Adler Mannheim Derbysieger in Bietigheim dank Eisenschmids Doppelpack

 

PENNY-DEL (Bietigheim/HG)  In der EgeTrans Arena im schönen Ellental empfingen die Bietigheim Steelers die Adler Mannheim zum Derby. Welt verkehrt, denn Mannheim reiste als souveräner unangefochtener Tabellenführer, der in den letzten 13 Partien nur eine Niederlage einstecken musste an, während der Aufsteiger mit 4 Pleiten nacheinander in diesen Klassiker ging.

 

Im ersten Aufeinandertreffen behielten die Adler klar mit 6 zu 2 die Oberhand und wollten auch heute nichts anbrennen lassen. Die Steelers setzten ganz auf den besonderen Charakter dieser Begegnung und die lautstarke Unterstützung ihrer Fans. Schließlich feiert Mannheim seinen siebten Sieg in Folge mit einem letztlich verdienten 2 zu 4 Auswärtssieg in Bietigheim.

 

 

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( Foto City-Press )

 


Bietigheim wollte für die deutliche Auswärtsniederlage Revanche nehmen, hatte aber noch am missglückten Abend in München zu knabbern, als man die einmalige Gelegenheit verpasste, gegen ein arg geschwächtes Red Bull Team wertvolle Zähler mitzunehmen. Dieser Stachel saß bestimmt noch tief und Coach Dany Naud war gefordert, seine Mannen auf dieses schwierige Spiel einzustimmen und heiß zu machen. Sein Fokus lag definitiv auf der Defensive und einer Optimierung der Unterzahlquote. Prommersberger wirkte wieder mit, sodass ihr Urgestein Schoofs in den Sturm rückte.

 

Naud: „Wir müssen weiter an uns glauben. Es gab etliche individuelle Fehler, wir müssen organisierter und strukturierter spielen, dann kassieren wir auch weniger Tore. Wir wissen, was der Gegner macht, aber wir müssen geduldig agieren in Unterzahl, mehr Schüsse blocken, körperorientierter spielen und konsequenter die Scheibe rausarbeiten. “

 

Mannheim war in den letzten Wochen so richtig gut in Fahrt und eilte von Sieg zu Sieg. Der Vorsprung auf die direkten Verfolger wuchs schon auf beachtliche 6 Punkte an und der Konkurrenz bereitete diese Dominanz des Liga Krösusses schon ein wenig Angst. Nachdem nun auch peu á peu immer mehr Akteure wieder an Bord waren, konnte Pavel Gross fast aus dem Vollen schöpfen und hatte die Qual der Wahl, welcher seiner Top Spieler heute nicht zum Zug kommen würde, auch keine leichte Entscheidung für den Erfolgstrainer bei diesem außergewöhnlichen Kader. Endras befand sich genau wie Holzer wieder im Line Up, während Reul, Melart und ihr Top Scorer Szwarz nicht mit von der Partie waren.

 

Wolf: „Es war sehr amüsant, ich habe mich sehr gut vorbereitet darauf und gefreut mit dabei zu sein. Die Jungs geben mir viel Sicherheit auf dem Eis, wir kennen uns in und auswendig, das ist sehr hilfreich. Das Powerplay ist auch ein Faktor: ich bin mehr im Slot, Plachta spielt gottseidank nicht in meinem Powerplay. Die Jungs wissen, wie sie vor dem Tor spielen, um Platz zu machen für seinen Schuss.“

 

Adler nutzen eiskalt ihre Chancen

 

Bei stimmungsvollem Ambiente mit ausverkauftem Haus marschierten die in blau gekleideten Steelers sofort in Richtung Mannheimer Gehäuse und feuerten gleich 2 Schüsse ab. Auf der anderen Seite hatte Wolf den ersten Abschluss. Die Gäste ließen nicht locker und gingen durch Rendulic bei einem 2 auf 1 Konter in der 4. Spielminute in Front. Das war definitiv nicht der Start, den sich die Hausherren vorgestellt hatten. Bietigheim war jedoch keinesfalls geschockt und schlug in der 7. Spielminute eiskalt zurück durch Hauner nach einem feinen Zuspiel von Ranford.

 

Bietigheim gab die schnelle Antwort, brachte sich aber dann mit einer Strafe in Bedrängnis, zumal die Adler das beste Powerplay aufwiesen. Dank ihrer drittbesten Bully Quote konnten sie erstmal die Gäste fernhalten vom Slot, mussten aber kurz vor Ablauf der Unterzahl den erneuten Rückstand hinnehmen: Eisenschmid vollendete in der 9. Spielminute unhaltbar aus kürzester Distanz.

 

Dann durfte Bietigheim selbst in numerischer Überlegenheit agieren und übte sofort mächtig Druck auf Brückmann aus, der im mehrfachen Nachfassen die Scheibe unter sich begrub. Mannheim war statistisch das beste Unterzahl Team der Liga, hatte aber ordentlich zu tun in der ersten Minute gegen wütende Angriffe der Steelers. Dann zauberte Rendulic mit schnellen Bewegungen direkt vor Brenner, wurde aber noch entscheidend abgedrängt.

Die Adler waren nun zunehmend optisch präsenter und wollten ihren dritten Treffer, den sie in Person von Bast in der 18. Spielminute dann auch verbuchen konnten.

 

Nach frühem Rückstand fingen sich die Steelers und hielten gut dagegen, auch wenn Mannheim mehr vom Spiel hatte und kaltschnäuziger war und eine zwei Tore Führung mit in die Kabine nahm. Der Spielverlauf bisher war ein Spiegelbild des ersten Aufeinandertreffens in der SAP-Arena.

 

Schüle: „Tja, es waren einfache Gegentore und einfache Scheibenverluste. Mannheim war in Überzahl eiskalt. Wir wollen uns nie verstecken und uns nur hinten reinstellen, sondern immer mitspielen.“

 

 

 

Der Aufsteiger bleibt durch couragierte Leistung im Spiel

 

Der Anspruch von Bietigheim war es, im Mittelabschnitt möglichst zügig den Anschluss zu ermöglichen, um im Match zu bleiben. Gleich 4 Icings in Folge waren aber des Guten zu viel, auf diese Weise hatten es die Gastgeber schwer, in den Vorwärtsgang zu schalten. Auch eine ungewohnte Unachtsamkeit bei Holzer konnten die Steelers nicht nutzen, da wäre mehr drin gewesen. Vielleicht klappte es beim zweiten Powerplay, das sie eine Minute lang vorbildlich aufzogen, dann aber einen Konter der Adler zulassen mussten.

 

Rendulic wirbelte nun wieder vor Brenner und der Außenpfosten rettete für den Keeper der Steelers, die kurze Zeit später wieder einen Mann weniger auf dem Eis waren. Das bedeutete höchste Gefahr für die Hausherren, die ohnehin in Unterzahl Optimierungsbedarf hatten. Knapp eine Minute lang waren die Adler sogar mit zwei Akteuren unterwegs, doch Bietigheim wehrte sich bravourös und überstand tatsächlich diese brenzlige Situation schadlos auch dank engagierter Abwehrleistung. Diese leidenschaftliche Performance sollte den Gastgebern Auftrieb geben für ihre Aufholjagd.

 

Goalie Brenner bewies mehrfach sein Können und hielt seine Farben im Spiel. Der nachverpflichtete Smereck und Braun schrubbten bisher schon wieder über 24 Minuten Time on Ice herunter. Mit dieser Leidenschaft war heute sicher noch einiges drin, zumal Bietigheim wieder im Powerplay ran durfte. Zuvor verzeichneten beide Mannschaften gefährliche Vorstöße, die nur knapp das Ziel verfehlten.

 

Larkins Schuss beim Coast to Coast ging nur ins Außennetz. Bietigheim, unaufhörlich von den eigenen Fans angefeuert, wollte sich nicht kampflos ergeben und versuchte nach Kräften Gefahr vor Brückmann zu erzeugen. In einem ausgeglichenen zweiten Drittel bewahrten sich die Steelers ihre Chance, im Schlussabschnitt noch was zu erreichen.

 

Bast: „There are some things to clean up. It is not our best hockey, there are some aspects to improve, for example not making too many easy mistakes and not giving them too many opportunities. With so many fans it is a pretty amazing atmosphere here.”

 

Eisenschmid schnürt seinen Doppelpack

 

Im Schlussabschnitt konnten die Ellentaler auf ihre bisherige positive Bully Quote aufbauen, um Angriffe einzuleiten. Doch eine weitere Strafe brachte die Gäste erneut in Überzahl und unterband die Bemühungen der Hausherren erst mal, die sich bei ihrem Keeper Brenner bedanken durften, dass es nicht nochmals einschlug.

 

Kaum verließ der Übeltäter Stretch die Sünderbank, wurde ihm selbst nun das Spielgerät weggeschlagen. Wenn ihre erste Reihe auf dem Eis war, wurde es immer brandgefährlich für die Adler. Stretch visierte den Pfosten an, ein erstes Lebenszeichen. Unmittelbar danach netzte Sheen zum Anschluss ein, 44. Minuten waren absolviert. Nun war das Publikum noch mehr motiviert, ihre Helden nach vorne zu schreien und das Remis zu erzwingen.

 

Die Steelers investierten nun auch mehr in die Absicherung der eigenen Zone und Mannheim tat sich schwerer, ungehindert vor Brenner aufzutauchen. Nun stand das fünfte Powerplay für die Gäste auf dem Programm; die Schiedsrichter pfiffen heute konsequent etwas kleinlich, zumindest sahen dies die Akteure auf dem Eis so. Bietigheim war weiterhin bärenstark bei den Bullys, konnte jedoch das zweite Tor von Eisenschmid in der 48. Spielminute nicht vermeiden. Sein genialer Schuss aus unmöglichem Winkel fand das Ziel in den Giebel.

 

War dies der Nackenschlag für Bietigheim? Die Adler hatten etwas Glück, als der Puck vor dem Gehäuse kurz alleine lag, doch nahezu im Gegenzug stand der Pfosten für Brenner Pate. Jasper zielte knapp am Tor vorbei und Smerecks Schuss wurde eine sichere Beute von Brückmann.  

 

Was konnte der Aufsteiger in den letzten 10 Minuten noch entgegensetzen, um sich gegen die drohende Pleite zu wehren? Ein Pass Versuch hinter Brückmann hatte fast seinen angedachten Abnehmer gefunden; das hätte Gefahr hervorrufen können. Die Adlerfans waren sich schon siegessicher und das Team um Pavel Gross legte den Fokus auf professionelle Verwaltung des Ergebnisses.

 

Bietigheim mühte sich redlich, konnte sich aber nicht mehr entschlossen in der Mannheimer Zone festsetzen. Eine Minute vor Ende der Partie zogen die Hausherren den Goalie, doch dieser Mut wurde nicht mehr belohnt. Die Adler holten sich auch den zweiten Erfolg gegen den Derby Rivalen, dieses Mal mit 2 zu 4. Dies war schon ihr siebter Sieg in Folge.

 

Mannheim erwartet am Sonntag die Straubing Tigers und Bietigheim reist in den hohen Norden zu Bremerhaven.

 

Eisenschmid: „Am Ende haben wir doch souverän gewonnen, der Sieg geht in Ordnung, es war auch harte Arbeit. Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Bietigheim ist eine gute Mannschaft, sie hielten gut dagegen. Wir hatten zwei Powerplay Tore und die Chancen waren auf unserer Seite. Ich hatte Startschwierigkeiten und bin ein bisschen später in die Saison gestartet.“

 

Braun: „Unsere Leistung war ein Schritt nach vorne, am Ende haben sie ihre Chancen genutzt, es hätte auch 4 zu 4 ausgehen können. Ausverkauftes Haus, beide Fangruppen waren absolute Spitze, da kann man schon mal feiern trotz der Niederlage. Die viele Eiszeit spüre ich erst später, wenn ich mich hinsetze, aber wir haben eine gute medizinische Abteilung. Unser Powerplay hat getroffen, das Unterzahl war auch besser als vorher.  Wir konnten mit Mannheim mitmarschieren.“

 

Mannheim erwartet am Sonntag die Straubing Tigers und Bietigheim reist in den hohen Norden zu Bremerhaven.

 

17. Spieltag: DEL Spiel vom 29.10.2021

 

Bietigheim Steelers – Adler Mannheim 2:4 (1:3|0:0|1:1)

 

Tore:

0:1 |04| Rendulic (Bergmann, Lehtivuori)

1:1 |07| Hauner (Ranford)

1:2 |09| Eisenschmid (Plachta, Lehtivuori) PP1

1:3 |18| Bast (Katic, Akdag)

2:3 |44| Sheen (Stretch)

2:4 |48| Eisenschmid (Plachta, Lehtivuori) PP1

 

1. Drittel Statistik:       8:12 Schüsse, 16:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

2. Drittel Statistik:       8:9 Schüsse, 11:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:4

3. Drittel Statistik:       7:9 Schüsse, 12:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

 

Zuschauer:  4.417 (ausverkauft)

 

Schiedsrichter:  Schadewaldt / Schrader

 

Aufstellung:

 

Bietigheim: Brenner, Braun, Renner, Sheen, Stretch, Jasper, Kojo, Smereck, Ranford, Weiß, Hauner, Prommersberger, Schule, Zientek, McKnight, Preibisch, Ribnitzky, Kneisler, Schoofs, Kuqi.

 

Mannheim: Brückmann, Larkin, Lehtivuori, Rendulic, Wohlgemuth, Bergmann Holzer, Dziambor, Plachta, Desjardins, Wolf, Akdag, Katic, Krämmer, Eisenschmid, Dawes, Preto, Klos, Bast, Elias.

 


 
 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

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