PENNY-DEL - Straubing Tigers holen ersten Auswärtspunkt in Ingolstadt beim 4:3 n.P.

 

(DEL/Straubing) (MA) Der erste Auswärtspunkt ist eingefahren für die Tigers. Es wäre mehr drin gewesen, aber es ist ein Anfang gegen einen läuferisch starken ERC, der die Abwehr von Coach Tom Pokel immer vor schwierge Aufgaben stellte. Straubing bewies Comeback Qualität. Jeder Rückstand wurde ausgeglichen. Die Leistungsträger wurden ihrer Rolle ebenfalls gerecht. In drei Tagen werden sich beide Teams wieder treffen. Für Straubing stehen die Karten nicht schlecht, wenn man auf diese Leistung aufbauen kann. Wayne Simpson holte im Penaltyschießen den Extra-Punkt für die Schanzer. Freddy Eriksson machte ein gutes Spiel, mit zwei Vorlagen nach seiner Rückkehr aus Schweden. 

 

(Foto: Jürgen Meyer)

 


 

Straubing ging gegen den Tabellenzweiten furchtlos zu Werke. Aber man merkte gleich, dass auch heute die Scheibe bei den Oberbayern sehr schnell von A nach B läuft und daraus resultierten die besten Angriffe. Dem 1:0 (3.) ging ein Missverständnis im Powerplay voraus. Ingolstadt mit dem schnellen zwei auf eins Konter, kam durch Ryan Kuffner in Führung. Kuffner: “Es ging sehr schnell, ich bekam einen guten Pass und hab direkt abgezogen.” Die Tigers blieben unbeeindruckt, konnten durch Antoine Laganiere (4.) zum 1:1 ausgleichen. Einer der immer mit Einsatzwillen vorangeht, ist Marcel Brandt. Im Angriff auf Garteig schaltete er sich mit ein, verlor den Puck hinter dem Gästetor, spurtete zurück und eroberte den Puck hinter dem eigenen Tor wieder. 

 


 


 

 

Auch ein Mitch Heard hatte gute Laune. Er viel nicht nur durch seine harten Checks auf, vielmehr konnte er oftmals Angriffe unterbinden. Wenn diese aber über Tim Wohlgemut gingen, wurde es gefährlich für Vogl im Tor der Tigers. Wohlgemut war im Laufduell kaum zu stoppen. Es war ein anderes Straubing auf dem Eis als noch vor wenigen Tagen bei der 2:3 Heimniederlage gegen die Schanzer. Ein Team mit Comebackqualität. Wieder legte Ingolstadt vor. Gegen die Klasse eines Petrus Palmu ist kaum ein Kraut gewachsen. Er bediente David Elsner (24.) der zum 2:1 einschob.

Der 17-jährige Klein verlor den entscheidenden Zweikampf und zahlte dabei sein Lehrgeld. Die Antwort der Tigers folgte auf den Fuß. In Überzahl legten sich die Tigers ihre Beute zurecht und Marcel Brandt war mit seinem vierten Auswärtstor zum 2:2 (26.) erfolgreich. Aber die Oberbayern nahmen das Heft in die Hand und zeigten den Tigers ihr wohl derzeit größtes Problem auf. Die Zweikämpfe vor dem Tor waren auch heute die Schwachstelle im Spiel der Gäste. So kam Brandon Defazio an den Nachschuss zum 3:2 (29.). Die Chancen für die Niederbayern wurden weniger, die der Gastgeber dafür klarer. Elsner scheiterte allein vor Vogl und Feser hatte bei einer trickreichen Aktion schon den Jubel auf den Lippen.

Aber Sebastian Vogl war wie gewohnt die Ruhe selbst. Marco Baßler dazu: “Wir wollen uns nicht abschütteln lassen. Der Ausgleich war wichtig und gibt uns Ruhe für das letzte Drittel.” Denn die Tigers egalisierten die Führung erneut. Wieder legten sie sich die Ingolstädter im Powerplay zurecht. Erkisson’s Schuss von der blauen verwertete Corey Tropp (40.) zum 3:3 Ausgleich. Der Typ weiß wo das Tor steht, denn aus der Drehung direkt in den Winkel treffen kann nicht jeder. Das Team von Tom Pokel gab nicht nach. Es war deutlich der Wille zu erkennen, die ersten Punkte Auswärts zu holen. Die Tigers spielten dabei aber ein gefährliches Spiel.

Ingolstadt zog sich zurück und lauerte auf Konter. Die bekamen sie auch. Drei davon waren hochwertig. Zwei davon konnte Vogl vereiteln und bei einem war Balisy zur Stelle. Bei einem weiteren Konter war Defazio so verwundert, weil er seinen läuferischen Vorsprung noch gegen Kohl und Brandt einbüßte. Es ging in die Verlängerung. Ein auf und ab der Chancen. Bei Ingolstadt waren Marshall und Wohlgemut gescheitert und auf der anderen Seite hätte Williams die Entscheidung herbeiführen können. Im Penaltyschießen behielten die Schanzer die Oberhand, da Pietta und Simpson treffen konnten und für Straubing war nur Eder erfolgreich.

Sebastian Vogl (Tigers): “Wir haben ein gutes Team und wichtig war, dass wir heute die kleinen Dinge richtig gemacht haben. Die Motivation und der nötige Biss war heute da und man sieht dass die Spezial Teams und das Transition die Spiele entscheiden. So war das 3:3 nach 60 Minuten heute schon gerecht denke ich.”

Wayne Simpson (ERCI): “Wir sind stolz auf das Trikot, mit dem wir bis jetzt noch kein Spiel verloren haben. Die Tigers haben ein gutes Powerplay. Heute war es ein ausgeglichenes Spiel und wir können mit den zwei Punkten auch gut leben. In drei Tagen haben wir die Möglichkeit es besser zu machen.”

 

Spiel vom 10.02.2021
ERC Ingolstadt - Straubing Tigers: 4:3 n.P. (1:1 | 2:2 | 0:0 | 1:0)

Tore:

1:0 |03.| Kuffner (Feser) - SH 1 

1:1 |04.| Laganiere (Brunnhuber)
2:1 |24.| Elsner (Palmu, Bodie)
2:2 |26.| Brandt (Eriksson) PP 1
3:2 |29.| Defazio (Pietta, Ellis)
3:3 |40.| Tropp (Eriksson, Brandt)

4:3 |65.| Simpson
 

Strafen:
ERC Ingolstadt: 6
Straubing Tigers: 6

 

Schiedsrichter: Kohlmüller / Rohatsch / Hofer / Wölzmüller 

 

 


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