DEL - Straubing Tigers verlieren Powerplay-Festival mit 5:2 in Schwenningen

 

(DEL/Straubing) (MA) Da staunten beide Coaches nicht schlecht über diesen Spielverlauf, der meistens mit einem Mann mehr oder weniger auf dem Eis statt fand. Auf die Gegebenheiten konnten sich die Gastgeber etwas besser einstellen und erzielten vier von fünf Treffern im Powerplay. Den Tigers fehlte die Kraft und vielleicht auch die Lust, sich gegen die Niederlage am Ende noch einmal zu stemmen. 

(Foto: City-Press)

 


 

Die Gäste wurden von Beginn an auf eine schwere Probe gestellt. Die Schiedsrichter verteilten die ersten sechs ausgesprochenen Strafen allesamt gegen Straubing. Klar, dass der Gastgeber daraus Kapital schlagen würde. Troy Bourke (3.) legte bei der zweiten Strafe gegen Straubing den Puck ins Tor zum 1:0 für sein Team. Die Tigers kamen kaum aus der Zone. Die fünf gegen drei Überzahl überstand das Team von Coach Tom Pokel zwar noch, aber nach einer weiteren Strafe war es dann wieder soweit.

Tyson Spink (8.) schlenzte aus halbrechter Position den Puck über die Schulter von Vogl ins Netz. Nach dem 2:0 musste man schon mit schlimmeren rechnen, aber nun bekamen auch die Gastgeber ihre Hausaufgaben von den Unparteiischen gestellt. Straubing konnte kein Überzahl nutzen, obwohl Laganiere und Heard aussichtsreiche Chancen hatten. Das es beim zweitore Vorsprung blieb, war Sebastian Vogl zu verdanken. Spink steuerte allein auf ihn zu, blieb aber mit seinem Schuss nur zweiter Sieger. Der Mittelabschnitt hätte gleich mit einem Tor für die Wild Wings beginnen können.

 


 


 

Nur wenige Sekunden nach dem Bully vergab MacQueen allein vor Vogl. Ein sehenswertes Spiel wurde es auch jetzt nicht. Die Schiedsrichter verteilten die Strafen weiterhin auf beiden Seiten, sodass die beiden Tore auch wieder jeweils in Überzahl erzielt wurden. Den 2:1 Anschlusstreffer durch Andi Eder (28.) brachte den Tigers nicht allzu viel. Laganiere scheiterte zuerst an Eriksson, blieb aber mit Übersicht am Puck und setzte Eder mustergültig in Szene. Die Powerplays wechselten schon fast im zwei Minutentakt. Dann waren wieder die Gastgeber an der Reihe. Der Puck lief fließend über mehrere Stationen und landete am Schlittschuh von Troy Bourke (37).

Die Schiedsrichter überzeugten sich per Videobeweis am regelgerechten Treffer und mit dem 3:1 war der alte Abstand wieder hergestellt. Auch deswegen, weil Vogl gegen Turnbull zum Schluss des zweiten Abschnitts, glänzend parierte. Das letzte Drittel hatte kaum begonnen, da standen die Tigers wieder nur zu dritt auf dem Eis. Daraus resultierte dass 4:1 (44.) durch Tylor Spink. Der Treffer, keine Frage, wurde wieder schön herausgespielt bis die Position völlig frei war. Straubing kam auch in den weiteren Minuten nicht ins Spiel. Nach wie vor wechselten die Powerplays, sodass der Spielfluss immer wieder auf der Strecke blieb.

Die Tigers zogen ebenfalls ein sehenswertes Spiel mit einem Mann mehr auf dem Eis auf und kamen erneut zum 4:2 (50.) Anschluss durch Antoine Laganiere. Gegen den One-Timer hatte Eriksson ebenfalls keine Chance wie zuvor Vogl gegen Spink. Völlig aus der Reihe tanzte Andreas Thuresson (52.) als er einen Treffer in Unterzahl erzielte. Sein Tor, welches eigentlich als Querpass gedacht war, traf den Schläger von Sena Acolatse und von dort ging der Puck zum 5:2 Endstand über die Linie. Beide Teams beendeten somit eine Partie, aus der der Erkenntnisgewinn durch die vielen Strafzeiten eher dürftig ausfallen wird. 



Spiel vom 04.01.2021
Schwenninger Wild Wings - Straubing Tigers: 5:2   (2:0 | 1:1 | 2:1)

Tore:

1:0 |03.| Bourke (Thuresson, Robak) PP 1

2:0 |08.| Spink (Spink, Bourke) PP 1
2:1 |29.| Eder (Laganiere, Eriksson) PP 1

3:1 |37.| Bourke (Thuresson, Robak) PP 1
4:1 |44.| Spink (Thuresson, Spink) PP 1
4:2 |50.| Laganiere (Heard, Balisy) PP 1

5:2 |52.| Thuresson (Bourke) SH 17

 

Strafen:

Schwenninger Wild Wings: 28
Straubing Tigers: 28

 

Schiedsrichter: Kopitz / Schrader 

 


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