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Mannheims Rendulic sichert den Adlern zwei Punkte in Ingolstadt mit einem 4 zu 5 Sieg nach Penaltyschießen

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/HG)  In der Saturn-Arena empfingen die Panther aus Ingolstadt die Adler aus Mannheim. Für Ingolstadt galt es, nicht den Anschluss an die direkten Playoff Plätze aus den Augen zu verlieren und Mannheim wollte in der Erfolgsspur verbleiben. Dies war die erste Begegnung binnen zwei Tagen, denn am Mittwoch treten die Ingolstädter in der SAP-Arena an. Heute Abend konnten seit langer Zeit wieder maximal 75 % Fans dem Spektakel beiwohnen.

Schließlich belohnten sich die Adler Mannheim nach einer furiosen Aufholjagd mit dem Extrapunkt nach erfolgreich gestaltetem Penaltyschießen. Rendulic erwies sich als der einzige glückliche Schütze und war der Matchwinner.

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(Fotoquelle Jürgen Meyer)

 


Ingolstadt musste in den letzten Begegnungen drei Niederlagen, davon zwei zuhause, einstecken und war bestrebt, die nächsten wichtigen Punkte gegen die Kurpfälzer im heimischen Stadion einzufahren. Ihre gewohnte Offensivpower geriet dabei auch ins Stocken, nur 2 magere Tore sprangen heraus. Das Team um Headcoach Doug Shedden wollte unbedingt Anschluss an die Top 6 halten und könnte mit einem Dreier auf Rang 5 vorrücken. Für dieses Unterfangen war es positiv, dass mit Feser und Storm zwei eminent wichtige Akteure wieder im Lineup standen.

 

Bourque: „We had a tough time getting inside the game and in front of the goalie. We worked hard to get better, we have a lot of depth in our team and some people step up again. Last game was not great, we did not play our best match. But we will move forward and learn from it. It will be a great test for us tonight, we will play hard.“

 

Mannheim schoss sich mit zwei Erfolgen nach zuletzt drei Pleiten in Serie etwas aus dem kleinen Tief und rangierte aktuell auf dem dritten Platz der Tabelle. Mit einem Sieg bei den Schanzern konnten die Adler sogar an den Grizzlys aus Wolfsburg vorbeiziehen. Hierfür mussten sie eine klar bessere Leistung als beim ersten Aufeinandertreffen hier in der Saturn-Arena im Dezember 2021 auf das glatte Parkett legen, als man eine herbe Pleite kassierte. Headcoach Gross musste heute auf Plachta und Bergmann verzichten, konnte jedoch problemlos vier Reihen aufbieten.

 

Hännikainen: „It feels good, it was a good start and we wanted to win. I had great line mates. The reason for my change was the end of our season in Jokerit, Helsinki. I wanted to experience something new and I am happy with my change. I will put in my energetic way of playing. I am a two way forward and as a good skater these are my assets. I got a contract for the end of this season you never know what will happen. This is a very physical league and I expect a fast match.“

 

Doppelschlag durch DeFazio und Storm

 

Soramies verbuchte die erste Chance, doch Endras war auf dem Posten. Goalie Reich bei den Hausherren sammelte bereits Erfahrung bei den Jungadlern in Mannheim und der Mannheimer Krämmer spielte 2011 bei den Panthern. Rückkehrer Feser war gleich brandgefährlich mit seinem Vorstoß. Die Gäste hatten in Person von Eisenschmid ihre erste dicke Gelegenheit. Es war sicher spannend, wie sich der Ex-Ingolstädter Wohlgemuth in seiner alten Heimat präsentieren würde, wo er von 2018-2021 agierte.

 

DeFazio nutzte in der 8. Spielminute einen Aufbaufehler von Iskhakov gnadenlos zur Führung aus, als er den Rebound verwertete. Es dauerte nur 86 Sekunden, als der schmerzlich vermisste Storm sogar auf 2 zu 0 erhöhte. Der Torschütze stand goldrichtig, um die Scheibe über die Linie zu drücken. Somit hatte sich schon früh gelohnt, Storm und Feser wieder dabei zu haben. Ingolstadt war in den ersten 10 Minuten einfach bissiger und energischer unterwegs und verdiente sich diese Führung.

 

Das erste Powerbreak kam dann gerade zur rechten Zeit für die Schützlinge von Pavel Gross, um sich neu zu justieren. Rendulic verpasste bei einem Konter den Anschluss, als er von Krämmer in Szene gesetzt wurde; es gab bisher fast keine Verschnaufpause in einer schnellen Partie. Endras hätte sich bei seinem Ausflug hinter das Gehäuse fast verschätzt. Fesers Solo konnte nicht veredelt werden, da die Scheibe schwer zu kontrollieren war.

 

Insgesamt wirkten die Adler nicht so hochkonzentriert wie die Gastgeber, welche bestimmt vieles wiedergutmachen wollten nach dem schwachen Auftritt gegen Krefeld. Das Forechecking der Ingolstädter war heute beeindruckend, was die Adler nicht ins Spiel kommen ließ. Demzufolge war der zwei Tore Vorsprung durchaus verdient und Mannheim musste sich was einfallen lassen für das zweite Drittel.

 

Hännikäinnen: „Everything was the difference, they battled harder and wanted it more. We got to be better in every aspect of our game.“

 

Die Adler ließen sich nicht abschütteln, doch der zwei Tore Vorsprung der Panther hielt

 

Die Adler aus Mannheim waren bekannt für ihre famose Performance im Mittelabschnitt; davor mussten die Gastgeber sich in Acht nehmen, bei denen DeFazio und Wagner bisher alle 41 Ligaspiele bestritten. Das Tempo wurde weiterhin hochgehalten und die Adler schienen zielstrebiger zu werden, was sich auch an ihrem Vorwärtsdrang offenbarte. Brune, der in 4 Jahren bei Mannheim 31 DEL-Spiele absolvierte, zielte denkbar knapp vorbei am Gehäuse von Endras, ein erstes starkes Lebenszeichen der Hausherren. Neuzugang Tim McGauley aus Innsbruck leitete seine nächste Chance selbst ein, fand aber in Endras seinen Meister.

 

Mannheims Bemühen wurde in der 28. Spielminute mit dem Anschlusstreffer durch Desjardins belohnt. Es war ein sprichwörtlich hineingearbeitetes Tor. Diese Hoffnung wurde aber fast postwendend, nämlich nur 30 Sekunden danach wieder zunichte gemacht, denn Wagners Distanzschuss von der blauen Linie wurde geschickt von Bourque abgefälscht. Die Effektivität der Panther war schon sehenswert, Soramies Schuss verfehlte das Gehäuse um Zentimeter.

 

Dann sprang ein Pfostenknaller von Pietta im ersten Powerplay der Hausherren heraus, die sich aber in der 32. Spielminute dem erneuten Anschlusstreffer der Adler gegenübersahen. Torschütze war Eisenschmid. Kurz danach rettete auch für Reich der Pfosten und gleich danach war sein linker Schoner goldrichtig zur Stelle. Ingolstadt schüttelte sich nur kurz und stellte in der 34. Spielminute, nur 94 Sekunden später, durch Marshall wieder den alten zwei Tore Vorsprung her.

 

Das erste Powerplay der Gäste verpuffte, man sah sich sogar einem gefährlichen Konter durch Storm gegenüber; bisher kassierten die Mannheimer in der Saison schon sechs Shorthander. Der zweite Pfostenknaller verhinderte den fünften Ingolstädter Treffer, das war eminent wichtig so kurz vor der Sirene. Mannheim bestritt ein weitaus besseres Mitteldrittel, konnte aber den Abstand nicht verkürzen.

 

Wagner: „Wir hatten uns heute viel vorgenommen. Wir haben bissige Jungs zurück, spielen gradliniger und jeder arbeitet viel härter. Wir müssen im letzten Drittel noch eine Schippe drauflegen und unsere Chancen suchen. Wir hatten uns zusammengesetzt und Lösungen gefunden.“

 

Mannheim schafft den Ausgleich und holt im Penaltyschießen den Extrapunkt

 

Der Schlussabschnitt versprach jedenfalls Spannung. Im dritten Drittel performten die Hausherren gewöhnlich sehr gut, doch die Adler kamen in der 42. Spielminute erneut bis auf ein Tor heran. Wolf markierte früh den nächsten Anschlusstreffer, der ihn sichtlich motivierte für den Rest der Begegnung, die weiter von hohem Tempo geprägt war. Katic reagierte dann gedankenschnell und bugsierte den Puck gerade noch von der Linie weg, als Endras schon geschlagen schien. Storm war schon in Jubelstellung. Simpson konnte im letzten Drittel nicht mehr auflaufen.

 

Die Defensive der Kurpfälzer hatte heute öfters Probleme, das Spielgerät konsequent aus dem Slot zu befördern, was immer wieder zu gefährlichen Chancen für die Schanzer führte. Holzer vergab eine große Gelegenheit nach einem Genie Pass von Bast. Mehr solche hochkarätigen Chancen durften die Gäste nicht mehr liegenlassen.

 

Bald würde die Crunch Time anbrechen in diesem Spitzenspiel. Wann würde Pavel Gross volles Risiko gehen? Mannheim war giftig und legte alles rein in die Partie. Wolf sammelte viel Eiszeit inzwischen und wollte als Leader vorangehen. Tatsächlich stellten die Mannheimer in Person von Desjardins 71 Sekunden vor der Schlusssirene die Begegnung auf Remis.

Somit ging es in die Overtime, um den Zusatzpunkt zu ermitteln: es ging weiter munter hin und her. McGauleys Zauberpass auf Höfflin fischte Endras grandios weg, auch weil die Nummer 10 der Panther die Scheibe nicht ideal traf.

 

Letztlich musste das Penalty Schießen die Entscheidung bringen. Statistisch betrachtet hatte hier Mannheim die Nase vorn, da sie ihre bisherigen drei Shutouts allesamt gewannen, wohingegen Ingolstadt hier bei ebenfalls drei Situationen kein Glück hatte: schließlich verwandelte Rendulic mit einem tollen Move zum Siegtreffer und sicherte den Adlern zwei wichtige Punkte. Der Matchwinner lag sogar symbolisch mit im Gehäuse.

 

Soramies: „Wir waren heute super und haben ein gutes Spiel abgeliefert. Am Ende lag es an Kleinigkeiten, die Mannheim ausnutzt. Wir werden das Spiel analysieren und beim nächsten Mal umsetzen. Penaltyschiessen ist auch immer eine Glückssache.“

 

Desjardins: „We did not play the way we wanted in the first and second period, but we found a way to win in the end. We got our feet moving, we skated well in the third, kept it simple. The same hard game is expected on Wednesday, we build on this win.“

 

42. Spieltag: DEL Spiel vom 07.03.2022

ERC Ingolstadt – Adler Mannheim 4:5 n.P  (2:0|2:2|0:2|0:0|0:1)

 

Tore:

1:0 |08| DeFazio (Feser)

2:0 |09| Storm (Warsofsky, Feser)

2:1 |28| Desjardins (Elias, Wirth)

3:1 |28| Bourque (Wagner, Marshall)

3:2 |32| Eisenschmid (Szwarz, Katic)

4:2 |34| Marshall (Soramies, Feser)

4:3 |42| Wolf (Akdag, Hännikäinen)

4:4 |59| Desjardins (Eisenschmid, Katic)

4:5 |65| Rendulic

 

1. Drittel Statistik:      7:7 Schüsse, 10:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

2. Drittel Statistik:      9:5 Schüsse, 13:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

3. Drittel Statistik:       4:10 Schüsse, 13:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

Verlängerung Statistik: 0:1 Schüsse, 0:2 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

 

Zuschauer: 2.511

 

Hauptschiedsrichter:  Jake (USA) / Rantala (FIN)

 

Aufstellung:

 

Ingolstadt: Reich; Wagner, Marshall, DeFazio, Feser, Storm, Hüttl, Warsofsky, Bourque, Pietta, Simpson, Gnyp, Jobke, Höfflin, McGauley, Soramies, Hübner, Koch, Henriquez-Morales, Brune.

 

Mannheim: Endras, Lehtivuori, Larkin, Rendulic, Iskhakov, Krämmer, Katic, Holzer, Hännikäinen, Wolf, Wohlgemuth, Akdag, Reul, Dawes, Szwarz, Eisenschmid, Wirth, Bast, Desjardins, Elias.  

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



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DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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