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Augsburg bezwingt Berlin mit 3 zu 2 – Valentine der Matchwinner

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG)  Im Curt-Frenzel-Stadion empfingen die Augsburger Panther heute Abend den Liga Primus aus Berlin, den amtierenden deutschen Meister, der in den letzten Wochen eine beachtliche Erfolgsserie hinlegte und einsam seine Kreise als Tabellenführer zieht. Der AEV kam nun in den Genuss von mehreren Heimspielen hintereinander und wollte dabei auf seine Heimstärke vertrauen, um die noch fehlenden Punkte für eine Pre-Playoff Platzierung einzufahren. Im bisherigen direkten Vergleich führte Berlin mit zwei Siegen, die erste Begegnung in der Fuggerstadt gewannen die Eisbären mit 4 zu 2.

Schließlich rangen die Augsburger Panther in einem engen Match die Eisbären Berlin mit einem knappen aber verdienten 3 zu 2 nieder und schon wieder entschied Scott Valentine ein Spiel gegen Berlin.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Augsburg war in den letzten 5 Partien nur einmal mit einem Dreier erfolgreich und hatte nun mehrfach Gelegenheit, im heimischen Stadion die Punkte zu holen, die zum einen das Abstiegsgespenst bannen sollten und andererseits vielleicht sogar noch auf einen Pre-Playoff Platz zu klettern in der Endabrechnung. Im letzten Match in Straubing zeigte der AEV eine gute Auswärtspartie, ließ aber zu viele hochkarätige Chancen leichtfertig liegen. Dies sollte heute mit der gewohnten Offensivpower gegen den aktuellen Champion anders werden. Der Slowene Blaz Gregorc agierte heute beim AEV als Neuzugang in der Verteidigung; er wurde aus der EBEL von den Black Wings Linz in die Fuggerstadt gelotst.

 

Horber (GF): „Das ist nun die wichtigste Zeit in den nächsten Wochen. Wir versuchen in den kommenden Heimspielen so viele Punkte wie nur möglich mitzunehmen. Der Effekt des Trainerwechsels ist schon erkennbar trotz aller Startschwierigkeiten. Der Coach macht seine Sache sehr gut, es herrscht nun eine andere Kommunikation, wir sind zufrieden mit ihm. Zu viel Einfluss soll man eh nicht nehmen, dafür gibt es das Trainer Duo. Mal mit den Spielern reden, um ein Gefühl und Gespür zu kriegen, welcher Druck auf allen lastet. Wir wären auf alles vorbereitet, aber solange die Chance auf Platz 10 gegeben ist, wollen wir das Wort Abstieg nicht aussprechen. Wir wollen alles geben und dabei sind die zurückgekehrten Fans sehr wichtig für uns, denn sie geben den Spielern den nötigen Pusch, was sie auch spüren auf dem Eis. Wir waren immer die größten Befürworter des Auf- und Abstiegs. Wir wussten, dass es heuer kommt, es wurde viel diskutiert, haben das Thema aber nie auf die leichte Schulter genommen. Gegen den Spitzenreiter ist es heute der ideale Zeitpunkt, um zu punkten grad bei unserer Heimstärke.“

 

Berlin reiste mit einem großen Selbstvertrauen nach Augsburg, nachdem man die letzten sieben Matches, davon sechs in der Fremde, allesamt nach regulärer Spielzeit siegreich gestalten konnte. Dies sollte eine Warnung für den AEV sein, zu dominant präsentierte sich das Team um Headcoach Aubin in den letzten Wochen. Die Eisbären wollten keineswegs ihre Serie hier reißen lassen. Der Ex-Panther White, der zwei tolle Jahre hier verbracht hatte, war heute sicher bis in die Haarspitzen motiviert. Berlin musste auf wichtige Akteure verzichten wie Noebels, der heute seinen 30. Geburtstag feierte, Pföderl, Zengerle, Fiori, Jensen und Goalie Niederberger. Dafür gab der neue Schwede Sodergrad sein Debut im Dress der Eisbären.

 

White: „It is a nice feeling to be back here, it is a good atmosphere and always fun to come back, because this stadium is one of the most exciting places to play. The whole team is playing very well, all lines and our goalies. This gives us energy and contributes a lot, plus our great defense. Six guys are missing tonight, which is a tricky situation and difficult for every coach to handle. It will be awesome tonight.

 

Youngster Länger mit seinem Debut Treffer, Last Second Goal durch Graham

 

Nach dem Ceremony Puck drop mit dem symbolischen Motto „Drop pucks not bombs“ ging es endlich los in einem gut gefüllten Curt-Frenzel-Stadion. Beim AEV fehlte heute Gallionsfigur Lamb, dafür stand das 18-jährige Talent Nieleck im Line-Up, der heute sein zweites DEL Match absolvieren durfte. Es war heute sicher hochinteressant zu beobachten, wie sich die schwächste Offensive der Hausherren gegen die beste Offensive und zweitbeste Defensive der Berliner aus der Affäre ziehen würde. Die Eisbären ließen in den letzten Partien nie mehr als drei Gegentore zu.

 

Der slowenische Nationalspieler Gregorc sollte den Gastgebern in der Verteidigung die nötige Stabilität verleihen. Nach anfänglichem Abtasten auf beiden Seiten prüfte Payerl den Berliner Goalie und in der 8. Spielminute gingen die Augsburger durch Länger und sein Premierentor in Führung. Die abgefälschte Scheibe fiel zwar in einem seltsamen Bogen hinter Ancicka ins Gehäuse, doch grad solche Tore nimmt man gerne mal mit. Länger gab im Oktober 2019 sein Debut und verzeichnete 38 Ligaeinsätze.

 

Berlins erstes Powerplay erwies sich als noch nicht effektiv genug; das war die einzige Disziplin bei den Hauptstädtern, bei der es noch Luft nach oben gab, wenn überhaupt etwas zu bemängeln gab beim souveränen Tabellenführer. Nielsen wurde dann in der letzten Spielminute komplett alleine gelassen vor Roy, doch es gelang ihm nicht, dies zu nutzen. Ganz im Gegenteil, knapp 5 Sekunden vor der Sirene landete der Puck zum zweiten Mal hinter Ancicka im Gehäuse. Umjubelter Torschütze war Graham und Neuzugang Gregorc verbuchte seinen ersten Assistpunkt für sein Team.

 

Ein frühes und ein spätes Tor machten bisher den Unterschied. Augsburg präsentierte sich heute als kompakte Einheit.

 

Länger: „Es ist schon ein überwältigendes Gefühl, man kriegt es dann schon mit. Heute unterstützen wir uns gut auf dem Eis und kommunizieren sehr gut. Berlin spielt immer gut, sie bewegen sich gut. Das ist aber egal, wir brauchen die Punkte.

 

Wiederer sorgt für den Anschluss

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts hätte Veilleux beinahe den Anschlusstreffer markiert. Dann tauchte White allein vor Roy auf, diese Unzulänglichkeiten in der Defensive mussten die Gastgeber abstellen, zu gefährlich waren die Berliner. Augsburg spielte weiterhin ein einfaches Eishockey ohne viel Schnörkel und war mit diesem Game Plan bisher recht erfolgreich. Der AEV lauerte nun auf Konter und fuhr damit gut.

 

Nichtsdestotrotz belohnte sich Berlin nach einer Drangphase mit dem ersten Tor durch Wiederer in der 25. Spielminute. Ihr Neuzugang Sodergran bekam ebenfalls seinen ersten Scoringpunkt zugesprochen. Die Eisbären setzten gleich nach und wollten den schnellen Ausgleich herstellen, doch der harte Schuss von Ellis fand sein angedachtes Ziel nicht.

 

Langsam fand auch Augsburg wieder den Vorwärtsgang und Ancicka musste auf der Hut sein, der die nötige Ruhe ausstrahlte. Augsburgs zweites Powerplay blieb ohne Ausbeute und ein 3 auf 2 Konter des AEV führte zu keinem Treffer. Die Begegnung verlief weiterhin spannend, es war ein enges Match. Augsburg kämpfte leidenschaftlich und erzwang sich diverse gute Chancen, vor allem die vierte Reihe sorgte für viel Entlastung und eigene zusätzliche Energie.

 

Auf der anderen Seite vergab Byron eine dicke Gelegenheit und Clark hatte kurz danach ebenfalls den Ausgleich auf dem Schläger. Berlin drängte nun in der Schlussphase des Mittelabschnitts vehement, doch der AEV befreite sich etwas und Gregorc beschäftigte den Berliner Keeper mit einem Distanzschuss.

 

Der amtierende Champion Berlin fightete sich stetig heran und sorgte durch Wiederer für Hochspannung im letzten Drittel.

 

Streu: „Wir haben zurück zu unserem Spiel gefunden, denn im ersten Drittel haben wir nicht so agiert wie wir wollten. Wir müssen noch ein Level höherschalten für das letzte Drittel. Wir sind eine große Familie hier im Team, sind teilweise 24 Stunden zusammen, das hat uns zusammengeschweißt. Die Druckphase werden wir in den Schlussabschnitt bringen.“

 

Valentine avanciert zum Matchwinner

 

Beide Teams begegneten sich heute Abend auf Augenhöhe und es war noch alles offen. Maximilian Eisenmenger schloss dann blitzschnell und humorlos ab, doch der Schoner von Ancicka war zur Stelle. Es gab bisher 53 Spiele zwischen diesen beiden Teams mit 30 Erfolgen für Augsburg und 23 Siegen für die Eisbären. Nun stand erneut ein Powerplay für die Gäste auf dem Plan und zuhause betrieb der AEV bisher ein solides Penalty Killing. Matt White wollte unbedingt gegen seinen früheren Arbeitgeber scoren, doch Roy ließ ihn verzweifeln. Augsburg warf sich aufopferungsvoll in die Schüsse und zeigte eine tolle Moral.

 

Bokks Abgabe zur Mitte in den Slot wurde gerade noch entscheidend abgelenkt. Miller probierte es dann auf der Gegenseite, doch beide Goalies zeigten eine hervorragende Leistung. Hördlers genialer Pass aus dem eigenen Drittel heraus auf Boychuk konnte dieser jedoch nicht ummünzen. In eigener Überzahl schlug dann Berlin eiskalt zu und Boychuk veredelte in der 53. Spielminute einen perfekten Pass von Bokk zum verdienten Ausgleich. Die Freude hielt aber nur wenige Momente, denn der AEV holte sich die Führung postwendend, nur 78 Sekunden später, zurück durch Valentine, der die Scheibe hoch in den Winkel versenkte und die Fans verzückte.

 

Die Crunch Time hatte längst begonnen und Berlin musste bei seiner Aufholjagd erstmal 2 Strafminuten überstehen, bevor dann die letzten 90 Sekunden anbrachen, welche die Augsburger bravourös absolvierten. Schließlich sicherte sich Augsburg einen vielumjubelten Heimsieg. Es war bereits der 14. Erfolg bei 20 Partien im heimischen Rund.

 

Bokk: „Es war ein kleiner Fehler, den Augsburg ausnutzte. Wir haben heute nicht unser Hockey gezeigt, deshalb haben wir verloren. Es macht großen Spaß, ich kriege hier viel Eiszeit und die Jungs haben mich hier gut aufgenommen. Wir haben einen tiefen Kader, eine sehr gute Truppe mit einer guten Mischung. Wir haben noch viel vor. “

Valentine: „Any time you play the big clubs of the league, you have to step up. Everybody put the extra 5 % in. Tonight, it was a challenge and fortunately it went my way. Our 4th formation played great tonight, they really stepped up, worked hard and it is good to have them to make us a better team. Regarding the next four home games in a row we have to take as many important points as possible.“

 

30. Spieltag, 15.03.2022

Augsburger Panther – Eisbären Berlin 3:2 (2:0|0:1|1:1)

 

Tore:

1:0 |08| Länger (Campbell, Miller)

2:0 |20| Graham (Gregorc, Payerl)

2:1 |25| Wiederer (Depres, Sodergran)

2:2 |53| Boychuk (Bokk, Nielsen) PP1

3:2 |54| Valentine (Miller, Sternheimer)

 

1. Drittel Statistik:      11:9 Schüsse, 10:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

2. Drittel Statistik:      13:9 Schüsse, 15:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

3. Drittel Statistik:      8:9 Schüsse, 22:3 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

 

Haupt-Schiedsrichter:    Bruggeman (USA)  / MacFarlane (USA)

 

Zuschauer: 3.429

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Roy, Graham, Gregorc, Puempel, LeBlanc, Payerl, Haase, Länger, Clarke, Nehring, McClure, Bergman, Valentine, Sternheimer, Campbell, Miller, Eisenmenger Maximilian, Eisenmenger Magnus, Nieleck.

 

Berlin: Ancicka, Jensen, Ellis, Wiederer, Byron, Sodergran, Wissmann, Hördler, Clark, Nielsen, White, Depres, Mik, Bokk, Boychuk, Veilleux, Baßler, Streu, Rossmy.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

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