PENNY-DEL - Schwacher Auftritt der Straubing Tigers führt zur 0:4 Heimniederlage gegen die DEG

 

(DEL/Straubing) (MA) Das war ein Tag zum vergessen für die Tigers. Sie bekamen über die volle Distanz keinen Zugriff aufs Spiel, rannten den agielen Stürmern der DEG meist hinterher und das Powerplay zündete nur auf Seiten der Gäste. Das sich bei Düsseldorf vier verschiedene Spieler in die Torschützenliste eintrugen, spricht für die geschlossene Mannschaftsleistung. Straubings Aufbau wurde heute immer wieder entscheidend gestört, dazu kam die Unentschlossenheit vor dem Tor. Die Tigers mussten heute auch kurzfristig auf Benedikt Schopper verzichten, sodass Pokel zur Umstellung auf drei Reihen gezwungen war. 

 

(Foto: City Press) Coach Tom Pokel hatte einiges besprechen mit seiner Mannschaft

 


 

Den Auftritt der Straubing Tigers im ersten Abschnitt kann man wohl so beschreiben, dass sie den Gang nicht richtig einlegen konnten. Währenddessen hatten die Düsseldorfer schon längst den Turbo eingeschaltet und auf Power umgestellt. Vor allem die Reihe von Fischbuch stellte die Gastgeber immer wieder vor enorme Probleme. Mathias From (5.) visierte Anfangs den Pfosten an. Das erste Powerplay der Gäste führte zur verdienten 0:1 Führung durch Daniel Fischbuch (8.). Straubing konnte die Situation nicht klären und der Puck sprang Fischbuch vor die Füße, sodass der Goalgetter nur noch Vogl vor sich hatte und ihn bezwingen konnte. 

 


 


 

Nach dem Treffer hatte Straubing auch den Gang eingelegt. Ziegler (10.) und Laganiere (18.) scheiterten beide allein vor Pantowski. Zwischendurch traf Eder (16.) im Powerplay mit einem Direktschuss nur beide Innenpfosten. Auch im zweiten Abschnitt, änderte sich kaum etwas. Düsseldorf gab den Ton und die Pace an und Straubing lief hinterher. Hinzu kam die nächste Strafzeit und das nächste Tor.

Mathias From (24.) machte es dieses Mal von halbrechts besser, zielte genauer und traf zum 0:2 in den Winkel. Die Niederbayern wurden nun richtig durch die Trommel gewirbelt. Ohne überhaupt nach dem Bully an die Scheibe zu kommen, erzielte die DEG das 0:3 (24.) durch Maxi Kammerer. Die Gäste konnten schalten und walten wie sie wollten und Kammerer tunnelte Vogl aus der Drehung.

Coach Tom Pokel sah sich dazu gezwungen, nach dem Doppelschlag, eine Auszeit zu nehmen, um Luft aus dem Kessel zu nehmen. Straubing konnte zwar das Spiel wieder etwas beruhigen, aber die Rheinländer ließen sich von ihrem Gameplan kaum abbringen. Immer wieder stellten sie die Laufwege der Tigers zu, sodass kein geordneter Spielaufbau stattfinden konnte.

Das Powerplay der Gastgeber klappte, auch schon wie in den Spielen zuvor, nur mittelprächtig. Einzige nennenswerte Aktion bei fünf gegen fünf auf dem Eis hatte T.J. Mulock (30.). Alexander Ehl hatte schon die Vorentscheidung auf dem Schläger, vergab aber allein vor Vogl. Selbst beim Aufbäumen taten sich die Tigers heute schwer. Zumal die DEG wusste, wie man die Hausherren in deren eigener Zone zu beschäftigen hat.

Da die Laufbereitschaft der Gäste auch im letzten Drittel nicht abnehmen wollte, hechelten die Tigers öfter dem Puck hinterher als ihnen lieb war. Vereinzelte Aktionen blieben erfolglos und Sebastian Vogl tat sein möglichstes, die Niederlage in Grenzen zu halten. Nur den 0:4 (57.) Endstand durch Marco Nowak konnte er nicht mehr verhindern. Bezeichnend für die gesamte Partie war, dass die Chance der DEG zuerst durch einen schnellen Gegenzug der Tigers resultierte. Beide Coaches analysierten nach dem Spiel auch nur das ihrer eigenen Mannschaft.

 

Coach Harold Kreis (DEG): “Ich fand, dass unsere Stürmer heute sehr viel gearbeitet haben, gut und klug im Forechecking waren und haben es somit unseren Verteidigern leichter gemacht. So konnte Straubing ihr Spiel kaum durchsetzen und wir haben unsere Chancen, die wir uns erarbeitet haben, gut nutzen können. Wir haben Respekt vor der Straubinger Mannschaft, weil sie sehr gut mit dem Puck umgehen können, aber das haben wir heute wirklich gut gemacht und die drei Punkte helfen uns, um den Kampf um Platz vier.”

 

Coach Tom Pokel: “Die DEG hat heute verdient gewonnen. Es war das gleiche Spiel wie in Düsseldorf bloß umgekehrt. Sie hatten heute mehr von den Zweikämpfen und waren in der Defensive besser. Es war heute sehr schwer für uns, die Offensive in Gang zu bringen. Auch entscheidend war heute, dass wir nicht so gut durch die Mittelzone gekommen sind. Dazu kommen noch die Strafzeiten. Düsseldorf hat das heute ausgenutzt. Wir hatten zwar noch ein paar Pfostenschüsse, aber konnten die Chancen nicht besser nutzen.”

 

 

Spiel vom 04.04.2021
Straubing Tigers - Düsseldorfer EG: 0:4 (0:1 | 0:2 | 0:1)

Tore:

0:1 |08.| Fischbuch (Kammerer, Olimb) PP 1

0:2 |24.| From (Carey, Jensen) PP 1
0:3 |24.| Kammerer (Fischbuch, Nowak)
0:4 |57.| Nowak (Eder, Karachung)

Strafen:
Straubing Tigers: 10
Düsseldorfer EG: 10

Schiedsrichter: Schrader / Schadewalt / Cepik / Wölzmüller



 


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