DEL – Die Kölner Haie gewinnen spannende Partie gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven knapp mit 3:2

(DEL/Köln) (ST) An diesem Freitagabend erwarteten die Kölner Haie die Fischtown Pinguins Bremerhaven in der LANXESS arena, weiterhin aufgrund der coronabedingten Situation ohne Zuschauer. Das Spiel wurde vorgezogen, ursprünglich war es für März geplant. Doch dadurch dass die Nationalmannschaft wegen Corona nicht spielte, gab es keine wie eh und je geplante Länderspielpause. Diese Partie entschieden die Kölner Haie mit 3:2 für sich.

 

 

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Foto: Ingo Winkelmann

 


 

Das vergangene Spiel eine Woche zuvor verloren die Haie gegen Iserlohn knapp mit 3:2. Vor Spielbeginn standen sie in der Tabelle der Gruppe Nord auf Platz 6 mit 17 Punkten. Platz 4 aber ist nötig, um in die Playoffs einzuziehen. Gesamt verloren die Haie bisher acht Spiele und gewannen nur fünf. Im Kampf um die Playoffs sind demnach drei Punkte wichtig. Die Pinguins standen auf Platz 2 mit 26 Punkten und absolvierten bisher eine starke Saison mit neun Siegen und vier Niederlagen. Daher wurde ein schwieriges Spiel für die Kölner erwartet.

 

Stürmer Jon Matsumoto, der in den vorherigen beiden Spielen gegen Bremerhaven punkten konnte, hielt vorab deutlich fest: „Wir als Mannschaft verteidigen seit einigen Spielen deutlich besser. Wir hatten viele Videoanalysen, um an Kleinigkeiten zu arbeiten. Wir brauchen auch am Freitag wieder eine geschlossene Leistung, denn Bremerhaven ist eine Top-Mannschaft. Sie spielen sehr schnelles und hartes Eishockey. Die drei Punkte sollen aber in Köln bleiben." (Quelle: www.haie.de)

 

Es war das dritte Aufeinandertreffen beider Mannschaften in dieser Saison. Beide gewannen jeweils ein Spiel mit 4:3. Der Ausgang dieser Partie blieb somit erst einmal offen. Es würde heißen das Überzahlspiel der Pinguins zu bremsen und in Unterzahl keine Tore zuzulassen. Generell sollte das Motto auch heißen: „Der Strafbank fernbleiben.“ Könnte dieses Ziel gelingen?

 

Cheftrainer Uwe Krupp bekräftigte dies vorab: „Vor uns liegen zwei Spiele gegen eine der besten Mannschaften der Division Nord. Sie sind körperlich stark und haben ein gutes Überzahlspiel. Wir müssen diszipliniert auftreten und dürfen ihnen nicht viele Chancen geben ohne unser eigenes Spiel zu vernachlässigen. Wenn wir über 60 Minuten geschlossen auftreten, werden wir uns unsere eigenen Möglichkeiten erarbeiten und dann sind wir im Spiel." (Quelle: www.haie.de)

 

Für die Bremerhavener fehlt Top-Score Jan Urban, der aufgrund eines positiven Coronatests ausfiel. Zudem fehlte Ross Mauermann krankheitsbedingt. Bei den Kölnern fielen Alexander Oblinger und Pascal Zerressen verletzungsbedingt aus.

 

Zu Anfang startete der KEC schnell in die Partie und erarbeitete sich durch Marcel Müller zu Beginn eine gefährliche Chance, die aber vereitelt wurde. Doch auch die Pinguins kamen gefährlich nah ans Tor der Kölner, Pogge hielt. Die erste Strafe fiel in der 8. Minute für Bremerhaven. Das Powerplay für Köln blieb torlos. Die Haie setzten sich danach dennoch im Angriffsviertel fest und drückten, mehr Spielanteile waren so auf Gastgeberseite. In der 14. Minute erhielt Colin Ugbekile wegen Haltens eine Strafe und die Pinguins konnten in Überzahl spielen. Die Bremerhavener aber waren nicht erfolgreich. Nach 20 Minuten schließlich blieb es weiterhin bei einem 0:0.

 

 



 

Im Mittelabschnitt gab Köln weiter Gas und machte Druck. Auch in diesem Drittel hatte Bremerhaven zu Anfang Probleme sich durchzusetzen. In der 24. Minute erhielt Sebastian Uvira eine Strafe wegen Behinderung, dieser ärgerte sich über die Entscheidung sichtlich. Die Fischtown Pinguins konnten das Powerplay nicht nutzen, im Gegenteil in der 25. Minute erzielte Landon Ferraro das erste Tor der Partie, in Unterzahl. Die Pinguins gerieten dadurch unter Druck. Köln machte weiter und setzte die Gäste immer wieder unter Druck. Und in der 28. Minute fiel das zweite Tor, wieder für Köln.

 

Es war das neunte Saisontor für Jon Matsumoto. Auch das dritte Tor ließ nicht lange auf sich warten. Zach Sill erhielt in der 30. Minute die Chance und nutzte diese, nachdem die Situation vor dem Tor der Pinguins zunächst geklärt schien. Für Bremerhaven ging es in der 36. Minute mit einer Strafe wegen Stockschlags weiter. Das Powerplay nutzten die Haie nicht, die Pinguins jedoch kamen auch zu ihrem Unterzahltreffer zum 3:1 in der 37. Minute. Schütze war Niklas Andersen. Der Treffer schien den Gästen etwas Rückenwind zu bescheren. Doch zunächst bleib es bei einem 3:1. Wie würde es im letzten Drittel wohl weitergehen?

 

Im letzten Drittel versuchte Bremerhaven noch einmal alles, um den Rückstand von zwei Toren aufzuholen. Der Anschlusstreffer zum 3:2 fiel in der 44. Minute durch Tye McGinn. Justin Pogge ließ den Puck durch die Beine durchrutschen. Es folgte eine Auseinandersetzung, die mit zwei Strafen für beide Mannschaften endete. Auf Seiten Kölns war es Maurice Edwards wegen übertriebener Härte und auf Pinguins Seite war es Mitch Wahl wegen Stockschlags. Es ging also auf dem Eis vier gegen vier weiter. In den zwei Strafminuten fiel kein Tor und es konnte fünf gegen fünf auf dem Eis weitergehen. Die nächsten Minuten waren ein Hin und Her. In der 52. Minute musste der Videobeweis zu Rate gezogen werden. Doch der Puck konnte nicht über die Linie gelangen, dies war sehr knapp.

 

Es gab also kein Tor für Bremerhaven und blieb bei 3:2. Im weiteren Verlauf drückten die Pinguins enorm, das ein oder andere Mal trafen sie den Pfosten oder bekamen den Puck nicht über die Linie. Köln musste nun alles auf die Defensive setzen. Alexander Friesen erhielt in der 57. Minute eine Strafe wegen Beinstellens und so erhielt Köln vor Ende noch ein Powerplay. Am Ende nach der Strafe waren es noch 1,15 Minuten, die den Pinguins zum Ausgleich blieben. Doch aus den gefährlichen Chancen wurde kein Tor, so dass die Haie am Ende 3:2 gewannen.

 

 Alles in allem war es ein spannendes Duell und ein starkes, wenn auch knappes Spiel der Kölner Haie. In den letzten Spielen zeigte der KEC, dass die Mannchaft an ihrer Defensive gearbeitet hatte, denn zu Beginn der Saison kassierten die Kölner noch sehr viele Gegentreffer. Auch in dieser Partie verteidigten die Domstädter deutlich besser. Im ersten Drittel war der Siegeswille Kölns spürbar, sie drückten immer wieder nach vorne. Sowohl offensiv als auch defensiv war es ein guter Abschnitt für die Gastgeber. Das erste Drittel blieb ohne Tore. Im zweiten Drittel fiel das erste Tor, dies ging zugunsten Kölns, zu diesem Zeitpunkt sogar in Unterzahl. Matsumoto legte nach und schoss das zweite Tor für die Gastgeber.

 

Auch ein drittes Tor folgte, dieses Mal durch Zach Sill. Doch auch Bremerhaven erhielt in diesem Drittel seine Chance und schloss mit einem Unterzahltreffer zum 3:1 auf und so endete der Abschnitt. Im letzten Drittel kamen die Bremerhavener wieder ran und machten recht schnell ihr zweites Tor. Im weiteren Verlauf erarbeiteten sich die Gäste viele Möglichkeiten, waren letztlich aber erfolglos. Drei Punkte blieben in Köln. Die Haie spielten zwei gute erste Drittel. Im letzten Drittel bekam Bremerhaven wieder Aufwind und konnte aufschließen. Am Ende jedoch sollte dies nicht reichen.

 

 

 


 

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