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Dezimierte Augsburger Truppe erobert gegen Straubing Tigers die Festung am Pulverturm

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Die Voraussetzungen für einen Erfolg bei den Niederbayern waren für Augsburg denkbar schlecht. Eine Hiobsbotschaft jagte die nächste und am Ende standen auf dem Spielberichtsbogen magere 13 Feldspieler und zwei Torhüter. Somit war für den AEV klar, dass man eine mehr als herausragende Leistung braucht, um überhaupt am Pulverturm bestehen zu können. Unter denen die spielfähig waren, befanden sich auch LeBlanc und Bergmann, die ohne jegliche Trainingseinheit nach ihrer Quarantäne in den Bus stiegen.

Ohne Valtentine, Länger, Saponari, Kharboutli, Trevelyan, Stieler, McClure, Nehring und Haase erkämpfte sich die Rumpftruppe um Coach Pelletier den Respekt beider Fanlager. Zusätzlich kam der Einstand von Straubings Neuzugang Tyler Parks, der in einem Alptraum endete. Fünf Gegentore in 23 Minuten gilt es nun für ihn zu verarbeiten, der sich wie der ärmste Mann im Stadion vorkommen musste.

 

 

(Foto: Dunja Dietrich) Das Trio Payerl, Puempel und Clarke beschäftigte die Tigers über volle 60 Minuten

 


 

 

Spielverlauf:

Nach den ersten Minuten des Beschnupperns fielen die Tore im Minutentakt. Aber nicht bei denen, die in der Liga das erste Drittel absolut dominieren. Es war die schwächste Auswärtsmannschaft der Liga, die den Ton angab. Innerhalb von drei Minuten erspielten sich die Panther eine 0:3 Führung. Eine Auszeit durch Pokel beantragt, brachte vorerst kaum Ruhe ins Spiel der Straubinger. Das 0:4 ließ nicht lange auf sich warten.

Während Neuzugang Tyler Parks keine glückliche Figur machte, ließen seine Vorderleute jegliche Abwehrarbeit vermissen. Von den starken Auftritten gegen München und Wolfsburg blieb wenig bis gar nichts übrig. Erst gegen Ende des Abschnitts konnten sich die Tigers etwas fangen.

Parker Tuomie: “Ich weiß nicht, was los ist bei uns. Wir haben den Start komplett verpennt. Wir brauchen eine andere Mentalität. Klar hat der AEV wenige Spieler, aber wir müssen unser Spiel durchdrücken. Das Tor von Cody war wichtig und die letzten 5 Minuten haben wir gut gespielt. Wir müssen daran anknüpfen.” 

Nach 23:05 Minuten und dem Gegentreffer zum 1:5 Zwischenstand, war der Arbeitstag von Tyler Parks beendet und Coach Tom Pokel wechselte den 17-jährigen Philipp Dietl ein. Danach wachten auch die Hausherren endgültig auf, rissen sich am Riemen und kämpften sich in ein schweres Spiel zurück. In kurzer Zeit übernahm Straubing das Kommando und kam auf 4:5 heran.

Coach Pelletier reagierte, nahm eine Auszeit für sein Team und Augsburg rettete den Vorsprung in die Pause. Marco Sternheimer blieb dennoch zuversichtlich: “Ich finde, wir machen ein sehr gutes Spiel. Wir versuchen einfach zu spielen, sind aber im zweiten Drittel etwas davon abgewichen. Straubing hat zwar das Momentum bekommen, aber wir wollen im letzten Drittel das nächste Tor machen. Scheibe rausbringen, Chancen nutzen und mit der Kraft geht es noch.” 

Zu Beginn des letzten Drittels wechselte Coach Pelletier seinen Torhüter und setzte auf die Erfahrung von Olivier Roy. Alle im Stadion erwarteten nun einen Leistungsabfall der Gäste. Doch der blieb aus. Mit Leidenschaft und viel Engagement kämpften die Panther um den Sieg. Begünstigt wurde der auch noch durch Fehler der Tigers. Der Treffer in Unterzahl durch Payerl setzte die letzten Kräfte frei.

Drei Minuten vor Ende nahmen die Tigers den Goalie vom Eis, doch der Schuss ging nach hinten los. Drew LeBlanc setzte den Schlusspunkt hinter einen absolut verdienten Auswärtssieg. Für die Panther geht es gestärkt am Mittwoch zu Hause gegen die Adler Mannheim weiter. Die Straubing Tigers dagegen treten am Dienstag die eher unangenehme Reise nach Bremerhaven an, um dort endlich mal wieder bestehen zu können. 

 

 

 

(Foto: Dunja Dietrich) Tyler Parks gab bei seinem Debut eine unglückliche Figur im Tor der Tigers ab

 

 

Stimmen zum Spiel: 

Andy Eder (Tigers): “Wenn sich schon vor dem Spiel mehr Gedanken über die Aufstellung des Gegners und deren Corona Situation macht, als sich auf den Gameplan zu konzentrieren, ist es am Ende eben so. Augsburg hat das heute clever gemacht und verdient gewonnen.”

 

Adam Payerl (Panther): “Ich bin stolz auf diese Truppe. Wir hatten einen sensationellen Start und das hat uns durch das ganze Spiel getragen. Alle im Team haben mehr Verantwortung übernommen und langsam gewöhnen wir uns daran, längere Eiszeit für jeden zu haben.”



Torfolge:
0:1 (7.) - Einen Fehlpass von Balisy an der eigenen blauen Linie verwerteten die Augsburger durch Michael Clarke nach Pass von Payerl zur Führung. 0:2 (8.) - Der AEV setzte sich wieder fest im Straubinger Drittel und sorgte für viel Verkehr vor dem Tor. Wade Bergmann zog von der blauen Linie ab und traf ins lange Eck. Parks war die Sicht dabei verdeckt.

0:3 (9.) - Wieder brachten die Panther den Puck in die Gefahrenzone und Adam Payerl stocherte den Puck über die Linie. 0:4 (12.) - Einen weiteren schnellen Gegenangriff über zwei Stationen verwerteten die Augsburger durch Matt Puempel, der wieder völlig frei vor dem Tor positioniert war.

1:4 (19.) - Cody Lampl brachte einen verdeckten Schuss an Mann und Maus vorbei ins Ziel, zum wichtigen Anschlusstreffer kurz vor der Pause. 1:5 (24.) - Jesse Graham beendete den Arbeitstag von Goalie Tyler Parks durch seinen haltbaren Weitschuss aus der Distanz. 2:5 (31.) - Die Tigers kamen in den Genuss von vier Minuten Überzahl und konnten beide nutzen. Andy Eder wurde wunderbar freigespielt und hämmerte den Puck ins halbleere Tor.

3:5 (32.) - Wieder hatten die Niederbayern die Aufstellung gefunden und es war Laser Alarm am Pulverturm. Marcel Brandt brachte seinen Hammer von der blauen durch. 4:5 (34.) - Andy Eder konnte den Pass von Bergmann abfangen, bekam dann von Elsner den Laufpass und allein vor Keller blieb Eder eiskalt und verkürzte.

4:6 (46.) - Augsburg agierte geschickt in Unterzahl. LeBlanc trieb Akeson so in die Enge, dass er zu einem schlechten Pass gezwungen wurde und Adam Payerl reagierte am schnellsten, lief auf und davon und ließ auch Dietl keine Chance. 4:7 (60.) - Den Schlusspunkt setzte Drew LeBlanc dessen Weitschuss aus dem eigenen Drittel das Ziel traf. 



Spiel vom 20.02.2022

Straubing Tigers - Augsburger Panther: 4:7 (1:4 | 3:1 | 0:2)

Tore:

0:1 |07.| Clarke (Payerl)

0:2 |08.| Bergmann (Graham, LeBlanc)
0:3 |09.| Payerl (Lamb)
0:4 |12.| Puempel (Payerl, Clarke)
1:4 |19.| Lampl (Leier)
1:5 |23.| Graham

2:5 |31.| Eder (Akeson, Connolly) - PP 1
3:5 |32.| Brandt (Leier) - PP 1
4:5 |34.| Eder (Elsner)

4:6 |46.| Payerl (LeBlanc) - SH 1
4:7 |60.| LeBlanc (Graham, Campbell) - EN

Schiedsrichter:  Kopitz / Rohatsch  / Römer / Schwenk  

Strafzeiten: Straubing 6 - Augsburg 10

 

Zuschauer: 2.818

 

 

 

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



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