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Ingolstadt mit 3:1 Erfolg über Düsseldorf

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/HG)  Richtungsweisendes Spiel in der Audi Stadt, wo die Panther aus Ingolstadt das Verfolgerduell gegen Düsseldorf bestritten. Mit der DEG reiste das zweit heißeste Team der Liga in die Saturn Arena, denn die Jungs um Harold Kreis haben einen richtigen Lauf zurzeit. Mit einem Sieg könnte der ERC den direkten Tabellennachbarn überholen und selbst in die Top 6 vorrücken. Schließlich feierte Ingolstadt einen verdienten 3 zu 1 Sieg gegen eine dezimierte Düsseldorfer Mannschaft, für die nur ihr Top Torjäger O’Donnell erfolgreich war.

 

 

ingolstadt borque jubel2021 cp

(Foto: Citypress)

 


Ingolstadt ergatterte zwei wertvolle Punkte in Köln und wartete mit 4 Siegen aus den letzten 5 Partien auf, davon sogar 2 Erfolge im Shutout. Das Team um Doug Shedden war jedenfalls gut drauf und schielte auf die Playoff Plätze, die zum Greifen nah waren. Auf ihre Top Reihe um Feser und DeFazio konnten sich die Panther bisher blind verlassen, denn sie scoren regelmäßig. Mit Flaake wirkte bei den Panthern ein ehemaliger Düsseldorfer mit.

 

Düsseldorf war in den letzten Wochen on Fire, der rheinische Kontrahent entschied die vergangenen sechs Begegnungen allesamt für sich, wobei die Siege in Mannheim und München dabei herausragten. Die DEG strotzte deshalb nur vor Selbstvertrauen, denn sie rang am Sonntag trotz eines arg dezimierten Kaders, mit nicht mal 3 kompletten Reihen, auch die Grizzlys aus Wolfsburg nieder. Schiemenz machte zuletzt mit drei sehenswert, nahezu identisch verwandelten Penaltys auf sich aufmerksam. Youngster Ehl und Top Torjäger O’Donnell verlängerten bereits ihre Verträge für die DEG, ein gutes Signal.

 

Panther extrem effektiv in der Chancenverwertung

 

Ohne Zuschauer, aber mit ganz viel Druck starteten die Hausherren in diese Partie, die bisher immer recht torreich endete. Die DEG konnte heute nur mit 5 Verteidigern und 11 Stürmern antreten. Ingolstadt betrieb ein aggressives Forechecking, das den Gästen Probleme bereitete, aus ihrer Zone strukturiert herauszukommen. Im 5 gegen 5 wirkte dies oft wie ein Powerplay. Nach gut 6 Minuten verbuchte Düsseldorf eine gute Chance, musste aber dann in der 7. Spielminute den Rückstand durch Koch hinnehmen; dem Treffer ging ein Aufbaufehler von MacAulay voraus.

 

Düsseldorf war bisher ein Lieblingsgegner für Ingolstadt in der heimischen Arena, verbuchten sie bislang 7 Erfolge hintereinander gegen die Gäste vom Rhein. Dann übte sich die DEG in ihrem starken Powerplay, doch die Hausherren stemmten sich erfolgreich dagegen, hielten somit den knappen Vorsprung und tauchten gleich wieder gefährlich vor Pantkowski auf. Dabei brillierte u.a. das gestrige Geburtstagskind Quaas mit einem Abschluss.

 

In der 14. Spielminute senkte sich Bourque‘s Schuss von der blauen Linie hinter Pantkowski in die Maschen zum 2 zu 0. Das ging irgendwie zu leicht für die Panther und Düsseldorf war gezwungen, energischer zu werke zu gehen. Beinahe hätte Flaake erneut einnetzen können, wurde aber in letzter Sekunde noch daran gehindert. Bisher gab es fast kein geordnetes Durchkommen für die Gäste, zu ungenau war ihr Spielaufbau. Zwei Minuten vor der Sirene hatte Düsseldorf während einer kleinen Druckphase vor Taylor fast den Anschluss auf dem Schläger.

 

Ingolstadt nahm dank sehr hoher Effektivität einen verdienten zwei Tore Vorsprung mit in die Kabine, und die DEG war noch auf der Suche nach dem Erfolgsrezept.

 

Koch: „We are pretty good on our part and finished on a couple of good chances. We are good in the neutral zone. Our fourth line has to bring the necessary energy, no matter how many players they have today.“

 

O’Donnell dreht auf, aber Simpson hält zwei Tore Führung

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts erwiesen sich die Gäste im restlichen Überzahlspiel als brandgefährlich und erspielten sich durch ihren Top Scorer O’Donnell eine große Gelegenheit. Kaum komplett übernahm Ingolstadt wieder das Kommando auf dem Eis und holte die erste Strafe gegen die DEG heraus. Powerplay war bisher eine gute Waffe der Hausherren, die schnell in der Formation standen und druckvoll agierten.

 

Diese Drangphase überstanden die Gäste schadlos und verzeichneten durch O’Donnell eine weitere Top Gelegenheit und kurz danach die nächste fast 100%ige Chance. Auf der Gegenseite hätte fast Bourque erneut eingenetzt, als er ein super Zuspiel aus der Rundung erhielt. Nun war wieder Ingolstadt obenauf und die DEG war nur mit Abwehrarbeit beschäftigt, war aber stets auf Konter bedacht. Simpsons wunderbarer Move wurde leider nicht belohnt, es ging rauf und runter in dieser schnellen Begegnung. O’Donnell schien als Alleinunterhalter unterwegs zu sein, denn er holte die nächste Möglichkeit heraus.

 

Im Rahmen ihres nächsten Powerplays krönte O’Donnell seine heutige bärenstarke Leistung mit dem Anschlusstreffer für die DEG. Ingolstadt ärgerte sich bestimmt, denn die Strafe war unnötig und hatte sofort negative Auswirkung.

 

Cumiskey hätte fast in Unterzahl den Shorthander auf seinem Schläger, wurde aber noch fair abgedrängt. Nichtsdestotrotz münzte Ingolstadt sein Powerplay zum 3 zu 1 um; in der 37. Spielminute stellte Simpson den alten Abstand wieder her. Ingolstadt hält die zwei Tore Führung, obwohl Düsseldorf im zweiten Abschnitt durchaus zu gefallen schien und kompakter auftrat.

 

Heinzinger: „Ingolstadt hat im 1. Drittel viel Druck ausgeübt, da waren wir noch nicht ganz wach. Jetzt haben wir es besser gemacht, im letzten Drittel müssen wir insgesamt besser agieren. Es ist nicht leicht mit dem Kader, daran können wir nichts ändern und können es nur besser machen. Wir müssen viel Druck ausüben und möglichst viele Scheiben vors Tor bringen und Chancen kreieren.“

 

Ingolstadt beendet die Serie der DEG

 

Im Schlussabschnitt musste Düsseldorf trotz des arg dezimierten Kaders versuchen, alle Kräfte zu bündeln, um doch noch was zu reißen beim direkten Tabellenkonkurrenten. Hierzu kam das nächste Powerplay gerade recht, welches die DEG eine Minute lang sehr gut absolvierte, letzten Endes aber zu keinem Ertrag führte. Marshall blockte dabei ein Geschoss bravourös weg.

 

Mit knapp 24 Minuten Time on Ice war Cumiskey auf Seiten der DEG über 6 Minuten mehr unterwegs als Warsofsky bei den Panthern, was natürlich dem dünnen Line Up von Coach Kreis geschuldet war. Nächste Gelegenheit in numerischer Überlegenheit für die Gäste: jetzt musste ein Treffer her, wenn nicht jetzt, wann dann, denn es waren nur mehr 10 Minuten auf der Uhr. Das Überzahlspiel sah sehr gut aus und O’Donnell feuerte aus allen Lagen. Bislang sprang nur ein Pfostenknaller heraus.

 

Düsseldorf mühte sich redlich, erarbeitete und erspielte sich viele Gelegenheiten, scheiterte aber am souveränen Taylor. Jetzt mussten sie sich erneut einem Powerplay der Panther erwehren, was ihrer Aufholjagd nicht in die Karten spielte. Viereinhalb Minuten vor dem Ende musste nun die Schlussoffensive erfolgen nach überstandener Unterzahl. Dann nahm Kreis den Goalie vom Eis, doch Ingolstadt hatte zunächst mehrfach das Empty Net Goal vor Augen, bevor Düsseldorf alles in die Waagschale warf. Taylors Schulter verhinderte den Anschluss bei O’Donnells Gewaltschuss, doch die Sekunden verronnen gnadenlos.

 

Schließlich behielt Ingolstadt die Oberhand gegen mutige Düsseldorfer, die letztlich ihrem kleinem Kader Tribut zollen mussten. Ingolstadt reist am Donnerstag an den Seilersee zu den Iserlohn Roosters, während Düsseldorf in Mannheim zu Gast sein wird.

 

Kreis: „Wir sind nicht gut gestartet, haben ein paar Tore zugelassen, das geht nicht gegen sichere und physisch starke Ingolstädter. Es gab einen Turnover in der neutralen Zone. Wir rotieren gewohnt mit den ausgeruhten Spielern. O’Donnell ist mit seinem One Timer oder im Powerplay sehr gefährlich, hatte auch noch andere Chancen. Der Sieg geht für Ingolstadt absolut in Ordnung.“

 

Bourque: „It was a big game for us according to the standings. It was a big battle for us and we keep going. They are a big team, have a good coach, are well structured. We had to bring our best.“

 

33. Spieltag: DEL Spiel vom 21.12.2021

ERC Ingolstadt – Düsseldorfer EG 3:1 (2:0|1:1|0:0)

 

Tore:

1:0 |07| Koch (Soramies)

2:0 |14| Bourque (Wagner, Marshall)

2:1 |36| O’Donnell (Cumiskey, Olson) PP1

3:1 |37| Simpson (Bourque, Marshall) PP1

 

1. Drittel Statistik:      7:14 Schüsse, 8:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:0

2. Drittel Statistik:      8:7 Schüsse, 11:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4

3. Drittel Statistik:       8:8 Schüsse, 10:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

  

Zuschauer: keine

 

Schiedsrichter:  Hunnius / Steingroß

 

Aufstellung:

 

Ingolstadt: Taylor; Wagner, Marshall, Pietta, Bourque, Simpson, Quaas, Warsofsky, Höfflin, Feser, DeFazio, Jobke, Gnyp, Flaake, Aubry, Stachowiak, Hüttl, Koch, Soramies, Brune.

 

Düsseldorf: Pantkowski, Cumiskey, Järvinen, Ehl, O’Donnell, Barta, Ebner, Heinzinger, Schiemenz, MacAulay, Proft, Trinkberger, D’Amigo, Svensson, Bittner, Olson, Postel.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

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