DEL - Straubing Tigers unterliegen dem EHC Red Bull München knapp mit 3:4 n.P.

 

(DEL/Straubing) (MA) Die Straubing Tigers zwangen München bis über die Verlängerung hinaus zur Entscheidung im Penaltyschiessen. Die Gäste hatten mehr Spielanteile, bissen sich aber immer wieder an dem bärenstarken Mat Robson die Zähne aus. Straubing hätte sogar gegen Ende des Spiels den Sack zumachen können, aber München hatte im Zuge einer Spitzenmannschaft die Lösung parat. Mit dem Spielausgang müssen beide Trainer am Ende zufrieden sein und der erste Auftritt der Tigers machte schon Lust auf mehr. 

 

 

(Foto: City Press)

 


 

Auch wenn den Straubingern die ersten Minuten in dieser flotten Partie gehörten, war München das tonangebende Team. Sie waren bissiger und agiler mit der Scheibe. Nach dem Powerbreak wurde es dann Minutenlang brenzlig. Die Gäste hatten die erste Großchance zur Führung. Nach einem klugen Pass auf Redmond, wurde er zu weit abgedrängt. Dennoch brachte er den Puck vor das Tor und für den bereits geschlagenen Robson, klärte Eder vor der Linie. Aulie war kurz danach, der nächste freistehende Schütze, zielte aber zu ungenau.

Adrian Klein, der einen guten Einstand bei seinem ersten Punktespiel hatte, stoppte den einschussbereiten Mayenschein zugunsten eines Powerplays für die Gäste. Appendino war der nächste, der für die Oberbayern an Robson scheiterte. Doch beinahe wären die Hausherren mit einer Führung in die Kabine gegangen. Heard steuerte von der Seite auf Reich zu, traf dabei nur das Außennetz. So ging es torlos für beide Teams in die erste Pause.

 


 


 

 

Straubing ging mit einem Mann mehr auf dem Eis ins zweite Drittel und just in dem Moment als die Strafe der Gäste abgelaufen war, erzielten die Tigers durch Nick Latta (22.) die 1:0 Führung. In einer undurchsichtigen Wechselsituation, war er der einzige mit Durchblick und ließ Reich keine Chance. In weniger als einer Minute schlug der EHC aus München zurück. Yasin Ehliz (23.) ging durch zwei Abwehrspieler durch und luchste den Puck neben Robson zum 1:1 Ausgleich ins Netz. Und die Bullen bekamen jetzt richtig Hunger. Die 1:2 Führung folgte auf dem Fuß.

Bourque stand an der blauen Linie und bediente mit gutem Auge, den völlig alleingelassenen Mark Voakes (26.). Der zog aus rechter Position direkt ab und die Tigers lagen innerhalb weniger Minuten zurück. Die Gastgeber kämpften sich zurück, spielten mit stoischer Ruhe, bis die eine Möglichkeit da war. In Überzahl nach dem vierten Versuch von Williams mit einem Distanzschuss klappte es. Mike Connolly (34.) konnte den Abpraller von Reich zum 2:2 Ausgleich nutzen, was auch zugleich der Stand nach vierzig Minuten bedeutete. 



Beide Torhüter standen ab dem letzten Drittel im Fokus. Robson war stark mit der Fanghand gegen Parkes und im Gegenzug packte Reich den Butterfly aus, als die Tigers sich in Unterzahl eine Chance erspielen konnten. Es ging rauf und runter in hohem Tempo und Parkes prüfte erneut Robson zweimal hintereinander. Das war kaum zu glauben für den Goalgetter der Oberbayern und sein Sturmpartner Bourque schaffte es auch nicht den Schlussmann der Tigers zu überwinden. In dieser starken Phase der Gäste, fühlte sich Coach Tom Pokel gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Die Tigers kamen wieder besser ins Spiel zurück und bedingt durch eine Strafe von Seidenberg, der vier Minuten wegen unabsichtlichen hohen Stock absitzen musste, gingen die Tigers durch Sena Acolatse (57.) mit 3:2 in Front.

Das Powerplay wurde geduldig gespielt, Williams scheiterte immer wieder mit seinen Schüssen, sodass Acolatse die Verantwortung übernahm und traf. Coach Don Jackson warf alles nach vorne, nahm 72 Sekunden vor dem Ende seinen Torhüter vom Eis und Yasin Ehliz (60.) hielt beim Schuss von Redmond den Schläger hin. Anders wäre Robson wohl heute nicht mehr zu schlagen gewesen, aber der 3:3 Ausgleich war absolut verdient.

In der anschließenden Verlängerung hatten Redmond für München und Mulock für Straubing jeweils den Sieg auf den Schläger, aber wiederum waren es beide Goalies, die ihr ganzes Können zeigten. So war es auch nicht verwunderlich, dass beim entscheidenden Penaltyschießen nur Philip Gogulla (65.) zum 3:4 Auswärtssieg für seine Farben traf. 

 



Spiel vom 23.12.2020
Straubing Tigers - EHC Red Bull München: 3:4 n.P.   (0:0 / 2:2 / 1:1 / 0:1)

Tore:

1:0 |22.| Latta 

1:1 |23.| Ehliz (Hager, Kastner)

1:2 |26.| Voakes (Bourque, Parkes) 

2:2 |34.| Connolly (Ziegler, Williams) PP 1

3:2 |57.| Acolatse (Williams) PP 1
3:3 |60.| Ehliz (Redmond, Seidenberg) EA  

3:4 |65.| Gogulla - Penalty

Strafen:

Straubing Tigers: 8
EHC Red Bull München: 14

 

Zuschauer: 3.142

Schiedsrichter:  Rohatsch / Schrader

 


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