Selbstverschuldete Niederlage der Straubing Tigers zu Hause gegen Nürnberg

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Straubings teilweise merkwürdiges Abwehrverhalten, war der Schlüssel zum Erfolg für die Gäste. Tyler Sheehy und Tim Fischer konnten beide doppelt treffen, weil die Tigers hinten ihre Aufgaben nicht konsequent erledigten. Das Powerplay der Tigers funktionierte zwar, aber ein Tor konnte man dabei nicht erzielen. Ein Aufbäumen im letzten Abschnitt kam nicht nur zu spät, sondern machte man sich durch leichtsinnige Fehler wieder selber zunichte. 

 

(Foto: Citypress) Das Tigerduell ging heute Abend an Nürnberg

 


 

 

Die Gäste brauchten ein paar Minuten, um in das Spiel hineinzufinden. Immerhin hatte man elf Tage keinen Wettkampf bestritten. Straubings Coach Tom Pokel forderte von seinem Team bissig und giftig zu sein. Taylor Leier schien dies zu beherzigen und erzielte den Ausgleich. Den jeweiligen Führungstreffern für Nürnberg, gingen Stellungsfehler der Tigers voraus.

Insgesamt entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel im ersten Abschnitt. Taylor Leier: “Wir hatten einen guten Start, haben das Spiel unter Kontrolle gebracht, aber durch zwei Unachtsamkeiten liegen wir jetzt zurück. Jetzt müssen wir im zweiten Drittel zurückkommen und aggressiv bleiben.” Straubings Abwehrverhalten im zweiten Abschnitt wurde phasenweise Vogelwild.

Sogar die Stürmer ließen sich von der lapidaren Spielweise anstecken. Nürnberg baute die Führung aus und wartete auf die Fehler der Tigers, die in regelmäßigen Abständen auch kamen. Bei mittlerweile fünf Powerplays für die Hausherren, die ganz ordentlich gespielt wurden, sprang auch nichts Zählbares heraus. Nürnberg glänzte durch läuferische Überlegenheit.

Wäre Vogl im Tor der Tigers nicht so wachsam gewesen, hätte es die Vorentscheidung schon nach vierzig Minuten gegeben. Marcus Weber: “Wir spielen ganz gut bei 5-5, sind geradlinig und bringen viele Pucks vor das Tor. Auch unser Unterzahl funktioniert heute gut, aber trotzdem müssen wir von der Strafbank wegbleiben.” 

 

Die Niederbayern hoben sich ihre Stärken für das letzte Drittel auf. Mit 26 zu 5 Torschüssen konnten sie aber die Wende dennoch nicht schaffen. Kaum war man dran, kam prompt der Rückschlag. Von den herausgespielten Chancen wäre es durchaus möglich gewesen, die Ice Tigers noch als Verlierer nach Hause zu schicken. Nach dem 3:4 Anschluss sah sich sogar Coach Tom Rowe zu einer Auszeit gezwungen.

Zwischendurch kam es auf Treutle im Tor an, der sein Team stehts den nötigen Rückhalt gab. So hohlten die Franken, obwohl sie zu keiner Zeit das Spiel fest in der Hand hatten, alle drei Punkte am Pulverturm. Andy Eder nach dem Spiel: "Wir haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht, aber immer wenn wir den Druck erhöht haben, trafen die Nürnberger. Im Powerplay hat heute nichts geklappt, da muss natürlich mehr herausspringen bei den Überzahlmöglichkeiten."

Für die Ice Tigers scheint Straubing auch diese Saison wieder ein gutes Pflaster zu sein. In zwei Spielen erzielten die Gäste insgesamt elf Tore. Tyler Sheehy davon alleine fünf. Straubings Programm wird in den nächsten Tagen in Mannheim und in Berlin nicht leichter werden. Dagegen hat Nürnberg zu Hause gegen Iserlohn und in Bietigheim die Möglichkeit eine Serie zu starten. 

 

(Foto: Citypress) Zumindest in den Zweikämpfen hatten die Tigers die Oberhand 


Torfolge:
0:1 (8.) - Tim Fleischer lief als zweiter Mann mit und konnte den Rückhandschuss von Jahnke mit dem Rücken zum Tor abstauben. 1:1 (12.) - Taylor Leier stand bereit, als Bodnarchuk die Scheibe leichtfertig vertändelte und den wollte er unbedingt selber machen. Treutle machte den Schritt in die Mitte und Leier versenkte durch die Hosenträger.

1:2 (15.) - Tyler Sheehy der Tigers-Schreck aus Spiel Eins traf auch wieder. Gerade war das Powerplay für Nürnberg abgelaufen, da standen die Tigers noch etwas ungeordnet in der Abwehr und Sheehy traf aus kurzer Distanz. 1:3 (23.) Tim Fleischer macht den Doppelpack, weil die Abwehrarbeit der Tigers mangelhaft war. Er lief in den freien Raum, wird von Fox bedient und zieht direkt ab.

2:3 (44.) - Kapitän Sandro Schönberger gelang das dreckige Tor, welches die Tigers wieder zurück ins Spiel brachte. Über mehrere Körperteile rutschte der Puck über die Linie. 2:4 (50.) - Tigers Schreck Tyler Sheehy schlug erneut zu und der ging auf die Kappe von Vogl. Aus dieser Entfernung darf der Puck nie ins kurze Eck gehen.

3:4 (53.) - Connolly luchste sich den Puck von Lobach hinter dem Tor und setzte Jason Akeson in Szene. Der Anschluss währte jedoch nicht lange. 3:5 (57.) - Oldie but goldie Patrick Reimer setzte einen Schuss wie einen Strich von der rechten Seite zum Endstand. Der Puck war für Vogl erst sehr spät zu sehen.

 

 

Spiel vom 29.10.2021

Straubing Tigers - Nürnberg Ice Tigers: 3:5 (1:2 | 0:1 | 2:2)

Tore:

0:1 |09.| Fleischer (Jahnke, Fox)

1:1 |12.| Leier
1:2 |15.| Sheehy (Brown, Bodnarchuk) 
1:3 |23.| Fleischer (Fox, Bodnarchuk)
2:3 |44.| Schönberger (Bassler)
2:4 |50.| Sheehy (Brown, Welsh) 

3:4 |53.| Akeson (Connolly, Mouillierat) 
3:5 |57.| Reimer (McLeod)

Schiedsrichter: Reneau / Rohatscgh / Hofer / Merk

Strafzeiten:
Straubing Tigers: 4

Nürnberg Ice Tigers: 14

 

Zuschauer: 3.719

 

 


 

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