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Wolfsburg feiert einen 6:2 Kantersieg in Bremerhaven: Match-Puck am Donnerstag

 

PENNY-DEL (Bremerhaven/HG)  In der Eisarena zu Bremerhaven empfingen die Fischtown Pinguins zu ihrem ersten Viertelfinal Heimspiel die Grizzlys aus Wolfsburg, die das Auftaktmatch unerwartet klar für sich entschieden und ihrem Goalie Strahlmeier gleich mal einen Playoff Shutout bescherten. Bremerhaven fühlte sich unter Wert geschlagen und wollte heute Abend die Serie ausgleichen zusammen mit der Unterstützung seiner zahlreichen treuen Fans im Rücken, welche das erstmals ausverkaufte Stadion seit 2 Jahren bestimmt zum Beben bringen würden. Beide Teams waren in Spiel 1 in Bestbesetzung angetreten.

 

Schließlich deklassierte Wolfsburg nach einem ausgeglichenen ersten Drittel am Ende klar mit 2 zu 6.  Mit diesem Sieg hatten die Grizzlys nun Matchpuck zuhause am Donnerstag. Rech mit einem 4 Punkte Spiel!

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(Fotoquelle Citypress)

 


Bremerhaven musste zwar eine Auswärtspleite in Wolfsburg hinnehmen, doch letztlich zählt in den Playoffs nicht das Ergebnis, sondern nur Sieg oder Niederlage. Getreu dem Motto ‚Mund abwischen und weitermachen‘ wollten die Pinguins heute alles dran setzen, um das Heimspiel erfolgreich zu gestalten. Ihre Paradereihe mit dem in der Liga gefürchteten pfeilschnellen „Karawanken Express“ bestand heute lediglich aus Verlic und Urbas, denn Jeglic fehlte verletzungsbedingt; dessen Rolle übernahm Vikingstad. Dies war ein herber Verlust für das Team um Coach Popiesch. Ihr starker Goalie Maxwell sollte den nötigen Rückhalt geben und auf den Rückkehrer Trska in der Verteidigung legte man auch viel Hoffnung. Das so hochgelobte Powerplay war heute gefordert, das in Wolfsburg nicht geklappt hatte.

 

Prey [Geschäftsführer]: „Das ist genau das, wofür wir gehofft haben mit den Fans, es gibt nur noch ein paar Restkarten. Die Stimmung ist super, hoffentlich wird das Spiel genauso faszinierend wie die Stimmung. Es ist besser, einmal klar mit 0:5 zu verlieren, dann braucht man nicht zu hadern, aber es war eine große Watschn. Wir müssen heute dagegenhalten, am Anfang haben wir uns in Spiel 1 den Schneid abkaufen lassen. Unsere Bully Statistik war schlecht, wir kassierten ein unglückliches zweites Tor, ein Sonntagsschuss von Krupp. Hoffentlich gibt es ein happy end. Ziga hat in Wolfsburg einen Check bekommen, das ist ein herber Verlust für uns, denn er ist der Denker und Lenker in der Reihe. Wir müssen das kompensieren, das tut uns weh, aber mit guter Taktik hoffen wir den Wolfsburgern Paroli bieten zu können.“

 

Die Grizzlys Wolfsburg reisten mit großem Selbstbewusstsein nach Bremerhaven und wollten dort sofort nachlegen und einen nächsten Schritt in Richtung Halbfinale gehen. Eins war klar, dass ihr Urgestein und Kapitän Furchner heute nicht mit von der Partei sein würde nach seinem harten Check, den er am Sonntagabend einstecken musste. Ausgerechnet das Wolfsburger Aushängeschild, dessen Karriere sich dem Ende neigt und der unbedingt noch seinen ersten Meistertitel als Krönung mit in den Ruhestand nehmen wollte, nachdem er bereits sechs Mal in einem Finale stand und immer leer ausging. Ob Furchner am Donnerstag auflaufen würde, stand ebenfalls noch in den Sternen. Dafür kehrten Wurm und Pfohl ins Line Up zurück. Möser und Reichel bekamen eine Pause.

 

Shuchuk [Co-Trainer]: „He (Furchner) is up moving and recovered right now. I am not sure if he comes back, but he is a warrior. Our first win was huge, they have a great team and we knew to play our best and were fortunate to get the win. During my championship time in Krefeld we had fun, played for each other and had nothing to lose. Their character is similar to ours. We have a great goal tender and great forwards. This place will be rocking tonight, atmosphere is amazing, it will be a great game.“

 

Nach Rechs Führungstor musste Strahlmeier das erste Mal in der Serie hinter sich greifen

 

Bei prächtiger Stimmung in der Arena hatten die Hausherren sofort eine dicke Gelegenheit zur frühen Führung, doch Strahlmeier, der Goalie des Jahres war bereits hellwach. Auch Maxwell musste gleich mit dem Schoner parieren. Es ging schon munter los und die Gäste wirkten frischer, konzentrierter und übten guten Druck auf das Gehäuse von Maxwell aus. Bei 5 gegen 5 sah es teilweise wie ein Powerplay aus. Bremerhaven hatte Probleme, einen geordneten Spielaufbau zu praktizieren.

 

Mit der ersten Strafzeit gegen die Grizzlys gab es nun die Möglichkeit für die Gastgeber, besser in die Partie zu kommen. Bisher gelang es nicht geordnet in die Formation zu gelangen. Man merkte das Fehlen von Jeglic schon sehr und Wolfsburg überstand diese Situation gekonnt. Wieder komplett konterten die Grizzlys brandgefährlich und im zweiten Versuch, als es schon geklärt schien, markierte Rech in der 10. Spielminute die Führung. Wie in Spiel 1 war es wieder die berühmte 10. Minute, in der ein erster Treffer zu verzeichnen war.

 

Nur 2 Minuten später egalisierte die Arbeitsbiene Mauerman das Ergebnis mit einem sogenannten ‚dreckigen‘ Tor, das für Strahlmeier recht unglücklich war. Dies Treffer, der keinen Schönheitspreis verdiente, war wohl der Dosenöffner für die Hausherren, die von diesem Erfolgserlebnis beflügelt wirkten und sofort das Publikum damit anstachelten. Die Grizzlys betrieben ein gutes Forechecking, teilweise mit 2 Stürmern in der Zone der Hausherren.

Es war von Beginn an das erwartete intensive Match, in dem die Gäste weitgehend tonangebend waren.

 

Mauerman: “We had a good start and the goal got us back into the match. It gave us confidence and we got the momentum. Now we are happy about the result. The crowd is awesome to play with, we cannot be more thankful to be here.”

 

Wolfsburg zeigt Powerplayqualitäten und erzielt drei Tore im Mittelabschnitt

 

Verlic verbuchte heute sein 200. DEL Spiel und Urbas prüfte gleich mal Strahlmeier. Bremerhaven kam nun wesentlich agiler aus der Kabine. Ein Tip In Versuch von McGinn scheiterte knapp. Die Gäste sahen sich nun stark unter Druck in den ersten 3 Minuten des Mittelabschnitts. Mauerman hatte gleich die nächste Chance. Beim Gewühl vor Strahlmeier flogen dann die Fäuste und DeSousa musste in die Kühlbox. Nach einem Fehler beim Spielaufbau gab es fast den Shorthander, doch Maxwell war auf dem Posten. Auch Bruggisser rutschte kurz weg, was ebenfalls fast zu einer brenzligen Situation geführt hätte.

 

Dann brannte es lichterloh vor Strahlmeier, als die Gastgeber zu kompliziert agierten und vorher Wurm in letzter Sekunde beim 2 auf 1 Konter rettete. Set Play direkt vom Bully weg durch Mingoia, doch Maxwell blieb aufmerksam. Wurms Schuss fand sein Ziel nicht und Urbas nahm auf der Strafbank Platz nach einem Stockschlag. Nun spürten die Fans, dass ihre Helden auf dem Eis mehr Unterstützung benötigten. Wolfsburg tat sich schwer in numerischer Überlegenheit und die Hausherren hielten sich schadlos. Fauser stand dann mutterseelenallein vor Maxwell und verpasste diese Gelegenheit, doch die Grizzlys bekamen ein weiteres Powerplay zugesprochen.

 

Dieses Mal agierten die Gäste cleverer, doch der heimische Goalie erwies sich in Bestform, konnte jedoch in der 34. Spielminute nicht den erneuten Rückstand verhindern durch DeSousa. Unmittelbar danach gab es eine Massenkeilerei am Mittelkreis, aus der eine Matchstrafe gegen McGinn hervorging, der nun seiner Mannschaft einen Bärendienst erwies mit einer fünfminütigen Unterzahl. Das war die große Möglichkeit, den Vorsprung auszubauen, denn Maxwell zog die nächste Strafe. Ein 5 gegen 3 für ganze 2 Minuten war nun eine Mammutaufgabe für die Gastgeber, die sich unnötig schwächten in dieser Phase.

 

Hexer Maxwell bewahrte sein Team vor dem dritten Gegentreffer und machte seinen Fauxpas von zuvor etwas gut. Und schon wieder demonstrierte der Keeper sein ganzes Können bei einem eigentlich perfekten Spielzug der Grizzlys. Dies waren nun spielentscheidende Momente in dieser Begegnung. Es könnte nun in beide Richtungen gehen, doch dann schlugen die Gäste doch noch zu in Person von Melchiori, dessen Schlagschuss hinter dem tapferen Maxwell unhaltbar einschlug.

 

Nun kam es knüppeldick für die Fischtowns, denn Archibald netzte zum 1 zu 4 für die Gäste ein. War dieses zweite Drittel bereits die Vorentscheidung in diesem Match? Zum Teil begaben sie sich selbst in diese prekäre Konstellation. Letztlich nahmen die Grizzlys einen drei Tore Vorsprung mit in das Schlussdrittel.

 

Murray: „The first period was pretty close, now we were able to capitalize our powerplay. Now we have to play smart in the third period.“

 

Wolfsburg schlägt sofort eiskalt zu mit Treffer Nummer 5 und Bittner macht das halbe Dutzend voll, Friesen verkürzt noch

 

Im Schlussabschnitt war es nun eine Herkulesaufgabe für Bremerhaven, die einem drei Tore Rückstand hinterherliefen. Welchen Plan hatte Headcoach Popiesch noch im Köcher? Doch nach nur knapp einer Minute schien bereits alles vorbei zu sein, denn die Gäste markierten durch Gaudet den fünften Treffer. Im weiten Rund war natürlich die Stimmung auf dem Siedepunkt, denn die Hoffnung auf eine Aufholjagd schwand damit immer mehr. Wolfsburg hatte ganz klar das Heft in der Hand und blieb im Vorwärtsgang. Es war kein Wunder, die Scheibe wurde flüssig durch die Reihen bewegt. Dann kam es noch schlimmer für die Gastgeber, denn Bittner verbuchte mit einem Distanzschuss das halbe Dutzend.

 

Headcoach Popiesch war bedient und für seine Verhältnisse richtig angefressen. Nichtsdestotrotz beließ er seinen Keeper im Kasten, der einem schon ein wenig leidtun konnte. Und schon stand das nächste Powerplay für die Gäste auf dem Programm, doch dieses Mal blieb es wirkungslos. Was konnte Bremerhaven in den letzten 10 Minuten noch bewirken? Es ging um Schadensbegrenzung und ein gutes Gefühl für Spiel 3 am Donnerstag zu bekommen, sprich im letzten Drittel noch das eine oder andere positive Zeichen zu setzen. Letztlich war die Luft raus aus dem Match, doch in Überzahl verkürzte Bremerhaven durch Friesen in der 52. Spielminute auf 2 zu 6.

 

Die Zuschauer ließen sich ihre gute Stimmung dennoch nicht nehmen und feuerten ihre Akteure leidenschaftlich an. Die Minuten liefen nun weitgehend ereignislos herunter und Fischtown erarbeitete sich eine weitere tolle Gelegenheit durch Vikingstad, um näher heranzukommen.

 

Schließlich ging Wolfsburg in der Serie mit 2 zu 0 Siegen in Front und könnte Gründonnerstag sogar schon den Deckel drauf machen und ins Halbfinale einziehen. Am Schluss standen alle Zuschauer und applaudierten ihrer Mannschaft.

 

Rech: „They came out hard like, it was nice to play tonight. We were ready and played aggressively, we tried to simplify our game tonight. We have his jersey in the locker room, we played for him.“

 

Moore: „We appreciate the fans behind us, it was not enough, had the crowd and the energy but it was not enough, everything was missing. We got to play for each other and win the individual battles. We were struggling recently, could turn things around and came back as a group. We try to get the win in Wolfsburg and have one more game here at home.“

 

 

Playoff Viertelfinale Spiel 2, 12.04.2022

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Grizzlys Wolfsburg 2:6 (1:1|0:3|1:2)

 

Tore:

0:1 |10| Rech (Mingoia, Festerling)

1:1 |12| Mauerman (Wejse)

1:2 |34| DeSousa (Rech) PP1

1:3 |37| Melchiori (Rech) PP2

1:4 |39| Archibald (DeSousa)

1:5 |41| Gaudet (Mingoia, Melchiori)

1:6 |45| Bittner (Rech, DeSousa)

2:6 |52| Friesen (Vikingstad)

 

1. Drittel Statistik:       11:16 Schüsse, 11:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

2. Drittel Statistik:        9:18 Schüsse, 8:15 gewonnene Bullys, Strafminuten: 31:2

3. Drittel Statistik:        4:10 Schüsse, 9:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

 

Hauptschiedsrichter:   Bruggeman (USA) / Schukies (GER)

 

Zuschauer:   4.550

 

Aufstellung:

 

Bremerhaven: Maxwell, Bruggisser, Moore, Andersen, Wejse, Mauerman, Trska, Eminger, Urbas, Vikingstad, Verlic, Alber, Dietz, McGinn, Friesen, Uher, Stowasser, Lutz, Kinder, Krogsgaard.

 

Wolfsburg: Strahlmeier, Krupp, Murray, Fauser, Festerling, Archibald, Button, Wurm, Mingoia, Gaudet, Machacek, Melchiori, Bittner, Enlund, DeSousa, Rech, Schinko, Pfohl, Nijenhuis.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



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DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

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