PENNY-DEL - Straubing Tigers mühen sich zum 4:3 Erfolg n.V. über Nürnberg

 

(DEL/Straubing) (MA) Es war ein hartes Stück Arbeit für die Tigers, bevor der Sieg errungen wurde. Keiner hätte sich wundern müssen, wenn der Schuss nach hinten losgegangen wäre. Die Chancen für einen Auswärtssieg waren für Nürnberg da. Aber zuerst mussten sie in der 57. Minute den Ausgleich durch Balisy hinnehmen und fünf Sekunden vor dem Ende der Verlängerung den Siegtreffer, erneut durch Balisy. Coach Fischöder war nach dem Spiel dementsprechend bedient und Tom Pokel meinte gar, man sei gar nicht die bessere Mannschaft gewesen. 

 

(Foto: City Press) Chasen Balisy erzielten den Ausgleichs- und Siegtreffer

 


 

Straubing musste sich in das Spiel förmlich reinbeißen. Hinten stand man teilweise offen wie ein Scheunentor, vorne sprangen die Pucks weg und die Pässe kamen nicht auf den Schläger. Ganz anders Nürnberg. Im Minutentakt kamen sie mit überfallartigen Angriffen vor das Tor von Vogl. Dabei visierten Adam (8.) und Kislinger (13.) jeweils den Pfosten an. Das 1:0 (3.) durch Brett Pollock war so ein Tor. Er war einen Schritt vor Brandt an der Scheibe und nahm den Schwung der Vorwärtsbewegung mit. Keine Chance für Vogl. Andy Eder (12.) konnte nach einem überlegten Pass von Baßler gegen sein Ex-Team zum 1:1 Ausgleich treffen. Aber die Gäste blieben tonangebend. 

 


 


 

 

Nürnbergs Plan schnell durch die Mitte zu spielen ging auf. McLellan brach durch, konnte von Eriksson nur noch durch ein Foul gehalten werden. Penalty Nürnberg! Aber Vogl behielt die Nerven gegen McLellan. Trotzdem fiel das 1:2 (17.) durch Eric Cornel für die Gäste. Wieder mit einem Pass durch die neutrale Zone und wieder durch die Mitte. Was war da bloß los bei den Tigers? Aber sie glichen noch vor der Pause aus. Erstes Überzahlspiel nach Foul von Fox für Straubing und das war auch schon nach 35 Sekunden wieder beendet. Jeremy Williams knallte den Puck in den kurzen Winkel zum 2:2 Pausenstand.

Sven Ziegler: “Wir sind schlecht gestartet, stehen hinten zu offen. Ab jetzt müssen wir besser und schneller in die gegnerische Zone kommen, dann sollte es auch klappen. Hinten müssen wir kompakter spielen.” Der zweite Abschnitt begann emotional. Heard traf Weber mit einem harten Check, dieser revanchierte sich postwendend. Beide bekamen zwei Minuten aufgebrummt, aber für Weber war das Spiel beendet. Er ging Heard an ohne Handschuhe und dies bedeutet in dieser Saison unter diesen Umständen, das der Spieler ausgeschlossen werden muss.

Mit den Chancen ließen sich beide lange Zeit. Mouillierat und Balisy (27.) waren gut daran bei einer zwei auf eins Situation vergaben aber kläglich. Nürnberg machte es da besser. Bei einem drei auf zwei Konter wurde David Trinkberger von Cornel bedient und der zog einfach mal ab zum überraschenden 2:3 (38.) für Nürnberg. Wie war sein erstes DEL Tor für ihn: “Ja ich war vorher schon mal knapp dran, jetzt hat es mit dem Quäntchen Glück geklappt, ist schon etwas emotional für mich. Wir haben jetzt mehr defensiv gespielt, aber wenn wir hier gewinnen wollen, müssen wir noch mal zulegen und hinten sicher stehen.”

Kurioserweise passierte im letzten Abschnitt bei diesem engen Spielstand am wenigsten. Nur sieben Schüsse bei Straubing und nur neun bei Nürnberg wurden gezählt. Auch die Großchancen waren Mangelware. Laganiere (43.) konnte im Slot den Puck nicht kontrollieren und Reimer verpasste es, die Entscheidung (51.) allein vor Vogl herbeizuführen. Die Tigers spielten verkrampft, kamen zu fast keinen flüssigen Spielzug. Dennoch nutzten sie einen Stellungsfehler in der Abwehr der Franken. Chasen Balisy (57.) war der Nutznießer und brachte den Puck aus dem Slot im Tor unter.

Beide Teams erwartete die Overtime und da wurde es wieder heiß. Laganiere und Williams scheiterten allein vor Treutle und auf der anderen Seite verspielten Pollock und Bodnarchuk den Sieg. Den brachten dann die Tigers im Powerplay fünf Sekunden vor Ende der Verlängerung unter Dach und Fach. Sie legten sich die Gäste zurecht und der Pass von Laganiere fand erneut Chasen Balisy, dem der Siegtreffer zum 4:3 (65.) gelang. 

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Chasen Balisy (Tigers): “Ich bin glücklich, dass ich mit meinen beiden Toren dem Team helfen konnte. Es war ein hartes Spiel und Nürnberg war sehr gut heute. Die Pause brauchen wir jetzt wirklich, denn der Spielplan wird hart genug für uns.”

 

Dennis Lobach (Ice Tigers): “Es ist wirklich schwer zu sagen, woran es heute wieder lag. Wir haben ein gutes Spiel gemacht und müssen weiter an uns selber arbeiten. Wir müssen halt mal ein Spiel von Anfang bis zum Ende durchziehen.” 

 

Frank Fischöder (Ice Tigers): “Wir sind natürlich enttäuscht, denn heute war mehr drin. Wir haben dem Gegner eine große Schlacht geliefert und natürlich ist jede weitere Niederlage frustrierend für die Jungs. In der Overtime hatten wir drei Alleingängen, da könnte man auch mal einen machen.”

 

Tom Pokel (Tigers): “Wir waren heute nicht die bessere Mannschaft und können mit der Leistung nicht zufrieden sein. Es war ein Nervenspiel und wir hatten Mental mit uns selber zu tun. Das 2:2 vor der Pause war sehr wichtig für uns, damit sind wir drangeblieben. Das Powerplay hat heute den Unterschied für uns gemacht und Birdy hat heute das Spiel gewonnen. Wir haben da zu viel Alleingänge zugelassen, aber wir bleiben durch den Sieg im Rennen. Die Pause kommt jetzt genau richtig, für einige angeschlagene Spieler bei uns.”




Spiel vom 11.03.2021
Straubing Tigers - Nürnberg Ice Tigers: 4:3 n.V. (2:2 | 0:1 | 1:0 | 1:0)

Tore:

0:1 |03.| Pollock (Schmölz, Adam)

1:1 |12.| Eder (Baßler)
1:2 |17.| Cornel (Bires, Weber)
2:2 |19.| Williams (Connolly, Heard) PP 1
2:3 |38.| Trinkberger (Cornel, Bires)
3:3 |57.| Balisy (Tropp, Laganiere) 

4:3 |65.| Balisy (Laganiere, Brandt) PP 1

Strafen:
Straubing Tigers: 4
Nürnberg Ice Tigers: 6 + 20 für Weber

Schiedsrichter: Kohlmüller / Rohatsch / Heffner / Wolzmüller 


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www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.

 


 


 

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