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Augsburg unterliegt zum Auftakt des Dolomitencups 2022

 

PENNY-DEL (Neumarkt/HG)  In der Würth Arena in Neumarkt trafen im ersten Vorrundenmatch die Teams aus Augsburg und Dynamo Pardubice aufeinander. Während die Augsburger Panther als Rekordchampion bereits fünfmal dieses gut besetzte Turnier gewannen, reiste der tschechische Vertreter aus Pardubice zum ersten Mal nach Südtirol und gab dort sein Debut. Schließlich setzte sich Pardubice in einem ausgeglichenen hart umkämpften Match am Ende mit 0 zu 2 durch und Goalie Roman Will kam zu seinem ersten Shutout in diesem Turnier.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Die Augsburger Panther präsentierten sich rundumerneuert mit etlichen Neuzugängen im Kader und hinter der Bande. Als neuen Headcoach wurde Peter Russell aus Ravensburg in die Fuggerstadt gelotst, der den AEV wieder in die Erfolgsspur zurückführen sollte. Als weiteren Hochkaräter konnte Goalie Denis Endras aus der Kurzpfalz zurückgeholt werden, definitiv ein Königstransfer. Grundsätzlich konnten die meisten Akteure gehalten werden. Aus Krefeld heuerten Sacher und Volek bei den Panthern an, letzterer agiert derzeit bei der U20-WM und fehlte heute im Line Up. Ebenso konnte T.J. Trevelyan nicht auflaufen, da er leicht angeschlagen ist. Vom Rivalen Ingolstadt wurden Kuffner, Nationalspieler Soramies und der Olympionike Warsofsky in die Fuggerstadt gelotst. Zur Festigung der Offensive rekrutierte der AEV noch den Schweden Wännström vom schweizerischen Erstligaclub Ajoie. Schließlich wurde der hochtalentierte junge Center Antoine Morand von der Organisation der San Jose Sharks verpflichtet.

 

Lamb: “I can feel the excitement in the locker room, the boys are ready to go. I hope to have a successful season then, there a lot new faces and a new coaching staff, some new fresh faces. We hope to play quicker hockey and we appreciate the support of our fans.”

 

Der tschechische Dauerbrenner HC Dynamo Pardubice, der seit Gründung der heimischen Extraliga im Jahr 1993 dort ununterbrochen mitwirkt, kam mit sechs Meistertitel im Gepäck nach Neumarkt. Vor Beginn der 100. Jubiläumssaison in der Vereinsgeschichte freute sich der Club auf diesen Härtetest. Der Traditionsverein führte bereits berühmte Akteure wie Goalie Hasek oder Hemsky bzw. der zweimalige Stanley Cup Sieger Elias im Kader. Ihre Paradereihe mit Ceresnak, Radil, Ricka und Zohorna stach beim ersten Match hier in Neumarkt im Line-Up heraus.

 

Musil: “It is beautiful here between the mountains. I am not sure, what to expect. It will be a good experience and a challenge for us to play against other European teams. Since my brother is with me it will be something special for us. I have not seen the team of Augsburg. It’s gonna be a fast hockey style.”

 

Top Scorer Ricka macht den Unterschied

 

Für Pardubice, deren etatmäßiger Headcoach derzeit bei der U20-WM in Kanada weilt, startete der renommierte Goalie aus der KHL, Roman Will im Tor, während auf der Gegenseite Dennis Endras das Augsburger Gehäuse hütete. Stieler kannte einige Akteure auf der tschechischen Seite, dessen Topscorer Ricka gleich mal die erste gute Gelegenheit auf dem Schlägerblatt hatte. Der slowenische Nationalspieler Gregorc hatte eine besondere Beziehung zum heutigen Gegner, denn er verbrachte zwischen 2013 bis 2016 stattliche 166 Spiele in der tschechischen Extraliga. Mit Wännström hatte man nun auch einen ehemaligen Torschützenkönig in den AEV Reihen.

 

Sowohl Pardubice als auch Augsburg mussten sich bedingt durch ihre Trainerwechsel auf neue Spielsysteme einstellen. Das nötige Feintuning konnte in diesem ersten Turnierspiel noch nicht erwartet werden, auch wenn Pardubice in seiner Vorbereitung schon etwas weiter war.

 

Es entwickelte sich sofort ein munteres Spiel mit blitzartigen Vorstößen. Der Neu Augsburger Endras war gleich gut beschäftigt und die ersten Meinungsverschiedenheiten auf dem Eis ließen nicht lange auf sich warten. Der Turnier Debütant spielte geradlinig und schnell nach vorne und stellte die AEV Defensive vor Probleme. Zahorna machte dabei auf sich aufmerksam. Die von Headcoach Russell geforderte größere Schnelligkeit war auf dem Eis schon auszumachen. Der neue schottische Trainer hinter der Bande kommunizierte permanent mit seinen Protagonisten, was ihn schon bei seinen vorherigen Arbeitgebern auszeichnete. Russell wies bereits etliche Erfolgstorys auf.

 

Pardubice unterband dank aggressivem Forechecking bereits frühe Augsburger Aufbauarbeit in deren eigener Zone. Endras musste dann sein ganzes Können aufbieten und rettete mit seiner Kufe. Die Führung der Tschechen wäre nicht unverdient gewesen zu diesem Zeitpunkt. Es dauerte aber nicht lange, bis ihr Top Scorer Ricka seine Farben in der 17. Spielminute in Front brachte. Unmittelbar danach gab es eine 2 auf 0 Konstellation, die aber vergeben wurde. Jetzt brannte es lichterloh vor Endras, der dann mit einem Weltklasse Save parieren musste, um einen höheren Rückstand zu verhindern.

 

Augsburg schüttelte sich kurz und erarbeitete sich in der Schlussminute durch Neuling Kuffner die große Möglichkeit zum Ausgleich, der Außenpfosten war im Weg. 10 Sekunden vor der Sirene wehrte Endras in bewährter Art mit seiner Kelle souverän ab.

 

Morand: „It is really different, because there is so much space on the ice which we did not use efficiently. We need to create more scoring chances and we got to help our goalie. We have to keep going more on the offensive zone. It is unbelievable to play here in front of the great fans and the mountains.“

 

Augsburg klar verbessert und mit Ausgleichschancen

 

Im zweiten Drittel kam der AEV bald in den Genuss eines Powerplays, doch Endras durfte gleich in höchster Not eingreifen. Pardubice war bekannt als ein Team mit vielen Shorthander Toren. Es dauerte eine Minute, bis die Aufstellung gefunden wurde, doch der Gegner erwies sich als hartnäckig und bissig in Unterzahl. Neuzugang Sacher erspielte sich dann eine Top Chance dank seines bekannt gefährlichen Handgelenkschusses. Im 2 auf 1 konnte Saponari den genialen Pass von Stieler nicht verwerten, weil Goalie Will etwas dagegen hatte. Die Fuggerstädter erarbeiteten sich inzwischen ein Chancenplus im Mittelabschnitt, mussten aber immer auf der Hut der tschechischen Konter sein.

 

Der Franzose Morand agierte vorne wie hinten vorbildlich und musste dann einen harten Check einstecken. Das Team um Coach Russell zeigte sich mittlerweile deutlich verbessert, war nun aggressiver und zielstrebiger im Forechecking, was den Gegner zu schaffen machte. Nun gab es wieder eine Drangphase von Pardubice und die Defensive der Schwaben war gefordert. Nach einem traumhaften Solo von Radil musste Endras erneut seine Klasse demonstrieren, was er eindrucksvoll unter Beweis stellte.

 

Die Begegnung wurde weiterhin intensiv geführt und die Fuggerstädter kamen immer besser in die Partie. Vielleicht musste Pardubice seinem hohen Tempo aus dem ersten Drittel etwas Tribut zollen. Nichtsdestotrotz hätte ein 2 auf 1 Konter der Tschechen gefährlich werden können. Auf der Gegenseite blieben Puempel und Soramies ohne Fortune, doch der AEV wurde schrittweise stärker.

 

Endras Fanghandschuh war einer weiteren Top Gelegenheit der Tschechen im Weg, der Neu Augsburger schien bereits in absoluter Frühform zu sein. Radils Versuch kurz vor Drittelende blieb erfolglos und Pardubice nahm weiterhin den hauchdünnen Vorsprung mit.

 

Hyka: „We played really good, but hope to come very strong in the third. It is nice to see both fans cheering, it is a tough test for us. They have lots of Canadians playing, which is a good experience for us.“

 

Radil verwandelt eiskalt und sichert den Sieg

 

Im Schlussabschnitt war Augsburg auf den schnellen Ausgleich aus nach ihrem starken zweiten Drittel, musste sich aber in den Anfangsminuten erstmal mehreren Top Chancen der Tschechen erwehren. Der Debütant ging mit seinen Möglichkeiten leichtfertig um in dieser Phase, biss dabei aber auch mit einem bärenstarken Endras auf Granit. Der AEV stellte zu Beginn auf drei Reihen um, u.a. konnte Morand nach seinem Check nicht mehr mitwirken. Gleichwohl griffen Nieleck und Hanke nicht mehr ins Spielgeschehen ein. Eine Traumkombination von Hyka, Zohorna und Radil vollendete Letzterer unhaltbar für Endras in den Winkel zum 0 zu 2 in der 45. Spielminute.

 

Den Anschlusstreffer hatten die Augsburger Saponari und Kuffner vor den Augen, doch Teufelskerl Roman Will erwies sich ebenfalls als herausragender Goalie. Was konnte Headcoach Russell noch aus dem Hut zaubern, um hier die Wende zu schaffen? Eine Energieleistung von Payerl in Form einer Doppelchance verpuffte ebenfalls, das wäre es gewesen ca. 10 Minuten vor dem Ende, um die Schlussoffensive einzuläuten. Augsburg rannte engagiert an und bemühte sich nach Kräften, doch der Fleiß wurde bisher nicht mit einem Treffer belohnt.

 

Die Crunchtime begann und der AEV musste nun volles Risiko gehen, durfte aber gleichzeitig die Defensive nicht aus den Augen lassen. 

Mit nur drei Formationen erwies sich dies jedoch als Mammutaufgabe. Die letzten beiden Minuten brachen an, doch Pardubice gab wenig her und Goalie Will sah seinen ersten Shutout schon vor Augen. Endras ging nicht zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und schließlich holte sich der Turnierneuling Pardubice den Sieg gegen den Rekordchampion des Cups.

 

Als beste Akteure beider Teams wurden deren Goalies Will und Endras geehrt und mit leckeren kulinarischen Köstlichkeiten der Region belohnt.

 

Dolomiten_Cup-Spiel_1, 12.08.2022

 

Augsburger Panther – HC Dynamo Pardubice 0:2 (0:1|0:0|0:1)

 

Tore:

0:1 |17| Ricka (Musil, Kousal)

0:2 |45| Radil (Hyka, Zohorna)

 

Best Player of the game:

Team Augsburg:       # 44 Endras (GC)

Team Pardubice:       # 22 Will (GC)

 

Zuschauer:  978

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Endras, (Keller), Warsofsky, Gregorc, Puempel, Soramies, Payerl, Bergman, Lamb, Wännström, LeBlanc, Nieleck, Länger, Sacher, Kuffner, Stieler, Saponari, Haase, Rogl, Clarke, Morand, Hanke.

 

Pardubice: Will, (Frodl), Dvorak, Ceresnak, Radil, Zohorna, Hyka, Musil, Kostalek, Ricka, Kousal, Cienciala, Vala, Hradek, Paulovic, Poulicek, Rohlik, Bucko, Matys, Stetka, Koffer.

 

 


 


 

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