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Ingolstadt dank Fesers Tor in Bremerhaven siegreich

 

PENNY-DEL (Bremerhaven/HG)  In der Eisarena zu Bremerhaven empfingen die dort ansässigen Fischtown Pinguins die Panther aus Ingolstadt zum Kräftemessen. An diesem Abend trafen zwei punktgleiche Teams mit identischem Quotienten aufeinander, die beide in Richtung Top 6 schielten. Sowohl Bremerhaven als auch die Audi Städter verbuchten vor der Länderspielpause jeweils einen Heimsieg und demzufolge war heute ein richtungsweisendes und spannendes Match zweier unmittelbarer Tabellennachbarn zu erwarten. Schließlich zwang eine kompakte Ingolstädter Mannschaft die Bremerhavener verdient mit einem 0 zu 1 in die Knie und nahm die drei Punkte nach Bayern mit.

 

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(Foto: Citypress)

 


Bremerhaven schickte zuletzt die Wild Wings aus dem Schwarzwald nach Hause und präsentierte sich zuletzt sehr stabil und torhungrig. Mit den beiden Kantersiegen gegen den DEL Aufsteiger aus Bietigheim kehrte die Offensivpower rechtzeitig in den hohen Norden zurück. Urbas & Co. spielten sich in einen Rausch und demontierten den Liga Neuling nach allen Regeln der Kunst. McGinn fehlte heute genauso wie Krogsgaard und McNeill. Wahl verließ den Club in die DEL2 zu den Kassel Huskies und als Neuling begrüßten die Fans heute den 29-jährigen slowakischen Defender Trska, der zuvor in der Tschechei bei Zlin unter Vertrag stand.

 

Die Panther aus Ingolstadt schafften vor dem Deutschland Cup den Turnaround und ergatterten zahlreiche wertvolle Zähler im Kampf um die beliebten Playoff Plätze. Das Team um Coach Shedden bezwang im letzten Punktspiel den amtierenden Champion aus Berlin und war heute bereit, tabellarisch weiter nach oben zu klettern, um seinen Anspruch in dieser Spielzeit zu untermauern. Auf Daniel Pietta mussten die Schanzer heute verzichten.

 

Interessantes Match auf Augenhöhe

 

Bremerhavens Paradereihe, der Karawanken Express mit Urbas, Jeglic und Verlic, hatte bereits satte 58 Scorerpunkte eingesammelt und avancierte schon wieder zum Schrecken der Konkurrenz. Dies wollten sie auch heute Abend unter Beweis stellen. Die ersten 5 Minuten waren von gegenseitigem Abtasten geprägt, es gab kaum Unterbrechungen außer einem Icing.

 

Jeglic hatte dann plötzlich mit einem Bauerntrick die große Chance zur Führung, bekam jedoch die Scheibe nicht mehr entscheidend zum Tor, wobei Marshalls Kelle gerade noch den Einschlag hinter Reich verhinderte. Auf der Gegenseite prüfte Höfflin den Hausherren Keeper, der aber sicher stand. Urbas famosen Kreisel hinter dem Tor konnte Friesen trotz genialem Zuspiel nicht final verwerten, da der Schoner des Gäste Goalies was dagegen hatte. Die Pinguins verbuchten bis jetzt die besseren Einschussgelegenheiten in einem rasanten Match.

 

Die Pinguins verbuchten bis jetzt die besseren Einschussgelegenheiten in einem rasanten Match. In einem 2 auf 1 Konter hielt Maxwell grandios gegen Bourque und im Gegenzug musste Reich gleich mehrfach eingreifen. Ingolstadt versteckte sich hier keinesfalls und Höfflin verzeichnete seine zweite Möglichkeit.  Auch Quaas konnte den souveränen Maxwell nicht überwinden, genauso wenig wie Simpson, der sich genial durchtankte, aber an Bremerhavens Kufe scheiterte. Urbas probierte es dann in seiner unnachahmlichen Art und Bruggisser wollte per Fernhammer die Führung erzwingen.

 

Schließlich trennte man sich in einer flotten und fairen Begegnung mit einem sehenswerten torlosen Remis zur ersten Kabinenpause.

 

Uher: „It was a pretty hard game, we had a long break and tried to play simple. Overall, it was a 50:50 period. Trska is a really good player with a good history in the Czech league. I am sure he will help our team. He is pretty smart and will pick up English and German soon.“

 

Ingolstadts Dauerdruck wird nicht belohnt

 

Bremerhaven wartete bereits etliche Minuten seit Abschnitt ein auf die nächste gute Gelegenheit und die Panther knüpften auch dank ihrer Physis an ihr solides Auftaktdrittel nahtlos an. So vergingen die ersten fünf Minuten ohne den gewohnten Anfangsschwung der Hausherren, die weitgehend mit Abwehrarbeit beschäftigt waren und sich auf Maxwell zu 100 % verlassen konnten.

 

Es war schon beachtlich, dass es bis dato immer noch keine Strafen gab trotz des brisanten Charakters im heutigen Match. Auch Höfflins Solo fand in Maxwell seinen Meister. Erst gegen Mitte des zweiten Drittels warteten die Gastgeber mit einer guten Chance auf.

 

Ingolstadt war in diesem Mittelabschnitt bisher klar spielbestimmend, konnte jedoch aus seinen vielen Möglichkeiten kein Kapital schlagen, obwohl die Panther immer einen Spieler wirkungsvoll vor dem Keeper positionierten. Maxwells Fanghand war definitiv auf Betriebstemperatur.

 

In ihrem ersten Powerplay wollten die Gäste nun vorlegen, doch auch Warsofskys harter Schlagschuss wurde eine sichere Beute von Maxwell, der bisher keinen Rebound zuließ. Ingolstadt zog ein gutes Überzahlspiel auf, doch die Pinguins warfen sich mit Mann und Maus in die Schüsse und retteten sich über die Zeit. Daraus schöpften die Hausherren sicher neue Energie.

 

Neuzugang Trska stellte mit seinem harten Distanzschuss Kevin Reich vor einige Probleme, doch seine Vorderleute sicherten den Puck am Ende. Dies war sein erster Schuss aufs Tor, es hätte eine besondere Story werden können. In der 40. Spielminute feuerte der Debütant seinen zweiten Schuss ab. So blieb es auch nach zwei gespielten Dritteln im hohen Norden torlos, obwohl es genug Gelegenheiten für Ingolstadt gab.

 

Soramies: „Nach der Länderspielpause haben wir etwas Zeit gebraucht reinzukommen. Jetzt haben wir besser gespielt. Wir brauchen noch mehr Zug zum Tor, müssen jemanden vor dem Goalie stellen, dann wir schon einer reingehen. So eine Pause tut jedem gut, vor allem den Kopf frei kriegen tut gut. Es war schön, mit einem Sieg in die Pause zu gehen.“ 

 


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Feser mit dem Match Winning Goal

 

Im Schlussabschnitt mussten die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven unbedingt eine Schippe drauflegen, um zu ihrer gewohnten Heimstärke zurückzukehren. Das eindeutige Schussverhältnis zugunsten der Gäste sollte Motivationsschub genug sein für das Team um Coach Popiesch. Ingolstadt musste sich bisher nur die fehlende Effizienz vorwerfen lassen. Nun musste DeFazio in die Kühlbox und Bremerhaven bekam die Chance, den Tor Bann in numerischer Überlegenheit zu brechen. Dabei erwies sich Bruggisser als Antreiber und die Top Formation erspielte sich eine gute Chance.

 

Nach einem seltenen Fehler im Spielaufbau musste Reich in höchster Not gegen Uher retten. Gegenüber bewahrte Maxwell seine Mannschaft vor einem Rückstand. Die Begegnung war weiterhin auf hohem Niveau und die Protagonisten agierten mit offenem Visier. Mauerman visierte die Latte an und die Fans waren nun voll da. Auf beiden Seiten lag der Führungstreffer förmlich in der Luft, es blieb kaum Zeit zum Verschnaufen. Es fehlten „nur“ noch die Tore.

 

Höfflin schien heute Abend on Fire zu sein, denn er setzte erneut zu einem Solo an, doch es gab einfach kein Vorbeikommen am Goalie der Hausherren. Trska scheiterte dann zum wiederholten Mal am aufmerksamen Reich, der mit seinem Schlittschuh den harten Schuss entschärfte. Doch dann ist es tatsächlich passiert, dass die Hartgummischeibe in der 55. Spielminute hinter Maxwell einschlug. Torschütze war Feser, der den zuvor seltsam tänzelnden Puck unhaltbar oben im Eck einschweißte. Dieser Führung ging eine Drangphase der Hausherren voraus.

 

Wann würde Popiesch seinen Keeper vom Eis beordern? Zur denkbar ungünstigsten Zeit kassierte Bremerhaven auch noch eine Strafe wegen Beinstellen. Wie würde Ingolstadt dieses Powerplay umsetzen? Eigentlich ging es jetzt nur noch um die Zeit, sie mussten nicht unbedingt erfolgreich sein, und Bremerhaven konnte nur reagieren. Es blieben nur noch ca. 41 Sekunden auf der Uhr, dann noch 20 Sekunden und ein letztes Icing ermöglichte den Fischtowns nochmals ein Bully vor Reich.

 

Schließlich schlug Ingolstadt dank eines hervorragenden Auswärtsspiels die heimstarken Bremerhavener mit einem hauchdünnen 0 zu 1.

 

Maxwell: „They are a well-coached team and they played good hockey. They know what they are doing and how to defend. They play a good system. It was tough to find a way to the net. The break was good for me, because I prepared for myself and had a great game with my wife and my daughter.“

 

Reich: „Die Pause hat uns gutgetan, vorne und hinten war es das beste Spiel dieses Jahr. Wir haben unsere Beine bewegt nach der langen Busfahrt, um in Schwung zu kommen. Ab der der 10. Minute haben wir die kleinen Dinge richtig gemacht. Defensiv haben wir gut gearbeitet. Wir wussten, dass wir hinten besser stehen müssen. Wir hatten uns anfangs schwergetan und müssen daran anknüpfen am Sonntag.“

 

Ingolstadt empfängt am 21.11.21 die Nürnberg Ice Tigers, während Bremerhaven sich in Krefeld mit den dortigen Pinguinen duelliert.

 

22. Spieltag, 19.11.2021

Fischtown Pinguins Bremerhaven - ERC Ingolstadt  0:1 (0:0|0:0|0:1)

 

Tore:

0:1 |55| Feser (DeFazio, Marshall)

 

1. Drittel Statistik:       6:6 Schüsse, 5:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

2. Drittel Statistik:      5:11 Schüsse, 8:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

3. Drittel Statistik:      12:9 Schüsse, 9:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

 

Hauptschiedsrichter:   Köttsdorfer / Rohatsch

 

Zuschauer:  3.184

 

Aufstellung:

 

Bremerhaven: Maxwell, Alber, Dietz, Urbas, Jeglic, Verlic, Trska, Eminger, Uher, Friesen, Vikingstad, Moore, Bruggisser, Andersen, Wejse, Mauerman, Lutz, Kinder, Stowasser.

 

Ingolstadt: Reich, Wagner, Marshall, Simpson, Aubry, Bourque, Hüttl, Bodie, Storm, Feser, DeFazio, Warsofsky, Quaas, Stachowiak, Höfflin, Flaake, Gnyp, Koch, Soramies, Henriquez-Morales.

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

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