Fischtown Pinguins crashen das Schwenninger Osterfest

(PENNY - DEL/Schwenningen) (BM) Ostersonntag in der Helios Arena: Zur Revanche empfingen die Wild Wings, die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven. Im Hinspiel hatte es trotz ansprechender Leistung eine Niederlage an der Nordsee gehagelt. Während bei Schwenningen neben Darin Olver und Joacim Eriksson zusätzlich auch noch Jamie MacQueen mit einer Oberkörperverletzung ausfiel, musste bei den Gästen Tye McGinn passen. Gleich in der ersten Spielminute legten die Gästen den Wild Wings ein Ei ins Nest. Schwenningen kämpfte sich danach in die Partie und kam noch im Auftaktdrittel zum Ausgleich. Im Mitteldrittel stellten die Gäste die Weichen auf Sieg. Mit vier Treffern, bei nur einem Gegentreffer ging man mit einer Drei-Tore-Führung in den Schlussabschnitt. Zwar kamen die Wild Wings kurz vor dem Ende nochmals auf ein Tor heran, die Aufholjagd kam am Ende aber zu spät.

 

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Foto: Archivbild / citypress 


 

Nicht einmal eine Minute war gespielt, da musste Patrik Cerveny hinter sich greifen. Aus spitzem Winkel hatte Vladimir Eminger eine Lücke gefunden und eingenetzt. Mit Wiederanpfiff kamen die Wild Wings zu einem Powerplay. Die Verunsicherung war deutlich zu spüren, so kam Schwenningen zu keinem eigenen Abschluss. Nach Ablauf der Strafe musste Patrik Cerveny gegen Jan Urbas aus kurzer Distanz retten. Weiter waren die Gäste tonangebend. Nach knapp fünf Minuten kamen dann die Hausherren zu der ersten guten Möglichkeit: Boaz Bassen verzog aber knapp.

 

Gerade als sich die Wild Wings stabilisiert hatten, brachten sie die Hausherren mit einem Wechselfehler zu einer Überzahl. Mit konzentriertem Penaltykilling überstanden die Neckarstädter die zwei Minuten aber schadlos. In der Folge feuerten die Gäste einige Schüsse ab. Schwenningen befreite sich über Colby Robak und Boaz Bassen. Tylor Spink kam am langen Pfosten zum Abschluss und konnte freistehend ausgleichen.

 

Mit einem langen Pass schickte Colby Robak gleich darauf Boaz Bassen auf die Reise. Der Youngster zielte bei seinem Alleingang aber neben das Tor. Nachdem Mike Moore, Travis Turnbull gehakt hatte, fanden die Wild Wings besser in die Überzahlformation. Beim Versuch einen Aufbaufehler auszubessern musste aber auch Andreas Thuresson in die Kühlbox.

Bremerhaven sorgte für viel Verkehr vor dem Schwenninger Tor, einmal mehr standen die Schwaben aber sicher.

 

Das zweite Drittel begann wie das erste Drittel: Nach 50 Sekunden brachte Ross Mauermann die Gäste erneut in Front. Im Nachstochern brachte er die Scheibe im Tor unter. Bremerhaven drückte weiter. Wieder mussten sich die Wild Wings in die Partie kämpfen. Nach einer kleinen Druckphase, zog Bremerhaven eine Strafzeit. Schwenningen stand gut, lief dann aber in den Konter. Dort ließ sich Ziga Jeglic nicht zweimal bitten und platzierte die Scheibe unter der Querlatte.

 

In einer erneuten Überzahl kamen die Wild Wings zunächst nicht gut in die Aufstellung, weshalb es nur bei einem abgefälschten Schuss von Emil Kristensen blieb. Sieben Minute vor der Pause legte Daniel Weiss für den mitgelaufenen Marius Möchel quer, sein Abschluss kam aber zu zentral auf Brandon Maxwell. Im Gegenzug schlenzte Jan Urbas von der blauen Linie zum Tor und fand den Weg in selbiges. Schwenningen war nun wütend und ging energisch zu Werke. Andreas Thuresson setzte nach und bediente Troy Bourke, der den Anschluss markierte.

 

 



 

Bei einem Konter der Pinguine konnte Christopher Fischer nur regelwidrig eingreifen. Da Dylan Yeo gleich nach Anpfiff seinen Schläger zu hoch hatte kamen die Gäste zu 103 Sekunden doppelter Überzahl. Die Norddeutschen fackelten nicht lange und stellten nach nur 20 Sekunden den alten Abstand wieder her. Noch vor Ablauf der verbleibenden Strafzeit, wanderte der nächste Wild Wing auf die Strafbank. Für einen Bandencheck und zusätzlich unsportlichem Verhalten wurde Will Weber gleich doppelt bestraft.

 

Frisches Eis und dreieinhalb Minuten Powerplay – für Bremerhaven hätte der Schlussabschnitt nicht besser beginnen können. Als dann zusätzlich Dylan Yeo auf die Strafbank wanderte, hätten die Gäste endgültig den Sack zumachen können. Auf der anderen Seite ließen auch die Wild Wings ein Powerplay ungenutzt.

 

Bremerhaven spielte clever und nahm durch frühes attackieren Zeit von der Uhr. Zwar zog Schwenningen nochmals ein starkes Powerplay auf, ein Treffer sollte trotzdem nicht fallen. Knapp fünf Minuten vor dem Ende jubelten die Wild Wings dann doch noch einmal. Max Hadraschek hatte erfolgreich abgeschlossen. Als die Wild Wings danach noch zu einer Überzahl kamen, keimte Hoffnung auf. Niklas Sundblad setzte alles auf eine Karte und zog seinen Goalie und das mit Erfolg: Tyson Spink nahm Maß und erzielte den direkten Anschluss.

 

Nun waren die Wild Wings on Fire und setzten sich im Angriffsdrittel fest. Über Entlastungsangriffe brachten die Gäste immer wieder den Puck heraus. Christopher Fischer, Andreas Thuresson und Troy Bourke scheiterten jeweils. Am Ende kam der Schlussspurt der Schwarzwälder dann doch zu spät.

 

Deutlich spürt man am Neckarursprung das Fehlen von Joacim Eriksson. Vor den schweren Auswärtsspielen in Wolfsburg und Berlin müssen die Wild Wings nun versuchen den Schalter umzulegen.

 

 

Spiel vom 04.04.2021: Schwenninger Wild Wings - Fischtown Pinguins Bremerhaven

 

Tore:

0:1 |1.|Eminger (Friesen / Uher)
1:1 |11.|Tyl. Spink (Bassen / Robak)
1:2 |21.|Mauermann (Friesen / Uher)
1:3 |29.|Jeglic (Verlic)
1:4 |36.|Urbas (Verlic / Jeglic)
2:4 |37.|Bourke (Thuresson / Kristensen)
2:5 |39.|Urbas (Jeglic / Wahl)

3:5 |56.|Hadraschek (Robak / Möchel)

4:5 |57.|Tys. Spink (Tyl. Spink / Robak)

 

 


 

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Weitere interessante Links:

www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder von den Schwenninger Wild Wings in unserer Galerie.

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