Transfermarkt - Aktuelle Transfers

München entscheidet ein hitziges Derby in Augsburg mit 1:2 nach Verlängerung

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG)  Im Curt-Frenzel-Stadion empfingen die Augsburger Panther die Red Bulls aus München zum Derby. Augsburg stand zuletzt am 20.2. auf dem Eis und war coronabedingt gezwungen, eine fast dreiwöchige Pause einzulegen. Im heutigen Duell mit dem oberbayerischen Kontrahenten wollten die Fuggerstädter wichtige Zähler im Kampf um den Abstieg ergattern. Es war heute das 55. Spiel zwischen diesen beiden Teams, bisher gab es 19 Siege für den AEV und 35 Erfolge für München.

Schließlich rangen die Red Bulls aus München die Augsburger Panther nach zähem Kampf  in der Verlängerung nieder dank eines schnellen Treffers von Redmond, der zum Matchwinner wurde.

 

20220309 B07A5354

(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Augsburg absolvierte längere Zeit kein Match mehr und somit fehlte die nötige Spielpraxis, gerade jetzt in den richtungsweisenden letzten Begegnungen, wo es galt, die noch fehlenden Punkte gegen den drohenden Abstieg zu sammeln. Den letzten Auftritt hatte der AEV beim überraschenden Auswärtserfolg in Straubing. Man war gespannt, wie schnell sich das Team um Coach Pelletier wieder in den Ligarhythmus einfinden konnte. Insgesamt standen noch 16 Matches auf dem Programm bis zum Abschluss der Hauptrunde.

 

Ullrich (Assistentcoach): „Ich kannte Serge bereits und sollte das Skillstraining übernehmen. Wir müssen mit 100% Gas geben, vorher waren es nur 70%. Wir wollen modernes und schnelles Eishockey reinbringen und mit mehr Emotionen spielen, Die Fans sind ein wichtiger Rückhalt für uns, es ist die beste Fankulisse in der Liga. Es gab kürzlich ein Treffen, wir wollten uns kennenlernen. Seit Montag sind alle Spieler da, vorher gab es nur ein Skills Training, dann haben wir das Teamtraining forciert. Wir haben genug trainiert und die Spieler wissen, worum es geht.“

 

München musste nach fünf Siegen in Folge beim Tabellenkind Krefeld eine unerwartete Niederlage einstecken. Mit einem Dreier wollten die Red Bulls den Abstand zum Drittplatzierten Wolfsburg weiter reduzieren. Die Mannschaft um Headcoach Don Jackson wollte auch Revanche für die Pleite im ersten Aufeinandertreffen nehmen, als man im Curt-Frenzel-Stadion im Oktober 2021 knapp nach Verlängerung den Kürzeren zog. 

 

Parkes: „I started my career in Europe in Augsburg, it’s been 4 years now, since I played here. This was an awesome experience and always a special place to be. It was a fun ride so far, now I am happy to be in Munich. We had to look ourselves into the mirror and got back to our identity. Krefeld was unfortunate. My line is clicking better now.

 

Powerplaytor von Trevelyan machte den Unterschied

 

Der AEV trat heute wieder mit ganz speziellen Jerseys in Regenbogenfarben an, Sternheimer und Saponari fehlten heute im Kader. Beim Team von Don Jackson absolvierte heute Parkes sein 300. DEL Spiel. Während seiner Zeit in Augsburg erzielte der Stürmer 47 Tore, für seinen aktuellen Arbeitgeber München verbuchte er schon 82 Erfolgserlebnisse.

 

Beide Mannschaften forcierten ein aggressives Forechecking und nach gespielten sieben Minuten kochten die Emotionen hoch angesichts eines harten Checks von Hager gegen Stieler, der zur Behandlung in die Kabine musste und ins Krankenhaus transportiert wurde. Schon früh offenbarte sich der hitzige Derbycharakter in dieser Begegnung und der AEV durfte gemäß Regel 48.5 fünf Minuten lang in einfacher Überzahl ran, denn für Hager war das Spiel vorbei. Seinen Part übernahm der junge Lutz, der ohne Vollvisierschutz spielen durfte und heute von NHL Scouts beäugt wurde.

 

Daubner mit seinem speziellen Schutz am Schlittschuh blockte bereits zum zweiten Mal bravourös und München fuhr sogar einen Konter in Unterzahl, der jedoch in letzter Sekunde von Puempel unterbunden wurde. München hatte schon 5 Unterzahltreffer in dieser Saison markiert. Die ersten beiden Minuten verstrichen wirkungslos, man merkte schon, dass der AEV sich erst seit 2 Tagen wieder im Training befand. Smith war dann schon wieder in Richtung Roy unterwegs, bisher hatten die Gäste wenig Probleme in Unterzahl und ließen fast nichts zu. Auch Mauer fuhr einen Konter, das waren zu viele Leichtsinnsfehler auf Seiten der Hausherren.

 

Die vierte Augsburger Reihe brachte viel Druck und Energie auf das Eis und erarbeitete sich die beste Gelegenheit für den AEV. Im Rahmen ihrer zweiten Überzahl belohnten sich die Augsburger durch Trevelyan in der 17. Spielminute mit der Führung. Dies war bereits sein 126. Treffer für seine Farben. Auf Seiten der Gäste verließ auch Daubner vor dem Drittelende das Eis. Kurz vor der Sirene vergab Clarke denkbar knapp.

Nach holprigem Start nahm der AEV einen knappen Vorsprung mit in die Kabine. Den Ausfall von Stieler mussten sie nun verkraften.

 

Miller: „Wir wollten der ganzen Mannschaft Energie geben und haben einen guten Job gemacht. Wir wollten das Beste draus machen, hinten gutstehen und vorne Chancen kreieren. Ich hoffe das Beste für David (Stieler). Wir müssen jeden Check zu Ende fahren und wollen die Führung ausbauen.“

 

Varejcka gleicht aus für stärker werdende Münchener

 

Auch zu Beginn des Mittelabschnitts waren beide Mannschaften noch auf der Suche nach mehr Struktur in ihrem Spiel, es ging noch ein wenig wild rauf und runter. Beide Teams nahmen das eine oder andere Icing in Kauf. Abeltshausers erster Abschluss wurde eine sichere Beute von Keeper Roy. Clarke verzeichnete dann einen Pfostenknaller für die Gastgeber. Das Match wurde nun immer offener, was zwangsläufig zu mehr Chancen führte.

 

Nach einem Puckgewinn in der neutralen Zone und einem Zauberpass von Gogulla auf den mitgelaufenen Varejcka konnte Letzterer in der 31. Spielminute leicht zum Ausgleich einschieben. Ortegas fast perfektes Zuspiel konnte Redmond nicht zur Führung ummünzen. Das Solo von Street kurz danach wurde ebenfalls nicht veredelt, weil Roy die Ecke zumachte. Auch Mauers Versuch blieb an Roy hängen.

Daubner konnte nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen, somit fehlten Don Jackson schon zwei Stürmer.

 

Trotzdem hatten die Gäste im zweiten Drittel ein Chancenplus. Ein 4 auf 2 Konter der Münchener konnte genauso wenig genutzt werden wie auf der Gegenseite eine fast identische Konstellation durch die Hausherren. Eine halbe Minute vor der Sirene nahm der AEV noch eine Strafe, denn sonst hätte wohl Ortega getroffen. München verdiente sich den Ausgleich durch ein weitaus beherzteres Auftreten im Mitteldrittel.

 

Varejcka: „Es gab eine Ansprache in der Kabine und wir haben uns zusammengerissen. Im ersten Drittel hatten wir viele Probleme wegen den Strafzeiten. Es sieht nun besser aus, aber wir müssen konsequenter sein. Hinten stehen wir nun gut.“

 

Redmond besiegelt die Niederlage in der Overtime

 

Für den Schlussabschnitt war vom Ergebnis her für Spannung gesorgt. Clarke verbüßte nun schon seine dritte kleine Strafe am heutigen Abend. Augsburg war nun mehrfach gefordert gegen ein gutes Kombinationsspiel der Münchener, doch der AEV hielt das Remis. München schloss nahtlos an seine gute Performance im zweiten Abschnitt an, doch McClure hatte dann eine gute Gelegenheit wie aus dem Nichts. Der junge Lutz hätte sich dann fast mit einem Treffer selbst belohnt, das sahen die heute im Stadion anwesenden Scouts sicher gern. Parkes wurde plötzlich vor Roy vergessen, doch er konnte diese Verwirrung nicht ausnutzen.

 

Es war weiterhin ein enges Match, in dem sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. Ehliz prüfte Roy, der nun häufiger im Fokus stand, auch weil sich Augsburg zu weit zurückzog und damit München gefährlich anmarschieren ließ. Das Schussverhältnis sprach bis dato auch eine deutliche Sprache für die Gäste.

 

Campbell und Eisenmenger bekamen nun Chancen im Sekundentakt und die Red Bulls mussten knapp 5 Minuten vor dem Ende in Unterzahl agieren, vielleicht ein gutes Omen für die Fuggerstädter, die ja ihren Treffer im Powerplay erzielten. Puempels schnellen Abschluss fing Haukeland sicher herunter. Ehliz Versuch beim Konter brachte zumindest viele Sekunden, die von der Uhr runterliefen.

 

Goalie Roy packte eine Minute vor Schluss einen fantastischen Save aus gegen Ortega, das war eminent wichtig. Primäres Ziel für den AEV war die Sicherung des einen Zählers schon mal, denn jeder Punkte zählte für Augsburg in der momentanen tabellarischen Konstellation. Die Verlängerung brachte dann die schnelle Entscheidung, denn nach nur 29 Sekunden hämmerte Redmond die Scheibe unhaltbar in das Tor.

 

Eisenmenger Maximilian: „Wir können sehr zufrieden sein mit unserem Auftritt, haben gut zusammengespielt. Unser innerer Zusammenhalt wurde stärker, haben mit mehr Speed agiert und waren aggressiver. Es sind oft kleine Details, die den Unterschied machen. “

 

Gogulla: „Im ersten Drittel haben wir uns schwergetan, es gab viele Emotionen hier. Dann sind wir besser ins Spiel gekommen, haben das Match dann übernommen und gottseidank den zweiten Punkt mitgenommen. Emotionen sind grundsätzlich gut, das macht den Sport aus, grad auswärts hier, das sind immer spezielle Spiele. Wir sind Profis genug, um damit zurechtzukommen. Wir stehen nun hinten viel besser, spielen simpler und haben einen leichten Lauf.“

 

53. Spieltag, 09.03.2022

Augsburger Panther – EHC Red Bull München 1:2 n.V. (1:0|0:1|0:0|0:1)

 

Tore:

1:0 |17| Trevelyan (Puempel, Graham) PP1

1:1 |31| Varejcka (Gogulla, Boyle)

1:2 |61| Redmond (Tiffels, Street)

 

1. Drittel Statistik:      11:7 Schüsse, 13:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:33

2. Drittel Statistik:      5:14 Schüsse, 12:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

3. Drittel Statistik:      3:13 Schüsse, 14:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

Overtime Statistik:      0:1 Schüsse, 0:1 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

 

Schiedsrichter:    Rekucki (USA) / Rohatsch (GER)

 

Zuschauer: 3.680 

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Roy, Haase, Graham, Puempel, LeBlanc, Payerl, Rogl, Lamb, Clarke, Nehring, Campbell, Bergman, Valentine, Travelyan, Stieler, McClure,  Länger, Eisenmenger Maximilian, Eisenmenger Magnus, Miller.

 

München: Haukeland, Seidenberg, Boyle, Mauer, Hager, Gogulla, Blum, O’Brien, Varejcka, Daubner, Lutz, Redmond, Abeltshauser, Ortega, Ehliz, Smith, Szuber, Parkes, Tiffels, Street.

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

Weitere DEL Eishockey News

 

 

 

 

http://oesterreichonlinecasino.at/review/mrbit-casino/

Der Spielinhalt wird durch mehr als 1.000 Slots und Spiele von Microgaming, Yggdrasil Gaming, Habanero und einigen anderen repräsentiert. Im Mr Bit Casino in Österreich können Sie Video-Slots, Spielautomaten mit Jackpots, Karten-, Brett- und andere Spiele spielen. Der Live-Casino-Bereich ist noch nicht verfügbar, möglicherweise aufgrund der relativen Jugend des Unternehmens. Sicherlich werden im Laufe der Zeit Spiele mit Live-Dealern im Sortiment auftauchen.
 

 

casino ohne deutsche lizenz

crypto casinos

eishockey-online.com Shop

EOL SHOP 300x300 2018neu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

neue online Casinos logo 300x100

Gäste online

Aktuell sind 324 Gäste online

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.