DEL - Die Saison 2020/2021 beginnt unter erschwerten Bedingungen aufgrund der aktuellen Coronasituation

 

(DEL/Köln) (ST) Sie beginnt, die Eishockey Saison 2020/2021, endlich und nicht wie gewohnt. Es sind andere Umstände. Die Welt war lange still, es gab fast keine Sportveranstaltungen, sie wird auch erstmal nicht viel lauter werden. Denn COVID 19, das Coronavirus, hat uns immer noch voll im Griff und übt so auch seinen Einfluss auf den deutschen Sport und das deutsche Eishockey aus.

 

 

 051 FWZ 2027 202012015 KEC vs Iserlohn Testspiel

 Testspiel der Kölner Haie gegen die Iserlohn Roosters, 5. dezember 2020, Foto: Ingo Winkelmann


 

 

Die Saison konnte nicht wie gewohnt im September starten, sondern beginnt nun erst am 17. Dezember 2020, und das ganz anders als es Eishockey Deutschland gewohnt ist. Denn alles läuft gerade nicht so wie es sonst gelaufen ist.

 

Doch was genau ist anders in der Saison 2020/2021?

 

Zum einen werden die Spiele ohne Zuschauer ausgeführt. Nur eine Übertragung über öffentliche Sender und Magenta TV ermöglicht es den Zuschauern, die Spiele verfolgen zu können. Nur einige wenige Journalisten dürfen an zugeteilten Plätzen in den Arenen anwesend sein.

 

Des Weiteren hat sich der Modus geändert. Die 14 Clubs in Deutschland werden in zwei Gruppen aufgeteilt, eine Nord- und eine Süddivision. In der Norddivision spielen folgende Mannschaften: Köln, Düsseldorf, Krefeld, Iserlohn, Bremerhaven, Berlin und Wolfsburg. Im Süden spielen München, Nürnberg, Ingolstadt, Augsburg, Mannheim, Straubing und Schwenningen. Es gibt 28 Regionalspieltage (24 Spiele pro Club) in den zwei Gruppen (Doppelrunde). Zudem gibt es 14 Spiele (ein Hinspiel und ein Rückspiel) gegen die Mannschaften der anderen Division. Der Spielplan der Kölner Haie in der Norddivision findet sich hier: www.haie.de/spielplan

 

Die Penny DEL und die DEL 2 haben sich zudem darauf geeinigt, dass der Auf- und Abstieg ab der nächsten Saison 2021/2022 eingeführt werden soll.

„Das war ein hartes Stück Arbeit für alle Beteiligten und wahres Teamwork. Noch vor wenigen Wochen sah es nicht danach aus, dass es alle Clubs schaffen. Unser Ziel war immer, dass wir möglichst mit 14 Clubs starten wollen. Das ist uns gelungen. Von daher geht das Lob an alle, die dazu beigetragen haben, dass wir jetzt mit voller Stärke in die neue Saison starten können. Alle Fans können sich auf Non-Stop Eishockey freuen.“, so Geschäftsführer der PENNY DEL Gernot Tripke.(Quelle: www.haie.de)

 

Aufgrund der strengen Bestimmungen wurde auch das Wintergame, ursprünglich geplant am 9. Januar 2021, auf das darauffolgende Jahr 2022 verschoben. Eine andere Lösung hierfür wäre wenig sinnvoll gewesen. Der wirtschaftliche Verlust lässt sich so eingrenzen.

 

Finanziell war und ist es für alle Clubs, eine große Herausforderung. Und einige der 14 DEL Clubs bangten lange überhaupt wieder spielen zu können, denn die finanziellen Einbußen schienen zu groß. Die Kölner Haie gingen an die Öffentlichkeit und baten um Hilfe und Unterstützung. Dies gelang. Es wurden sogenannte #immerwigger Tickets, also Unterstützertickets, verkauft und die Mehrheit der Dauerkartenbesitzer verzichtete auf Rückzahlungen ihrer beireits beglichenen Dauerkarten. Zudem gingen die Spieler und Mitarbeiter in Kurzarbeit, wodurch zusätzlich eingespart werden konnte. All dies war nötig, um das Finanzloch in diesem coronagebeutelten Jahr stopfen zu können.

 

 

Training der Kölner Haie, Foto: Ingo Winkelmann

 



 

Aufgrund der finanziell herausfordernden Situation und der in schwer zu planenden Lage konnte der KEC auf dem Transfermarkt nicht so zuschlagen wie vielleicht zu Beginn des Jahres gewünscht. Daher besteht das Team aus vielen jungen Nachwuchsspielern. Einige routinierte Spieler der letzten Saison blieben dem Kader erhalten. Darunter sind: Alexander Oblinger, Frederik und Dominik Tiffels, Marcel Müller, Moritz Müller, Jason Akeson, Zach Sill, Sebastian Uvira, Colin Ugbekile, Pascal Zerressen, Kevin Gagné, Hannibal Weitzmann, Lucas Dumont und Jon Matsumoto. James Sheppard wechselte von Berlin an den Rhein und wird den Sturm unterstützen. Im Tor wurde mit Justin Pogge aufgestockt. Ob Kölner Lieblingssportler und eigentlich Fußballer Lukas Podolski als vollwertiger Eishockeyspieler auflaufen wird, bleibt dahingestellt. Seine Ansage, die er nun in die Tat umsetzen muss, lautete: „Ich werde Spieler der Kölner Haie, wenn ihr es schafft, die 100.000er-Marke an verkauften #immerwigger-Tickets zu knacken, werde ich Spieler der Kölner Haie.“

 

So konnte das Training letzte Woche am 1. Dezember 2020 wieder beginnen. Die Profis durften nach neun Monaten Pause endlich wieder in ganzer Mannschaftsstärke aufs Eis, um sich für die kommenden Spieltage vorzubereiten.

 

Kapitän der Haie, Moritz Müller, erklärte im Anschluss: „Ich bin nach den letzten Monaten einfach nur froh, dass wir wieder mit allen Jungs auf dem Eis stehen und vernünftig trainieren können. Das fühlt sich ein bisschen nach Normalität an.“ (Quelle: www.haie.de)

 

„Nach der langen spiel-und trainingsfreien Zeit mit vielen Fragezeichen über die Zukunft der Kölner Haie, freuen wir uns jetzt natürlich riesig beim Saisonstart dabei zu sein. Wir werden die nächsten zweieinhalb Wochen dafür nutzen die Mannschaft in Schwung zu bekommen, um uns im Auftaktspiel gegen Düsseldorf so teuer wie möglich zu verkaufen.“, so Haie Headcoach Uwe Krupp. (Quelle: www.haie.de)

 

Das erste Testspiel gegen die Iserlohn Roosters am vergangenen Samstag verlief für die Haie gut. Sie gewannen die in der Kölnarena 2 ausgetragene Partie mit 5:4. Ziel der Testspiele soll es sein, nach der langen spielfreien Zeit, die Spieler wieder auf den Wettkampf vorzubereiten. Auch anhand dessen kann Uwe Krupp analysieren und beurteilen, was gut läuft und was besser gemacht werden muss. Die Mannschaft muss zudem zusammen finden und sich einspielen. Der erste Test gibt hier gute Anhaltspunkte. Der zweite Test gegen Iserlohn ist am 11. Dezember um 19 Uhr in Iserlohn.

 

Kleines Fazit zum Schluss:

 

Beklagen wollen wir uns alle nicht, es ist nicht zu ändern, wir müssen uns eben ein bisschen mehr anpassen und daran arbeiten, dass die Dinge funktionieren. Und damit Eishockey weiterhin stattfinden kann, arbeiten die Akteuere und die Clubs im Hintergrund auf Hochtouren. Es ist eben nicht einfach momentan, doch der Optimismus darf bei all den Hürden nicht vergehen. Es gibt ihn, den Hoffnungsschimmer am Horizont. Und bis dahin, bis die Welt wieder lauter werden kann, müssen wir die kleinen Dinge genießen. Eishockey als TV Übertragung ist für keinen 100% zufriedenstellend, nicht für die Zuschauer und nicht für die Spieler. Doch Eishockey läuft zumindest, wenn auch nur im Fernsehen, aber immerhin.

 

Gernot Trinke dazu: „Die Vorfreude ist jetzt schon spürbar. Es gibt Eishockey non-stop. Bis zum Jahreswechsel finden insgesamt 22 Liga-Spiele statt.“ (Quelle: www.haie.de)

 

 

 

Moritz Müller nach dem Training, Foto: Ingo Winkelmann

 

 

 

 


 

Kölner Haie eishockey-online.com Mehr Informationen über den Eishockey Club Kölner Haie wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

 

Weitere interessante Links:

www.eishockey-deutschland.info - Alle Weltmeisterschaften, Olympischen Spiele.

shop.eishockey-online.com - eishockey-online.com ist Vermarkter der Gameworn Eishockeytrikots des DEB.

 


 


 

Weitere DEL Eishockey News

 

 

Aktuelle Transfers

 

eishockey-online.com Shop

EOL SHOP 300x300 2018neu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

neue online Casinos logo 300x100

Gäste online

Aktuell sind 684 Gäste online

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.