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Adler Mannheim melden sich eindrucksvoll zurück in der Serie: 3:5 Auswärtserfolg in Berlin bringt ein Spiel 4

 

PENNY-DEL (Berlin/HG) In der Mercedes-Benz Arena gastierten heute die Adler Mannheim zum dritten Spiel der Halbfinalserie, in der die Berliner bereits mit 2 Siegen in Front lag und im heimischen Stadion den schnellen Einzug ins Finale realisieren konnte. Mannheim würde sicher alles in die Waagschale werfen, um die Serie wieder spannend zu gestalten und ein zweites Spiel in der SAP- Arena zu erzwingen. Es ist eine Eishockey Weisheit, dass in einer Best of Five Serie das letzte Spiel wohl immer das Schwerste sein würde. Demzufolge konnten sich die Zuschauer auf ein packendes Match einstellen.

 

Schließlich meldeten sich die Adler Mannheim eindrucksvoll in der Halbfinalserie zurück und bezwangen die Eisbären Berlin mit 3 zu 5 nach einer deutlichen Leistungssteigerung ab dem Mittelabschnitt. Dawes markierte gleich drei Treffer und erlegte die Eisbären fast im Alleingang.

 

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(Fotoquelle City-Press)  Dreifacher Torschütze Dawes bei Mannheim

 


Die Eisbären Berlin warfen im Viertelfinale die Kölner Haie souverän aus dem Wettbewerb und erspielten sich auch gegen die Adler Mannheim bereits eine beruhigende 2 zu 0 Serienführung, welche sie heute zuhause vor ihren leidenschaftlichen Fans veredeln konnten. Auf Sodergrans eindrucksvoller Perfomance vertraute Serge Aubin auch heute wieder und er konnte sich auf bisher 7 verschiedene Torschützen verlassen.

 

Pföderl: „Es ist gar nicht so schwierig, es ist immer noch ein Playoff Halbfinale. Wir gehen in jedes Spiel gleich rein. Jeder weiß wie gut die sind, das haben die Spiele gezeigt, dass es eine enge Kiste ist. Wir schauen auf uns und wollen genauso weitermachen. Durch die Bank spielen wir sehr gute Playoff, jeder zeigt eine Top Leistung. Unsere Kader Tiefe ist eine Stärke von uns.“

 

Die Adler Mannheim reisten mit der Hypothek des verlorenen Heimspiels in die Bundeshauptstadt und waren heute zum Siegen verdammt, um in der Serie zurückzukommen. Trotz zweimaliger Führung schafften es die Adler nicht zu gewinnen, weil Berlin im letzten Drittel mit fünf Buden eiskalt und meisterwürdig antwortete. Das Fehlen von Eisenschmid wog heute sicher auch schwer für das Team um Headcoach Stewart, der dafür Iskhakov ins Line Up brachte.

 

Stewart:We will put one of our imports back in our line-up, that will give us a bit of a spark. How we did against Straubing brought us lots of positive things to reflect. Berlin got a kind of a lucky bounce last game. There have been two good games. Berlin has got a culture, they are champions for a reason, we understand that. We expect good things today.“

 

Eine Top Begegnung auf höchstem Niveau

 

Es war alles vorbereitet für diese Partie, ausverkaufte Hütte, stimmgewaltige Fans, das bewährte Eisbären Feuerwerk zu Beginn und dann wurde der Puck eingeworfen. Berlin begann gewohnt offensiv, doch die Adler hielten gut dagegen. Und es kam noch besser mit ihrem ersten Angriff, den Hännikäinen in der 4. Spielminute eiskalt zur Führung für die Gäste abschloss. Mit diesem frühen Nackenschlag nahmen die Adler wohl den Anfangselan auf Seiten der Hausherren heraus. Berlin wirkte jedoch nicht geschockt, sondern blieb aggressiv dran. Es war jetzt schon ein pfeilschnelles Match.

 

Plachta hatte aber die nächste Top Chance für Mannheim auf seinem Schläger, scheiterte aber an Niederberger. Dann agierte Berlin zum ersten Mal im Powerplay. In dieser Disziplin lagen die Hauptstädter mit 25% Erfolgsquote klar in Front und auch dieses Mal gab es den Treffer durch Nielsens erstes Tor in der 7. Spielminute. Damit bereitete er sich selbst das schönste Geburtstagsgeschenk. Nun war das Publikum voll da und die Arena bebte. Schon in den ersten Minuten deutete sich Sodergrans Qualitäten an.

 

Mannheim blieb ständig brandgefährlich in seinen wenigen Aktionen, die sie sich erspielten. Einmal ging die Scheibe nur Zentimeter am Gestänge vorbei und dann verpasst ein Spieler im Slot, weil ein Berliner entscheidend dazwischenfunkte. Die Berliner zogen aus allen Winkeln schnell ab und Brückmann brauchte sich nicht über mangelnde Beschäftigung beklagen. Gleiches galt auch für Niederberger, der immer wieder sein ganzes Können unter Beweis stellen durfte.

 

Die Eisbären zogen ein sehr durchdachtes und gut strukturiertes Aufbauspiel auf, verlagerten immer die Seiten und nutzten die gesamte Fläche. Es gab dann erneut eine Top Gelegenheit für die Eisbären, hier wäre der Abschluss die bessere Variante gewesen anstatt nochmals den Pass vor das Tor zu wählen. Berlin war optisch überlegen doch die Adler fuhren auch tolle Gegenangriffe. Die Fans kamen definitiv auf ihre Kosten und Berlin konnte wieder in einfacher numerischer Überlegenheit auftrumpfen, was ihnen nicht so gut gelang wie beim Ersten. Es gab durchaus gute Chancen, doch es führte nicht zu einem weiteren Treffer. So trennte man sich mit 1 zu 1 in die erste Pause.

 

Nielsen: „There is not a lot of room outside, it is a very close game. The key to success will be a solid puck management. We need to put the puck behind their defense, we got to take their will away.”

 

Intensität nimmt zu und Mannheim geht in Front

 

Bisher hatten die Eisbären bei den Torschüssen klar die Nase vorne, wohingegen die Adler fast doppelt so viele Bullys für sich entschieden. Andererseits zeichnete sich Mannheim für seine bisherige Effizienz aus. Reul musste bislang schon viele Checks einstecken, darunter gegen durchaus körperlich weniger gut ausgestattete Akteure. Sodergran war heute richtig gut drauf und setzte viele Akzente nach vorne.

 

Nun befanden sich die Adler im Powerplay, in dem sie auf eine herausragende Unterzahlquote von 86 % bei den Eisbären trafen. Mannheim zog sein Überzahlspiel über 90 Sekunden in der Berliner Zone auf und endlich fror Niederberger die Scheibe zum Wechseln ein. Dies war höchste Zeit, denn seine Vorderleute waren schon ziemlich platt.

 

Dann musste Plachta in die Kühlbox wegen einer unnötigen Strafe. Nach überstandenem solidem Penalty Killing holte sich Mannheim die Führung zurück in Person von Dawes in der 31. Spielminute auch dank hervorragender Zuarbeit von Katic an der Bande, dort wo oft die entscheidenden Zweikämpfe stattfanden. Nun hatten die Gäste das Momentum auf seiner Seite und schnürten die Eisbären etwas ein. Rendulic schloss kurz danach wieder gefährlich ab. Die Kurpfälzer liefen nun auch besser Schlittschuh, auch ein wesentlicher Faktor, mit der sie kurz die Oberhand gewannen.

 

Byron verfehlte das Gehäuse denkbar knapp, weil Pföderls Zuspiel zu ungenau war. Mannheim bekam sein nächstes Powerplay zugesprochen, in dem sie erneut stark in der Formation agierten und Berlin vor Probleme stellte. Als Letztes probierte es Sodergran nochmals mit einem Solo, hatte aber kein Fortune. Somit nahm Mannheim einen knappen Vorsprung mit, den sie sich dank einer klaren Leistungssteigerung ab Mitte des zweiten Drittels verdient hatten.

 

Krämmer: „Es ist ein sehr gutes Eishockeyspiel von uns, grundsätzlich sind wir sehr gut defensiv und bekommen unsere Torchancen. Wir finden inzwischen die besseren Lösungen.“.

 

Adler schlagen dreimal eiskalt zu und Berlin setzt kurz Schluss noch zwei Lebenszeichen

 

Nach wenigen Sekunden im Schlussabschnitt konnten die Adler von einem Fehler von Ellis nicht profitieren und sie legten gleich nach mit der nächsten Chance. Niederberger musste sofort hellwach sein, um seine Eisbären im Spiel zu halten. Allein in der 41. Minute hätte Mannheim nachlegen können. Die Gäste hatten wohl ihr gutes Gefühl aus dem Mittelabschnitt konserviert für dieses Drittel. Ihre gute Bully Quote trug auch das Nötige dazu bei.

 

Berlin musste nun einen Zahn zulegen und die Eisbären taten es auch. Man durfte den Adlern keinen Raum geben und so zimmerte Krämmer die Scheibe in freier Position humorlos ins Netz zur 2 Tore Führung. Sollte dies schon eine Art Vorentscheidung bedeuten, doch Eisbären darf man nie abschreiben, doch diese mussten erst noch eine Unterzahlsituation überstehen. Niederberger war blitzschnell mit seinem Schoner zur Stelle. Kurz vor Ablauf der Strafzeit klingelte es erneut hinter Berlins Goalie. Dawes war der umjubelte Torschütze in der 51. Spielminute. Damit waren die Adler auf dem besten Weg, ihr zweites Heimspiel vorzubereiten.

 

Nachdem Niederberger sein Gehäuse verließ setzten die Berliner bei eigenem Powerplay alles auf eine Karte und waren damit erfolgreich, denn in der 58. Spielminute verkürzte Byron auf 2 zu 4. Kam dieses Aufbäumen nun zu spät? Knapp 2 Minuten waren noch auf der Uhr und im Eishockey war es nicht unmöglich zwei weitere Treffer zu markieren. Mannheim hingegen war im Bully Spiel so gefestigt und letztendlich setzte Dawes mit seinem heutigen dritten Tor den Deckel drauf. Nur 28 Sekunden später beschenkte sich Sodergrad mit seinem zweiten Treffer, was aber nur noch Ergebniskosmetik bedeutete. Zumindest nahmen die Berliner das positive Gefühl

 

Mannheim siegte verdient im Hexenkessel von Berlin mit 3 zu 5 und war gewappnet für Match Nummer 4 in der SAP-Arena.

Holzer: „Wir sind verzweifelt hierher hergekommen mit der nötigen Galligkeit. Wir haben den ersten Pusch überstanden, sind aber weitermarschiert und haben uns belohnt mit den Toren, die wir genau zum richtigen Zeitpunkt erzielten. Die Vergangenheit kann man nicht ändern, nur die Zukunft kann man gestalten. Wir hatten nichts mehr zu verlieren, wir mussten uns nur belohnen.

 

Noebels: „Es lag in unserer eigenen Hand. Im zweiten Drittel haben wir nicht gut gespielt und haben keinen Körper gespielt im Mittelabschnitt. Der einfache Weg hat nicht gereicht, meine Person incl. Zu viele Momente haben wir verpasst, wir wollen den nächsten Matchpuck nun in Mannheim holen.“

 

Dawes: “We battled the whole game, it is up to us go home and win on Tuesday. We got a couple of bounces, we wanted to play full 60 and limit their game. Fortunately, we capitalized on our powerplay.”

 

Halbfinale Spiel 3 vom 24.04.2022

Eisbären Berlin – Adler Mannheim 3:5 (1:1|0:1|2:3)

 

Tore:

0:1 |04| Hännikäinen (Bast)

1:1 |07| Nielsen (Pföderl, Noebels) PP1

1:2 |31| Dawes (Katic, Wohlgemuth)

1:3 |47| Krämmer (Akdag, Wohlgemuth)

1:4 |51| Dawes (Wolf) PP1

2:4 |58| Byron (Pföderl, White) PP1

2:5 |60| Dawes (Szwarz, Reul) EN

3:5 |60| Sodergran (Mik)

 

1. Drittel Statistik:      13:3 Schüsse, 7:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4

2. Drittel Statistik:      9:14 Schüsse, 9:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

3. Drittel Statistik:       9:12 Schüsse, 12:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:4

 

Haupt-Schiedsrichter:  MacFarlane (USA) / Rantala (FIN)

 

Zuschauer: 14.200 (ausverkauft)

 

Aufstellung:

 

Berlin: Niederberger; Ellis, Müller, Pföderl, Byron, Noebels, Wissmann, Jensen, Fiore, Boychuk, White, Depres, Hördler, Sodergran, Nielsen, Wiederer, Bokk, Streu, Zengerle, Mik.

 

Mannheim: Brückmann; Akdag, Reul, Wolf, Desjardins, Plachta, Katic, Larkin, Dawes, Szwarz, Rendulic, Lehtivuori, Holzer, Iskhakov, Wohlgemuth, Krämmer, Hännikäinen, Dziambor, Bast, Elias.

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

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