PENNY-DEL - Straubing Tigers verlieren packendes Derby in München mit 6:3

 

(DEL/Straubing) (MA) Ein Auf und Ab an Chancen mit vielen Paraden beider Torhüter, bekamen beide Coaches an diesem Nachmittag geboten. München war in einigen Phasen spielerisch überlegen, machte aber vierzig Minuten lang zu wenig daraus. Straubing war bis zum Schluss nah dran an den Punkten, aber am Ende reichte es trotz einer sehr guten Leistung, nicht. 



(Foto: City Press) Kael Mouillierat erzielt das zwischenzeitliche 2:3 für die Straubing Tigers

 


 

Die Münchner entwickelten von der ersten Sekunde an mächtigen Druck. In den ersten fünf Minuten kamen die Tigers kaum aus ihrer Zone. Peterka (2.) und Schütz bei einer Doppelchance (4.) hatten schon die Führung auf dem Schläger. Die besorgte Daryl Boyle (6.) bei einem Tempogegenstoß zum 1:0. Es spielte weiter nur der Gastgeber. Mauer vergab den nächsten Hochkaräter. Bis zum Powerbreak konnten die Gäste froh sein, nur mit einem Tor zurückzuliegen. Dies änderte sich prompt. Wie aus dem Nichts kam der Doppelschlag der Tigers. 

 


 


 

 

Der neu in die Mannschaft gekommene Jeremy Williams (11.) rechtfertigte seine Nominierung mit dem 1:1 Ausgleich und nur 55 Sekunden später besorgte Marcel Brandt (12.) die 1:2 Führung. Zu diesem Zeitpunkt ein durchaus schmeichelhafter Vorsprung für die Straubinger. München wollte sich die Hoheit über das Spiel im zweiten Abschnitt sofort wieder zurückholen. Zuerst aber kamen die Tigers in Überzahl zu guten Möglichkeiten. Mouillierat (22.) und Tropp (23.) hätten durchaus erfolgreich sein können,  aber vor allem beim Versuch von Tropp rettete Boyle in letzter Sekunde für den bereits geschlagenen Reich.

Die Gastgeber bauten wieder mehr Druck auf, Straubing kam nicht aus der Zone und das hartnäckige Nachsetzen von Ehliz sollte sich bezahlt machen. Seinen Puckgewinn nutzte Boyle für einen Direktschuss und Maxi Daubner (26.) fälschte entscheidend zum 2:2 Ausgleich ab. Die Oberbayern konnten aus ihrer optischen Überlegenheit und ihren Möglichkeiten durch Peterka (32.) und Kastner, nichts zählbares herausholen. Vor dem Tor gingen die Münchner ab und zu etwas zu hektisch zu Werke. Anders bei den Tigers, als der Puck in den Slot gespielt wurde.

Mit vereinten Kräften drückte Kael Mouillierat (37.) die Scheibe über die Linie zur 2:3 Führung. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Der gut aufgelegte Ehliz konnte sich wieder durchsetzen, sah den freien Justin Schütz (38.), der von der Ecke kam und er vollendete Eiskalt zum erneuten 3:3 Ausgleich. Ein starkes Drittel von beiden Teams hätte Tropp beinahe noch auf den Kopf gestellt. In der letzten Sekunde verzog er nur knapp und so blieb es, beim bis dahin leistungsgerechten Unentschieden. 

Es entwickelte sich ein sehr spannendes letztes Drittel. Beide Teams standen gut in der Abwehr, aber in regelmäßigen Abständen wurde immer wieder der Arbeitsnachweis von Reich und Vogl verlangt. So auch bei einer zwei auf eins Situation (42.) von Ehliz auf Peterka. Die klareren Möglichkeiten gab es bei den Münchnern. Eine davon vergab Mayeinschein (47.) beim Nachschuss in aussichtsreicher Position. Straubing kam über Entlastungsangriffe, ohne jedoch zwingend zu werden.

Mit der großen Chance von Schütz (50.), allein vor Vogl, wurde die heiße Schlussphase eingeleitet, in der der Schlussmann der Tigers immer mehr über sich hinaus wuchs. Peterka (51.) verzog vor dem Tor, damit sprang der Puck vor die Füße von Hager und Vogl reagierte mit einer klasse Parade. Die entscheidende Szene entwickelte sich in der 53. Minute. Mayenschein stoppt Schopper regelwidrig in der Ecke, den daraus resultierenden Puckverlust nutzten die Gastgeber durch Daryl Boyle’s Schuss, der noch von einem Straubinger abgefälscht wurde,  zur 4:3 Führung.

Alle Proteste der Straubinger halfen nichts. Pokel riskierte alles, nahm seinen Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, um den Druck erhöhen zu können. Aber der Schuss ging gleich zweimal nach hinten los. J.J. Peterka (59.) sowie Philip Gogulla (60.) trafen zum 6:3 Endstand ins leere Tor. Damit gewinnen die Red Bulls alle vier Vergleiche gegen die Niederbayern in der Vorrunde.

 

Stimmen zum Spiel: 

 

Benedikt Schopper (Tigers): “Ich darf zu dieser Szene nichts sagen. Wir haben diese Niederlage nicht verdient und müssen am Mittwoch einfach die gleiche Leistung wiederholen, um erfolgreich zu sein.”

 

Kevin Reich (Red Bull): “Wir tun uns generell schwer in dieser Saison in der eigenen Zone. Irgendwie sind wir da nicht aufmerksam genug. Aber im letzten Drittel hat es besser funktioniert.”

Tom Pokel (Tigers): Es war ein hervorragendes Spiel, es war schnell und ging viel hin und her. Wir konnten noch im ersten Drittel die Führung übernehmen, hatten dann ein paar Deckungsfehler gemacht und es gab immer viel Chancen für beide Teams. Dadurch dass wir am Freitag ein Abendspiel hatten und heute Nachmittag ran mussten, war es nicht einfach für uns. Birdy hat super gehalten und ich bin stolz auf meine Mannschaft. Die Chancen waren da um das Spiel zu gewinnen. Wir müssen weiter kämpfen und ich bin heute sehr zufrieden mit der Leistung. 

 

Don Jackson (Red Bull): “Wir haben sehr gut und hart gespielt. Es war ein guter Start für uns, dann schlichen sich ein paar Fehler ein und wir waren im Rückstand. Ab dem zweiten Drittel kamen wir besser zurecht und das letzte Drittel war mit vier Toren wirklich stark von uns.”

 

Spiel vom 26.02.2021
Red Bull München - Straubing Tigers: 6:3 (1:2 | 2:1 | 3:0)

Tore:

1:0 |06.| Prow (Mayenschein, Kastner)

1:1 |11.| Williams (Daschner)
1:2 |12.| Brandt (Balisy)
2:2 |26.| Daubner (Ehliz, Boyle)
2:3 |37.| Mouillierat (Schopper, Connolly)
3:3 |38.| Schütz (Ehliz, Redmond)

4:3 |53.| Boyle (Kastner, Ebbett)
5:3 |59.| Peterka (Prow, Ehliz) - EN
6:3 |60.| Gogulla (Mauer, MacWilliam) - EN

 

Strafen:
Red Bull München: 4
Straubing Tigers: 6

 

Schiedsrichter: Kohlmüller / Rohatsch / Gaube / Römer 

 

 


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Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.

 


 


 

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