim abendlichen Meisterduell zwischen den Red Bulls Salzburg und dem EV Zug, welches die roten Bullen mit 5:3 entscheiden konnten. 

 

 

Salzburg legt vor 

Bereits nach nur 55. Sekunden lief Dominique Heinrich alleine auf das EV Zug Tor zu und versenkte die Scheibe zur 1:0 Führung. Salzburg war aggressiv und mit viel Offensivpower und so konnte der Neuzugang Chay Genoway (9.) den Puck durch die Schoner von Hollenstein zum 2:0 arbeiten. Es ging danach munter hin und her und der schweizer Meister konnte aus kurzer Distanz zum 2:1 aufschliessen.  Bei diesem Treffer hatte der Nationalgoalie David Kickert keine Abwehrchance.

 

Den alten zwei-Tore-Vorsprung stellte dann Florian Baltram im Powerplay (14.), durch einen abgefälschten Schuss wieder her. Mit dieser Führung verabschiedeten sich die beiden Meister dann in die erste Drittelpause. 

 

Spannung wird aufrecht erhalten 

 

Der EV Zug drückt im zweiten Drittel auf das Gehäuse von Kickert, der einige Male sein Können unter Beweis stellen muss. Die Partie bleibt rasant und es geht hin und her. Strafzeiten sind Mangelware, obwohl die Zweikämpfe hart aber fair geführt werden. Die Schweizer halten die Partie weiterhin spannend, bei einem Passversuch von Gregory Hofmann wird die Scheibe unglücklich von einem Red Bulls Spieler zum 3:2 (33.) abgefälscht. Mit diesem Anschlusstreffer wird der Druck von Zug noch höher und Salzburg muss drei Minuten vor dem Ende des Drittels in Unterzahl agieren.

 

Mit Glück und vorallem Geschick retten die Red Bulls den knappen Vorsprung in die nächste Drittelpause.

 

Starkes Penaltykilling bringt den Sieg

 

Das letzte Drittel begann für die Salzburger erst mit einem Mann weniger auf dem Eis und dann sogar 1:12 Minuten in doppelter Unterzahl. David Kickert sorgte mit einigen Big-Saves dafür, dass diese brenzlige Situation schadlos überstanden werden konnte. Kurz darauf folgte die nächste Strafe für die Red Bulls und wieder zogen die Zuger ihr Powerplay auf um auf den vermeindlichen Ausgleich zu drücken, doch auch diese zwei Minuten blieben torlos. 

 

Wie so oft sollte sich das Sprichwort "... vergebene Chancen rächen sich" bewahrheiten, denn bei einem mustergültigen Konter konnte Troy Bourke das 4:2 (47.) markieren und sein Team auf Finalkurs bringen. Dann fiel doch noch das 4:3 und Zug läutete eine spannende Schlussphase ein, in der sie den Goalie vom Eis nahmen und drückten. Den Schlusspunkt in einem spannenden Halbfinale setzte dann Peter Schneider mit dem Emptynet-Goal.

 

 

EC Red Bull Salzburg - EV Zug 5:3 (3:1|0:1|2:1)

Tore:
1:0|01.|Dominique Heinrich
2:0|09.|Chay Genoway
2:1|12.|Gregory Hofmann
3:1|14.|Florian Baltram
3:2|33.|Gregory Hofmann 
4:2|47.|Troy Bourke
4:3|53.|Fabrice Herzog
5:3|60.|Peter Schneider Emptynet

 


 
 


 

Das „Red Bulls Salute“ wurde bereits zwischen 2005 und 2013 als international besetztes Einladungsturnier für europäische Topmannschaften ausgetragen. Ab 2010 diente es als Finalturnier der European Trophy, die letztmalig 2013 in Berlin ausgetragen wurde. Danach ging es in die neu gegründete Champions Hockey League über. 

 

Im Sommer 2017 ist das Turnierformat wieder zurückgekehrt und hat bei seiner ersten Neuaustragung in Garmisch-Partenkirchen Station gemacht (2017 und 2018). 2019 hat das Traditionsturnier erstmals wieder in Österreich – in Kitzbühel – stattgefunden, wo es dieses Jahr bereits zum vierten Mal ausgetragen wird und den Fans an zwei Turniertagen neuerlich internationales Top-Eishockey bietet. 

 

 

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(Foto: Citypress) 

 


 


 

 

 

 

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