PENNY-DEL - Bremerhaven entführt 3 Punkte aus Wolfsburg mit einem hauchdünnen 2:1 Erfolg

 

(PENNY DEL, Wolfsburg) (Hermann Graßl)  In der Eis Arena empfing Wolfsburg den Tabellenführer aus Berlin, der drei Siege in Folge feiern konnte. Für die Grizzlys war es eminent wichtig, das Match bei den Seidenstädtern gewonnen zu haben, um nicht weiter in Schieflage zu geraten und den Anschluss an die Top 4 zu wahren, nachdem Iserlohn gepatzt hatte. Schließlich siegte Bremerhaven in einem rasanten und engen Match am Ende mit 2:1.

 

 

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(Foto: Cidtypress)

 

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Sofort versuchten die Gäste das Kommando zu übernehmen und begannen die ersten Minuten sehr forsch und mit viel Zug zum Tor. Wolfsburg musste sich erst sortieren und startete noch verhalten in diese Partie, bis Busch eine erste exzellente Gelegenheit zur Führung hatte, doch Maxwell reagierte hervorragend. Beide Teams legten zu Beginn den Fokus auf ihre Abwehrarbeit und versuchten von der Strafbank fern zu bleiben.

 

Mit einer Chance durch Jormakka ging es in das erste Powerbreak, doch wegen des hohen Stocks von Hungerecker hätte ein möglicher Treffer wohl ohnehin nicht gezählt. Järvinen war ein Aktivposten auf Seiten der Grizzlys und legte gut für Görtz auf, der mit einem harten Distanzschuss Maxwell prüfte. In den letzten Spielminuten erspielte sich Bremerhaven ein leichtes Übergewicht, ohne jedoch die zwingenden Chancen zu erarbeiten.

 

Knapp eine halbe Minute vor der Sirene bekamen die Pinguins ihr erstes Powerplay, in dem sie um Haaresbreite die Führung verpassten, da die Uhr bereits um eine Zehntelsekunde auf Null war. Genauso hatten es die Schiedsrichter interpretiert und auf kein Tor entschieden. Welch ein Aufreger in der Schlusssequenz dieses Drittels, der sicher Gesprächsbedarf in der Kabine war.

 

Defense first - Letztlich verabschiedete man sich mit einem leistungsgerechten Remis nach dem ersten Abschnitt, was sich auch anhand der Schussstatistik verdeutlichte.

 

Im zweiten Drittel durften die Gäste in Überzahl beginnen, wo sie bisher stets brandgefährlich agierten. Doch die erste Top Chance hatten die Grizzlys bei einem Gegenstoß durch Machacek, der sich die Scheibe von einem Bremerhavener Verteidiger stibitzte.  Pickard und der Pfosten vereitelten eine Einschussgelegenheit von Wahl, der bereits bei der nervenaufreibenden Szene in der letzten Sekunde des ersten Abschnitts beteiligt war.

 

Wolfsburg ging nun aggressiver zu werke und kam folgerecht auch zu guten Chancen. Bremerhaven hatte in den ersten 8 Minuten etwas Probleme, dem Angriffswirbel der Hausherren genügend entgegenzusetzten, bevor sie sich dann wieder auf ihre Tugenden besannen und nacheinander hochwertige Gelegenheiten kreierten.

 

Die Begegnung wurde zusehends qualitativ besser, wobei beide Mannschaften eh schon Hochgeschwindigkeitseishockey boten.  Es gab jetzt Chancen im Sekundentakt auf beiden Seiten, doch die Goalies bzw. aufmerksame Verteidiger verhinderten Schlimmeres. Beide Torhüter standen nun im Mittelpunkt, strahlten aber ihre gewohnte Souveränität aus.

 

Neuzugang McGinn schoss in der 37. Spielminute sein erstes Tor für die Fischtown Pinguins; ein feiner Handgelenkschuss fand den Weg in den Winkel. Jetzt kam die Nachverpflichtung in der Penny-DEL definitiv an. Der Ausgleich der Wolfsburger ließ aber nicht lange auf sich warten: Järvinen bugsierte nur 48 Sekunden später die gute Vorarbeit von Furchner und Görtz ins Netz. Endlich fielen die fehlenden Tore in dieser rassigen Partie, in der es bei den zahlreichen hochkarätigen Gelegenheiten auf beiden Seiten durchaus etliche Treffer mehr hätte geben können.

 



 

Der Schlussabschnitt begann im 4 gegen 4 Modus wegen gerecht verteilter Strafen für beide Teams. Nun konnten die Techniker ihre Qualitäten ausspielen bei mehr Platz auf dem Eis. Es blieb aber beim Remis. Die Gäste blieben weiterhin bissig und verlangten den Grizzlys heute Nachmittag alles ab. Pekka Jormakka war ebenfalls on Fire und erwies sich als sehr gute Ergänzung des Wolfsburger Kaders; er zeichnete sich durch Speed und tolles Stickhandling aus. 

 

Ihr erstes Powerplay konnten die Hausherren nun absolvieren; jetzt hätte ihnen ihr zuverlässiger Blueliner Bruggisser gut geholfen, der heute als überzähliger Akteur nicht aufgeboten wurde von Cortina. Das merkte man ihren Aktionen an, die sehr zerfahren wirkten. Bremerhaven setzte ein effektives Penalty Killing dagegen.

 

Wolfsburg war im Glück, nachdem die Fischtown Pinguins zwei Mal hintereinander den Pfosten anvisierten. Wurde jetzt die Schlussoffensive eingeläutet seitens der Gäste, die kurz danach eine weitere Top Gelegenheit liegen ließen?

 

Es wäre ein Novum für Bremerhaven, wenn diese Partie in die Overtime ginge. Diese Erfahrung hatten die Gäste bis dato noch nicht gesammelt. Dazu sollte es aber nicht kommen, denn ihre Paradereihe schlug in der 59. Spielminute in Person von Verlic eiskalt zu.

 

Mit diesem erneuten Sieg in der regulären Spielzeit blieb Bremerhaven weiter an Berlin dran. Bremerhaven empfängt am 27. Januar Düsseldorf und Wolfsburg muss am 29.1. in Köln antreten.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Wolfsburg – Wurm:

„Es war heute eine sehr bittere Niederlage, wir wollten heute unbedingt gewinnen. Auf beiden Seiten gab es gute Chancen, am Schluss sind wir nicht gutgestanden. Bremerhaven hat sich wohl heute das Glück erarbeitet. Die Defensive muss immer zuerst gutstehen, denn vorne kriegen wir immer unsere Chancen. Intern war es nie unruhig, wir müssen jetzt vieles analysieren und dann werden wir neu starten.“

 

Bremerhaven – Verlic:

„Es war ein sehr enges Match, heute hatten wir das nötige Glück auf unserer Seite. Wir haben in den letzten Spielen oft viele Chancen gehabt, aber ab und zu gehen halt nicht viele rein, es war ein hartes aber intensives Spiel.“

 

Spiel vom 24.01.2021

Wolfsburg – Bremerhaven 1:2 (0:0|1:1|0:1)

 

Tore:

0:1 |37| McGinn (Quirk, Dietz)

1:1 |38| Järvinen (Furchner, Görtz)

1:2 |59| Verlic (Urbas, Jeglic)

 

1. Drittel Statistik:  10:9 Schüsse, 4:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

2. Drittel Statistik:   16:6 Schüsse, 7:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

3. Drittel Statistik:  11:8 Schüsse, 8:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

 

Zuschauer: Keine  

Schiedsrichter:  Schukies/ Steingross

 

Aufstellung:

 

Wolfsburg: Pickard, Möser, Melchiori, Furchner, Järvinen, Görtz, Wurm, Button, Hungerecker, Nijenhuis, Jormakka, Raabe, Likens, Boucher, Pfohl, Rech, Adam, Busch, Olimb, Machacek.

 

Bremerhaven: Maxwell, Fortunus, Dietz, Verlic, Jeglic, Urbas, Eminger, Moore, McGinn, Quirk, Wahl, Krogsgaard, Alber, Andersen, Mauerman, Uher, Stowasser, Reisnecker, Gläser, Sykora.     

 

 



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DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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