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Wolfsburg entführt mit einem klaren 0 zu 5 Sieg alle Punkte aus Augsburg

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG)   Im Curt-Frenzel-Stadion empfingen die Augsburger Panther heute die Grizzlys Wolfsburg zu einem brisanten Match. Neuer Coach beim Heimteam, das sich gegen seinen ehemaligen Trainer duellierte, eine durchaus pikante Voraussetzung für einen hochklassigen Eishockeyabend. Hinzu kam die Zulassung von maximal 50 % Fans in der eigenen Arena, Eishockey Herz was willst du mehr! Es war das erste Spiel vor 3.089 Zuschauern nach einer viel zu langen Durststrecke.

Schließlich feierten die Grizzlys Wolfsburg einen ungefährdeten und deutlichen 0 zu 5 Auswärtserfolg, der bereits nach dem ersten Drittel feststand mit dem frühen Doppelschlag und dem 3 Tore Vorsprung. Augsburg kam nie richtig in Schwung und bot eine enttäuschende Vorstellung.                           

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich) Headcoach Pelletier gibt die Richtung hinter der Bande vor

 


Augsburg absolvierte die letzten 5 Begegnungen sehr gemischt mit 2 Siegen und 3 Niederlagen. Mit ihrem neuen Headcoach hinter der Bande, Serge Pelletier, einem kanadisch-schweizerischen Trainer, versprach sich der AEV ein klares Signal in Richtung Playoffs. Pelletier, der am 21.11.1965 in Montréal, Québec geboren wurde, war zuvor beim HC Lugano unter Vertrag, wo er als Assistent Coach Meister wurde. Somit brachte er beste Referenzen mit. Pelletier gewann drei Mal den Spengler Cup, ebenfalls als Assistenztrainer. Die Panther lagen auf Tuchfühlung zu den Kölner Haien, die den Rang 10 momentan innehatten, aber vier Spiele mehr austrugen. Gegen Wolfsburg konnte man nur 2 Spiele der letzten 10 Partien für sich entscheiden. Leider konnten heute coronabedingt LeBlanc, Trevelyan und McClure sowie Bergman nicht mitwirken.

 

Puempel: „ A new coach has always his own system and style. In Iserlohn we did a good job, played good 50 minutes on the road but we need a full game performance. We changed a few things in the system, little adjustments and have to keep our feet moving and move the puck well. We need to keep going and play aggressively again. We refreshed mentally and physically and are very excited about the fans coming in today. We can’t wait to see and hear them.“

 

Wolfsburg zog weiter souverän seine Kreise und setzte sich inzwischen auf Platz 2 der Liga hinter Berlin fest. Ihre letzten beiden Begegnungen indes verlor das Team um Coach Stewart, der heute gegen seinen früheren Arbeitgeber antreten durfte und bestimmt hochmotiviert dafür war. Diese Konstellation versprach allein schon eine große Portion Spannung und Aufmerksamkeit. Man war gespannt, ob sich Mike Stewart in seinem ehemaligen ‚Wohnzimmer‘ am Ende durchsetzen konnte. Wolfsburg musste heute u.a. auf Enlund, Mingoia verzichten, Möser war verletzt und der Olympionike Bittner war erst auf der Heimreise. Raabe agierte beim Lizenzpartner.

 

Stewart (HC): „Es ist ein gutes Gefühl, ich hatte eine super Zeit hier und freue mich, die Leute wieder zu sehen. Es ist nie leicht nach einer Pause, beide Teams waren eingerostet, und unser Puck Management war nicht gut genug. Wir gaben die Scheiben zu leichtfertig her, das wollen wir besser machen. Langsam kommt der Rhythmus wieder zurück, wir sind alle Profis. Alle Teams haben reduzierte Kader, es ist ein Vorteil für relativ gesunde Spieler. Unser heutiger Kader mit 5 Verteidigern und 13 Stürmern reicht aus, es ist schön vor Fans zu spielen auch wenn es auswärts ist. Wir gehen Schritt für Schritt in die richtige Richtung. Wir haben eine Idee und ein Auge auf den Gegner, wir haben unseren weg und müssen hellwach sein.“

 

Früher Doppelschlag der Wolfsburger, die noch einen Treffer nachlegen

 

Der AEV trat heute Abend mit einem speziellen Jersey auf, welches an das legendäre A-Team erinnern sollte aus alten Tagen. Ein Lupfer von Länger, der auch noch abgefälscht wurde, entwickelte sich zu einer gefährlichen Flatterscheibe vor Strahlmeier. In der 2. Spielminute erwies sich Furchner als Party Crasher, als er seine Grizzlys in Front schoss. Dies war sein 299. DEL Treffer und erst der zweite Schuss auf das Tor. Was war denn hier los? Nur 52 Sekunden später folgte der nächste Nackenschlag für Augsburg, als Machacek recht unbedrängt zum 0 zu 2 einnetzte. Hier stimmte die Feinabstimmung in der Defensive nicht. Die Panther waren zu weit von ihren Gegenspielern weg.

 

Dann gab es ca. 90 Sekunden lang eine doppelte Überzahl für die Hausherren, doch es wurde zu umständlich agiert, so dass diese große Chance wirkungslos verpuffte. Die Gäste blieben brandgefährlich bei ihren Vorstößen. Der AEV war um eine Antwort bemüht und der 56-jährige Pelletier, der seit 1989 als Coach unterwegs ist, fand sicher die richtigen Worte bei seiner Auszeit nach dem frühen Doppelschlag. Letztlich half alles nichts, denn Archibald erhöhte mit dem Rebound sogar zum 0 zu 3 in der 12. Spielminute. Welch eine Effizienz bei den Gästen: von 5 Schüssen waren 3 von Erfolg gekrönt, das war bemerkenswert zur Mitte des ersten Drittels. Ein weiterer Konter der Grizzlys hätte beinahe den nächsten Treffer bedeutet.

 

Nun sollte das nächste Powerplay für die Panther die Wende einleiten, doch die Gäste verteidigten aggressiv und effektiv ihre Zone. Es sprangen keine vielversprechenden Chancen heraus für den AEV, der weiter auf der Suche nach dem Schlüssel für das Spiel war. Es kam von den Mannen um Pelletier zu wenig in diesem Spielabschnitt, die Physis war auch noch ausbaufähig. Wolfsburg schaffte es relativ einfach, den strukturierten Aufbau einzuleiten. Augsburg leistete sich zu viele leichte Puckverluste und Abspielfehler. Auch das Forechecking klappte bisher nicht wie geplant. Schon wieder ein 2 auf 1 Konter, fast eine Kopie wie zuvor, doch in letzter Sekunde konnte Schlimmeres verhindert werden.

 

Kapitän Lamb musste nach einem Hit von DeSousa schon Sekunden vor der Sirene in die Kabine, da er an der Stirn blutete. Bei Augsburg mangelte es noch am nötigen Körperspiel und Wolfsburg demonstrierte seine grandiose Effektivität.

 

Nehring: „It is not the start we wanted. We did not finish on our PP. They are a good team and they are very fast in the neutral zone. We need to regroup and return better, it is a 60 minutes game.“

 

Fauser und Schinko bauen Vorsprung aus

 

Auch zu Beginn des Mittelabschnitts begann Augsburg mit Keeper Roy und auch Lamb war wieder mit von der Partie.  Unfassbar, doch nach nur 39 Sekunden war der nächste Schuss der Gäste erneut ein Treffer. Torschütze war Fauser und Melchiori verdients sich bereits seinen dritten Scorerpunkt. Es stellte sich die berechtigte Frage, wann Backup Goalie Östlund vielleicht übernehmen sollte. Es ging auch jetzt viel zu einfach für die Wolfsburger, die Fans waren sprachlos ob der Darbietung ihrer Akteure.

 

Jetzt wurde es ein bitterer Abend für den AEV, denn Schinko besorgte mit seinem zweiten DEL Tor den fünften Treffer für seine Farben in der 26. Spielminute. Auch hier waren die Panther nicht nah genug am Gegenspieler dran. Der AEV wirkte völlig verunsichert, es hatte sich nichts geändert zum ersten Drittel. Wann begann der Gastgeber sein Körperspiel? Valentine setzte dann mal ein erstes physisches Ausrufezeichen, um einen Weckruf an seine Kollegen zu richten.

 

Vielleicht kam das Powerbreak zur rechten Zeit, um danach was Kreatives zu bewirken. Es ergab sich eine gute Gelegenheit für den AEV, doch die Scheibe wurde noch weggeräumt von den Grizzlys. Das Abwehrverhalten der Fuggerstädter war unerklärlich, zumal die Panther doch so heimstark unterwegs waren in der Liga. Gerade noch begrub Roy den Puck unter sich, sonst hätte es fast erneut geklingelt. Bei diesem Spielstand kam auch keine richtige Stimmung von den Rängen auf, auch die Fans staunten und waren sichtlich geschockt von dem, was sie unten auf dem Eis sahen.

 

Die Wolfsburger störten früh und deshalb konnte Augsburg die neutrale Zone nicht schnell genug überbrücken. Kleine einfache Körpertäuschungen der Grizzlys genügten, um die Panther aus dem Tritt zu bringen. 

Was war nur mit dem AEV heute Abend los? Alle sonst bewährten und gewohnten Mechanismen schienen wie aus dem Nichts weg zu sein.

 

Schinko: „Wir arbeiten wirklich hart nach den zwei Niederlagen in Folge und wollen zu unserem Grizzlyhockey zurückkehren. Wir machen die einfachen Dinge bislang richtig. Wir wollen mit viel Tempo zum Tor gelangen.“

 

Wolfsburg verwaltet die klare Führung souverän

 

Würde sich der AEV im Schlussabschnitt noch aufbäumen können? Was hatte Headcoach Pelletier noch im Köcher? Wolfsburg war weiterhin gedankenschneller und hatte die Panther voll im Griff, die ihre Krallen nicht ausfahren konnten. Die Gäste taten nun nur noch das Nötigste und verwaltete das Ergebnis weitgehend ohne großartig in Gefahr zu geraten. Die höchste Niederlage gegen den heutigen Gegner datierte aus dem September 2015, als man mit 1 zu 6 die Segel streichen musste.

 

In diesem Drittel wollten die Gäste nicht mehr so richtig und der Gastgeber konnte nichts entgegensetzen. Inzwischen war es kein ansehnliches Eishockeymatch mehr und die Minuten liefen ereignislos herunter, schade für die Fans, die sich auf dieses Spiel so sehr gefreut und eine andere Erwartungshaltung hatten. Vielleicht brachte das nächste Augsburger Powerplay was Verwertbares, doch Wolfsburg hatte leichtes Spiel in Unterzahl.

 

Im Schlussdrittel verbuchte der AEV nur einen einzigen Torschuss, das war höchst bedenklich und vollkommen ungewohnt für Augsburger Verhältnisse im heimischen Rund. Als Fazit kann man festhalten, dass es die bislang schlechteste Heim Performance der Gastgeber in dieser Saison war. Wolfsburg war eiskalt in der Chancenverwertung und nahm einen hochverdienten Auswärtssieg mit.

 

Pelletier: „The opponent worked harder from the very start of the game. We had a good first game in Iserlohn, but tonight we did not play a good game. Those guys who were not on the ice need now practice. Having a full team is my goal, tonight 8 players wer missing in the lineup, which makes it very difficult. “

 

Strahlmeier: „Wir mussten am Anfang das 5 auf 3 killen, das gab uns dann einen brutalen Schub. Wir waren konsequent mit unseren Torchancen, machten gute Blocks. Wir sind gut zurückgefahren und haben auf deren Konter geachtet, das war der Schlüssel zum Erfolg. Jedes Spiel ist momentan ungemein wichtig, deshalb muss man möglichst oft punkten, um sich ein wenig abzusetzen. Ich persönlich nehme eher die drei Punkte als den Shutout mit. Es ist wichtig für den Roadtrip mit Selbstvertrauen zu spielen.“

 

41. Spieltag, 16.02.2022

Augsburger Panther – Grizzlys Wolfsburg 0:5 (0:3|0:2|0:0)

 

Tore:

0:1 |02| Furchner (Melchiori, Nijenhuis)

0:2 |03| Machacek (Gaudet, Button)

0:3 |12| Archibald (Festerling, Melchiori)

0:4 |21| Fauser (Melchiori)  

0:5 |26| Schinko (Festerling, Button)  

 

1. Drittel Statistik:      10:8 Schüsse, 14:19 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:6

2. Drittel Statistik:      7:8 Schüsse, 7:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

3. Drittel Statistik:      1:7 Schüsse, 5:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

 

Schiedsrichter:   Kohlmüller / Rohatsch

 

Zuschauer: 3.089

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Roy, Haase, Graham, Saponari, Payerl, Puempel, Rogl, Länger, McClure, Clarke, Stieler, Eisenmenger Maximilian, Valentine, Lamb, Sternheimer, Nehring, Campbell.

 

Wolfsburg: Strahlmeier, Button, Murray, Machacek, Gaudet, Fauser, Krupp, Melchiori, Furchner, Festerling, Nijenhuis, Wurm, Schinko, Pfohl, Rech, Archibald, DeSousa, Hungerecker.

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

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