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Bremerhaven feiert klaren Sieg in Wolfsburg – 2. Shutout für Maxwell

 

PENNY-DEL (Wolfsburg/HG)   In der Eis Arena erwarteten die Grizzlys Wolfsburg die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven zum Nordduell. Wolfsburg wollte Anschluss an die Top 3 der Liga halten, während Bremerhaven unter die Top 6 vorzustoßen beabsichtigte. Unter den Schiedsrichtern gab es einen Jubilar mit dem 38-jährigen Rohatsch, der aus Prien am Chiemsee stammt und heute sein 500. DEL Spiel pfiff.

 

Schließlich entführten die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven mit einem deutlichen 4 zu 0 Auswärtssieg alle Zähler aus Wolfsburg. Drei Powerplay Treffer machten den Unterschied in dieser sehr verbissen geführten Begegnung.

 

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(Fotoquelle City-Press) Maxwell als Garant des Erfolges mit seinem zweiten Shutout

 


Wolfsburg musste in Straubing eine bittere Niederlagen Pille schlucken und kehrte punktlos in die Heimat zurück, obwohl Top Scorer DeSousa gleich doppelt traf. Für das Team um Coach Stewart war es ein Dämpfer im Kampf um die Tabellenspitze, den sie heute auf heimischem Eis wettmachen und in einen Sieg ummünzen wollten. Ihr Capitano Furchner feierte heute mit 1.100 Spielen sein nächstes Jubiläum in seiner bereits reichhaltig bestückten Vita.

 

Furchner: „Schon unglaublich, so oft das Trikot überzuziehen, ist eine ganze Menge mit 1.100 Spielen, aber am Ende ist es nur eine Zahl, auch wenn es eine große ist. Wir haben eine sehr gute Mannschaft und noch Luft nach oben. Es gibt Raum für Verbesserung, macht Mut für ein positives Saisonende. Wir müssen aggressives und schnelles Eishockey über die komplette Eisfläche spielen und ihnen unseren Stempel aufdrücken. Wir sind gewarnt ob deren top reihe als ihr Faustpfand, unser game plan wird der Schlüssel sein.“

 

Bremerhaven hatte fest vor, nach der späten Herzschlag Pleite in Nürnberg, wieder Zählbares einzufahren und den Kontakt zu Rang sechs nicht abreißen zu lassen. Im ersten Aufeinandertreffen gewannen die Pinguins mit 4 zu 3, was ihnen Motivation für den heute sicher zu erwartenden Kraftakt gab. Mit ihrer famosen Bully Quote von 58 % hatten sie gute Karten, um hier Punkte mitzunehmen, denn gewonnene Bullys bedeutet Scheibenbesitz und Spielaufbau.

 

Urbas: “Nürnberg game was a tough one to swallow. We played well the first 40 minutes, but we learnt from that game. It was a tough loss. We had the whole week to recover. The first match against them was a big win. They have a good team, play technically well, have good skaters. We need to play our game and focus on us. It will be a tough battling game. We are happy about Bruggisser and his skills.”

 

McGinn legt für Bremerhaven vor

 

Gleich zu Beginn überstanden die Gäste eine längere Unterzahl, zum großen Teil sogar mit zwei Mann weniger auf dem Eis, was ihr Selbstbewusstsein stärkte. In ihrem eigenen Powerplay setzte das Team um Popiesch den ersten Nadelstich mit einem satten Schuss von McGinn in der 6. Spielminute, bei dem Strahlmeier überhaupt nichts sah, als die Scheibe links oben hinter ihm einschlug. Welt verkehrt, dachten sich die Grizzlys bestimmt, hatten sie zuvor doch die große Gelegenheit selbst in Führung zu gehen. Das ist Eishockey!

 

Schon früh war Feuer in dieser Partie, es ging hoch her, die Checks wurden bereits zu Ende gefahren. Wolfsburg startete seinerseits gefährliche Angriffe und verzeichnete ebenfalls gute Chancen zum Ausgleich. Dann stand Strahlmeier wieder im Mittelpunkt des hochklassigen Geschehens, als der Puck von seiner Schulter an die Torlatte sprang. Die Gäste machten ihre Sache bisher hervorragend und bereiteten den Hausherren etliche Schwierigkeiten und Kopfzerbrechen.

 

Den Playoff Charakter konnte man zu diesem Zeitpunkt schon erkennen. Wolfsburg agierte im ersten Drittel recht undiszipliniert und fand in Wejse seinen „bösen“ Buben, der so einiges einstecken musste. Das Transition Spiel klappte bei den Gästen bis dato bemerkenswert gut. Auch sein nächstes Powerplay konnte Wolfsburg nicht konsequent aufziehen und blieb erneut erfolglos.

 

Nach gespielten 20 Minuten nahm Bremerhaven eine verdiente hauchdünne Führung mit in die Kabine. Die Gastgeber kassierten zu viele Strafen und mussten dies unbedingt abstellen, wollten sie den sechsten Heimsieg in Folge am Ende feiern. Die Stimmung in der Arena war toll und gab der Partie einen würdigen Rahmen, was derzeit in Eishockey Deutschland nicht überall der Fall ist, leider!

 

Furchner: „Solche Checks gehören zum Eishockey dazu. Wir hatten viele Powerplayminuten, aber irgendwann hauen wir noch einen rein.”

 

Fischtown legt 3 weitere Treffer nach

 

Im zweiten Drittel ging es genauso rasant weiter mit gut vorgetragenen Vorstößen auf beiden Seiten. Die Top Reihe von Bremerhaven wirbelte dann die Wolfsburger Defensive gehörig durcheinander und Keeper Strahlmeier war mehrfach gefordert. Die Gäste blieben bei ihrem Game Plan und demonstrierten weiterhin ihre Klasse. Dank Maxwells gedankenschnellem Aufbaupass krönte in der 30. Spielminute Jeglic seine gute Leistung mit dem 0 zu 2. Dieser Treffer kam etwas überraschend, denn Wolfsburg war im Mittelabschnitt bisher die tonangebende Mannschaft. Fischtown war jedoch bissig und hatte sich das Tor erarbeitet.

 

Mingoias strammer Schuss im Rahmen des Powerplays wurde eine sichere Beute von Maxwell, der sich hier richtig strecken musste. Die Grizzlys schafften es nicht, in die Formation zu kommen und dort zu bleiben, so verrannen die Sekunden und Bremerhaven hatte wenig Mühe, alles zu entschärfen. Dann war mal wieder Bremerhaven in einfacher Überzahl und der Ex-Wolfsburger Bruggisser schlug in der 36. Spielminute zum 0 zu 3 zu.

 

Wolfsburg war sichtlich geschockt und zog die nächste Strafe, dieses Mal 5 Minuten wegen eines Checks in Richtung Kopf; auf diese Weise konnten sie nicht in die Partie zurückkehren. Und es kam noch schlimmer, denn die Gäste erhöhten in Person von Verlic in der 38. Spielminute auf 0 zu 4. Den mitgereisten Fans aus Bremerhaven gefiel dieses Nord Derby ausgesprochen gut und feierten bis hierher einen gelungenen 3. Advent.

 

Ein solides Mitteldrittel beschert den Gästen aus dem hohen Norden eine deutliche 4 Tore Führung. Coach Stewart würde sicher die richtigen Worte in der Kabine finden, denn mit diesem Auftreten seiner Jungs konnte er überhaupt nicht zufrieden sein.

 

McGinn: „We gotta find a way to win this game. They are a big strong team, they play a hard game, but we matched it so far. Our guys showed good effort. We got to continue playing a zero-zero hockey game, buckle down and get this win.“

 

Wolfsburg läuft an, Bremerhaven verwaltet den Sieg

 

Im Schlussabschnitt musste schleunigst eine Reaktion der Gastgeber kommen, insbesondere musste man von der Strafbank fernbleiben. Jubilar Furchner hatte sich das heutige Spiel sicher ganz anders vorgestellt. In der Bully Statistik lag Bremerhaven ebenfalls klar vorne und beraubte auf diese Weise den Grizzlys der Option für geordneten Spielaufbau. Dann touchierte Furchners Scheibe nur das Außennetz, d.h. er durfte noch nicht seinen 299. Treffer feiern. Das Bemühen konnte man den Hausherren nicht absprechen, aber die zwingenden Chancen ergaben sich bis dato nicht, und die Uhr lieg gnadenlos herunter.

 

Der heute hart in die Mangel genommene Wejse versuchte dann, Strahlmeier zu tunneln, was wohl heute die Höchststrafe gewesen wäre. Die Grizzlys agierten in ihren Powerplaysituationen viel zu umständlich und konnten kein Kapital daraus schlagen. Das Zuspiel erwies sich oft zu unpräzise und fahrig, auch wenn mal der Puck an der Linie von Maxwells Kasten vorbeitrudelte. Seine Vorderleute warfen sich couragiert in alle Schüsse und bauten eine effektive Box auf, die kaum zu überwinden war.

 

Trotz bestem Penalty Killing mussten die Wolfsburger heute drei Powerplay Tore schlucken, was den Unterschied ausmachte und Bremerhaven drei wertvolle Punkte bescherte. Goalie Maxwell durfte seinen zweiten Shutout bejubeln.

Wolfsburg empfängt am 17.12. Schwenningen, während Bremerhaven zuhause gegen die Ice Tigers aus Nürnberg spielt.

 

Stewart: „Im ersten Drittel spielten wir nicht schlecht, es war OK. Im 2. Drittel waren wir am Drücker bis zum 0 zu 2. Dann hat das Momentum die Partie gekippt. Und wieder waren die Special Teams nicht gut genug gewesen. Uns war bewusst, dass es hart werden wird, aber haben unseren Fokus verloren. Die Jungs haben gekämpft, wir hatten unsere Chancen, aber es war heute einfach zu wenig.“

 

Bruggisser: „The first period war very intense, both teams came hard, it was tough, but we stayed with it and played a real solid game. Maxwell was great, the fight at the end goes back to the first game.“

 

Trotz bestem Penalty Killing mussten die Wolfsburger heute drei Powerplay Tore schlucken, was den Unterschied ausmachte und Bremerhaven drei wertvolle Punkte bescherte.

 

24. Spieltag, 12.12.2021

Grizzlys Wolfsburg – Fischtown Pinguins Bremerhaven 0:4 (0:1|0:3|0:0)

 

Tore:

0:1 |06| McGinn (Bruggisser, Andersen) PP1

0:2 |29| Jeglic (Mauerman, Verlic)

0:3 |36| Bruggisser (McGinn) PP1

0:4 |38| Verlic (Trska, Urbas) PP1

 

1. Drittel Statistik:        6:9 Schüsse, 8:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 11:13

2. Drittel Statistik:        8:12 Schüsse, 9:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:2

3. Drittel Statistik:        7:7 Schüsse, 8:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

 

Hauptschiedsrichter:   Bruggeman (USA) / Rohatsch (GER)

 

Zuschauer: 1.490 

 

Aufstellung:

 

Wolfsburg: Strahlmeier; Melchiori, Bittner, Furchner, DeSousa, Archibald, Murray, Krupp, Reichel, Hungerecker, Enlund, Möser, Button, Rech, Festerling, Nijenhuis, Schinko, Machacek, Fauser, Mingoia.

 

Bremerhaven: Maxwell; Eminger, Trska, Verlic, Jeglic, Urbas, Alber, Dietz, McGinn, Friesen, Uher, Bruggisser, Moore, Mauerman, Wejse, Andersen, Stowasser, Kinder, Vikingstad, Reisnecker.

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

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