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Augsburg demonstriert seine Heimstärke mit einem 4:2 Sieg gegen Straubing

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG)  Im Curt-Frenzel-Stadion trafen im Tabellennachbarschaftsduell die heimischen Panther auf die Tigers aus Straubing. Es war wieder Derbyzeit angesagt, nur dieses Mal vor leeren Rängen, die unter normalen Umständen um diese Jahreszeit pickepacke voll gewesen wären.  Es ging heute Abend um sehr viel, wollten doch beide Teams sich mittelfristig unter den Pre-Playoff Plätzen etablieren.

 

Schließlich feierten die Augsburger Panther einen 4 zu 2 Heimsieg gegen zu spät aufwachende Straubing Tigers, die sich vom eiskalten Doppelschlag des AEV zu Beginn des Mittelabschnitts nicht mehr erholen konnten. Haase mit einem Drei Punkte Spiel!     

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Augsburg musste in Köln Feder lassen und konnte nur einen Zähler nach Hause mitnehmen. Die Panther wollten Platz 10 nicht aus dem Auge verlieren und waren heute hochmotiviert, den Anschluss gegen zuletzt bissige Tigers herzustellen. Payerl war in Köln on Fire und markierte beide Treffer. Auch Puempel sammelte zuletzt fleißig Scorer Punkte und entwickelte sich zu einem entscheidenden Puzzlestück im Team von Coach Pederson.

 

Straubing genoss die längere Regenerationszeit und reiste ausgeruht in die Fuggerstadt. Auswärts waren die Tigers in den letzten Wochen recht erfolgreich und auch heute Abend sollte der Knoten beim heimstarken AEV platzen. Headcoach Pokel musste auf die bei der U20 WM agierenden Klein und Samanski verzichten, konnte aber inzwischen wieder auf seinen wichtigen Capitano Schönberger zurückgreifen.

 

Je ein Treffer der Special Teams

 

Bereits nach einer Minute brannte es lichterloh vor Karhunen, als die Hausherren gleich zweimal brandgefährlich vor dem Kasten auftauchten. Auf der Gegenseite hatte dann St. Denis eine Doppelabschluss kurz hintereinander. Von nun an ging es munter rauf und runter im Gleichschritt und beide Goalies hatten schon mächtig zu tun in der Anfangsphase. Augsburg kam immer druckvoll in die Straubinger Zone, doch auch die Tigers sorgten für viel Alarm vor Roy.

 

Beim ersten AEV Powerplay befand sich dann die Scheibe irgendwie hinter Karhunen im Gehäuse, doch die Schiedsrichter bemühten den Videobeweis, da wohl zu viel Kontakt am Straubinger Goalie herrschte. Schließlich wurde der Treffer doch gegeben und Augsburg nutzte seine Überzahlgelegenheit, das in letzter Zeit ohnehin gut funktionierte. Torschütze war Campbell in der 8. Spielminute.

 

Straubings Spiel war noch zu ungenau, was die Pässe anging. In der 14. Spielminute glichen die Tigers in Person von St. Denis im Rahmen ihres ersten Powerplays aber aus. Somit schlugen beide Special Teams erfolgreich zu. Nach einem Zuspiel mit der Hand vom Bully Punkt weg kamen die Gäste erneut in Überzahl, was sie jedoch nicht nutzen konnten. Dann war wieder der AEV in einfacher numerischer Überlegenheit, welche ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt war.

 

In einem ausgeglichenen Derby trennte man sich mit einem gerechten Remis in die erste Pause.

 

Campbell: „Well, it is an emotional game and important match. Some good some bad. We need to make better decisions, clean up a bit better and keep the puck more moving.“

 

AEV mit Doppelschlag binnen 66 Sekunden

 

Das Mitteldrittel begann mit 4 gegen 4, nachdem es nach der ersten Drittelsirene noch verbale Auseinandersetzungen an der Bande gab. Den freien Platz auf der Eisfläche münzten die Hausherren nach 20 Sekunden zur erneuten Führung um. Der gut aufgelegte Puempel netzte mit einem feinen Distanzschuss unhaltbar ein. Nur 66 Sekunden danach erzielte Saponari mit einem Geniestreich durch die Beine des Gegenspielers den dritten Treffer für Augsburg. Diesen extrem frühen Doppelschlag galt es erstmal schnell zu verdauen und Struktur reinzubringen. Die Tigers waren sichtlich angeschlagen und Karhunen musste in höchster Not retten.

 

Die ersten Minuten gehörten ganz klar den Fuggerstädtern, die wie die Feuerwehr aus der Kabine kamen und frischer wirkten. Vielleicht tat den Tigers die 7 Tage dauernde Pause doch nicht so gut für einen konstanten Spielfluss. Lampl visierte auch das Gestänge an, somit verzeichneten beide Teams nun einen Lattentreffer. Einen super Pass von Brunnhuber konnte Tuomie nicht verwerten, weil Roy grandios zur Stelle war. Straubing war nun wieder fokussierter und erarbeitete sich gute Chancen. Trotzdem war das Straubinger Spiel zu fehlerbehaftet, was unnötige Körner kostete.

 

Die Gelegenheiten zum Anschlusstreffer waren durchaus vorhanden, doch die Panther hielten sich schadlos. Die letzten Spielminuten waren auf beiden Seiten sehr zerfahren, auch wenn Tuomie mal wieder gefährlich vor Roy auftauchte.

 

Der Mittelabschnitt wurde von Augsburg dominiert auch dank der frühen zwei Erfolgserlebnisse und der Ruhe von Keeper Roy. Die Tigers mussten einen Weg ins Spiel zurück finden, zu pomadig und fahrlässig agierten sie im zweiten Drittel, in dem sie keine Wende einleiten konnten.

 

Schönberger: „Ja, haben wir uns anders vorgestellt. Wir sind etwas aus der Position gewesen und gleich die ersten beiden Schüsse waren drin. Wir müssen alle aggressiver am Mann sein.“

 

Straubinger Lebenszeichen durch Scheid, Nehring setzt den Deckel drauf

 

Gleich zu Beginn übten die Tigers mächtig Druck auf Roy aus, bevor Eder einen ungewöhnlichen und bei ihm seltenen Fehlpass im Aufbau produzierte, der beinahe ausgenutzt wurde. Es fehlte bislang noch an den hochkarätigen Chancen auf Seiten der Gäste, welche sich zwar bemühten, aber meistens außen gehalten wurden von den Augsburgern, die auch viele Schüsse effektiv blockten.  

Augsburg demonstrierte einfaches schnörkelloses Eishockey, mit dem die Gäste so ihre Probleme hatten. Es gab für die Tigers durchaus Top Gelegenheiten, die aber nicht in Tore umgemünzt werden konnten.

 

Die Latte war nun wieder der beste Freund des Straubinger Goalies, sonst wäre wohl heute Abend die Messe schon gelesen. Es waren nur noch 6 Minuten auf der Uhr; wann begann die Schlussoffensive der Tigers? Aufgrund des aggressiven Augsburger Forecheckings kamen die Gäste nur schleppend zu Offensivaktionen. Tatsächlich gelang den Straubingern in der 56. Spielminute der späte Anschlusstreffer durch Scheid.

 

Jetzt waren die Panther plötzlich wacklig auf den Beinen und mussten sich einem zunehmenden großen Druck erwehren. Nehrings Empty Net Treffer in den Schlusssekunden machte alles klar für den AEV.

 

Schließlich untermauerten die Augsburger Panther erneut ihre Heimstärke und sicherten sich drei eminent wichtige Zähler im Kampf um die Playoff Ränge. Straubing fand zu spät zurück in diese Partie, welche sie durch den eiskalten Nackenschlag früh im Mitteldrittel verloren, von dem sich die Gäste nie so richtig mehr erholen konnten trotz einer Leistungssteigerung zum Ende hin. Die klare Torschuss Statistik von 21 zu 9 Torschüssen sprach zwar deutlich für die Tigers, doch sie machten einfach zu wenig daraus.

 

Brunnhuber: „Die zwei Tore dürfen so nicht passieren, wir haben so leicht die Schüsse hergeben. Wir hatten Chancen genug, es hat etwas Glück gefehlt. Wir müssen wohl einen Tick mehr arbeiten so wie in den letzten Spielen. “

 

Haase: „Vorm neuen Jahr habe ich mit meinen drei Assists noch mal einen losgelegt. Zwischendurch hatten wir eine schlechte Phase, nun haben wir eine wieder eine Schippe draufgelegt. Wir haben uns gesteigert, das macht es uns einfacher. Wir arbeiten mehr, machen weniger Fehler in der neutralen Zone und sind fokussierter.“

 

36. Spieltag, 28.12.2021

Augsburger Panther – Straubing Tigers 4:2 (1:1|2:0|1:1)

 

Tore:

1:0 |08| Campbell (Payerl, McClure) PP1

1:1 |14| St. Denis (Akeson, Manning) PP1

2:1 |21| Puempel (LeBlanc, Haase)

3:1 |22| Saponari (Haase, Rogl)  

3:2 |56| Scheid (St. Denis, Leier)  

4:2 |60| Nehring (Saponari, Haase) ENG

 

1. Drittel Statistik:      9:12 Schüsse, 11:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:6

2. Drittel Statistik:     13:6 Schüsse, 12:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:6

3. Drittel Statistik:      9:21 Schüsse, 11:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

 

Schiedsrichter:   Kohlmüller / Schukies

 

Zuschauer: Keine

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Roy; Graham, Haase, Saponari, Nehring Puempel, Rogl, Länger, Clarke, Campbell, Payerl, Lamb, Valentine, Sternheimer, Stieler, McClure, Magnus Eisenmenger, LeBlanc, Max Eisenmenger.

 

Straubing: Karhunen; Lampl, Manning, Moullierat, Connolly, Akeson, Brandt, Kohl, Leier, Balisy, St. Denis, Daschner, Scheid, Tuomie, Brunnhuber, Mulock, Schönberger, Eder, Valenti.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



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DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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