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Wichtiger 4:2 Heimerfolg für Bremerhaven gegen Iserlohn

 

PENNY-DEL (Bremerhaven/HG)  In der Eisarena zu Bremerhaven empfingen die Fischtown Pinguins die Iserlohn Roosters zum Duell. Die Mannschaft von Popiesch wollte in die Erfolgsspur zurückfinden und traf auf einen Gegner, der momentan jedes Spiel als Entscheidungsmatch betrachtete, um nicht aus der Liga abzusteigen. Es sollte eine packende Begegnung werden, denn für beide Teams ging es heute Abend um sehr viel. Interessante Randnotiz: den letzten Heimsieg feierten die Pinguins ausgerechnet gegen den heutigen Gegner am 16.2.22. Schließlich zwang Bremerhaven nach zweimaligem Rückstand die Iserlohn Roosters mit 4 zu 2 in die Knie und bleibt an den Top 6 der Liga dran.

 

 

 

bremerhaven jubel 2022 rot

(Foto Citypress)

 


Bremerhaven musste am Freitag eine etwas unglückliche Niederlage in Straubing einstecken, was mitunter auch an einer sehr fragwürdigen Videoentscheidung lag. Von den letzten 5 Begegnungen konnten die Pinguins lediglich eine siegreich gestalten und sie wollten heute unbedingt gegen den Kontrahenten vom Seilersee drei Punkte einfahren, um die aktuelle Top 6 Platzierung zu untermauern. Kapitän Moore wirkte heute nicht mit, dafür war Krogsgaard mit von der Partie.

 

Wejse: „We have to simplify our game and keep sticking to our game plan. Then time by time, game by game, we will improve. We can really focus now on all players who are playing. Recently we were on a road trip, so training was a bit off. We really want to get into playoff mode. Today, we have to keep intensity high, have to work our efforts out and have guys in front of the keeper.“

 

Die Iserlohn Roosters schwächelten in den letzten Wochen etwas und konnten aus den vergangenen 5 Spielen nur 6 Zähler verbuchen. Das Team um Headcoach Kleinendorst befand sich weiterhin akut im Abstiegskampf und benötigte jeden Punkt, um sich vom drohenden letzten Tabellenplatz fernzuhalten. Ihr deutlicher Auswärtserfolg in Krefeld gab den Roosters Selbstvertrauen für die heutige schwere Aufgabe im hohen Norden. Foucault, Acolatse, Riefers und Ankert fehlten als wichtige Stützen heute im Line-Up.

 

Jentzsch: „Heute werden wohl wenig Tore zu erwarten sein. Schwenningen hatte starken Goalie, unsere Chancenverwertung war nicht so gut. Wir müssen viele Chancen kreieren heute. Jedes spiel müssen wir nun Punkte holen und dann schauen was dabei rauskommt. Bremerhaven wird wie die Feuerwehr rauskommen, es wird ein spannendes Spiel geben. Bisher war es eine holprige Saison mit vielen Pausen und Corona, dann gab es noch den Trainerwechsel. Wir brauchen Siege, nur das zählt.“

 

Bremerhaven dominant, Iserlohn verteidigt effektiv

 

Nach erstem Abtasten auf beiden Seiten erspielten sich die Hausherren durch Urbas eine Großchance. Eine vielversprechende 4 auf 2 Konterkonstellation konnten die Pinguins nicht verwerten, dieser Angriff wurde zu leichtfertig vergeben. Coach Kleinendorst war ob dieser Fahrlässigkeit im Defensivverbund sicher nicht amused. Dann wirbelten Vikingstad und Kinder vor dem Kasten der Gäste gehörig, ohne dabei erfolgreich zu sein. Vor Jenike spielten sich nun im Sekundentakt brenzlige Situationen ab. In der Schussstatistik spiegelte sich das klare optische Übergewicht zugunsten der Hausherren wider, die klar Herr im eigenen Haus waren.

 

Positiv für Iserlohn war die Tatsache, dass es bisher noch torlos stand, wenn man die intensive Drangphase der Pinguins in den ersten 10 Minuten zugrunde lag. Die Roosters begingen zu viele Leichtsinnsfehler in der eigenen Zone und ließen die Gastgeber zu einfach anrennen. Peu á peu stabilsierte Iserlohn die Defensive und erarbeitete sich eigene gute Gelegenheiten, die aber Maxwell zu vereiteln wusste. Eminger versuchte mal den klassischen Bauerntrick, blieb aber glücklos.

Bremerhaven war zwar spielbestimmend über weite Strecken des ersten Drittels, doch Iserlohn konnte sich schadlos halten auch dank einer Leistungssteigerung.

 

Friesen: „Actually, we had a few good chances and a good spirit. We got to keep pushing that way. You might also overthink it and do something different, but basically, we have to keep it simple and get pucks to the net.”

 

Führung und Ausgleich wechselten zweimal binnen einer Minute

 

Bremerhaven konnte zu Beginn des Mittelabschnitts noch in Überzahl beginnen, konnte jedoch kein Kapital daraus schlagen. Iserlohn war nun auch in der Partie angekommen und hätte dann selbst sogar durch Ewanyk in Führung gehen können, er scheiterte aber am Gestänge. Urbas zeigte sein ganzes Können und animierte die Fans zu einem lautstärkeren Anfeuern. Die gewohnte Dominanz der Hausherren wurde vermisst, doch dann rettete Jenike in bravouröser Manier gegen den Topscorer Jan Urbas, dessen Versuch am Ende noch von den Roosters mit allen Kräften geklärt wurde.

 

Jetzt agierten die Gäste mit ihrer hervorragenden Quote im Powerplay und nach zwei perfekt getimten Pässen brachte Cornell am Ende seine Farben in der 29. Spielminute in Front. Die Freude hielt aber nur 57 Sekunden lang, denn dann egalisierte Andersen bei angezeigter Strafe mit einem satten Flachschuss die Partie, als er sich zuvor eindrucksvoll durchtankte.

 

Nun nahm die Begegnung Fahrt auf und die Roosters bekamen ihr zweites Überzahlspiel zugesprochen. Schon wieder brachten sie sich zügig in die Aufstellung und kombinierten sich flüssig durch die Bremerhavener Zone. Es gab auch gute Gelegenheiten, doch die beste erarbeiteten sich die Gäste nach Ablauf der Strafe, welcher dann sogleich die nächste für die Hausherren auf den Plan rief. Kurz nachdem auch diese Strafe ablief, waren die Hausherren noch unsortiert und Adam sorgte für die erneute Führung der Gäste in der 37. Spielminute. Nun dauerte es lediglich 27 Sekunden, bevor die Pinguins schon wieder eine schnelle Antwort gaben. Dieses Mal markierte McGinn den Ausgleich.

 

Im Mitteldrittel begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, was auch an der Performance von Iserlohn lag, das immer mehr mit gefährlichen Aktionen auf sich aufmerksam machte.

 

Adam: „Once you score you want to stick to the lead, but we still have 20 minutes. It was a much better period than the first. We were not happy with it but we want to have the job done in the end.“

 

Verlic mit erstmaliger Führung und Uher macht den Deckel drauf

 

Der Schlussabschnitt versprach die nötige Dramatik. Nachdem Raedeke in der Kühlbox Platz nehmen musste, kam Bremerhaven erneut in den Genuss eines Powerplays. Und dieses Mal zelebrierte der Karawanken Express seine herausragenden Fähigkeiten auf dem Eis und Verlic brachte in der 48. Spielminute die Hausherren dank einer genialen Vorbereitung seines kongenialen Sturmpartners Urbas zum ersten Mal am heutigen Abend in Front. Die Paradereihe der Hausherren zauberte nun und spielte sich in einen kleinen Rausch.

 

Nun stand Maxwell im Fokus, als Iserlohn gehörig Druck aufbaute und brandgefährlich vor dessen Kasten auftauchte. Die Zeit spielte nun den Pinguins in die Karten und die Roosters mussten irgendwie die Schlussoffensive einläuten, wenn sie hier noch was erzwingen wollten.

 

Baileys Versuch wurde vom hellwachen Maxwell abgewehrt, dann ging Jenike 2 Minuten vor der Sirene vom Eis. All in lautete die Devise nun ohne wenn und aber. 25 Sekunden vor dem Abpfiff beförderte Uher die Scheibe mit seiner exzellenten Technik ins leere Tor. Damit war die Entscheidung gefallen.

 

Schließlich siegte Bremerhaven am Ende verdient mit 4 zu 2 und Iserlohn musste sich mit nur einem Punkt am Wochenende zufrieden geben.

 

Whitney: „It was a hard fought game between two good teams. It was a tough loss for us. In the second and third period our forechecking was better and we had a few chances. We did play well but did not get the results we wanted. We keep playing hard until the end.“

 

Verlic: „We played simple hockey, kept it simple and brought the pucks to the net. It was nice today that we scored again. We are back on track and play our hockey.“

 

57. Spieltag, 20.03.2022

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Iserlohn Roosters 4:2 (0:0|2:2|2:0)

 

Tore:

0:1 |29| Cornell (Jentzsch, O‘Connor) PP1

1:1 |30| Andersen

1:2 |37| Adam (Alanov)

2:2 |37| McGinn

3:2 |48| Verlic (Urbas) PP1

4:2 |60| Uher (Urbas) EN

 

1. Drittel Statistik:       16:5 Schüsse, 12:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

2. Drittel Statistik:        6:10 Schüsse, 6:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:0

3. Drittel Statistik:        9:9 Schüsse, 12:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

 

Hauptschiedsrichter:   Reneau (USA) / Kohlmüller (GER)

 

Zuschauer:   2.403

 

Aufstellung:

 

Bremerhaven: Maxwell, Trska, Eminger, Urbas, Jeglic, Verlic, Bruggisser, Dietz, McGinn, Friesen, Uher, Alber, Krogsgaard, Mauerman, Wejse, Andersen, Stowasser, Kinder, Vikingstad, Lutz.

 

Iserlohn: Jenike, Labrie, McCrea, Alanov, Raedeke, Aubin, Freibergs, O’Connor, Whitney, Adam, Schilkey, Buschmann, Sezemsky, Bailey, Cornel, Jentzsch, Broda, Ewanyk, Ziegler.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

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