PENNY-DEL - Die Straubing Tigers kämpfen sich mit einem 2:4 Auswärtssieg bei den Grizzlys Wolfsburg in die Playoffs

 

(DEL/Straubing) (MA) Große Erleichterung im Fanlager der Straubing Tigers. Nach der "Unfinished Season" ist zumindest das Ziel Playoffs in letzter Sekunde erreicht worden. In einem tacktisch geprägten Spiel, setzten sich die Tigers, dank ihrer psychischen Stabilität für heikle Situationen, mit 2:4 gegen die bereits qualifizierten Wolfsburger durch. Eder sorgte für einen perfekten Start, den die Gäste im zweiten Drittel wieder zu leicht verspielten, um dann im letzten Abschnitt den benötigten Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Der war auch nötig, denn im Fernduell gewannen die Schwenninger ihre Partie gegen Köln. Jeremy Williams erzielte mit seinem Game-Winning-Goal sein 100. DEL-Tor. 

 

(Foto: City Press) Die Straubing Tigers bejubeln den Einzug in die Playoffs

 


 

Straubing war von Anfang an bereit für den Showdown gegen die Grizzlys. So sagte es nicht nur die Schussstatistik nach zwanzig Minuten. Wolfsburg fand in der Offensive kaum statt. Ein Verdienst der gut eingestellten Tigers, die früh in Führung gingen. Schönberger setzte in der Ecke nach, von da kam der Puck zu Torhüter Pickard und der legte direkt für Andy Eder auf. Ein satter Direktschuss in den Winkel reichte zum 0:1 (2.) für die Gäste. Weiter ging es in Richtung Pickard. Eder und Schönberger (7.) erarbeiteten sich weitere Möglichkeiten und beim Schuss von Mulock (8.) musste Pickard wortwörtlich den Kopf riskieren. Andy Eder bugsierte sich zum gefährlichsten Angreifer und da war es nicht verwunderlich, dass er auch das 0:2 (13.) besorgte.

 


 


 

 

Mit einem verdeckten Schuss im Slot ließ er Pickard keine Abwehrchance. Jeremy Williams, der vor seinem 100. Tor stand, hätte sein Jubiläum beinahe noch vor der Sirene zurechtgemacht. Die Gastgeber konnten nicht zufrieden sein und so sah es auch Phil Hungerecker: “Das Drittel war nicht gut. Wir müssen den Puck besser unter Kontrolle bringen und insgesamt muss mehr von uns kommen. Wir müssen die Scheibe tief spielen und dann hart arbeiten.”

So lief es auch besser ab dem zweiten Drittel für die Gastgeber, weil sie mehr Druck nach vorne entwickeln konnten und die Tigers zu Fehlern zwangen. Einer dieser Fehler von Williams führte prompt zum 1:2 (22.) Anschlusstreffer durch Anthony Rech. Der entwickelte sich in beiden Spielen zum Schreckgespenst der Tigers. Von denen war im zweiten Drittel nicht mehr so viel zu sehen.

Marcel Brandt: “Erstes Drittel war gut, zweites Katastrophe. Wir müssen die einfachen Fehler abstellen und Wolfsburg mehr unter Druck setzen, dann holen wir die drei Punkte.” Doch vorher mussten die Niederbayern noch den 2:2 Ausgleich hinnehmen. Die Strafe von Brunnhuber war gerade abgelaufen, da fälschte Gerrit Festerling (35.) einen Schuss von der blauen Linie ins Tor ab.

Die beiden letzten Minuten wurden die Tigers wieder aktiver und Williams vergab die beste Möglichkeit im zweiten Abschnitt für sein Team. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gäste wieder raus aus den Playoffs, weil der direkte Kontrahent Schwenningen zu Hause die Partie drehte und am Ende auch mit 5:3 gewann. Das war die Notiz, welche die Tigers mit ins letzte Drittel nahmen. Und sie drehten gleich auf und brachten sich mit einem Doppelschlag auf die Siegerstraße.

Es war kein geringerer, als das Schlitzohr Jeremy Williams (42.), der mit seinem 100. DEL-Tor, zum 2:3 seinen Fehler wieder gut machte. Nur 69 Sekunden später durften die Fans der Tigers erneut jubeln. Bei einem Gewühl vor dem Tor von Pickard, behielt Chasen Balisy (43.) die Übersicht und schmuggelte den Puck, von der Seite an Freund und Feind vorbei ins Tor zum 2:4.

Die Messe war aber noch nicht gelesen, denn ein Loch in der Plexiglasscheibe stoppte erst einmal den Spielfluss und so dehnte sich das Powerbreak auf volle 20 Minuten aus. Beide Teams begaben sich in die Kabine, um noch einmal Kraft für den Showdown zu schöpfen.

Nach der unfreiwilligen Pause, kamen die Gastgeber zu einem weiteren Powerplay, indem Sebastian Vogl alles abverlangt wurde. Im Anschluss waren die Tigers clever genug, den Vorsprung nicht mehr herzugeben. Die Grizzlys nahmen auch eine Minute vor dem Ende den Torhüter vom Eis, aber Straubing kämpfte sich direkt in die Playoffs, die am Dienstag in Mannheim beginnen werden.

 

Stimmen zum Spiel:

Sebastian Vogl (Tigers): “Ich weiß nicht ob man sich das vorstellen kann, aber die 20 Minuten Pause waren wie eine psychische Folter für uns. Wir wussten ja zuerst nicht wie lange das dauert, haben noch ein paar Witze gerissen, aber dann war schnell klar, dass es noch recht ernst wird für uns. Ich denke, wir waren im ersten und dritten Drittel klar die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen. Die letzten Wochen waren sehr hart für uns, da haben wir uns als Mannschaft noch einmal richtig gepusht und jetzt gehts in den Playoffs gegen Mannheim. Gegen die haben wir bisher immer gut ausgesehen.” 

 

Armin Wurm (Grizzlys): “Es war klar, dass die Tigers heute alles geben werden. Wir sind im zweiten Drittel sehr gut zurückgekommen, aber im Großen und Ganzen waren die Straubinger heute bissiger. Wir freuen uns jetzt auf die Playoffs.”

 

Spiel vom 18.04.2021
Grizzlys Wolfsburg - Straubing Tigers: 2:4 (0:2 | 2:0 | 0:2)

Tore:

0:1 |02.| Eder (Schönberger)

0:2 |13.| Eder (Brandt)
1:2 |22.| Rech
2:2 |35.| Festerling (Rech, Olimb)
2:3 |42.| Williams (Mulock, Gormley)
2:4 |43.| Balisy (Laganiere, Tropp)

 

Strafen:
Grizzlys Wolfsburg: 4

Straubing Tigers: 8

Schiedsrichter: Rantala / Schrader / Merten / Ponomarjow 

 

 


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