Straubing Tigers weisen Iserlohn Roosters deutlich in die Schranken

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Es hätte für die Gäste durchaus etwas Zählbares herausspringen können, wären sie nur 30 Minuten früher auf dem Eis gewesen. Der 4:0 Rückstand war eine zu große Hürde für die Roosters, die von den Tigers phasenweise vorgeführt wurden. Nach der unnötigen Niederlage am Sonntag, trat man heute vor der mageren Kulisse von knapp 3000 Zuschauern auf.

 

 

(Foto: Citypress) Sechs mal jubelten die Tigers im Heimspiel gegen die Roosters

 


 

 

Spielverlauf:
Man merkte es den Tigers an, dass ihnen die Niederlage gegen Schwenningen noch im Magen lag. So waren die Hausherren auf Wiedergutmachung aus und so präsentierten sie sich auch im ersten Abschnitt. Ein früher Doppelschlag und ein sehenswerter Treffer von Elsner beendeten den Arbeitstag von Goalie Hannibal Weitzmann. Jenike wurde eingewechselt und prompt warm geschossen.

Er konnte jedoch einige Hochkaräter der Straubinger entschärfen. Die Frage war nur, ob die Tigers diese Geschwindigkeit beibehalten können. Taylor Leier: “Es war eines der besten Drittel von uns. Wir sind alle gut in Fahrt. Es ist jetzt wichtig, dass wir dieses Tempo mit vier Reihen weitergehen, da dürfen wir nicht nachlassen.” Auch das vierte Tor in der Partie ging an die Gastgeber.

Die Niederbayern hatten danach aber erst einmal genug und sofort schlich sich der ein oder andere Fehler ein. Weitere gute Möglichkeiten vergab man, dann kam Gegentor eins. Nachdem man auch das energische Nachsetzen teilweise einstellte, kam Gegentor zwei und schon waren die Roosters wieder im Spiel. Völlig unnötig machten es die Hausherren wieder spannend.

Bis zum 4:1 hatten die Tigers alles im Griff. Iserlohn kam auch kaum bis zu Goalie Vogl durch, weil Straubing die Räume in der Mittelzone gut dicht machte. Dennoch hatten die Gäste wieder Lunte gerochen. Sven Ziegler: “Wir sind gar nicht gut reingekommen ins Spiel, hatten einen schweren Start. Im zweiten Drittel war es jetzt besser und bei dem zwei Tore Rückstand ist noch alles drin."

Die Sauerländer suchten den Anschluss, um die Tigers zu verunsichern und machten damit hinten immer mehr auf. So kamen die Gastgeber nicht nur zu weiteren guten Chancen, sondern auch zu den notwendigen Toren. Iserlohn gestaltete ab der 30. Minute das Spiel mit, doch da war es schon zu spät und man merkte der Laune von Coach Tapper an, dass mehr möglich gewesen wäre.

 

Sein Statement in der Pressekonferenz fiel dementsprechend kurz aus. Straubing konnte sich in der letzten Drangphase der Gäste auf Goalie Vogl verlassen und auf den Torriecher von Jason Akeson. Am Ende ging der Sieg völlig zurecht an die Niederbayern. Straubing wird bereits am Freitag in Düsseldorf erwartet und Iserlohn greift am Donnerstag zu Hause gegen Wolfsburg wieder an.

 

Stimmen zum Spiel:
Torsten Ankert (Iserlohn): “Eigentlich sind wir in den ersten Minuten nicht so schlecht gestartet, aber dann kamen die schnellen Gegentore. Wenn du einem 3:0 hinterherlaufen musst, kannst du dich natürlich nicht hinten reinstellen. Das wird dann eben schwer.” 

 

Jason Akeson (Straubing): “Wir hatten einen guten Gameplan und haben letztendlich ein gutes Spiel abgeliefert. Das letzte Spiel hat uns natürlich geärgert und heute wollten wir es unbedingt besser machen. Es war nach der Führung sehr wichtig, die Roosters nicht mehr ins Spiel kommen zu lassen. So finden wir auch als Team immer besser zusammen.”

 

Brad Tapper (Iserlohn): "Wir haben zu viele Gegentore bekommen. Danke"

 

Tom Pokel (Straubing): "Wir wollten heute eine Reaktion zeigen und das ist uns gelungen. Uns gelang ein starkes erstes Drittel sowie das Powerplay. Wir sind dann etwas vom Weg abgekommen, haben uns dann wieder rechtzeitig gefangen und den Sieg unter Dach und Fach gebracht. Das 5:2 von Akeson brachte die Entscheidung in einem sehr intensiv geführten Spiel von beiden Teams." 

 

 

Torfolge:
1:0 (5.) - Manning und Connolly machten es im Powerplay mit Übersicht und Travis St. Denis musste nur noch einschieben. 2:0 (5.) - Nur 20 Sekunden später klingelte es erneut, jedoch merkte es keiner. Weder die Tigers noch die Roosters hatten einen Verdacht auf Tor. Die Schiris überprüften und gaben den Treffer von Taylor Leier. Sein Schuss ging an die hintere Stange im Tor und so schnell wieder raus, dass noch nicht mal die Fans jubelten.

3:0 (12.) - Ein Tor für die Galerie. Sensationell ließ David Elsner den Ex-Tiger Acolatse aussteigen und tunnelte Weitzmann, der danach seinen Kasten räumen musste. 4:0 (24.) - Ein weiterer Überzahltreffer gelang den Tigers durch einen strammen Schuss in den Winkel von Jason Akeson. Zuvor aber traf er Acolatse, der schmerzverzerrt liegen blieb und nicht mehr entscheidend eingreifen konnte.

4:1 (30.) - Taro Jentzsch zog zuerst die Strafzeit und besorgte dann den Anschluss in Überzahl. Gegen den Nachschuss war Vogl machtlos. 4:2 (35.) - So ungefährlich war Sven Ziegler zu seiner Zeit in Straubing auch nicht, dass man ihn einfach ziehen lassen sollte. Er bestrafte diese Unachtsamkeit mit dem zweiten Treffer der Roosters.

5:2 (54.) - Wenigstens auf Jason Akeson war verlass, als er auf Jenike allein zusteuerte. Die Entscheidung verpassten die Tigers vorher schon mehrmals. 6:2 (59.) - Tim Brunnhuber hatte den geringsten Widerstand bei seinem Tor, als schon gar kein Goalie mehr drin stand. Denn Coach Tapper hatte seinen Schlussmann als letzten Joker gezogen und dafür alles riskiert.


Spiel vom 19.10.2021

Straubing Tigers - Iserlohn Roosters: 6:2 (3:0 | 1:2 | 2:0)

Tore:

1:0 |05.| St. Denis (Connolly, Manning) - PP 1 

2:0 |05.| Leier
3:0 |12.| Elsner (Lampl)
4:0 |24.| Akeson (Brandt) - PP 1
4:1 |30.| Jentzsch (Foucault, Ziegler) - PP 1
4:2 |35.| Ziegler (Adam)

5:2 |54.| Akeson (Mouillierat, Manning)
6:2 |59.| Brunnhuber (Mulock, Samanski) - EN

Schiedsrichter: Hunnius / Wilk / Heffner / Hofer

Strafzeiten:
Straubing Tigers: 4

Iserlohn Roosters: 8

 

Zuschauer: 3.073



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