Straubing Tigers ziehen beim 5:4 in Bremerhaven den Kürzeren

 

PENNY-DEL (Bremerhaven/MA) Einen harten Fight lieferten sich beide Teams und gingen über die volle Distanz, keinem Zweikampf aus dem Weg. Mit der engeren Linie kamen die Gastgeber besser zurecht und legten den Grundstein zum Sieg im Powerplay. Am Ende war es für die Tigers ein zu langer Weg, zweimal einem drei Tore Rückstand hinterherzulaufen. Die Effektivität lag heute ebenfalls klar aufseiten der Pinguine. 

  

(Foto: Citypress) Es wurde um jeden Zentimeter Eis gekämpft 

 


 

 

Die Gäste hatten eine gute Anfangsphase und gingen auch früh in Führung. Dann aber mussten beide Goalies ihre Arbeitsnachweise abgeben. Mauerman steuerte zweimal auf Karhunen zu und auch Schönberger und Connolly prüften Maxwell bei den Gastgebern. Fischtown bekam Kontrolle über das Spiel, setzte Nadelstiche und traf immer aus der Ferne.

Alle drei Tore, davon eines in Überzahl, wurden aus der Halbdistanz erzielt. Vor allem Treffer zwei und drei wären für die Tigers vermeidbar gewesen, waren aber in diesen Szenen zu passiv. Bremerhaven machte viel weniger im zweiten Abschnitt, weil auch die Tigers dem Gegner im Zweikampf mehr zusetzen konnten. Das zweite Drittel ging nach dem 4:2 Spielstand trotzdem an die Gäste, weil sie Fischtown immer mehr den Kontrollverlust über das Spiel aufzwingen konnten.

Den einzigen Punktsieg im zweiten Abschnitt bekam Tye McGinn bei einer Keilerei mit Cody Lampl zugesprochen. Bei nur drei zu 15 Schüssen hätte für die Niederbayern mehr rausspringen müssen. Sandro Schönberger: “Wir sind bei fünf gegen fünf das bessere Team, brauchen noch mehr Zug zum Tor und müssen die Nachschüsse besser nutzen.”

Das Spiel schien dann früh entschieden zu sein, da die Tigers wieder einen drei Tore Rückstand hinterherlaufen mussten. Die Nordlichter waren effektiver und haben mit weniger Schüssen und weniger Strafzeiten mehr aus den Situationen gemacht. Aber die Straubinger machten trotzdem weiter und wurden mit den Anschlusstoren noch einmal gefährlich.

Coach Tom Pokel versuchte es mit sechs Mann auf dem Eis, jedoch spielten die Pinguins die Uhr clever herunter und brachten den verdienten Sieg unter Dach und Fach. Fischtown stellte die Weichen für den Sieg schon im ersten Abschnitt, als die Tigers zu viele Strafzeiten nehmen mussten. Außerdem hadern die Gäste sicherlich noch bei der Heimfahrt, mit ihren vergebenen Chancen.

 

 

Stimmen zum Spiel:

Thomas Popiesch (BHV): “Wir hatten heute in manchen Situationen das nötige Scheibenglück. Straubing ist eine talentierte Mannschaft und sie spielen ein aggressives Eishockey. Das war auch nicht leicht, sich bei den vielen Strafzeiten heute für meine Mannschaft, sich immer richtig zu orientieren. Wir haben einmal eine gute Phase gezeigt, dann aber wieder ganz den Faden verloren. Aber die letzten Spiele, auch mit der Champions League, haben wir wirklich auf einem sehr guten Niveau gespielt.”

Cody Lampl (STR): “Wir können heute nicht mit unserer Chancenverwertung zufrieden sein. Bremerhaven hat ein gutes Team, vor allem im Powerplay haben sie es heute gezeigt, weil wir da in manchen Phasen zu undiszipliniert waren.”


(Foto: Citypress) Viel Arbeit hatten heute auch die Schiedsrichter 


Torfolge:

0:1 (4.) - Die Tigers hatten hier schon das zweite Powerplay zu Beginn und Marcel Brandt brachte sich auf die freie Position, um dann mit seinem Direktschuss erfolgreich zu sein. 1:1 (6.) - Mitch Wahl war auf der linken Seite als Rechtsschütze bestens positioniert und sein Schuss ging an den Innenpfosten und ins Tor. 2:1 (16.) - Niklas Andersen startete aus der eigenen Zone, sah weder Gegner noch Mitspieler bei ihm und so zog er aus der Distanz ab und traf in den Winkel. Karhunen sah dabei nicht gut aus.

3:1 (19.) - Eines von vier Powerplays nutzten die Pinguins für ihren dritten Treffer. Kohl konnte nicht entscheidend klären, so nahm sich Krogsgaard der Sache an und auch er traf aus der Distanz. 4:1 (21.) - Karhunen rettete gegen Urbas zweimal vor dem Tor, war aber dann beim Nachschuss von Verlic machtlos. 4:2 (27.) - Mike Connolly brachte sich in Position, wurde von Ian Scheid bedient und konnte dann Maxwell bei leichter Gegenwehr überwinden.

5:2 (45.) - Einen wichtigen Treffer erzielte Christian Wejse, nachdem sich seine Kollegen McGinn und Kreutzer in den Zweikämpfen durchsetzen konnten. 5:3 (55.) - Hoffnung keimte auf, als T.J. Mulock durch eine Traumkombination von Connolly und Mouillierat auf zwei Tore verkürzen konnte. 5:4 (57.) - Die wurde dann noch größer als Marcel Brandt einen erneuten Gewaltschuss, von der blauen ins Netz brachte. Am Ende reichte es nicht mehr für Punkte.

 

Spiel vom 12.09.2021
Fischtown Pinguins - Straubing Tigers: 5:4 (3:1 | 1:1 | 1:2)

Tore:

0:1 |04.| Brandt (Balisy, Manning) - PP 1 

1:1 |06.| Wahl (Mauerman)
2:1 |16.| Andersen
3:1 |19.| Krogsgaard (Wahl) - PP 1
4:1 |21.| Verlic (Urbas) - PP 1
4:2 |27.| Connolly (Balisy, Scheid) - PP 1

5:2 |45.| Wejse (McGinn, Kreutzer)
5:3 |55.| Mulock (Mouillerat, Connolly)
5:4 |57.| Brandt (Eder) 

 

Schiedsrichter: Schrader / MacFarlan / Gerth / Ponomarjow

Strafzeiten: 

Fischtown Pinguins: 21
Straubing Tigers: 25

 

Zuschauer: 2.187


 



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