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Bietigheim entzaubert München mit 6:3! Hattrick von Jasper!

 

PENNY-DEL (Bietigheim/HG) In der EgeTrans Arena empfing das Tabellenschlusslicht mit der schlechtesten Defensive den aktuellen Tabellenführer der Liga, den EHC Red Bull München. Ungleicher konnten am heutigen Abend die Vorzeichen nicht sein, leider vor leeren Rängen. Würde der Neuling heute von der Doppelbelastung der Münchener profitieren? Mut machte die zuletzt solide Punktausbeute in den vergangenen drei Spielen sowie ihr gutes und konstantes Unterzahl.

Schließlich bezwang Bietigheim in einem märchenhaften Schlussdrittel den hohen Favoriten aus München am Ende mit einem klaren 6 zu 3! Jasper und Sheen mit einem 4 Punkte Auftritt, Aittokallio der sichere Rückhalt in einem Comeback Spiel für nie aufgebende Steelers.

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(Fotoquelle City-Press) Evan Jasper mit dem zwischenzeitlichen 3:3 Ausgleich - Er war mit seinem Hattrick der Matchwinner!

 


Bietigheim wollte seine Heimpleite gegen Krefeld schnell vergessen und heute dem hohen Favoriten aus München ein Bein stellen, kein leichtes Unterfangen für die Ellentaler, denen ihre lautstarken Fans als wichtiger ‚7. Mann‘ heute sehr fehlten. Wie würde der DEL Neuling dieses Manko kompensieren? Sheen und Stretch waren zuletzt gut in Form und sollten heute den Unterschied machen. Darüber hinaus war mit Peterson ein Neuzugang mit Gardemaßen im Line Up, der als 2-Wege Stürmer geholt wurde.

 

München hatte nach der Niederlage gegen die Adler schnell in die Spur zurückgefunden und die Wild Wings kürzlich gerupft nach Hause geschickt. Ihre furiose Aufholjagd in der CHL steckte sicher noch in den Knochen, setzte aber andererseits Energie für heute frei. Die Auswärtsfahrt zum Träger der roten Laterne durften sie aber nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn die Steelers waren immer für eine Überraschung gut. Im ersten Aufeinandertreffen gewannen die Red Bulls zuhause mit 2 zu 0.

 

Formstarker Sheen gleicht spät aus

 

Wie würde der Aufsteiger in diese Partie gehen ohne ihre Fans im Rücken zu spüren? Mutig und forsch setzten die Steelers die ersten Akzente. Beim ersten Powerplay der Gäste – Rang 7 in der Liga - durften die Hausherren gleich mal ihre aktuell positive Unterzahlquote unter Beweis stellen. In der Tat, Bietigheim schaffte es weitgehend, die Münchener vom Slot fernzuhalten. Dann musste Fießinger ins Geschehen eingreifen gegen bissige Steelers.

 

Seltsame, ungewohnte Stille im weiten Rund: die einem Eishockey Match unwürdige Atmosphäre wurde durch optisch perfekt platzierte grün-weiße Fahnen in der Fankurve aufgewertet, eine schöne Geste der Organisatoren. Mit einer durchschnittlichen Torausbeute von knapp 4 Treffern bei München mussten die Gastgeber, die statistisch ebenfalls 4 Tore kassierten, heute höllisch auf der Hut sein. Und in der 14. Spielminute ergab ein Turnover der Gäste den Führungstreffer in Person von Smith, der von Mauer bestens bedient wurde. Aus Sicht der Steelers durchaus ein vermeidbares Tor.

 

Renners Spielverzögerung bescherte den Oberbayern die nächste numerische einfache Überlegenheit auf dem Eis. Auch dieses Mal hielten sich die Hausherren schadlos und bleiben somit im Spiel. Auf Aittokallio war auch heute wieder Verlass. Dann konnte Bietigheim sein erstes Powerplay aufziehen, da Abeltshauser in die Kühlbox musste. Kurz danach bekam Conny Gesellschaft auf der Sünderbank von Gogulla. Damit konnten die Steelers die komplette Restzeit im ersten Drittel mit 2 Mann mehr agieren. Trotz heroischem Einsatzwillen bei den Gästen markierte der in den letzten Partien heiß gelaufene Sheen in der 20. Spielminute den Ausgleich.

 

Insgesamt präsentierte sich der Aufsteiger relativ stabil in dieser Partie und nahm ein verdientes Remis mit in die Kabine.

 

Schoofs: „Beim Gegentor ging es zu leicht, da haben wir einen einfachen Turnover kassiert. Wir können bisher zufrieden sein, wir versuchen uns stetig zu verbessern und sind kompakter aufgetreten.“

 

Jasper hält die Steelers im Spiel

 

Im zweiten Drittel demonstrierte Renner anfangs seine fußballerischen Qualitäten beim Rettungsversuch hinter dem eigenen Tor. Die Hausherren hielten weiter gut dagegen und zogen selbst gut strukturierte Angriffe auf. Den Anfangsdruck der Steelers dämpften die Red Bulls in der 27. Spielminute mit der erneuten Führung durch Blum. Unmittelbar danach waren die Landeshauptstädter erneut mit einem Mann in Überzahl. Am Ende der Strafzeit rettete der finnische Keeper zweimal in höchster Not mit der Kufenspitze.

 

Obwohl Aittokallio wieder eine Glanztat vollbrachte, konnte er den Abpraller nicht mehr verhindern. Torschütze war Ortega, der seine Farben in der 33. Spielminute mit zwei Toren in Front schoss. Bietigheim bemühte sich redlich, hatte aber der Effektivität der Gäste in dieser Phase der Begegnung wenig entgegenzusetzen. München bekam die Partie immer mehr in den Griff, musste jedoch in der 37. Spielminute bei einem 2 auf 1 Konter den Anschlusstreffer durch Jasper hinnehmen.

 

So bleib das Match weiter eng, was gut für die Spannung war. München ging bisher etwas fahrlässig mit seinem Powerplay um. Hier würde sicher Headcoach Jackson einiges zu monieren haben in der Pause.

 

Ortega: „It was a nice rebound. We had a couple of really good shifts, but we are not happy about our shots and the number of our goals.”

 

Märchenhaftes Schlussdrittel für die Steelers

 

Wer hatte das bessere Ende im Schlussabschnitt? Das erste Ausrufezeichen setzten die Steelers mit einem ganz frühen Pfostenknaller von Braun. Bietigheim würde sicher alles reinwerfen, um dem Favoriten den Abend zu vermiesen. Mit ihrem heute erneut bärenstarken und sicheren Rückhalt im Gehäuse hatten sie alle Möglichkeiten, heute noch was zu holen für ihr Selbstbewusstsein. Die ersten Minuten gehörten ganz klar den Hausherren, welche mit guten Wechseln ordentlich Druck ausübten. Beide Teams schenkten sich nichts, die Emotionen kochten so langsam hoch und Aittokallio war Turm in der Schlacht, in der es hüben wie drüben Chancen gab.

 

Tatsächlich erarbeiteten sich die Hausherren in Person von Jasper in der 48. Spielminute, als er gedankenschnell vollendete und somit seinen Doppelpack schnürte. Die Steelers verschafften sich mit diesem Erfolgserlebnis ein wenig Luft und wollten die kurze Verunsicherung der Gäste ausnutzen und direkt nachlegen. München agierte etwas zu nachlässig und musste eine Schippe drauflegen und ihre Effizienz optimieren. Scheibenverluste der Gastgeber mussten sie definitiv besser umsetzen.

 

Die Münchener feuerten zwar aus allen Rohren, doch Aittokallio blieb souverän und cool. Der Defensivverbund der Ellentaler erwies sich im Schlussabschnitt als kompakt, die Gästestürmer wurden meistens außen gehalten, was wenig Gefahr hervorrief. Ganz im Gegenteil dreht der Aufsteiger sogar die Partie in der 54. Spielminute: erneut traf Jasper, der damit seinen heutigen Hattrick verbuchte.

 

Der hohe Favorit wirkte angezählt und antwortete mit wütenden Angriffen. Nun wurde die Crunch Time eingeläutet und München würde wohl das Tor des finnischen Keepers belagern. Das war auch die Chance für die Steelers, die nun ihre brandgefährlichen Konter fahren konnten. Tatsächlich beförderte Sheen in der 57. Spielminute die Scheibe zum 5 zu 3 ins bereits verwaiste Tor der Münchener. War dies bereits die Entscheidung? München nahm Fießinger erneut vom Eis, doch auch dieser Schuss ging nach hinten los, denn Ranford markierte den heutigen zweiten Empty Netter.

 

Was für ein Finish in diesem Schlussdrittel in der EgeTrans Arena! Hut ab vor dieser couragierten Performance des DEL Neulings, der nie aufgab und eine Charakterleistung ablieferte und das noch dazu im letzten Drittel, das eigentlich nicht ihr Lieblingsdrittel darstellt. München biss sich insgesamt die Zähne am starken Aittokallio aus und erlitt eine herbe Schlappe.

 

Bietigheim reist am Sonntag zur Auswärtspartie nach Düsseldorf und München empfängt am Sonntag Köln.

 

Jasper: „Great feeling today, it was an awesome team win with a great comeback. We showed our underdog mentality, coming hard every single game. Now we can beat anyone in the league after today’s win. We practiced hard and played more structured.“ 

 

29. Spieltag: DEL Spiel vom 10.12.2021 

Bietigheim Steelers – EHC Red Bull München 6:3 (1:1|1:2|4:0)

 

Tore:

0:1 |14| Smith (Mauer, Redmond)

1:1 |20| Sheen (Stretch, Ranford) PP2

1:2 |27| Blum (Street, Tiffels)

1:3 |33| Ortega (Ehliz)

2:3 |37| Jasper (Sheen, Schule)

3:3 |48| Jasper (Sheen, Smereck)

4:3 |54| Jasper (Sheen, Smereck)

5:3 |58| Sheen (Jasper, Stretch) ENG

6:3 |59| Ranford (Preibisch, Smereck) SH1, ENG

 

1. Drittel Statistik:       10:15 Schüsse, 16:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:4

2. Drittel Statistik:       9:19 Schüsse, 5:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

3. Drittel Statistik:       8:10 Schüsse, 12:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

  

Zuschauer: keine

 

Schiedsrichter:  Iwert / Hoppe

 

Aufstellung:

 

Bietigheim: Aittokallio, Smereck, Prommersberger, Ranford, Preibisch, McKnight, Braun, Renner, Sheen, Stretch, Jasper, Kojo, Schule, Naud, Schoofs, Peterson, Kuqi, Kneisler, Martinovic.

 

München: Fießinger, Abeltshauser, Boyle, Varejcka, Kastner, Schütz, Daubner, Blum, Ehliz, Hager, Ortega, Redmond, Seidenberg, Tiffels, Street, Parkes, Szuber, Gogulla, Smith, Mauer.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

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