DEL - Straubing Tigers zeigen beim 5:1 Sieg gegen Schwenningen ihre Stärken

 

(DEL/Straubing) (MA) Es war kein Vergnügen für den Ex-Straubinger Travis Turnbull, bei seinem 400. DEL Spiel. Schwenningen kam bei den hoch motivierten Tigers völlig unter die Räder. Bei Straubing klappte alles. In den Unterzahlsituationen war Vogl stehts zur Stelle und in Überzahl setzten sie zur richtigen Zeit die Akzente. Nicht umsonst sprachen beide Trainer nach dem Spiel von der besten bzw. schlechtesten Saisonleistung. 

 

 

 

(Foto: City Press) Sebastian Vogl ist mitverantwortlich für den Aufschwung der Straubing Tigers

 


 

Das war ein bärenstarker Auftritt im ersten Drittel der Tigers. Einsatz, Laufbereitschaft, Leidenschaft und Kaltschnäuzigkeit, alles war auf einmal da. Und sie belohnten sich erst einmal mit zwei Toren durch Kael Mouillierat (9.) und Corey Tropp (16.). Ganze 22 Torschüsse zählte man aufseiten der Tigers bis zur Drittelpause. Zwar kamen die Gäste zweimal, durch Weber (12.) und MacQueen (14.), brandgefährlich vor das Tor von Vogl, konnten aber im letzten Moment den Goalie nicht überwinden. Viel mehr Zug zum Tor entwickelte die neuformierte Laganiere-Reihe mit Mulock und Brunnhuber. Für die Tore sorgten dann die beiden anderen Angriffsformationen. Mouillierat kam aus der Ecke heraus und tanzte allein vor Eriksson mit dem Puck zum 1:0 ins Tor. Weitere Vorstöße rollten auf die Gäste zu.


 


 

 

Ein weiterer Angriff durch Brandt eingeleitet und von Tropp vollendet, führte zur 2:0 Führung. Tropp konnte seinen eigenen Nachschuss nutzen, da die Abwehr, der Wild Wings nicht konsequent genug zu werke ging. Schwer beschäftigt war die Abwehr von Coach Sundblad auch im zweiten Abschnitt. In Unterzahl kassierten die Wild Wings das 3:0 durch Brandon Gormle (22.) nach überlegten Zuspiel von Eriksson zog der Blueliner ab. Torwart Eriksson war dabei etwas die Sicht verdeckt.

In den ersten fünf Minuten kamen die Gäste auch nur ein einziges Mal in die Zone der Tigers. Weiter ging es mit Tempo, doch Laganiere scheiterte vorerst. Schwenningen änderte etwas die Taktik. Zweikämpfe wurden verbissener geführt, ohne dabei aber unfair zu agieren. Es gab die ersten Möglichkeiten durch Spink und der 3:1 (32.) Anschluss fiel durch Daniel Pfaffengut (32.). Vogl parierte den abgefälschten Schuss, war dann aber gegen den Rebound machtlos. Es ging rauf und runter. Die Tigers scheiterten mit Latta (34.) und die Gäste mit Spink (36.) nach einem Abspielfehler von Daschner.

Und hier war heute der Unterschied zu erkennen. Schwenningen nutzte diese Chancen nicht, während die Tigers wieder eiskalt zuschlagen konnten. Den Fehler im Aufbau von Robak, nutzten Tropp und Torschütze Chase Balisy (37.) im Zusammenspiel zum 4:1 Zwischenstand nach vierzig Minuten. Die Wild Wings kamen zu ihrer stärksten Phase. Man konnte ihnen zwar den Willen nicht absprechen, aber es wollte einfach nichts klappen. Straubing spielte einmal mehr clever einen Vorsprung nach Hause. Noch hatten sie aber nicht genug. Der agile Eder scheiterte zuerst nur knapp und scheiterte kurz darauf am Pfosten.

Antoine Laganiere (54.) besorgte in Überzahl nach einer schönen Einzelaktion den 5:1 Endstand. Die in den letzten Spielen umgestellten Reihen von Tom Pokel machen sich langsam bezahlt. Wieder einmal mehr war auch Sebastian Vogl der sichere Rückhalt, der derzeit auch mehr die Berücksichtigung vom Trainer findet. Und er zahlt dieses Vertrauen mit Leistung zurück. Dass das Team voll funktioniert sah man auch, dass der Ausfall von Mitch Heard (Sperre) problemlos kompensiert werden konnte. Obwohl Heard ebenfalls zuletzt eine Ansteigende Form zeigte. 

Joacim Eriksson (Wild Wings): “Wir hatten heute keinen Zugriff auf das Spiel. Ich wollte meinen Team mit den Saves helfen, aber am Ende war es schon eine deutliche Niederlage.”

Sebastian Vogl (Tigers): “Das hat heute richtig Spaß gemacht, so stelle ich mir Eishockey am Pulverturm vor. Nur unsere Fans haben noch gefehlt. Es läuft natürlich nicht immer so leicht, aber heute hat es von hinten bis vorne geklappt. Die Spezial Teams haben funktioniert, wir haben wieder ein starkes Unterzahl gespielt und die Tore in Überzahl gemacht. Es ist für uns noch alles drin und wir sind hoch motiviert.”

Niklas Sundblad (Coach Wild Wings): “Ich denke es war unser schlechtestes Spiel der Saison. Wir haben zu viele Fehler gemacht, damit kann ich nicht zufrieden sein. Straubing war besser, schneller und spielte clever.”

Tom Pokel (Coach Tigers): “Das war über volle 60 Minuten unsere beste Saisonleistung. Wir waren konstant, die Energie war in allen vier Reihen zu sehen. Die Spezialteams haben gut funktioniert, das haben wir jetzt auch mal gebraucht. Sandro kam im letzten Drittel nicht mehr zurück, aber das war eine reine Vorsichtsmaßnahme.”



Spiel vom 17.02.2021
Straubing Tigers - Schwenninger Wild Wings: 5:1 (2:0 | 2:1 | 1:0)

Tore:

1:0 |09.| Mouillierat

2:0 |10.| Tropp (Latta, Brandt)
3:0 |22.| Gormley (Williams, Eder) PP 1
3:1 |32.| Pfaffengut (Hadraschek, Fischer)
4:1 |37.| Balisy (Tropp, Latta)
5:1 |54.| Laganiere (Brandt, Tropp) PP 1
 

Strafen:
Straubing Tigers: 6

Schwenninger Wild Wings: 10

Schiedsrichter: Kopitz / Schukies / Gaube / Römer 

 

 


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