Unnötige Niederlage für die Straubing Tigers gegen den Tabellenletzten

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Irgendwo muss es wohl im Regelbuch stehen, dass die Straubing Tigers zu Hause gegen den Tabellenletzten immer verlieren. Anders kann man sich diesen Trend hier nicht mehr erklären. Gegen eine gut eingestellte Schwenninger Mannschaft taten sich die Tigers schwer. Als man im letzten Abschnitt das Spiel kontrollierte, fehlte das nötige Fortune und somit ging der Sieg nicht ganz unverdient an die Wild Wings.

 

 

(Foto: Citypress) Cody Lampl war einziger Torschütze bei den Tigers

 


 

Spielverlauf:
Keine Tore gab es im ersten Drittel. Hauptverantwortlich dafür war Schlussmann Tomi Karhunen aufseiten der Tigers. Ganze vier Top-Chancen der Gäste, darunter ein Pfostentreffer, konnte der Keeper vereiteln. Das zeigt auch deutlich auf, was den Wild Wings fehlt, nämlich die nötige Kaltschnäuzigkeit. Die Tigers kamen nicht so gut in den Tritt, hatten ein paar Tempogegenstöße, aber auch nicht mehr.

Stephan Daschner: “Der Spielstand ist in Ordnung. Wir hatten ein paar Situationen zu viel in unserem Drittel, da müssen wir uns alle noch besser unterstützen und so sollten wir in das zweite Drittel gehen.” Die Tigers änderten zuerst nichts an ihrem Spiel und bekamen die Quittung dafür. In einem von mehreren Powerplays ging Schwenningen in Führung, kassierte aber prompt den Ausgleich.

Das war ein Wake Up Call für die Tigers, die danach engagierter und angriffslustiger wurden. Hinten beruhigte weiterhin ein starker Karhunen für die Hausherren das Spiel. Das Team von Sundblad war aber immer brandgefährlich, so sah es auch Maxi Adam: “Wir machen ein gutes Auswärtsspiel und dürfen jetzt nicht nachlassen. Im letzten Drittel müssen wir weiterhin viel laufen, haben ein gutes Tempo drin und dann brauchen wir die Pucks vor dem Tor.” 

Das letzte Drittel war geprägt von einer gesunden Härte. Die Gäste kämpften, aber nach vorne ging nur noch wenig. Der letzte Abschnitt ging spielerisch klar an die Tigers. Doch die Niederbayern versuchten es teils mit der Brechstange. Dann kam eben dieser eine Punkt an dem Turnbull am schnellsten vor dem Tor reagierte und sein später Treffer den Sieg brachte. Karhunen hatte bis dahin die Tigers mit vielen starken Reflexen im Spiel gehalten. 

 

Straubing hat sich selber um den Lohn für ein sechs Punkte Wochenende gebracht und ist nun am Dienstag wieder zu Hause gegen die Iserlohn Roosters gefordert. Die Wild Wings werden am kommenden Freitag, beim deutschen Meister, in Berlin erwartet. 

 


 (Foto: Citypress) Tomi Karhunen entschärfte viele gute Möglichkeiten der Wild Wings

 

Stimmen zum Spiel:
David Elsner (Straubing): “Wir haben heute nicht schlecht gespielt. Schwenningen hat hinten zugemacht. Das Ergebnis ist natürlich ärgerlich. Wir hätten vielleicht von Hinten schneller rauskommen müssen. Die Wild Wings waren vorne aggressiv und haben es gut gemacht heute.” 

 

Joakim Eriksson (Schwenningen): “Wir hatten eine harte Zeit. Heute haben wir ein sehr gutes Spiel über die volle Distanz gemacht. Von heute sollten wir lernen und für die Moral ist der Sieg sehr wichtig.”

 

Niklas Sundblad (Schwenningen): “Wir haben gegen eine starke Straubinger Mannschaft gespielt, die eines der stärksten Powerplays der Liga hat. Wir wollten heute die Scheibe schnell laufen lassen und so zu Abschlüssen kommen. Wichtig für uns war die Führung, danach haben wir mit viel Leidenschaft gespielt. Meine Mannschaft, die im letzten Abschnitt viele Schüsse geblockt hat, hat für diesen Erfolg in den letzten Wochen hart gearbeitet.”


Tom Pokel (Straubing): “Schwenningen hat im ersten Drittel viel Druck gemacht. Da waren wir noch nicht so gut im Spiel. Es wurde dann aber besser und wir haben auf den Rückstand gleich geantwortet. Das zweite Gegentor fällt natürlich zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Mit sechs Mann haben wir noch einmal alles versucht. Im letzten Drittel hatten wir es eigentlich in der eigenen Hand. Es ist etwas frustrierend, heute dieses Spiel zu verlieren.”

 

Torfolge:
0:1 (27.) PP 1 - Max Görtz setzte einen satten Handgelenkschuss aus halblinker Position in den Winkel. Die Gäste hatten dabei sein sehr starkes Powerplay aufgezogen und mehrere Chancen. 1:1 (28.) - Die Antwort der Tigers kam prompt. Connolly sah auf der Gegenseite den mit gelaufenen Cody Lampl und der besorgte den wichtigen Ausgleich. 1:2 (57.) - Ausgerechnet der Ex-Straubinger Travis Turnbull drückte den Puck über die Linie. Im Slot rutschte Karhunen der Puck durch die Schoner und Schwenningen holt den ersten Dreier Auswärts. 

 

 

Spiel vom 17.10.2021

Straubing Tigers - Schwenninger Wild Wings: 1:2 (0:0 | 1:1 | 0:1)

Tore:

0:1 |27.| Görtz (Burström) - PP 1

1:1 |28.| Lampl (Connolly, Brandt) 
1:2 |57.| Turnbull (Olimb) 

Schiedsrichter: Rantala / Steingroß / Schwenk / Tschirner

Strafzeiten:
Straubing Tigers: 20 

Schwenninger Wild Wings: 18 

 

Zuschauer: 3.251

 



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