Transfermarkt - Aktuelle Transfers

Köln entführt zwei Punkte aus Augsburg: 2:1 Sieg nach Verlängerung

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG)  Im Curt-Frenzel-Stadion empfingen die Augsburger Panther heute Abend den Tabellennachbarn Kölner Haie, welche genauso wie die Hausherren noch auf den zehnten Platz schielten, der zur Pre-Playoff Teilnahme berechtigte. Letztendlich würde wohl die Anzahl der Spiele bzw. der Punktequotient darüber entscheiden:

Der AEV hatte inklusive dieser Partie bis zum Ende der regulären Spielzeit nur noch 6 Begegnungen zu absolvieren, d.h. 4 Matches entfielen bzw. würden nicht mehr stattfinden angesichts des dichten Spielplans der DEL, der wegen Corona durcheinandergewirbelt wurde. Die Haie hätten mit dieser heutigen Partie bereits 54 Spiele realisiert und würden wohl am Ende auch die kompletten 56 Spiele auf dem Buckel haben. Im Endeffekt musste Augsburg hoffen, dass auch Bietigheim Federn lassen würde im Laufe der nächsten Wochen, um vielleicht doch noch den begehrten Rang 10 zu ergattern. 

 

Schließlich gewannen die Kölner Haie auch die vierte Begegnung gegen Augsburg durch ein Tor des Willens von Maxi Kammerer in der vorletzten Minute der Verlängerung.

20220322 B07A8295

(Fotoquelle Dunja Dietrich)  Pogge war oft im Mittelpunkt

 


 

Augsburg konnte von seinen letzten 4 Heimspielen nur 2 nach regulärer Spielzeit für sich entscheiden und holte zumindest gegen den anderen tabellarischen Konkurrenten aus Bietigheim 1 Zähler, der sich vielleicht noch als wertvoll erweisen könnte. Gegen die ebenfalls schwächelnden Kölner musste unbedingt die Offensivpower zurückgewonnen werden, denn mit bisher nur 127 Treffern war nur Schwenningen noch schwächer. Campbell wirkte heute nicht mit.

 

Payerl: „It is special to have 5 games at home. It will be physically hard tonight and I hope to bring the energy tonight. I am trying to be in the right positions and recently I got the right passes to score. We worked on some skills like shooting and skating and worked on systems. It is about the individual skills and minor details need to be improved. We are trying to get better. It will be huge tonight. There are only 4 games left, so it is very important for us to get those points.“

 

Köln reiste mit drei Niederlagen in Folge nach Schwaben in die Fuggerstadt und konnte bisher alle drei Begegnungen mit dem AEV siegreich gestalten. Das machte den Jungs um Headcoach Krupp bestimmt Mut, um auch im Spiel 4 entscheidende Punkte mitzunehmen im Kampf um die Playoffs. Die Haie mussten unbedingt ihr Augenmerk auf das Mitteldrittel legen, in dem sie beim vergangenen Heimspiel gegen München gleich 3 Buden kassierten und somit das Match leichtfertig aus der Hand gaben. Der ehemalige Augsburger Matsumoto war bestimmt hochmotiviert. Barinka, Marcel Müller, Howden und Ugbekile fehlten im Line Up.

 

Matsumoto: „Wir hatten einen guten Start in die Saison, danach haben wir ein paar Fehler gemacht und schlechte Ergebnisse bekommen. Das ist sehr schade. Ja wir kämpfen um die Playoffs, wir brauchen die letzten 9 Punkte. Heute ist es sehr wichtig. Es ist eines der besten Stadien in der DEL hier, deren Team ist sehr stark, die Menschen sind spitze. Heute müssen wir kämpfen und hoffentlich gewinnen wir.“

 

Dank Olver führte Köln

 

Beide Mannschaften zählten zu den Gründungsmitgliedern der Liga. Es gab bisher 111 Begegnungen zwischen diesen beiden Teams mit 50 Siegen für Augsburg und 61 Erfolgen für Köln. Guter Start für die Hausherren, die auch heute wieder angesichts von Hockey Diversity in speziellen Jerseys aufliefen. Maximilian Eisenmenger testete nämlich gleich mal das Gestänge der Kölner. Die Panther entwickelten sofort viel Druck, unterstützt von den auch heute wieder zahlreich anwesenden Fans, und verbuchten auch schon gute Möglichkeiten.

 

Die Haie waren nicht weit genug am Mann dran, so dass Pogge von Beginn an gut beschäftigt war. Einmal lag die Scheibe kurz an seiner Schiene, was er nicht sofort bemerkte, aber seine Vorderleute erkannten die pikante Lage und froren sie gemeinschaftlich ein. Mitte des Drittels befreiten sich die Gäste ein wenig vom Druck des AEV und starteten ihrerseits gefährliche Gegenstöße. Payerls Abschluss wurde dann eine sichere Beute von Pogge und McClures Versuch wurde von Zerressen geschickt abgeblockt.

 

Kölns erstes Powerplay wurde von den Panthern gut verteidigt und es blieb beim torlosen Remis. Das Schussverhältnis war inzwischen ausgeglichen und die Stimmung auf den Rängen war fantastisch. Die Fans sollten heute der lautstarke siebte Mann sein!

 

In der 16. Spielminute gingen jedoch die Gäste durch Olver in Front. Sein Schuss hoch oben ins kurze Eck war perfekt getimt. Die Verteidiger der Augsburger waren in dieser Situation ein wenig unsortiert, denn die Zuordnung fehlte. Dann agierten die Gastgeber zum ersten Mal in Überzahl und erspielten sich eine Top Chance, doch Pogge begrub letztlich das Spielgerät unter sich, weil er sich geschickt seitlich wegdrehte. Pogge entschärfte brenzlige Momente vor seinem Kasten, vor allem beim Nachfassen von Saponari, als er seinen linken Schoner blitzschnell positionierte.

 

Köln war sehr effektiv im ersten Abschnitt und nahm eine knappe Führung mit in die Kabine. Die Panther zeigten ein gutes Match und brauchten sich nichts vorwerfen lassen.

 

Gregorc: „We played pretty good defense, but one mistake costed the goal. We keep it like this and create somehow something. We need to be more humble in front of the net and get those rebounds as well as putting the pucks to the net.

 

Magnus Eisenmenger gleicht aus

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts hatten Matsumoto und Zerressen gute Einschussmöglichkeiten, doch Roy behielt die Übersicht. Die ersten Minuten gehörten den Gästen, welche die Aufbaufehler bei den Panthern des Öfteren nutzten. Auf der Gegenseite wurde der Fernschuss von Haase gefährlich vor Pogge von Eisenmenger abgefälscht. Dann enteilte Dumont in der 22. Spielminute allen Augsburgern und konnte nur unfair gestoppt werden, was einen Penalty zur Folge hatte, den Matsumoto übernahm aber an Roy scheiterte.

 

Köln hatte weiter Schwierigkeiten, die Mitspieler ideal anzuspielen und musste das eine oder andere Icing in Kauf nehmen. Auch die Hausherren hatten Probleme beim ordentlichen Spielaufbau. Im 2 auf 1 Konter fischte Roy den Schuss von McIntyre, der einen Uni Abschluss in Wirtschaft innehatte, locker herunter. Dann erlöste Magnus Eisenmenger seine Farben mit seinem Ausgleich in der 27. Spielminute; er stand goldrichtig zum Einnetzen.

 

In eigener Unterzahl hatte Trevelyan dann sogar die Konterchance, als er Edwards die Scheibe abluchste doch in Pogge seinen Meister fand. Der AEV hielt sich schadlos, auch weil Clarke zum richtigen Zeitpunkt mit seinem Schläger die Scheibe rausbugsierte. Clarkes Solo wurde von Pogge pariert. Ein genialer Pass auf den durchstartenden Uvira blieb in der flinken Fanghand von Roy hängen. Augsburg war optisch überlegen, musste aber immer vor den Kontern der Haie auf der Hut sein. Maximilian Eisenmenger wollte es seinem Bruder gleichtun und ebenfalls treffen, aber die Scheibe fand nicht den Weg ins Tor.

 

Die Hausherren wirkten zielstrebiger als die Kölner, bei denen nicht zum sehen war, dass es für sie eminent wichtig war, heute alle drei Punkte mitzunehmen, um noch den zehnten Platz zu ergattern. Der AEV wollte es viel mehr und Köln fokussierte sich primär auf Verwaltung des momentanen Remis. Dann entwischte Chrobot den Augsburger Verteidigern und wurde gefoult. Lamb saß nun zum zweiten Mal in der Kühlbox. Und schon wieder konterten die Panther und nahmen somit Zeit von der Uhr. Kurz vor der Sirene verzeichneten die Haie noch zwei gute Gelegenheiten durch Matsumoto und Edwards und man trennte sich unentschieden in die zweite Pause.

 

Kammerer: „Wie hatten ganz gute Chancen, aber Augsburg verbrachte mehr Zeit in der Offensive. Wir müssen einen Gang hochschalten, dann wird es spannend. Der Druck geht nicht spurlos an uns vorbei, für beide Teams ist es heute wichtig. Wir spielen bisher 40 Minuten sehr gut und haben noch Powerplay zu Beginn des letzten Drittels, um in Führung zu gehen.“

 

Kammerers famoses Solo bringt Köln den Extrapunkt in der Verlängerung

 

Mit gut 40 Sekunden in Überzahl startete Köln in diesen Schlussabschnitt, doch der AEV überstand die numerische Unterlegenheit und als Sünder Lamb von der Strafbank zurückkam, zog er sofort ab doch Pogges Fanghand war Endstation.  Dann verbrachte Kapitän Lamb heute schon seine dritte Auszeit auf der Strafbank und Kölns solides Powerplay blieb erneut wirkungslos. Kurz danach verpasste Nehring auf Zuspiel von Clarke, weil Pogge hellwach war.

 

Die Zuschauer wurden stimmgewaltiger, wohlwissend, dass ihre Mannschaft unbedingt einen Dreier einfahren sollte, um nach 2018/2019 erneut in die Playoffs zu gelangen; es wäre das 13. Mal in der Historie. Damals scheiterte Augsburg unglücklich an München. Nehring fälschte einen Schuss von Maximilian Eisenmenger brandgefährlich ab und die Panther übten gehörig Druck aus. Beide Goalies demonstrierten bisher ihre Klasse und ließen die Stürmer schier verzweifeln. Die Partie war schnell und wurde wenig unterbrochen. In einer Sequenz lief das Spiel nahezu 7 Minuten in einem Fluss durch.

 

Nun durfte der AEV wieder im Powerplay agieren: Gregorc Schuss wurde knapp abgefälscht, doch mit Ablauf der Strafe netzte Puempel scheinbar hoch oben im linken Kreuzeck ein, doch der Videobeweis musste aufklären, ob die Scheibe mit vollem Umfang hinter der Linie aufkam. Dies wurde abgelehnt, weil es für die Schiedsrichter extrem schwierig erschien, diese knifflige Entscheidung zu fällen.

Die Partie wurde nun hektischer und die Dramaturgie hätte nicht intensiver sein können. Beide Mannschaften mussten irgendwie den finalen Punch setzen, es waren nur noch 3 Minuten zu spielen. Die heimischen Fans trieben die Panther nach vorne. 45 Sekunden vor der Sirene kullerte die Scheibe vor Pogge vorbei.

 

Schließlich ging es in die Verlängerung und für Köln war wohl dieser eine Zähler, den man Stand jetzt im Gepäck hatte, zu wenig bei noch ausstehenden zwei Matches.

Nach nur 4 Sekunden hatte Trevelyan die Entscheidung auf seinem Schläger. Dann rettete Roy gegen Uvira und McClure umkurvte die Kölner Verteidigung ohne Fortune am Ende. Es blieb hochspannend bis Kammerer mit einem wahren Kraftakt den Siegtreffer für die Gäste markierte, als er von ganz hinten im coast to coast nach vorne marschierte und Roy umkurvte.

 

Olver: „It was a great goal of Maxi. We were very stingy in the defense and Pogge made a great game. It will be a good bus ride home for us. Two games are left for us, it was a little help here. I do not know, if it will be enough.“

 

Puempel: „I had a good feeling, I thought it was in. The decision was goal on ice, so it had to be overturned. We were not very happy about this decision. Watching once more we were not sure, if they had listened to us. It was a tough situation to clarify, we deserved the win. Tough points to lose, we really played well. It was a tough loss.“

 

58. Spieltag, 22.03.2022

Augsburger Panther – Kölner Haie 1:2 n.V. (0:1|1:0|0:0|0:1)

 

Tore:

0:1 |16| Olver (Uffing, Uvira)

1:1 |27| Eisenmenger Magnus (Sternheimer, Graham)

1:2 |64| Kammerer

 

1. Drittel Statistik:      12:10 Schüsse, 10:16 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

2. Drittel Statistik:      15:10 Schüsse, 11:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 8:2

3. Drittel Statistik:      10:11 Schüsse, 5:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4

Overtime Statistik:      1:2 Schüsse, 1:0 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

 

Haupt-Schiedsrichter:    Rohatsch (GER) / MacFarlane (USA)

 

Zuschauer: 4.234

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Roy, Graham, Gregorc, Puempel, Payerl, Saponari, Haase, Rogl, Trevelyan, LeBlanc McClure, Lamb, Valentine, Clarke, Nehring, Eisenmenger Maximilian, Länger, Eisenmenger Magnus, Sternheimer, Miller.

 

Köln: Pogge, Sieloff, Holos, Ferraro, McIntyre, Thuresson, Müller, Edwards, Kammerer, Matsumoto, Chrobot, Roach, Zerressen, Uffing, Olver, Uvira, Sennhenn, Dumont, Sill, Oblinger.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

Weitere DEL Eishockey News

 

 

 

 

http://oesterreichonlinecasino.at/review/mrbit-casino/

Der Spielinhalt wird durch mehr als 1.000 Slots und Spiele von Microgaming, Yggdrasil Gaming, Habanero und einigen anderen repräsentiert. Im Mr Bit Casino in Österreich können Sie Video-Slots, Spielautomaten mit Jackpots, Karten-, Brett- und andere Spiele spielen. Der Live-Casino-Bereich ist noch nicht verfügbar, möglicherweise aufgrund der relativen Jugend des Unternehmens. Sicherlich werden im Laufe der Zeit Spiele mit Live-Dealern im Sortiment auftauchen.
 

 

casino ohne deutsche lizenz

crypto casinos

eishockey-online.com Shop

EOL SHOP 300x300 2018neu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

neue online Casinos logo 300x100

Gäste online

Aktuell sind 392 Gäste online

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.