Marcel Müller sichert 2 wichtige Punkte für seine Kölner Haie in Bremerhaven: 2:3 Erfolg nach Penalty Schießen

 

PENNY-DEL (Bremerhaven/HG)   In der Eisarena zu Bremerhaven empfingen die Fischtown Pinguins die Kölner Haie zum Wettkampf. Nach dem Herzschlagfinalspiel gegen Prag und der sich resultierenden Verabschiedung aus dem europäischen Wettbewerb fokussierte sich das Team um Headcoach Popiesch wieder voll und ganz auf die heimische Liga, musste aber am Donnerstag eine erneute Niederlage auswärts einstecken.

Die Kölner reisten jedoch mit der schweren Bürde einer bitteren, nicht eingeplanten Heimpleite gegen bissige Tiger aus Straubing an. Schließlich sicherte sich Köln in Bremerhaven den Zusatzpunkt im Penalty Schießen und beide Teams tauschten die Plätze in der Tabelle.

 

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(Foto: Citypress)

 


Bremerhaven hatte den Anspruch, aus den Pre-Playoff Rängen schnell in die Top 6 aufzurücken und wollte heute Abend den nächsten Dreier zuhause gegen Köln fix machen. Coach Popiesch hatte sich ja bekanntlich etwas Luft gemacht gegenüber der Organisation von PENNY DEL: er sah seine Mannschaft in der Terminplanung benachteiligt, was letztlich in einem Reisemarathon mündete, der am Ende auch mit ausschlaggebend dafür war, dass seine bravourös kämpfenden Jungs um Haaresbreite die Achtelfinalqualifikation verpassten. Mit der Rekrutierung von Bruggisser stärkten die Hausherren ihre derzeit stark dezimierte Defensive.

 

Bruggisser: “Alfred Prey talked to my agent first. He is a nice gentleman, who always knows a few Danish guys. The Slovenian guys were always tough to play, I look forward to playing with them row. It was a good year for Wolfsburg. I like to do better myself and hope to have a good season. Coach kept it very simple: I do what I can do, stick to the team system and its identity, play hard and do the right things. The guys were happy to see me. They are very friendly and family like.”

 

Köln beabsichtigte, sich unter die ersten sechs Teams der Liga zu mischen und wollte sich unter diesen Mannschaften mittelfristig etablieren. Der Kader von Uwe Krupp bot für diese Zielsetzung jedenfalls die nötige Qualität und wies mit Thuresson und Matsumoto zwei herausragende Akteure auf, die ihren wertvollen Beitrag für Höheres leisten konnten. Oblinger wirkte nach seiner Auszeit heute wieder mit. Die Haie hatten einen Sieg im hohen Norden fest im Visier, um ihre aktuell maue Auswärtsbilanz ein wenig aufzupolieren. Es war für den Haie Goalie Pöpperle ein ganz besonderes Spiel an seiner alten Wirkungsstätte.

 

Matsumoto: „The young guys are growing very well like Uffing or Chrobot and Sennhenn, who are all excellent. Our rooster is better than last year, we play at a higher level than last year. Supporting the younger players under 23 is good for German hockey, as they get the ice time to develop for themselves and the national team. It’s fun to see the young players. I like to score a couple of more goals, hopefully I can do that. I’m happy to do whatever, to help the whole team.“

 

Lob für heimischen Eismeister, physisch intensiv geführtes Match und klares Chancenplus für Bremerhaven

 

Der Eismeister von Bremerhaven durfte sich gleich mal ein dickes Lob der Gäste abholen, die über die dortige Eisqualität immer sehr angetan waren. Die ersten beiden Abschlüsse gehörten den Kölnern nach einem ersten Vorstoß der Hausherren, die dann in Person von Schlitzohr Moore mit einem Bauerntrick zum Erfolg kommen wollten. Für die Haie war die Eisarena stets ein gutes Pflaster in den vergangenen Jahren, somit strahlten sie Zuversicht aus heute Nachmittag.

 

Nach einem Ausrutscher eines Pinguins – Moore befand sich im Rückwärtsgang - hatte Dumont die dicke Chance zur Führung, doch das Kreuzeck verhinderte Schlimmeres für die Hausherren. Dann beging Zerressen ein unnötiges Foul gegen Wejse, da die Scheibe schon weg war. Nun hatte Bremerhavens Paradereihe die erste Gelegenheit zu zaubern, konnte aber daraus noch kein Kapital schlagen. Nun zelebrierten die Gastgeber bei 5 gegen 5 ein kleines Powerplay, dank etlicher Aufbaufehler der Haie igelten sie sich in deren Hälfte ein.

 

Goalie Pöpperle sicherte danach die Scheibe nach einem Rundlauf um das Tor seitens Urbas. Die Fischtown Pinguins schalteten nun einen Gang höher und waren auf den ersten Treffer aus. Der Schuss von Verlic aus spitzem Winkel wurde eine sichere Beute des Haie Keepers. Nun wurde auch das Publikum aktiver und spürte, dass hier etwas in der Luft lag. Dann fasste sich Neuzugang Bruggisser ein Herz und prüfte Pöpperle aus der Distanz. Bisher wurde jeder Check konsequent zu Ende gefahren und die Intensität nahm merklich zu von Minute zu Minute. Nun agierten die Haie wieder zielstrebiger in Richtung Maxwell. Die zahlreichen nickligen aber fair geführten Zweikämpfe an der Bande, u.a. auch zwischen den beiden Gallionsfiguren Matsomoto und Urbas ragten heraus.

 

Kurz vor der Sirene machte dann noch mal Köln auf sich aufmerksam mit einer durchaus brenzligen Situation vor dem Kasten von Maxwell. Es war eine flotte Begegnung, in der „nur“ noch die Tore als das Salz in der Suppe fehlten. Die Hausherren waren ganz klar das aktivere Team, schafften es aber nicht entscheidend, in den Slot zu gelangen. Köln war hauptsächlich mit Verteidigungsarbeit beschäftigt, was sich in der Schuss Quote zugunsten der Gastgeber mehr als deutlich bemerkbar machte.

 

Moore: “So far it is a fair game. Maxwell is a good goalie, we know. We got to take his eyes away, get more rebounds and keep shooting to the net. If we are not stopping what we are doing right now, it will end up well. We are well protecting our house and eliminate their shots.”

 



 

Tor Bann gebrochen: Köln führt durch Zerressen, Urbas und McGinn drehen Spiel im Mitteldrittel

 

Das zweite Drittel startete Bremerhaven in Überzahl, hatte aber großes Glück, dass Kölns Sill nicht der Shorthander gelang nach einem dicken Fehler. Pöpperle war heute sicher besonders motiviert, bei seinem alten Arbeitgeber eine Glanzleistung zu zeigen. Nach einer erneuten Unachtsamkeit in der Rückwärtsbewegung bei Dietz netzte Zerressen in der 24. Spielminute etwas überraschend zur Gästeführung ein; sein Verteidiger Buddy Ugbekile gab dabei den wertvollen Assistpunkt. So ist das beim Eishockey: wenn man vorne seine zahlreichen Chancen ungenutzt lässt, schlägt es meistens hinten ein. Dieser Schock nahm den Gastgebern etwas Wind aus ihren Segeln und die Haie waren im Aufwind.

 

In der 27. Spielminute schlug der ‚Karawanken Express‘ eiskalt zu: nach einem feinen Zuspiel von Jeglic nahm Urbas die Scheibe vorbildlich mit, umkurvte noch genialer seinen früheren Kumpel Maxwell und erzielte den hochverdienten Ausgleich. Dieses Erfolgserlebnis weckte sofort neue Kräfte beim Gastgeber und diese Energie übertrug sich ebenfalls auf die heimischen Zuschauer, die ihre Helden tatkräftig unterstützten. Bremerhavens leidenschaftliche Fans sorgten schon in der Champions Hockey Liga für lautstarke Furore.

 

Dann durfte Köln zum ersten Powerplay antreten, das im letzten Spiel überhaupt nicht geklappt hatte. Und auch dieses Mal gab es kein Durchkommen, erst bei erneutem personellem Gleichstand gab es noch einen Abschluss für die Haie. Die Gastgeber machten es dann bei ihrem nächsten Versuch besser, denn McGinn münzte die numerische Überlegenheit nach tollem Pass von Mauerman in der 37. Spielminute zur erstmaligen Führung um. Nach einem zählbaren guten Beginn für Köln übernahm Bremerhaven wieder schnell das Kommando, und sicherte sich einen knappen Vorsprung für den Schlussabschnitt.

 

Kammerer: „Die Unterzahl machte den Unterschied, da war Bremerhaven eiskalt. Wir nehmen zu viele Strafen, das kostet Kraft und Energie, die uns dann in der Offensive fehlt. Bremerhaven macht viel Druck. Wir haben sie im ersten Drittel gut rausgehalten aus dem Slot, auch wenn sie optisch überlegen waren. Wir müssen nun mehr Scheiben zum Tor bringen, von der Strafbank wegbleiben und bei eigener Überzahl mehr schießen.“

 

Köln gleicht aus, Dramatik in der Overtime, Krimi im Penalty Schießen

 

Im Schlussabschnitt hätte Mauerman beinahe früh den dritten Treffer für seine Farben markiert, doch Pöpperle bleib aufmerksam. Was hatte Uwe Krupp seinen Akteuren mitgegeben, um am Ende doch mit Punkten nach Hause zu fahren? Bislang schafften sie es noch nicht, sich aus der Umklammerung zu lösen. Mit der bisherigen schwachen Bully Quote war es schwierig, in eigenen Puck Besitz zu kommen und selbst mehr Offensivakzente zu setzen. Die Gäste taten sich weiterhin schwer, gut strukturiere Angriffe vorzutragen; sie bissen sich immer wieder fest an der guten Taktik der Hausherren.

 

Zweites Powerplay für Köln und in der 50. Spielminute nutzten die Gäste vom Rhein endlich mal diese Konstellation in Person von Marcel Müller nach Fernschuss von Thuresson zum Ausgleich. Dies war der 350. Scorer Punkt von ihm, Glückwunsch. Jetzt begann die Partie wieder von vorne und die verbleibenden Schlussminuten versprachen Hochspannung. Es war nun ein Kampf um Biegen und Brechen, Schüsse wurden effektiv geblockt und das Publikum fungierte nun als wichtiger siebter Mann.

 

Ferraro hatte dann nach idealem Pass in den Slot die Großchance auf seiner Kelle, doch er verfehlte das Ziel zu deutlich. Es brachen die letzten 5 Minuten in der regulären Spielzeit an und jeder spürte das Knistern in der Halle. Uher zielte knapp drüber und es ging hin und her. Die Haie fanden stetig besser in die Partie und verbuchten nun etliche Gelegenheiten in der Schlussphase, was das Remis objektivierte. Köln verbrachte nun auch mehr Zeit in der Bremerhavener Zone. Bruggisser hätte beinahe zum heutigen Helden werden können, doch sein Schuss war nicht von Erfolg gekrönt; das wäre ein echtes Märchen gewesen, wenn er entscheidend getroffen hätte.

 

Unentschieden nach 60 Minuten bedeutete Verlängerung: Köln hatte sich das Remis bisher redlich verdient aufgrund einer stetig couragierteren Leistung im letzten Drittel. Wer würde den Lucky Punch setzen in diesem dramatischen Match? Die Hausherren wirkten agiler in der Overtime und waren dem Siegtreffer näher. Dann rettete Maxwell in höchster Not gegen Sill. Es lief auf den ultimativen Showdown des Penalty Schießens hinaus, denn Urbas Schlenzer 6 Sekunden vor dem Ende fing Pöpperle souverän. Sieloffs finaler Schuss war ebenfalls zu spät.

 

Wer würde den Zusatzpunkt einheimsen? Jeglic düpierte Maxwell grandios, Thuresson traf ebenso. Mauerman verwertete auch eiskalt, Barinka scheiterte. Urbas scheiterte, Matsumoto glich doch noch aus. Thuressons zweiter Versuch ging ins Leere, Jeglic fand in Pöpperle dieses Mal seinen Meister. Marcel Müller netzte ein, McGinns Penalty wurde eine Beute von Pöpperle, der an alter Wirkungsstätte einen süßen Sieg festhielt. Schließlich entführten die Kölner Haie in Bremerhaven zwei wertvolle Zähler dank des Match Winning Goals von Marcel Müller im Penalty Schießen.

 

Bremerhaven tritt am 20.10.21 die Reise zum Aufsteiger in Bietigheim an, während Köln tags zuvor zum ewigen Klassiker gegen die DEG in die Lanxess Arena einlädt.

 

Marcel Müller: „Heute war es nur Kampf, dadurch haben wir auch zwei Punkte mitgenommen. Im letzten Drittel haben wir keine Strafen mehr genommen, haben härter gearbeitet und einfacher und tief gespielt. Wir sind glücklich über die beiden Punkte. Bremerhaven hat immer bewiesen, dass sie eine gute Mannschaft haben. Wir sind gut gestartet und haben noch Luft nach oben.“

 

Popiesch: „Wir sind dann offener geworden, Köln hat dann gut dagegenhalten. Es war ein offenes Match von zwei Teams, die gewinnen wollten. Bei jedem Spiel waren wir dran, es waren nur Kleinigkeiten. Am Schluss gab es eine enge Strafzeit gegen uns. Wir nutzten die Chancen nicht so konsequent. Es waren bisher enge spannende Spiele, das Quäntchen Glück ist immer nötig, man muss dranbleiben. Wir haben nachgerüstet wegen Krogsgaard, dessen langwieriger Heilungsprozess wohl zum Saisonabbruch führt. Wir wollten eine Runde weiterkommen, hätten auch gewinnen können in Prag, sind aber ausgeschieden und müssen uns wieder auf unsere Basics konzentrieren“

 

13. Spieltag, 17.10.2021

 

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Kölner Haie 2:3 nach Penalty Schießen (0:0|2:1|0:1|0:0|2:3)

 

Tore:

0:1 |24| Zerressen (Ugbekile)

1:1 |27| Urbas (Jeglic)

2:1 |37| McGinn (Urbas, Mauerman) PP1

2:2 |50| Marcel Müller (Thuresson, Moritz Müller) PP1

2:3 |65| Marcel Müller mit dem Match Winning Goal im Penalty Schießen

 

1. Drittel Statistik:       14:3 Schüsse, 18:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4

2. Drittel Statistik:         9:10 Schüsse, 16:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

3. Drittel Statistik:         6:8 Schüsse, 7:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

Overtime Statistik:         3:1 Schüsse, 0:2 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

 

Schiedsrichter:   Hunnius / Köttstorfer

 

Zuschauer:  2.854

 

Aufstellung:

 

Bremerhaven: Maxwell, Dietz, Alber, Urbas, Verlic, Jeglic, Kreutzer, Eminger, Uher, Vikingstad, McGinn, Bruggisser, Moore, Mauerman, Wahl, Andersen, Stowasser, Kinder, Wejse, Lutz.

 

Köln: Pöpperle; Edwards, Müller, Thuresson, Howdon, Müller, Ugbekile, Zerressen, Ferraro, Matsumoto, Barinka, Sennhenn, Sieloff, Kammerer, Uvira, Dumont, Roach, Oblinger, Sill, Uffing.

 

Bemerkungen: Bremerhaven ohne Krogsgaard, McNeill und Friesen. Neuer Spieler: Bruggisser. Pöpperle hält für Köln den entscheidenden Penalty. 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

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