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Ingolstadt zeigt Reaktion und schlägt Bietigheim im ersten von zwei Heimspielen nacheinander mit 4 zu 2

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/HG)   In der Saturn-Arena empfingen die Panther aus Ingolstadt die Steelers aus Bietigheim, die am Sonntag den Klassenerhalt geschafft hatten. Die Gastgeber wollten gegen den Aufsteiger ihren desaströsen sonntäglichen Auftritt in München bestimmt schnell vergessen machen. Für Ingolstadt standen noch die Top 6 zur Disposition, während die Steelers den Rang 10 festigen wollten. Diese heutige Begegnung fand interessanterweise zeitgleich am nächsten Tag nochmals in Ingolstadt statt.

Schließlich zwang Ingolstadt die Bietigheim Steelers nach einer kämpferischen Mannschaftsleistung am Ende mit 4 zu 2 und fuhr den ersten Saisonsieg gegen den Aufsteiger damit ein.

 

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(Fotoquelle Jürgen Meyer) Goalie Taylor war der Garant für den wichtigen Heimsieg

 


Ingolstadt zeigte in der Landeshauptstadt kürzlich eine unterirdische Performance und kassierte eine herbe Pleite, die fast zweistellig ausgegangen wäre. Von dieser Schmach wollten sich die Audistädter sicherlich schnell erholen und ihren Fans Wiedergutmachung präsentieren, die eine Reaktion erhofften. Da kam der Aufsteiger aus dem Ellental wohl gerade recht, der zwar nicht mehr den großen Druck des Abstiegs Gespensts verspürte, doch sich bestimmt achtbar aus der Affäre ziehen wollte. Die Ausfälle von Marshall und Storm taten aktuell sehr weh.  

 

Shedden: „Sometimes that happens in this business, you have to forget about these things. We played a great first period, but after their lead we stopped playing, for no reason. We work as hard as we can, we will come back tonight, which is very important. Marshall hurts a lot, now we lost Storm until the end of the season, they are top players which matters much. Being aggressive and keeping an eye on Sheen will be important as well as a good forechecking.“

 

Bietigheim durfte am vergangenen Sonntag zuhause in der Ege-Trans Arena mit Konfetti in den Vereinsfarben den verdienten Ligaverbleib feiern und konnte somit heute befreit von dieser Last aufspielen, auch wenn das neue, durchaus realistische Minimalziel zur Erreichung der Pre-Playoff Plätze noch im Fokus stand. Nach den zwei vergangenen Niederlagen sollten heute in Ingolstadt wieder mehr Punkte ergattert werden auch dank Top Torjäger Sheen und seiner exzellenten Performance in der Liga mit unerreichten 38 Toren.

 

Hauner: „Leider hatten wir keine Zeit zum Feiern. Wir waren enttäuscht, dass wir nicht gewannen, es wäre wichtig gewesen. Wir wussten, dass der Abstieg nicht mehr so akut war. Playoffs spielen ist unser Ziel. Das hat uns keiner zugetraut und wir haben es gepackt und geschafft, in der DEL zu bleiben. Das Team will in die Playoffs, hinten stehen wir ganz gut und hoffen, dass sich auch vorne der Knoten löst. Wir können befreit aufspielen, müssen heute auf uns schauen. Das erste Drittel wird wichtig sein, wir müssen uns entgegenstellen und unsere Chancen nutzen.“

 

Simpson gleicht Steelers Führung aus

 

Bevor der Puck eingeworfen wurde, gab es für den Ingolstädter Flaake noch die Ehrung zum 700. DEL Spiel durch Sportmanager Larry Michell. Dann ging es gleich mit einer unnötigen Strafe gegen Ingolstadt los. Bietigheim zog ein strukturiertes Powerplay auf, doch Taylor war stets auf der Hut. In dieser Unterzahl visierten die Panther beim Gegenstoß sogar die Latte an und überstanden diese erste brenzlige Situation.

 

Nach kurzzeitigem 5 gegen 5 musste Pietta in die Kühlbox und dieses Mal netzte Jasper in der 7. Spielminute ungehindert zur Gästeführung ein, obwohl zuvor eigentlich die Scheibe von Ingolstadt gesichert schien, doch man ging damit zu fahrlässig hinter dem eigenen Gehäuse um. Dann prüfte Naud den Hausherren Goalie gleich nochmals.

 

Schon früh zeigte sich, dass die Hausherren tunlichst von der Strafbank wegbleiben sollten, zumal die brandgefährliche Top Reihe der Steelers immer für einen Treffer gut war. Es war auch zu erkennen, dass das nötige Selbstvertrauen beim Heimteam noch fehlte nach dem Sonntagsmatch. Es gab etliche leichtsinnige Aufbaufehler und so kamen die Gäste des Öfteren in gute Schusspositionen. Der Aufsteiger kombinierte sich derweil sehenswert in die Ingolstädter Zone und erspielte sich ein optisches Übergewicht.

 

In solchen Situationen waren die Führungsspieler gefragt. Gesagt getan in der 15. Spielminute, denn Simpson verwertete einen genialen Querpass von Quaas zum Ausgleich. Genau so einen Treffer benötigten die Hausherren, die sofort viel bissiger wirkten. Jaspers Solo dank Sheens Zuspiel verfehlte dann sein Ziel nur um Zentimeter. Die Panther waren nun näher am Gegner dran und die Begegnung wurde ausgeglichener.

 

Dann jubelte Jubilar Flaake, doch die Schiedsrichter bemühten den Videobeweis wegen eines angeblichen zu hohen Schlägers. Letztlich wurde deshalb auch auf kein gutes Tor entschieden, was auch schon zuvor on Ice verkündet wurde. 50 Sekunden vor der Drittelsirene krümmte sich DeFazio am Eis, als er zuvor mit dem Kopf an die Bande krachte im Zweikampf. Die letzte Gelegenheit verbuchten kurz vor Ende die Gäste.

 

Schließlich trennte man sich leistungsgerecht mit einem Remis nach dem ersten Abschnitt. Bietigheim war die ersten 10 Minuten spielbestimmend, bevor die Gastgeber richtig ins Spiel fanden.

Simpson: „Maybe we were not so good right after the gate, but we got better. We need to be smarter and create more offense. It was a nice goal after a great pass from Quaas.“

 

Simpson stellt erneut auf Remis und Ingolstadt dreht dann die Partie

 

Im Mittelabschnitt wurde DeFazio wieder gesichtet, was ein positives Signal für das Team um Coach Shedden war. McCollums Fanghand fischte den Schuss von Feser souverän runter und war zu Beginn im Fokus, da Ingolstadt wesentlich aktiver aus der Kabine kam. Taylor auf der Gegenseite stand seinem Gegenüber in nichts nach und parierte zweimal hintereinander.

 

Bietigheim überstand seine erste Unterzahl hervorragend, zumal sie in der 24. Spielminute als Sahnehäubchen einen Shorthander durch Braun markierten, der bei einem 3 auf 1 Konter toll herausgespielt wurde. Dies war bereits der 11 Gegentreffer bei eigener Überzahl für Ingolstadt, negativer Ligabestwert! Wie würden die Hausherren nun auf diesen Schock reagieren?

 

Es gab nun die nächste Möglichkeit bei numerischer Überlegenheit und die Panther waren jedenfalls gewarnt. Nach längerem soliden Pass Spiel um die Steelers Box herum fand schließlich in der 27. Spielminute der Puck den Weg ins Tor, als Simpson unhaltbar abfälschte, sein bereits zweiter Treffer des heutigen Abends.

 

Die Partie war weiterhin spannend, denn beide Mannschaften benötigten heute Punkte, um ihre Ziele zu erreichen. Zwischendurch gab es wilde Phasen mit Fehlpässen hüben wie drüben, so dass kein klarer Spielfluss ermöglicht wurde.

In der 32. Spielminute erarbeitete sich Ingolstadt zum ersten Mal die Führung im Match, als Warsofsky die Scheibe durch die Hosenträger von McCollum ins Tor beförderte, was den Keeper der Steelers sicher nicht schmeckte.

 

Höfflin und Soramies hatten dann eine Doppelchance. Simpson hätte dann fast erneut getroffen im Slot nach tollem Zuspiel von Warsofsky. Die letzten beiden Minuten im Mittelabschnitt agierte Bietigheim fast komplett im Powerplay, doch Ingolstadt stand gut in der eigenen Zone und Simpson hatte sogar die Gelegenheit zum Shorthander, fand jedoch in McCollum seinen Meister. Ingolstadt drehte die Partie und nahm einen knappen Vorsprung ins Schlussdrittel.

 

Prommersberger: „Wir kämpfen, es ist ein enges Spiel. Wir brauchen mehr Druck aufs Tor, dann klappt es vielleicht. Wir müssen weiter einfaches Eishockey spielen, um Punkte zu holen.“

 

Pietta setzt den Deckel drauf

 

Im Schlussabschnitt probierte es wieder Simpson mit einem Abschluss, der knapp am Tor vorbei gezirkelt wurde. Die Steelers würden bestimmt nochmal alles auf eine Karte setzen, um auszugleichen. Die Gäste kamen auch agiler aus der Kabine und erspielten sich gute Chancen, u.a. von Stretch, der nur das Außennetz touchierte. Die Gastgeber lauerten in dieser frühen Phase des letzten Drittels auf Konter. Ob das die richtige Taktik der Panther war? Das Spiel plätscherte zwischendurch ein wenig dahin ohne echte Höhepunkte.

 

McKnight prüfte dann mal wieder Taylor und die letzten 10 Minuten brachen an. Wann würde die Schlussoffensive der Steelers eingeläutet? Ingolstadts Keeper packte danach einen überragenden Save aus, als Bietigheim mehr Druck ausübte und mehr riskieren musste. 

 

6 Minuten vor Schluss musste sich Bietigheim erstmal einem Ingolstädter Powerplay entgegenstemmen, das aber nur kurz andauerte, denn Doppeltorschütze Simpson musste auf die Strafbank. Die Steelers durften dann ca. 45 Sekunden selbst wieder mit einem Mann mehr ran, was aber nichts einbrachte. Kaum komplett durfte Feser in die Kühlbox und das so kurz vor dem Ende der Begegnung, denn es waren nur noch knapp 3 Minuten zu absolvieren. Das war nun DIE Chance für die Gäste auf Remis zu stellen und eine Verlängerung zu erzwingen.

 

90 Sekunden vor der Sirene verließ McCollum das Eis und Taylor setzte einen Stockhandsave effektiv ein, um Schlimmeres zu verhindern. Pietta erlöste dann sein Team mit dem Empty Netter in der 59. Spielminute.

 

Letztlich entschied Ingolstadt mit einem 4 zu 2 Erfolg diese Partie, was den ersten Sieg gegen Bietigheim in dieser Saison bedeutete. Die Steelers hatten jedoch die Möglichkeit, bereits 24 Stunden später für die Revanche zu sorgen, wenn man sich wieder in der Saturn-Arena zum Duell traf.

 

Naud (HC): „Es gab einen Stellungsfehler beim zweiten Gegentreffer, das darf nicht passieren. Es war ein enges Spiel, wir haben verpasst die Tore zu schießen. Es geht in der DEL um Kleinigkeiten, aber wir geben nie auf. Wir hatten unsere Chancen u.a. von Riley (Sheen). Wir werden jetzt auslaufen, im Hotel versuchen gut zu schlafen. Morgen wird nicht trainiert, wir betreiben Videostudium und werden ein paar Details ändern. Seit Saisonbeginn sind für uns Punkte wichtig, wir spüren keinen Druck, wollen gewinnen. Wir haben den Ehrgeiz, geben immer 100% und werden das beste morgen daraus machen.“

 

Hüttl: „Es war so ein wichtiger Sieg für uns, v.a. drei Punkte zu holen, die wir sehr dringend brauchen. Das 3. Drittel war entscheidend, es gab gute Blocks und wir haben als Team schlau gespielt. Das war ausschlaggebend, man muss das letzte Spiel abhaken, es war zwar heftig, aber du musst dich auf das nächste Match konzentrieren. Morgen wird auch sehr wichtig genauso wie am Freitag, das wird uns in der Tabelle helfen.“

 

51. Spieltag: DEL Spiel vom 29.03.2022

ERC Ingolstadt – Bietigheim Steelers 4:2 (1:1|2:1|1:0)

 

Tore:

0:1 |07| Jasper (Stretch, Braun) PP1

1:1 |15| Simpson (Quaas, Jobke)

1:2 |24| Braun (Naud, Schoofs) SH1

2:2 |27| Simpson (Warsofsky, Feser) PP1

3:2 |32| Warsofsky (Pietta)

4:2 |59| Pietta EN

 

1. Drittel Statistik:         4:7 Schüsse, 8:17 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:2

2. Drittel Statistik:      15:7 Schüsse, 11:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4

3. Drittel Statistik:       4:10 Schüsse, 8:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

 

Hauptschiedsrichter:  Iwert (GER) / Reneau (USA)

 

Zuschauer: 2.876

 

Aufstellung:

 

Ingolstadt: Taylor; Bodie, Hüttl, Soramies, Pietta, Höfflin, Warsofsky, Wagner, Bourque Feser, Simpson, Quaas, Jobke, DeFazio, Aubry, Flaake, Gnyp, Koch, McGauley, Stachowiak.

 

Bietigheim: McCollum, Prommersberger, Smereck, Sheen, Stretch, Jasper, Renner, Braun, Ranford, McKnight, Preibisch, Kojo, Schule, Naud, Weiß, Hauner, Martinovic, Kneisler, Schoofs, Kuqi.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



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DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

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