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Bremerhaven entführt drei Zähler aus Ingolstadt - 0 zu 3 Auswärtserfolg

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/HG)  In der Saturn-Arena empfingen die dort heimischen Panther das Team von Popiesch, die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven zum direkten Verfolgerduell im Kampf um die Top 6. Während Bremerhaven zuletzt daheim gegen formstarke Straubinger knapp den Kürzeren zogen, musste Ingolstadt beim bayerischen Rivalen in Nürnberg eine deutliche Niederlage einstecken. Beide Teams waren somit auf Wiedergutmachung aus.

Schließlich sicherten sich die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit einem klaren 0 zu 3 in der Saturn-Arena drei wichtige Punkte und schenkten ihrem Goalie Franzreb seinen mittlerweile zweiten Shutout.

 

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(Fotoquelle Jürgen Meyer)

 


Ingolstadt musste nach einmonatiger Matchpause eine schmerzliche Pleite gegen Nürnberg hinnehmen, was auch an mangelnder Spielpraxis lag. Das Team von Doug Shedden war heute Abend sicher drauf aus, die ersten Punkte nach Olympia einzufahren und wieder in den gewohnten Rhythmus zu kommen. Bourque spielte heute wieder mit, während Storm wegen einer Verletzung fehlte. Mit der heutigen Partie standen sogar 5 Heimspiele nacheinander auf dem Programm der Panther.

 

Bremerhaven reiste mit einer Heimpleite gegen Straubing nach Oberbayern. Für das Team um Headcoach Thomas Popiesch galt es heute Abend, sich bei heimstarken Ingolstädtern zu behaupten. Mit ihrer Top Reihe um den berühmten „Karawanken Express“ waren sie guten Mutes und großer Hoffnung, in der Audistadt zu bestehen. Der Lichtblick war das heutige Mitwirken des Langzeitverletzten Krogsgaard.

 

Beide Teams auf Augenhöhe

 

Bevor der Puck eingeworfen wurde, gab es erstmal ein offizielles Statement der PENNY DEL zur aktuellen Situation in der Ukraine. Soviel Zeit musste sein in Zeiten wie diesen, in denen es wichtigere Themen als den Sport gab.

 

Die erste Chance hatte Bremerhaven durch Mauerman. Die Gäste begannen etwas schwungvoller. Mit dem 17-jährigen Youngster Hübner lief heute ein hoffnungsvolles Talent bei den Hausherren zum ersten Mal auf. Bourque verbuchte danach die erste gute Gelegenheit für seine Panther, bei denen auch noch erfahrene Akteure wie Marshall, Hüttl und Feser nicht mit von der Partie sein konnten. Hübner scheiterte an Franzreb, das wäre ein Einstand gewesen.

 

Jeglic war ein alter Bekannter bei den Ingolstädtern, mit denen er sogar 2014 die Meisterschaft feiern durfte, als er in 21 Spielen 15 Scorerpunkte sammelte. Die Fischtown Pinguins hatten bisher mehr von der Begegnung, die Gastgeber waren noch auf der Suche nach Konstanz und Spielfluss. Top Torjäger Urbas hätte beinahe einen schlimmen Aufbaupass von Bourque ausgenutzt, doch der bereits gut beschäftigte Keeper Reich war auf dem Posten inkl. gütiger Mithilfe des Pfostens.

 

Ihr erstes Powerplay blieb für Ingolstadt wirkungslos. Dann hätte der zuvor unglücklich agierende Bourque fast seinen Fehler von zuvor wettgemacht und von einem Fehlpass von Urbas profitiert, doch Franzrebs linker Schoner hatte was dagegen beim 1 auf 1. Welch eine Parallele bei diesen beiden spiegelverkehrten Aktionen von Urbas und Bourque!

Dank ihrer beiden Powerplay Situationen sprach das Schussverhältnis mit 13 zu 5 für die Hausherren. Das gewohnt schnelle Umschaltspiel der Gäste gelang bisher noch nicht so gut.

 

Quaas: „Wir müssen defensiv besser werden und den Aufbau besser gestalten. Bremerhaven ist schnell im Umschalten, haben super Skater, das macht es schwer in die Offensive zu gehen. Es ist quasi ein Restart, doch wir sollten möglichst schnell reinkommen. Es ist definitiv besser als in Nürnberg.“

 

Paradereihe von Bremerhaven schlägt zu

 

Das Abtasten ging zu Beginn des Mittelabschnitts weiter, die Qualität der Begegnung war noch ausbaufähig. Bruggisser, der sich in Bremerhaven weitaus wohler fühlt als zuvor in Villach, ergatterte bereits in 28 Spielen beachtliche 28 Punkte und ist für die Pinguins ein nicht mehr wegzudenkender Denker und Lenker. Eminger war nach einem harten Hit seines Gegenspielers leicht angeschlagen und ging vom Eis zur weiteren Behandlung.

 

Der genial gedachte Querpass vors Bremerhavener Tor wurde letztlich nicht verwertet. Stattdessen wurde in der 24. Spielminute ein 3 auf 1 clever zu Ende gespielter Konter von Urbas zur Führung veredelt. Der Karawanken Express hatte wieder mal zugeschlagen. Verlic bekam kurz danach die Scheibe perfekt serviert, doch er fand in Reich seinen Meister. Die Hausherren investierten in dieser Phase Mitte der Begegnung mehr und die Partie nahm einen ruppigeren Verlauf. Urbas rauschte dann durch die neutrale Zone und zog blitzschnell ab, dieses Mal ohne Erfolg. Die vierte Ingolstädter Reihe machte einen sehr agilen Eindruck und Urbas Rückhandabschluss war brandgefährlich. Die Gäste übten vor dem Powerbreak eine gute Druckphase aus.

 

Nach dem Commercial Break hämmerte McGinn die Scheibe an die Latte von Reich. Inzwischen war die Bremerhavener Führung verdient dank der klareren Einschussmöglichkeiten für die Pinguins, welche die Hausherren mehr als ihnen lieb war, beschäftigte. Der ERC Ingolstadt hatte weiterhin Probleme im geordneten Spielaufbau und war auf der Suche nach dem Dosenöffner. Ein 2 auf 1 Konter wurde durch Moores Schläger im letzten Moment unterbunden. Kochs Schuss verfehlte sein Ziel nur knapp. Die Gelegenheiten zum Ausgleich waren durchaus vorhanden, doch es fehlte irgendwie am letzten Biss.

 

Zu allem Ungemach gaben die Schiedsrichter dann eine 2 Minuten Strafe wegen Spielverzögerung gegen den Goalie Reich, weil er nach einem Schuss gegen seine Maske dieselbe aktiv ablegte. Über diese Entscheidung war Reich nicht amused. Bei dieser Unterzahl gab es eine dicke Chance für die Panther und die Gäste gingen mit einem hauchdünnen Vorsprung in das letzte Drittel, was sich auch im Schussverhältnis zugunsten von Bremerhaven widerspiegelte.

 

Moore: „Kanya works hard, it’s a close game. The last match at home against them was a hard battle. Now it’s a tough season Final. We lost Eminger, it’s always a fine line between playing hard and not fair. We need to keep going.“

 

Bruggisser trifft und sammelt weiter fleißig Scorerpunkte, Friesen macht den Deckel drauf

 

Der Schlussabschnitt startete noch mit 29 Sekunden Überzahl für Bremerhaven, was jedoch nichts mehr einbrachte. Von ihrer drittbesten Offensive in der Liga war bei den Hausherren noch wenig zu sehen. Bisher verlief die Auswärtspartie für die Fischtown Pinguins ganz nach ihrem Geschmack, sie hatten das Geschehen weitestgehend im Griff ohne viel zuzulassen. Offensivverteidiger Bruggisser probierte es gleich zwei Mal aus der Distanz.

 

Das Team um Dough Shedden fand einfach nicht ins Match und der zuletzt agile Bruggisser netzte zum 0 zu 2 eiskalt ein. Jetzt wurde es ein schweres Unterfangen gegen hartnäckige und konsequente Bremerhavener, die mit ihrem Forechecking immer eine Schlittschuhlänge voraus waren. Inzwischen blieb Ingolstadt nach der Null Nummer in Nürnberg weiterhin ohne Treffer Mitte des Schlussabschnitts und das nächste Überzahlspiel für die Gäste stand an. Letztlich überstanden die Gastgeber diese brenzlige Situation und noch bestand Hoffnung für die letzten 11 Minuten.

 

Das nächste Powerplay für den ERC sollte die Panther endlich auf die Anzeigetafel bringen: es gab die eine oder andere Gelegenheit, doch die Pinguins verteidigten souverän und hielten die Null. Was fiel den Gastgebern noch ein? Der Funke sprang bisher noch gar nicht auf die Fans über, zumal sich ihr Team insgesamt extrem schwertat, was Kreatives zu gestalten. Es blieb heute vieles Stückwerk und Bremerhaven blockte auch viele Schüsse gut weg.

 

3:43 Minuten vor Schluss ging Coach Shedden all in und riskierte alles oder nichts: wenn nicht jetzt, wann dann? Die Zuspiele erwiesen sich aber als zu ungenau, auch wenn es eine super Chance gab. Bremerhaven warf sich bravourös in viele Schüsse und Friesen setzte 66 Sekunden vor der Schlusssirene den endgültigen Deckel drauf. 46 Sekunden vor dem Ende entluden sich nochmals die Emotionen bei Urbas und Wagner, doch das änderte hier nichts mehr am Sieg der Gäste, die ein perfektes Spiel demonstrierten. Jobke und Friesen behakten sich dann auch noch und es wurden noch fleißig Strafzeiten verteilt für beide Mannschaften.

 

Keeper Franzreb verdiente sich seinen zweiten Shutout der Saison und Ingolstadt bleib weit hinter seinen Erwartungen zurück. Außerdem schossen sie in den letzten beiden Partien gar kein Tor.

 

Franzreb: „Wir wollten es heute besser machen als beim letzten Mal. Die Jungs haben alles richtig gemacht, viele Schüsse geblockt. Ich bin richtig stolz auf die Mannschaft. In jedem Spiel spielen sie als eingeschworene Truppe und unterstützen mich. Jeder will ein Statement setzen, es geht nun um alles, jeder möchte soweit wie möglich nach oben in der Tabelle.“

 

Höfflin: „Wir haben die Mitte der offensiven Zone nicht gefunden. Wir haben außen rumgespielt und nichts in die Mitte gebracht. Wir schenken das erste Tor her und laufen dann hinterher.  Bremerhaven stand ziemlich hoch, wir müssen die Scheibe einfach mehr chippen. Feser und Storm fehlen sicher, aber das ist keine Ausrede, andere kriegen dann die Chance und müssen dies auch nutzen.“

 

48. Spieltag: DEL Spiel vom 25.02.2022

ERC Ingolstadt – Pinguins Bremerhaven 0:3 (0:0|0:1|0:2)

 

Tore:

0:1 |24| Urbas (Verlic, Jeglic)

0:2 |45| Bruggisser (Uher, Mauerman)

0:3 |59| Friesen ENG

 

1. Drittel Statistik:      13:5 Schüsse, 13:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4

2. Drittel Statistik:      3:10 Schüsse, 14:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

3. Drittel Statistik:       7:10 Schüsse, 8:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 9:12

 

Zuschauer: 2.407

 

Hauptschiedsrichter:  Kohlmüller / Rohatsch

 

Aufstellung:

 

Ingolstadt: Reich; Wagner, Bodie, Bourque, Pietta, Simpson, Quaas, Warsofsky, DeFazio, Aubry, Höfflin, Gnyp, Jobke, Soramies, Koch, Flaake, Hübner, Stachowiak, Henriquez-Morales, Brune.

 

Bremerhaven: Franzreb, Trska, Eminger, Urbas, Jeglic, Verlic, Moore, Bruggisser, Wejse, McGinn, Vikingstad, Krogsgaard, Alber, Uher, Friesen, Mauerman, Stowasser, Lutz, Kinder, Kanya.


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

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