PENNY-DEL - Hart erkämpfter Arbeitssieg für Straubing Tigers beim 2:1 gegen Augsburger Panther

 

(DEL/Straubing) (MA) Es war kein ansehnliches Spiel, was die beiden Mannschaften heute boten. Aber Morgen fragt bekanntlich niemand mehr, wie die Tigers zu den drei Punkten kamen. 32 Minuten rannten sie dem 0:1 Rückstand durch Stieler hinterher und taten sich dabei in der Endzone der Panther besonders schwer. Augsburg blockte viele Schüsse, aber man verwaltete mehr den knappen Vorsprung, als die Entscheidung herbeizuführen. Damit blieben die Tigers immer im Spiel und wenigstens diese Chance nutzten sie durch Williams und Mulock für die sehr wichtigen drei Punkte im Kampf um die Playoffs. 


(Foto: Dunja Dietrich) Kampf um jeden Zentimeter zwischen Straubing und Augsburg

 


 

In der flotten Partie mischten beide Teams von Beginn an gut mit. Die ganz großen Hochkaräter fehlten zwar, aber immer wieder wurde beiden Goalies einiges abverlangt. Die Gäste gingen das hohe Tempo mit und versuchten es mit Schüssen von der blauen Linie. Bei den Tigers zeichnete sich ein etwas stringenteres Forechecking ab. Dadurch kamen sie vermehrt zu Chancen im Slot. Eder versuchte es zweimal (4.) und (10.) in aussichtsreicher Position. Acolatse’s Möglichkeit (11.) und Latta’s  Doppelchance (12.) blieben ebenfalls ungenutzt.  


 


 

 

Einmal schlug der Puck dann doch noch ein. Bei einem Tempogegenstoß war David Stieler (19.) kompromisslos und hämmerte den Puck zum 0:1 unter die Latte. So blieb es auch nach den ersten zwanzig Minuten. Ein Chancen armes zweites Drittel folgte. Je eine gute Möglichkeit gab es auf beiden Seiten. Le Blanc (22.) leitete den Abschnitt ein, er kam direkt von der Strafbank, war auf und davon, aber fand seinen Meister in Vogl.

Beendet wurde der Abschnitt durch die Möglichkeit von Ziegler (39.) der ebenfalls allein vor Keller auftauchte, aber dann zu weit abgedrängt wurde. Dazwischen war Passivität angesagt. Laganiere (31.) traf bei halb leeren Tor nur den Schlittschuh des Gegners und wiederum beim AEV visierte Sezemsky den Pfosten an. Es war aber überwiegend mehr Krampf durch Kampf zu sehen. 

Auch im dritten Drittel agierten die Gäste konsequent in der Abwehr und kamen kaum noch gefährlich vor das Tor von Vogl. Das Spiel drohte zunehmend auf die Seite der Tigers zu kippen. Die vielleicht entscheidende Szene entwickelte sich in der 50. Minute. Augsburg setzte einen Konter. Bei drei gegen eins wurde aber zu umständlich gespielt, sodass nicht mal ein Schuss auf das Tor gelang. Hier vergaben die Panther die Vorentscheidung.

So kam es, wie es sich schon angedeutet hatte. Jeremy Williams (51.) konnte ungehindert von seiner Lieblingsposition abziehen, Keller konnte den scharfen Schuss nur blocken und der Puck fiel hinter Augsburgs Schlussmann runter und kullerte in Zeitlupe über die Linie zum 1:1 Ausgleich. Danach musste zwar Daschner in die Kühlbox, aber die Fuggerstädter stehen mit ihrem Powerplay schon seit langem auf Kriegsfuß und so sollte auch heute nichts gelingen.

Die Tigers hingegen leckten Blut. Der AEV konnte sich nicht befreien, der Puck kam zu T.J. Mulock (57.) und sein Schuss fand genau die Lücke zwischen der Schulter von Keller und dem Gestänge zum 2:1 für die Tigers. Der Siegtorschütze war nach dem Spiel auch überglücklich: “Wir mussten uns heute den Sieg so hart erkämpfen, das haben wir am Ende auch verdient.” Die letzten Angriffe der Panther brachten nichts mehr ein und somit holten sich die Niederbayern, die schwer erkämpften, drei Punkte.

 

Stimmen zum Spiel:

David Stieler (Augsburg): “Wir hatten einen guten Start. Ab dem zweiten Drittel waren wir etwas zu weit hinten drin und haben zu sehr abgewartet. Jetzt wird jedes Spiel für uns zu einem Playoffspiel.” 

 

Tray Tuomie (Augsburg): “Das ist eine Niederlage die weh tut. Wir sind Anfangs gut reingekommen und beide Teams haben viele Schüsse blockiert. Der Ausgleich kam vom Bully weg und das zweite Tor passte genau in den Winkel. Wir müssen morgen wieder hart Arbeiten für die nächsten Aufgaben. Man kann sich in dieser Liga keine Pause gönnen."

 

Tom Pokel (Straubing): “Ich denke dieses Spiel hatte viel von Playoff Charakter. Es war sehr hart und ausgeglichen. Die Momente wechselten und uns ist es gelungen den Druck immer weiter zu erhöhen. Wir haben von Beginn an schnell gespielt, die Scheibe immer wieder in die Angriffszone gebracht, aber Augsburg hat auch viele Schüsse blockiert. Ab und zu haben wir zu hektisch gespielt und das hat die Konter für Augsburg eröffnet. Wir haben dann im letzten Drittel umgestellt, auf drei Reihen reduziert und dann haben wir das richtige Tempo gemacht. Es wurde auch Zeit, dass das Schicksal heute wieder auf unserer Seite war.” 

 

 

Spiel vom 03.03.2021
Straubing Tigers - Augsburger Panther: 2:1 (0:1 | 0:0 | 2:0)

Tore:

0:1 |19.| Stieler (Kristo, Haase)  

1:1 |51.| Williams (Gormley, Mulock)
2:1 |57.| Mulock (Brunnhuber, Daschner)

 

Strafen:
Straubing Tigers: 6

Augsburger Panther: 4

Schiedsrichter: Schukies / Steingross / Wölzmüller / Römer 


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