Die Kölner Haie verlieren nach Shootout gegen die Düsseldorfer EG 4:5 im Auftaktspiel

 

(DEL/Köln) (Sabrina Tesch) Es war das erste Spiel in der Penny DEL. Endlich ging es nach langem Warten und einigen Verzögerungen aufgrund der pandemischen Lage in eine neue Eishockeysaison. Das Auftaktspiel der Kölner Haie gegen die Düsseldorfer EG begann seltsam, denn alles war anders, es gab keine Zuschauer und auch die Vorbereitungen verliefen von Team zu Team aufgrund der unsicheren Lage unterschiedlich.

115 FWD 4698 202012017 KEC vs DEG

(Foto: Ingo Winkelmann)

 


Es hatte lange gedauert bis diese Saison starten konnte, viele Fragezeichen mussten im Vorfeld weitestgehend geklärt werden und viel Unsicherheit über die Situation musste vorab beseitigt werden. Dennoch bleiben auch weiterhin viele Unsicherheiten bestehen.

 

Zunächst aber überwog die Freude über den nun beginnenden Saisonauftakt. Und dieser hatte es in sich, gegenüber standen sich die ewigen Kontrahenten in der Mutter aller Derbys. Die DEG reiste in die rheinische Nachbarschaft und trat gegen die Kölner Haie an, dabei galt Düsseldorf als Favorit. Die Kölner hatten aufgrund finanzieller Hürden nicht die Spieler holen können, die gewünscht waren. Dadurch mussten sie auf viele Nachwuchsspieler zurückgreifen. Dies erwies sich an diesem Abend aber nicht als Nachteil. Es tat dem Kampfgeist der jungen und erfahrenen Spieler im Haieteam keinen Abbruch, im Gegenteil. Der KEC will nun in dieser Saison aus einer Pflicht eine Tugend machen.

 

Der neue Modus der Liga besagt, dass die Mannschaften in zwei Gruppen, Nord und Süd, unterteilt werden. Innerhalb der eigenen Gruppe spielen die Teams jeweils viermal gegen jeden. Gegen die Teams der anderen Gruppe wird dann nur jeweils zweimal gespielt werden, um Reise- und Übernachtungskosten und Wege zu reduzieren. Die Tabelle wird nach Quotienten (Punkteschnitt) errechnet und nicht nach Anzahl der Punkte. Das muss so geregelt sein, falls Spiele wegen Corona ausfallen. Perspektivisch lässt sich also nicht genau vorhersagen, wie die Saison verläuft.

 

Es war das 228 Derby beider Teams. Und dieses sollte eine spannende Partie werden. Die Kölner kämpften sich im letzten Drittel nach einem 2 Torerückstand wieder zurück, so dass die Entscheidung letztendlich im Penaltyschießen fiel.

 

Headcoach Uwe Krupp sagte im Anschluss: „Die Jungs haben sich gegen eines der defensivstärksten Teams der Liga zurück ins Spiel gekämpft und sich am Ende mit einem Punkt belohnt.“ (Quelle: www.haie.de)

 

Der KEC startete mit Justin Pogge im Tor und den Feldspielern Maurice Edwards, Colin Ugbekile, Frederik Tiffels, Lucas Dumont und James Sheppard ins erste Drittel. Köln kam besser ins Spiel und zeigte hohe Motivation, auch wenn Düsseldorf zunächst eine Möglichkeit hatte zu punkten, da Justin Pogge weit aus dem Tor kam. Das erste Tor fiel in der 4. Minute durch Frederik Tiffels. Er knallte den Puck ins obere Eck. Wenig später konnte die DEG ausgleichen, Alexander Karachun nutzte in der 10. Minute einen Nachschuss zum Tor. Der Puck blieb vor dem Tor liegen und Pogge konnte ihn nicht mehr rechtzeitig wegfischen. Beide Mannschaften bauten Druck auf und kämpften sich immer wieder vor das gegnerische Tor. Dennoch endete das Drittel 1:1.

 



 

Im zweiten Drittel kam die DEG besser in die Partie als Köln und erarbeitete sich mehr Spielanteile. Und in der 33. Minute fiel der Führungstreffer für die Gäste, Charlie Jahnke stand allein vorm Tor und konnte unter der Latte einnetzen. Der Ausgleich der Kölner folgte in der 38. Minute. Doch die Schiedsrichter wollten zunächst den Videobeweis sehen, denn es war nicht ganz klar, ob Sheppard mit einer Kickbewegung den Puck ins Tor bekam. Dies war aber nicht der Fall, so dass es nach dem Mittelabschnitt 2:2 stand.

 

Das Schlussdrittel begann mit einer Strafe für Ugbekile. Und auch Mike Zalewski, den die Kölner wieder zurücklotsen konnten, musste in der 41. Minute auf die Strafbank. Diese doppelte Überzahl nutzten die Düsseldorfer für ein Tor. Alexander Barta netzte in der 41. Minute ein. In der 47. Minute erhöhte Düsseldorf dann auf 2:4. Es schien für Köln schwer, dies wieder aufzuholen. Doch zwei Tore sollten den Gastgebern mit viel Kampfgeist noch gelingen. In der 58. und 60. Minute war es Jon Matsumoto, der die Gelegenheiten nutzte und die Verlängerung erzwang.

 

In der Overtime machten beide Mannschaften Druck und kämpften. Jedoch erzielte kein Team ein Tor und es ging ins Penaltyschießen. Dieses wurde von den Düsseldorfern entschieden. Es war wieder Charlie Jahnke mit einem gekonnten Tor, der der DEG den zusätzlichen Punkt einbrachte.

„Wir haben heute eine hohe Intensität gezeigt. Wir haben gegen eine gute Düsseldorfer Mannschaft gut dagegen gehalten und Comeback-Qualutäten bewiesen. Im letzten Drittel haben wir in einer bis dahin ausgeglichenen Partie vielleicht ein paar Strafen zu viel genommen.“, analysierte Uwe Krupp nach dem Spiel. (Quelle: www.haie.de)

 

 


 

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