PENNY-DEL - Straubing Tigers unterliegen knapp mit 3:2 bei den Augsburger Panther

 

(DEL/Straubing) (MA) Augsburg gewann deshalb, weil sie ihre geschenkten Chancen besser verwerten konnten, als es die Tigers taten. Auch sie wurden von der Abwehr der Gastgeber gefüttert, aber vor dem Tor fehlte die letzte Konsequenz. Die Panther erholten sich nach dem zweiten Abschnitt, der deutlich an die Straubinger ging und spielte ein taktisch diszipliniertes Eishockey in der heißen Phase des Schlussabschnitts. Neuzugang Corey Tropp (Straubing) konnte mit einer Vorlage bei seinem Debut glänzen. 

 

(Foto: Dunja Dietrich) Mat Robson (Straubing Tigers) rettet in letzter Not 

 


 

Beide Teams tasteten sich in den ersten Minuten ab. Die Schüsse auf das Tor der Augsburger kamen bei den Tigers meist von den Verteidigern. Aber mit der ersten Möglichkeit durch Sezemsky (5.), bei der er etwas zu lange verzögerte, kamen die Gastgeber von Minute zu Minute besser ins Spiel. Eisenmenger (5.) legte gleich nach und der Schuss von Lamb (6.) ging an den Pfosten. Bei den Tigers war das Hauptproblem, dass die Pässe nicht genau ankamen. Dadurch gingen viele Pucks kampflos an die Panther, die ihrerseits die Offensive verstärken konnten. Ergebnis daraus folgend war die 1:0 Führung durch Simon Sezemsky (16.). 

 


 


 

 

Die Scheibe lief durch die Reihen über Haase und Clarke, sodass der Torschütze mit einem Direktschuss treffen konnte. Der Puck war noch etwas von Daschner vor dem Tor abgefälscht, aber Robson war auch die Sicht komplett verdeckt. Und nur Sekunden später wäre schon der Doppelschlag fällig gewesen. Eisenmenger (16.) verlud Robson, traf aber dann das leere Tor nicht. Die Gäste ließen nur einmal wirklich durch Bassler aufhorchen, als er einen Pass von Acolatse an den Außenpfosten lenkte. Straubing kam im zweiten Drittel aktiver aus der Kabine und hatte durch Heard (21.) gleich eine gute Chance.

Sternheimer war wohl gedanklich noch in der Kabine, denn so ein Fehlpass direkt zum Gegner vor das eigene Tor ist sonst kaum zu erklären. Die Augsburger zogen sich etwas zurück, was auch daran lag, dass die Tigers im zweiten Abschnitt die Spielkontrolle übernahmen. So sollte Kristo’s Schuss (23.) für längere Zeit der letzte sein. Latta (28.) hätte seinen Rebound vor dem Tor schon fast zum Ausgleich nutzen können. Der kam dann eine gute Minute später. Neuzugang Tropp behielt von außen die Übersicht und sah Kael Mouillierat (29.) am langen Pfosten.

Der Pass kam an und Mouillierat musste nur noch die Kelle zum 1:1 Ausgleich hinhalten. Die Niederbayern drückten weiter und spielten nun ihre Überlegenheit aus. Minutenlang konnte man die Hausherren in ihrem Drittel einschnüren, jedoch ohne Ergebnis. Die Fuggerstädter schlugen eiskalt zurück. In der Drangphase der Tigers stellte Marco Sternheimer (32.) mit dem 2:1 die Führung wieder her. Laganiere konnte im Slot die Scheibe nicht kontrollieren. Der Puck sprang Sternheimer vor die Füße und der setzte blitzschnell den Puck in den Winkel.

Straubing drückte weiter mit Mulock (30.), der bei einer Konterchance scheiterte und mit Laganiere (38.), der seinen Fehler wieder ausbügeln wollte. Die letzte Möglichkeit durch die Heimmannschaft vereitelte Robson glänzend, als Clarke schon fast zum Jubel ansetzte. Im letzten Drittel dauerte es wieder nicht lange, bis sich die Panther selber unter Druck brachten. Sezemsky verwechselte die Trikotfarben und spielte einen katastrophalen Fehlpass vor das eigene Tor zu Mulock. Dieser war so überrascht, dass er aus der Möglichkeit zu wenig machte.

Ansonsten waren die letzten zwanzig Minuten von Taktik geprägt. Augsburg lauerte auf Konter und Straubing versuchte spielerisch die Probleme zu lösen. Marcel Brandt (48.) besorgte den 2:2 Ausgleich mit einem echten Hammer von der blauen Linie. Die Freude währte nur ganze 48 Sekunden. Straubing war nach dem Bully gleich wieder im Vorwärtsgang, dennoch zu offensiv und dies nutzten die Panther mit einem Konter. Zuerst räumte Connolly vor dem Tor den einschussbereiten Stieler ab, das ergab den nötigen Platz für Simon Sezemsky (49.) und der traf humorlos zur erneuten 3:2 Führung.

Den Tigers gelang in den letzten Minuten nicht mehr viel, Hafenrichter vergab die Entscheidung für Augsburg, so wurde es noch einmal eng, aber Rückkehrer Roy ließ im Tor der Gastgeber nichts mehr anbrennen. Somit behielten die Schwaben auch im zweiten Vergleich knapp die Oberhand und überholten mit dem Sieg ihren Gegner in der Tabelle.

 

 

Spiel vom 29.01.2021
Augsburger Panther - Straubing Tigers: 3:2   (1:0 | 1:1 | 1:1)

Tore:

1:0 |16.| Sezemsky (Haase, Clarke) 

1:1 |29.| Mouillierat (Tropp)
2:1 |32.| Sternheimer (Payerl)
2:2 |48.| Brandt (Laganiere)
3:2 |49.| Sezemsky (Stieler)

Strafen:
Augsburger Panther: 8
Straubing Tigers: 12

Schiedsrichter: Hunnius / Iwert / Schwenk / Tschirner


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