DEL - Kölner Haie beenden zweites Spiel der Saison gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit einem 3:4-Sieg 

 

(DEL/Köln)  (ST) Am Montag absolvierten die Kölner Haie ihren zweiten Spieltag der Saison 2020/2021. Auf dem Programm stand die Auswärtspartie gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven. Nach dem Auftaktspiel gegen die Düsseldorfer EG, in dem die Haie durch ein souveränes Comeback zumindest einen Punkt holten, sicherten sie sich am vergangenen Abend drei Punkte durch einen knappen Sieg von 3:4 gegen die Pinguins.

 

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Auch Bremerhaven, ähnlich wie Düsseldorf, galt im Vorfeld als Favorit der Partie. Die Pinguins konnten sich intensiver vorbereiten und konnten durch den Magenta Cup bereits einige Spiele in Wettkampfsituation absolvieren. Daher sollten die Norddeutschen die nächste Herausforderung für die Haie werden. Headcoach Uwe Krupp erklärte im Vorfeld: „Bremerhaven gehört mit Sicherheit zu den Clubs, die uns aktuell um einiges voraus sind. Aber wir werden auch in dieses Spiel alles reinwerfen.“ (Quelle: www.haie.de)

 

Doch Frederik Tiffels zeigte sich vorab motiviert: „Ich habe großen Respekt vor dieser Mannschaft und den sportlichen Leistungen, die sie in den letzten Jahren gezeigt haben. Aber wir fahren da nicht hin, um die Punkte kampflos abzugeben.“ (Quelle: www.haie.de). Und am Ende sollte sich sich diese Aussage bewahrheiten.

 

Für die Kölner fehlten weiterhin Sebastian Uvira, Hannibal Weitzmann und Kevin Gagné. Neu im Aufgebot stand daher der Nachwuchsspieler Jan Luca Sennhenn. Marcel Müller, der in der Partie gegen Düsseldorf von der Offensive in die Defensive wechselte, spielte gegen die Pinguins wieder im Sturm. Der KEC begann mit der folgenden Starting Six. Im Tor stand nach wie vor Justin Pogge, im Sturm liefen Lucas Dumont, Alexander Oblinger und Zach Sill auf. In der Defensive starteten Moritz Müller und Dominik Tiffels.

 

Und auch heute laufen für die Haie einige junge Nachwuchsspieler auf. Aus einer Not machte Köln dadurch eine Tugend, auch wenn Moritz Müller sich das nicht nur aufgrund der Coronakrise, sondern bereits seit Jahren, wünscht. Und die Mischung aus erfahrenen Spielern, sowie frischem Wind durch die neuen Jungen, scheint sich bisher zu bewähren. Dies hielt auch der Cheftrainer von BremerhavenThomas Popiesch im Vorfeld fest, für ihn sei die Mischung gefährlich und daher dürfe Köln nicht unterschätzt werden.

 

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Das erste Drittel begann schnell. Köln baute Druck auf und bekam einige Möglichkeiten. Auf der anderen Seite aber versuchte es auch Bremerhaven. Pogge hielt dem stand. Ein weiter Pass von Pogge an Frederik Tiffels in die neutrale Zone wurde für die Pinguins gefährlich, er scheiterte letztlich an Brandon Maxwell, dem Torhüter der Norddeutschen. Im Gegensatz zu Gustaf Wesslau spielte Pogge bisher aktiver, wenn nicht gar etwas mutiger, was aber keine Auf- oder Abwertung beider Leistungen bedeuten soll.

 

Pogue kommt öfter und weiter aus dem Tor und bedient sich weiter Pässe. Beide Herangehensweisen unterscheiden sich lediglich, beiden gleich ist jedoch die Ruhe, die sie vermitteln. Es fielen zwei Strafen für je eine Seite, für Christian Hilbrich wegen Stockschlags und für Colin Ugbekile wegen Haltens. Beide blieben jedoch ohne Torergebnis. 19,8 Sekunden erhielt Pascal Zerressen eine Strafe wegen Beinstellens. Das erste Drittel war ein guter Abschnitt für Köln. Sie erarbeiteten sich einige Chancen und hielten den eigenen Kasten sauber. Insgesamt waren die Haie im ersten Drittel präsent. Auch die Nachwuchsspieler Marcel Barinka, Michael Bartoli und Jan Luca Sennhenn hatten ihre Torschüsse, allerdings noch ohne Erfolg. Das Drittel endete 0:0. 

 

Der Mittelabschnitt begann mit einer Unterzahlsituation für Köln. Zerressen saß noch 1,35 Minuten auf der Strafbank. Bremerhaven erzielte in diesem Powerplay aber kein Tor. 


Beide Teams erarbeiteten sich Möglichkeiten, weiterhin ohne Ergebnisse. In der 25. Minute mussten die Haie erneut in Unterzahl spielen, Moritz Müller erhielt eine Strafe wegen Haltens. Dieses Powerplay jedoch war mit Erfolg gekrönt, Bremerhavens Ross Mauermann überwand Pogge, der blieb ohne Chance. Doch Köln ließ mit der Antwort nicht lange auf auch warten. Jason Akeson passte auf Marcel Barinka und der netzte schonungslos nur wenige Sekunden nach dem Tor der Pinguins zum 1:1 ein. Das war das erste Profitor für den Youngster, der bereits im ersten Drittel positiv aufgefallen war. 


Im Mittelabschnitt begegneten sich beide Mannschaften also noch einmal auf Augenhöhe. In der 32. Minute erhielt Maxime Fortunas wegen Beistellen eine weitere Strafe für Bremerhaven. Die Überzahl nutzte Sion Matsumoto für den Führungstreffer, der jedoch zunächst noch von den Schiedsrichtern per Videobeweis bestätigt werden musste. Es lag keine eindeutige Torwartbehinderung vor. Und wieder erfolgte eine direkte Antwort. Nur wenige Sekunden später, auch in der 33. Minute, glich Bremerhavens Torjäger Jan Urbas ins lange Eck zum 2:2 aus.

 

Die Kölner wollten ihre Führung aber wieder zurück erlangen. Und so drückte Frederik Tiffels den Puck in der 35. Minute über die Linie. Gleichzeitig musste Jan Urbas auf die Strafbank, es war eine Bankstrafe für Bremerhaven, so dass die Haie ein weiteres Powerplay spielen konnten. Dieses jedoch blieb ungenutzt. In der 38. Minute folgte ein erneutes Powerplay für die Haie. Anders Krogsgaard musste wegen Behinderung zwei Minuten auf die Strafbank. Doch auch diese Überzahl blieb erfolglos. Das zweite Drittel endete so 2:3 für die Kölner Haie. Das bedeutete 5 Tore innerhalb von neun Minuten im Mittelabschnitt. 

 

Im Abschlussdrittel versuchte Bremerhaven den Ausgleich zu erzielen, scheiterte aber immer wieder an Pogge. Aber auch Köln knüpft an das zweite Drittel an und prüfte Bremerhaven das ein oder andere Mal. In der 43. Minute konnten die Pinguins erneut im Powerplay spielen. Zerressen musste wegen Beinstellens auf die Bank. Das Powerplay blieb seitens der Pinguins nicht ungenutzt, Ross Mauermann konnte mit seinem zweiten Tor in dieser Partie in der 44. Minute zum 3:3 ausgleichen. In der 50. Spielminute nutze Jon Matsumoto seine Chance und beförderte den Puck zum vierten Führungstreffer für Köln ins Tor. Bremerhaven versuchte eine Antwort zu finden und nahm in der letzten Minute Maxwell zugunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor. Das brachte ihnen jedoch keinen Vorteil. Köln verteidigte den Vorsprung. Es blieb beim 3:4 für Köln. 

 

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Alles in allem war es ein temporeiches und ausgeglichenes Spiel, das letztlich jedoch mit einem 3:4-Sieg in der regulären Spielzeit für die Gäste vom Rhein endete. Beide Mannschaften gönnten sich nichts. Es folgten schnelle Ausgleichstore. Auf Seiten der Kölner waren wieder einmal Matsumoto und Frederik Tiffels erfolgreich. Auch Barlinka konnte sein erstes Profitor im Haie Trikot schießen.  

 

Im Tor hielt Pogge so einige Male den Angriffen stand. Insgesamt war es souveräne Leistungen beider Mannschaften. Auf Seiten Bremerhavens war es Ross Mauermann, der mit zwei Toren punktete. Das dritte Tor schoss der Torjäger der Pinguins, Jan Urbas. Letztlich nahmen aber die Haie die drei Punkte nach einem spannenden Spiel auf Augenhöhe mit nach Hause.

 

Frederik Tiffels stellte am Ende fest: „Das war heute eine richtig gute Teamleistung, wir haben viel Energie auf die Eisfläche gebracht. Wir sind viel gelaufen und haben den Sieg letztlich über die Ziellinie gebracht. Langsam scheinen wir in Fahrt zu kommen.“ (Quelle: www.haie.de)

 

 


 

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