Headcoach Tom Rowe – ein interessanter Mann mit Charisma und profunder NHL Expertise hinter der Bande

 

PENNY-DEL (Nürnberg/HG)  Die Nürnberg Ice Tigers rekrutierten einen mit viel Erfahrung ausgestatteten Cheftrainer, der den durchwachsenen Start der Franken auf ein neues Qualitätsniveau hin entwickeln sollte. Knapp 30 Jahre Expertise in führenden Positionen im Eishockey war ausschlaggebend für diese Entscheidung der Nürnberger Organisation.

 

 

tom rohe cp 2021

(Foto: Citypress)

 


Der 65-jährige US-Amerikaner Tom Rowe, geboren am 23.5.1956 in Lynn, Massachusetts, wurde bis zum Ende der laufenden PENNY DEL Spielzeit 2021/2022 verpflichtet. Rowes letztes Engagement als Cheftrainer fand in Österreich bei den Black Wings in Linz von Januar 2019 bis März 2020 vor Corona statt, wo er sehr erfolgreich das dortige Team im Playoff gegen Klagenfurt coachte.

 

Rowe arbeitete sowohl in der KHL als auch in der AHL und NHL. In der russischen Extraliga betreute er von 2012 bis 2014 Lokomotive Jaroslawl, in der nordamerikanischen Liga, der NHL, agierte er von 2008-2011 als Co-Trainer bei den Carolina Hurricanes, mit denen er 2006 sogar den Stanley Cup gewann.

 

In der amerikanischen AHL hatte er in den Jahren 2005-2016 vier hochkarätige Engagements inne, u.a. weilte Rowe als Headcoach bei den San Antonio Rampage, dem Farmteam der Florida Panthers. Mit der AHL-Verlegung nach Portland, Maine 2015 übernahm er das Cheftrainer Amt bei den Portland Pirates.

 

Am 1.1.2016 gab Rowe seine Zusage als Associate General Manager bei den Florida Panthers, bevor er Ende November des gleichen Jahres Headcoach Gallant feuerte und selbst das Zepter hinter der Bande übernahm. Mitte April 2017 schluckte er die Zurückstufung seines Amtes als Chefcoach und General Manager und leistete dafür seinen wertvollen Beitrag als Berater General Managers Dale Tallon bei den Florida Panthers.

 

Der Rechtsschütze Rowe, der stets den rechten Flügel bediente, kann eine einzigartige Karriere von 1976 bis 1984 vorweisen: Rowe wurde 1976 von den Washington Capitals im NHL Entry Draft auf Platz 37 ausgewählt und spielte sowohl bei den Hartford Whalers als auch Detroit Red Wings. Sein Nationalmannschaftsdebut gab Rowe bei der Weltmeisterschaft 1977.

 

Herausragend war Rowes Kunststück, als erster gebürtiger Amerikaner in der NHL Saison 1978/1979 sage und schreibe 31 Tore in 69 Matches bei den Washington Capitals zu verbuchen. Seine Bilanz bei den Scoring Punkten lautete wie folgt: 187 Punkte in der NHL und 158 Punkte in der AHL, durchaus eine stattliche Summe, die Rowe auf seinem Konto verbuchen konnte. Was Strafzeiten anging, war Rowe auch kein Kind von Traurigkeit und sammelte fleißig Minuten in der Kühlbox: sein „Output“ belief sich in der AHL auf 387 und in der NHl auf satte 615 Minuten „Auszeit“.

 

In seiner bisherigen Laufbahn war es ihm sehr wichtig, die ideale Mixtur bzw. die passende Chemie im Team zu finden. Darüber hinaus legte er stets den Fokus auf die nötige Tiefe in der Mannschaft und gab jedem Spieler immer das Gefühl, dass er ein wichtiges Puzzleteil im Team sei. Mit seiner gelebten Selbstsicherheit überzeugte er seine Jungs auf dem Eis.

 

Sobald das von ihm gewünschte Line-Up komplett ist, bekommt auch immer jeder Akteur seine Eiszeit und kann auf seiner bevorzugten Position agieren, wo er den größtmöglichen Nutzen für das Team hat; in diesem Kontext spricht Rowe vom sogenannten „Trickle-Down-Effekt“. Rowe hält es auch für sehr wichtig, eine solide vierte Reihe zu haben, welche die oft nötige zusätzliche Energie aufs Eis bringt.

 

 

 

Erwähnenswert ist eine kleine nette Anekdote über Tom Rowe: aufgrund seines hünenhaften Erscheinungsbilds und der einen oder anderen kleinen Wutattacke nach einem Match oder auch im Training bekam er im Rahmen seines Coachingengagements in San Antonio 2014/2015 den Spitznamen „T-Rex“. Ein prähistorischer Kontext zu seiner modernen Spielauffassung des schnellsten Mannschaftssports der Welt ist definitiv auszuschließen. 

 

Im Laufe seiner profunden Laufbahn war Rowe als Spieler, Scout, Trainer und Führungskraft unterwegs. Sein Credo war und ist es, stets lernbereit zu bleiben und sich an neue Gegebenheiten anzupassen und neuen kreativen und innovativen Ideen gegenüber aufgeschlossen zu sein. Da passt seine fortschrittliche Denkweise perfekt hinein, denn Rowe setzte sich schon frühzeitig mit Analytik auseinander, bevor diese Erkenntnisse in der NHL Fuß fassten. Tom Rowe entdeckte schon bald sein ausgeprägtes Faible für das Coaching.

 

In diesem Zusammenhang beschäftigte sich Rowe mit dem US-amerikanischen Sportdrama von Bennett Miller aus dem Jahre 2011 mit dem Titel „Die Kunst zu gewinnen - Moneyball“ und las das dazugehörige Buch von Michael Lewis. Hier ging es darum, wie die Oakland A’s Analytics im Baseball zielführend anwandten. Letztendlich schaffte es Oakland, einen legendären Ligarekord von 20 Spielen in Serie zu verzeichnen. Das war Rowes Inspiration.

 

Rowe ließ nichts ungenutzt und arrangierte zusammen mit dem Dekan der Wirtschaftslehrstuhls an der University of Massachusetts, den Studenten Mike Thibault für diesen Zweck zu befragen und dabei zu eruieren, ob dieser die Statistiken für ihn decodieren konnte. Thibault verschlang das Buch über Nacht und präsentierte seine Ergebnisse. Im Grunde genommen handelte es sich vorwiegend um Allgemeinplätze wie z.B. welche Spieler waren meistens in der Defensivzone gebunden?

 

Rowe verwendete diese Erkenntnisse, um daraus Kennzahlen und Praktiken für seine eigenen Spieler abzuleiten. Im Rahmen seiner Zeit als Assistent bei den Carolina Hurricanes wurden in Kooperation mit dem Unternehmen „Coleman Analytics“ wertvolle Früchte geerntet: oft sind es ja die kleinen Dinge, die das Spiel ausmachen. Perspektivisches Adlerauge ist eminent wichtig im Eishockey und diese Gabe hat Rowe verinnerlicht. Folgerichtig hat er das Thema Analytik im Coaching etabliert.

 

Man setzt in Nürnberg ganz auf Tom Rowes bewährte Philosophie im knallharten Eishockey Business: Fokus auf die Details, eine stabile Defensive und vor allem smart auf dem glatten Parkett agieren. Die Offensivpower kann letztlich nur dann effektiv genutzt werden, wenn der Abwehrverbund funktioniert; das ist einer seiner zentralen Botschaften!

 

Puck Management und Absicherung der eigenen Zone, darauf legt er großen Wert, um Großes zu erreichen. Bisher gibt ihm sein Erfolg Recht: in den letzten 7 Spielen (Stand 7.11.2021) hat sein Team regelmäßig gepunktet, dabei 5 Siege davongetragen. Mit Tom Rowe scheinen die Franken den idealen Fang getätigt zu haben! Der obligatorische Kaugummi während der Begegnungen gehört dabei zur Ausstattung dazu und trägt zur Beruhigung bei. 

 

(Quellen: u.a. Wikipedia)

 


 

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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

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