Schwenninger Wild Wings warten weiter auf Erfolgserlebnis

 

PENNY - DEL (Schwenningen/BM) Die Favoritenrolle für die Partie zwischen Schwenningen und Mannheim konnte im Vorfeld nicht deutlich sein. Der Meisterschaftsfavorit gab seine Visitenkarte beim Tabellenletzten ab. Wieder verging eine Woche, in der die Schwarzwälder keine Nachverpflichtung landen konnten. Zwar hatte das Team mit einem Magen-Darm-Virus Probleme, der Spielberichtsbogen war aber komplett gefüllt. Jeweils in Überzahl sicherten sich die Gäste eine Zwei Tore Führung nach dem ersten Drittel. Im Mittelabschnitt kamen die Wild Wings ebenfalls zu einem Powerplaytreffer. Am Ende fehlte es den Wild Wings einmal mehr an der Chancenverwertung und Toren, während Mannheim noch zwei weitere Tore erzielen konnte.

 

olimb cp 2021

Archivbild / citypress

 

 


 

Nachdem die Gäste bei der Anreise mit Stau zu kämpfen hatten, fing die Partie mit 45 Minuten Verspätung an. Den besseren Start erwischten die Wild Wings. Mit Gegenpressing versuchten die Neckarstädter früh anzugreifen. Die beste Möglichkeit hatten dabei die Spink-Zwillinge nach sehenswerter Kombination. Tylor Spink scheiterte aber an Felix Brückmann. Die Wild Wings verpassten eine Überzahl zu nutzen und fanden sich wenig später selbst in Unterzahl. Tylor Spink wanderte auf die Strafbank nach einer Auseinandersetzung mit Jordan Swarz, der ungestraft davonkam.

 

Die Adler ließen sich nicht lange bitten und gingen in Führung. Jordan Swarz legte vor dem Tor quer, wo Matthias Plachta vollstreckte. Die Kurpfälzer waren nun spielbestimmend und kamen zu weiteren guten Torschüssen. Daniel Pfaffengut wusste sich beim Verteidigen nur regelwidrig zu helfen und wanderte postwendend auf die Strafbank. Wieder schlugen die Mannheimer eiskalt zu. Borna Rendulic traf per Direktabnahme. Im direkten Gegenzug scheiterte Boaz Bassen im Slot, ein Tor sollte bis zur Pause aber nicht mehr fallen.

 

Zum Auftakt des Mitteldrittels hatten die Wild Wings Glück, als der Pfosten rettete. Mannheim machte weiter Druck und scheiterte nur knapp. Da sich in der Folge gleich zwei Mannheimer eine Strafzeit leisteten, kamen die Wild Wings zu einer doppelten Überzahl. Zuerst hatten die Schwarzwälder Probleme in die Aufstellung zu kommen, dann stocherte Boaz Bassen im Slot nach und traf zum Anschluss. Mit dem Auftrieb des Treffers nahmen die Wild Wings das Mannheimer Tor unter Beschuss. David Cerny scheiterte gleich zwei Mal, kurz darauf Tylor Spink.

 

Auf einmal sah man einer Schwenninger Mannschaft, wie man sie selten in dieser Saison gesehen hatte. Aggressiv, laufstark und hoch motiviert. Dieser guten Phase wurden die Hausherren dann aber beraubt. Daniel Pfaffengut beförderte den Puck an der Mannheimer Spielerbank über die Bande. Zur Verwunderung des Stadionrundes durfte er auf der Strafbank Platz nehmen. Zum ersten Mal an diesem Abend wussten die Wild Wings dies aber zu verteidigen.

 

Auch bei eigener Überzahl der Schwaben sollte kein Ausgleich fallen. Das Schwenninger Publikum fühlte sich nun mehr und mehr von den Schiedsrichtern benachteiligt. Bei einer Strafzeit gegen John Ramage, machte sich die Kurve ihrem Ärger Luft. Die Wild Wings ließen in Unterzahl nichts zu und kamen durch Ken-Andre Olimb fast zum Ausgleich. Mit der Schlusssekunde des Drittels scheitere Bo Bassen nochmal am starken Felix Brückmann.

 

Auch den Schlussabschnitt eröffneten die Gäste druckvoll. Jason Bast traf aber nur das Torgestänge. Wenig später machte er es dann besser als er einen Konter in den Torwinkel abschloss.

 

Die Neckarstädter steckten nicht auf und störten Mannheim früh. Die Adler zogen sich zurück und lauerten auf Konter. Fünf Minuten vor dem Ende versprang Max Hadraschek der Puck im Slot.  Knapp drei Minuten vor dem Ende wanderte Ilari Melart auf die Strafbank. Glück für die Adler: Eigentlich hätte Markus Eisenschmid auch auf die Strafbank wandern müssen, als er mit dem Schläger den Kopf von Marius Möchel traf.

Schwenningen zog den Goalie und warf mit 6 Feldspielern nochmals alles nach vorne. Korbinian Holzer zerstörte aber alle Hoffnungen der Schwenninger, als sein Befreiungsschlag im leeren Schwenninger Tor landete.

 

Schwenningen zeigte im Spiel eine ganz andere Körpersprache und zeigte sich verbessert. Will man die Trendwende schaffen müssen die Schwarzwälder aber so schnell es geht nochmals personell nachlegen. Eins scheint sicher: Von den Playoffs muss man am Neckarursprung nicht mehr reden - die Wild Wings befinden sich im Abstiegskampf!

 

Spiel vom 15.10.2021 - Schwenninger Wild Wings - Adler Mannheim

 

Tore:

0:1 |13.|Plachta (Swarz / Wohlgemuth)
0:2 |18.|Rendulic (Lehtivuori / Dawes)
1:2 |23.|Bassen (Turnbull / Ramage)
1:3 |45.|Bast (Melart)

1:4 |59.|Holzer

 

Zuschauer: 4474



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