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Comeback Sieg von Nürnberg gegen Bremerhaven – 4:3 Heimerfolg und Reimers 802. Assist Punkt

 

PENNY-DEL (Nürnberg/HG)  In der Arena Nürnberger Versicherung empfingen die Ice Tigers die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven, die am Freitag spielfrei hatten, da ihr Heimspiel gegen die gebeutelten Straubinger verlegt wurde. Nürnberg wollte nach der Heimpleite gegen Düsseldorf seinen Fans wieder ein Erfolgserlebnis schenken und Bremerhaven hatte fest vor, seinen sechsten Rang in der Tabelle zu untermauern. Die erste Begegnung entschied Bremerhaven mit 2 zu 3 nach Overtime für sich.

 

Schließlich sicherten sich die Ice Tigers dank einem bärenstarken Finish doch noch drei wichtige Punkte mit einem 4 zu 3 Erfolg gegen lange führende Bremerhavener. Karrers erstes Saisontor bringt die Entscheidung und Jubilar Reimer gab das geniale Zuspiel.

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier)

 


Den Nürnberg Ice Tigers steckte noch die schwere Partie bei den Kölner Haien in den Knochen und die Franken hofften heute wieder auf den Patrick Reimer Effekt. Nürnbergs Gallionsfigur und treue Eishockey Seele krönte seine bisher beeindruckende Karriere in Köln mit seinem sagenhaften 1000. Einsatz, Chapeau! An diesen herausragenden Eckdaten wollte sich das Team um Coach Rowe heute u.a. orientieren und dem heimischen Publikum ein gutes, vor allem aber besseres Match als am Dienstag bieten. Der starke Auftritt bei den Haien machte definitiv Mut für drei Punkte.

 

Rowe: “It is tough for sure regarding our powerplay. Maybe we are looking for the perfect way, but we need to avoid too many passes. We try to be more simple and not so complicated.”

 

Bremerhaven mit der Mannschaft um Headcoach Popiesch reiste etwas stressfreier ins Frankenland, da sie am Freitag kein Spiel absolvieren mussten, d.h. Bus Beine durften heute keine primäre Ausrede sein. Die Gäste aus dem hohen Norden verbuchten in den letzten 5 Partien 3 Siege auf ihrem Konto und wollten auch bei den Ice Tigers ausreichend punkten, um ihren Top 6 Rang zu festigen. Ihr später Comeback Erfolg am Seilersee motivierte die Pinguins sicherlich noch um ein paar weitere Prozente. Auf Dietz mussten die Gäste heute verzichten und konnten nur mit 6 Verteidigern auflaufen.

 

Jiranek: Ja, es ist immer schwer in Nürnberg, die Eisfläche ist einen Tick kleiner wie in den anderen Hallen, es ist immer schwer hier zu spielen und Punkte zu holen.”

 

Emotionale Ehrung für Patrick Reimer, Bremerhaven führt

 

Bevor es tatsächlich auf dem Eis ernst wurde, bekam der Jubilar eine virtuelle Ehrung vom Videowürfel, als viele seiner bisherigen Weggefährten ihm zu seinem historischen Rekord gratulierten. Diese Minuten genoss Reimer sichtlich und auch ein wenig gerührt, er hatte es sich redlich verdient. Unter den zahlreichen Gratulanten war auch Rob Wilson, ehemaliger Coach, unter dem die Ice Tigers sehr erfolgreich waren. Daneben ließ es sich auch Campino, der Frontsänger der Toten Hosen nicht nehmen, seine lobenden Worte zu sprechen.  Reimer erhielt vom Ausrüster einen in Chrom gehaltenen Schläger, sein Bruder Jochen schenkte ihm goldene Handschuhe, ein echter Hingucker. Wer weiß, vielleicht würde Reimer sie heute tatsächlich symbolisch mal anziehen. Vom Geschäftsführer Gernot Tripke bekam Reimer einen ganz besonderen Ring aus Weißgold und Silber, darin eingraviert Name, Rückennummer, DEL Logo und seine 1000’er Marke. Er ist erst der 7. Spieler überhaupt, der diesen Ring sein Eigen nennen darf. Als Außenstehender kann man nur den Hut ziehen!

 

Es war leider mehr als schade, dass diese epischen Momente die Fans nicht live miterleben durften. Als Kompensation und Kompromiss wurde die Nürnberger Arena sehr schön im Sinne der Nummer 17 geschmückt, um zumindest auf diese optische Weise ein Zeichen zu setzen und die Ehrerbietung zu demonstrieren. Unter anderem hing ganz standesgemäß eine gigantische Silbermedaille von der Hallendecke.

Für den Jubilar, der als sehr bescheidener Mensch gilt, ging es bestimmt mit Trubel um seine Person bald weiter, denn nächste Woche stand sein Geburtstag an.

 

Die ersten 8 Minuten verliefen ziemlich flott und mit wenig Unterbrechungen. Bremerhaven ließ bisher wenig zu und glänzte mit gefährlichen Vorstößen, in dem sie wie gewohnt die neutrale Zone schnell überbrückten. Kinder vergab dann eine gute Chance vor Treutle. Nach fast 10 Minuten verzeichnete die Statistik den ersten Torschuss für die Hausherren und das Powerbreak schloss sich nahtlos an. Bremerhaven erwies sich bis dato als die bessere Mannschaft, obwohl sie seit dem 28.11. nicht mehr gespielt hatten.

 

Ustorfs abgefälschter Schuss erzeugte mächtig Gefahr vor Maxwell, der kurzzeitig die Orientierung verlor. Seine Vorderleute machten ihm das Leben auch leicht, denn die Pinguins agierten sehr kompakt und waren immer mit 5 Mann in Bewegung. Reimer und MacLeod verbuchten gegen Ende des Drittels zwei hochkarätige Gelegenheiten, bevor Verlic mit seinem 12. Saisontor in der 19. Spielminute die Führung für die Gäste markierte.

 

Das erste Drittel war gekennzeichnet von viel Tempo und hoher Fairness. Die Pinguins waren sehr laufstark und nahmen den verdienten knappen Vorsprung in die Kabine mit. Den kleinen Unterschied machte der erste Aufbaupass, den die Gäste bisher besser umsetzten.

 

Lobach: „Wir wussten, dass Bremerhaven eine gute Mannschaft ist. Wir haben uns das anders vorgestellt und müssen besser werden. Wir hatten keine guten Chancen. Im Slot müssen wir besser reinkommen und dann unsere Chancen auch nutzen.“

 

Tripke: „Free TV Servus Hockey Night: Wir sind froh, dass wir hier ein Comeback erleben dürfen. Wir hoffen auf weitere Innovationen und kreative Ideen. Für das Eishockey ist das eine tolle Sache. Ich kenne den Patrick schon sehr lange, habe seine Karriere verfolgt, auch in Düsseldorf und in der Nationalmannschaft. Er hat nun zwei tolle Meilensteine mit dem Top Scorer und den 1000 Spielen erreicht. Den Ring gibt es schon länger, den macht eine Goldschmiedin von uns. Das ist eine schöne Tradition, die von den Spielern gut angenommen wird.“

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier)  

 

Bremerhaven baut Führung aus

 

Nach 5 Minuten im zweiten Drittel überstand Nürnberg die erste Unterzahl und kurz danach glichen die Franken in Person von Fox in der 26. Spielminute aus, als er perfekt von Lobach in Szene gesetzt wurde, der kurz davor erst von der Strafbank kam. Dann konnte Nürnberg erneut seine gute Unterzahlquote unter Beweis stellen. Die Pinguins erwiesen sich im Powerplay als extrem variantenreich, blieben jedoch glücklos. Fox und Ustorf kombinierten sich dann durch die Gästeverteidiger, konnten aber daraus kein Kapital schlagen. Urbas, der immer gerne gegen Nürnberg spielt, weil er in 16 Spielen insgesamt 19 Scorerpunkte bzw. 12 Tore markierte, wurde im Alleingang fair gestoppt.

 

Nach feiner Vorarbeit von McGinn erzielte der Kapitän der Fischtowns, Moore in der 31. Spielminute die erneute Führung. Darüber freute er sich sehr, war es doch sein Debuttreffer in dieser Saison. Dann durfte Rowes Team zum ersten Mal in numerischer Überlegenheit ran; mal sehen ob sie ihre bisherige katastrophale Quote von nur 10,5 % aufpeppen konnten. Die Antwort hieß Nein, es blieb also weiterhin ganz viel Luft nach oben in dieser Disziplin.

 

In der 34. Spielminute erhöhte Bremerhaven, die nicht lockerließen, durch Wejse zum 1 zu 3. Nun war Nürnberg gefordert, um nicht hoffnungslos in Rückstand zu geraten. Eigentlich waren die Hausherren im Mittelabschnitt die aktivere Mannschaft und konnten dem Spielstand auf der Anzeigetafel deshalb kaum glauben. 

 

Kinder: „Wir sind sehr zufrieden, haben die Führung herausgeholt, so kann es weitergehen. Wir müssen uns alle sehr viel bewegen, das macht jeder von uns sehr gut.“

 

Gastner (Geschäftsführer): „Es ist fürchterlich, was heute passiert ohne Fans und dann diese Ehrung für Reimer. Wir freuen uns mit ihm und hoffen, dass wir ihm in dieser Saison noch die entsprechende Bühne bereiten können für diese Leistung. Wir sprachen über Optionen zum Spielplan, gerade in Bayern ist Eishockey sehr gebeutelt, das ist sehr schade. Es wird alles auf uns abgewälzt, Versprechen sind Schall und Rauch in der Politik. Es muss eine gerechte Lösung für alle Bundesländer kommen, es sind eminente wirtschaftliche Einschränkungen, die wir verkraften müssen. Lasst und laut sein und lasst uns kämpfen für alle Clubs, die davon betroffen sind.“

 

Märchenhaftes Comeback von Nürnberg, Siegtreffer 8 Sekunden vor Schluss

 

Im Schlussabschnitt musste sich zeigen, ob die Gastgeber mit ihrem dünnen Line Up noch die Aufholjagd starten konnten. Dagegen sprach die Statistik, dass es für die Gäste immer das beste Drittel in dieser Spielzeit war. Die Spielanlage der Bremerhavener war bis dato reifer und ihr Defender Trska bekam ein Sonderlob.  Auf der anderen Seite netzte Fox heute schon zum zweiten Mal ein. 43. Minuten waren erst gespielt und ausreichend Zeit auf der Uhr, um noch näher heranzukommen. Sein Schuss senkte sich als Bogenlampe etwas kurios hinter Maxwell ins Gehäuse, aber das war ihm relativ egal.

 

Die Ice Tigers rochen nun Lunte und bekamen gleich ihr zweites Powerplay zugesprochen. Natürlich war der Jubilar Reimer in der Formation. Die Pinguins verteidigten ihre Box souverän und Nürnbergs extrem schwache Quote blieb bestehen. Jeglics Qualitäten sowohl offensiv als auch defensiv waren schon bemerkenswert, vor allem antizipierte er kritische Situationen schon im Vorfeld.

 

Lobach auf Seiten der Hausherren war ein Aktivposten, doch 7 Minuten vorm Ende kassierten die Nürnberger eine weitere Strafe, die nicht in ihren Game Plan passte. Nach überstandener Unterzahl schafften es die Ice Tigers in der 57. Spielminute doch noch auszugleichen, als MacLeod einen genialen Pass von Schmölz verwertete. Somit war für Spannung gesorgt in der hitzigen Schlussphase. Ein vereinbarter Fight zwischen Uher und Fox unmittelbar nach der abgesessenen Strafe war das unrühmliche Ende für diese beiden Akteure. Den Fans hätte es sicherlich gefallen.

 

8 Sekunden vor der Schlusssirene wurde das Aufholmärchen der Ice Tigers tatsächlich wahr, denn Karrer besiegelte den späten KO für Bremerhaven. Effizienz pur im letzten Drittel und als Sahnehäubchen oben drauf gab Patrick Reimer sogar noch seinen 802. Assist. Schließlich drehten die Franken doch noch ein fast schon verlorenes Match zu ihren Gunsten und fuhren drei wertvolle Punkte ein.

 

Nürnberg tritt am 9.12. in Augsburg zum Derby an, während Bremerhaven am 12.12. nach Wolfsburg reisen muss.

 

Moore: „Oh, it was a tough one at the end, we battled hard, it did not happen tonight, it is frustrating. That’s hockey, we fought until the end, sometimes you end up at the loosing end of a hard battle.”

 

Karrer: „Vielen Dank, es ist ein super Gefühl, so kurz vor Schluss zu treffen, denn ich bin eigentlich nicht bekannt fürs Toreschießen. Es ist schon ein besonderes Gefühl, als Team noch ein tolles Spiel zu machen und dem Patrick auch noch ein schönes Gefühl bereitet zu haben. Wir wollten weiter attackieren und den Gegner müde machen. Wir haben die Vorgabe vom Trainer gut umgesetzt und Gas gegeben.“

 

16. Spieltag, 05.12.2021

Nürnberg Ice Tigers– Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:3 (0:1|1:2|3:0)

 

Tore:

0:1 |19| Verlic (Jeglic, Bruggisser)

1:1 |26| Fox (Lobach, Jahnke)

1:2 |31| Moore (McGinn, Bruggisser)

1:3 |34| Wejse (Stowasser, Urbas)

2:3 |43| Fox (Bender)

3:3 |57| MacLeod (Schmölz, Parlett)

4:3 |60| Karrer (MacLeod, Reimer)

 

1. Drittel Statistik:    5:8 Schüsse, 6:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

2. Drittel Statistik:     5:8 Schüsse, 7:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:4

3. Drittel Statistik:     13:9 Schüsse, 11:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 29:29

 

Schiedsrichter:   Hunnius / Steingroß

 

Zuschauer: keine

 

Aufstellung:

 

Nürnberg: Treutle, Welsh, Karrer, Reimer, MacLeod, Schmölz, Parlett, Bender, Sheehy, Stoa, Fox, Weber, Pilu, Brown, Fleischer, Lobach.

 

Bremerhaven: Maxwell, Trska, Alber, Uher, Friesen, Mauerman, Stowasser, Eminger, Verlic, Jeglic, Urbas,  Bruggisser, Moore, McGinn, Wejse, Andersen, Kinder, Vikingstad, Lutz. 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

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