DEB Prospect - Deutschland verliert auch das zweite Prospect-Game gegen die Schweiz

 

(DEB/Nationalmannschaft) (Roman Badertscher) Nachdem die Eidgenossen das gestrige Spiel in Herisau mit 4:2 für sich entscheiden konnten, nahm die DEB-Auswahl Revanche und hielt lange gut mit. Die Entscheidung fiel erst im Penaltyschiessen nachdem bereits je zwei Schützen trafen.

 

2020 02 06 prospect schweiz deutschland

(Foto: JustPictures.ch)

 


 

Die erste Chance gehörte den Schweizern nach einem Scheibenverlust der Deutschen in der eigenen Zone, Torhüter Daniel Fiessinger war zur Stelle. Die Schweiz kam weiter zu guten Chancen und war in der Anfangsphase spielfreudiger als das deutsche Team. Nach einiger Zeit fehlte beim Schuss von Leon Hüttl nur wenig, Gauthier Descloux konnte gerade noch parieren. Die Deutschen wurden aufsässiger, doch die Schweizer durfte man auch im Konter nicht unterschätzen.

 

Sven Leuenberger verzeichnete eine Top-Abschlusschance in der 12. Spielminute. Die erste Strafzeit traf den Schweizer Sven Jung und Andreas Eder konnte das Überzahlspiel mit einem platzierten Handgelenkschuss ausnutzen und Deutschland in Führung bringen. Danach gab es gleich die nächste Topchance für das DEB-Team. Die Puckhereingabe von Marco Sternheimer kullerte aber an der Torlinie vorbei. Ein weiteres Bully in der deutschen Zone konnte André Heim für sich entscheiden und auf Damien Riat auflegen, der mit einem Weitschuss den Ausgleich erzielen konnte.

 

Auch im Mitteldrittel waren die Eidgenossen die tonangebende Mannschaft. Nach guten Möglichkeiten in Führung zu gehen, konnte das deutsche Team das Spielgeschehen zwar ausgeglichener gestalten, kamen aber kaum gefährlich vor das gegnerische Gehäuse. Eine grosse Möglichkeit von Luca Fazzini vereitelte Fiessinger bei Spielhälfte mit seiner guten Stockabwehr.

 

Nach einem Aufbaufehler im DEB-Powerplay hätten die Eidgenossen beinahe profitieren können, doch Justin Sigrist konnte den Puck nicht kontrolliert ablenken. Das Team von Toni Söderholm wurde je länger je aufsässiger, doch das Quäntchen Glück im Abschluss fehlte. Als in der 37. Minute mit Johannes Huss ein erster Deutscher auf der Strafbank Platz nahm, verzog Gilian Kohler zweimal und scheiterte zudem zweimal am starkspielenden Fiessinger. Die Überzahl konne nicht ausgenutzt werden und so ging es mit dem gleichen Resultat in die zweite Pause.

 



 

Das deutsche Team setzte bereits zu Beginn des Schlussdrittels gute Akzente. Die beste Torchance vergab Tim Brunnhuber in der 45. Spielminute, als er die Scheibe neben das Tor lenkte. Als noch zehn Minuten auf der Matchuhr stand, hätte die DEB-Auswahl das Skore beinahe erhöhen können. Die Eidgenossen verteidigten mit allen Mitteln. In der 57. Minute hatte Deutschland viel Glück, als Gilian Kohler nur den Pfosten traf.

 

In der Overtime waren die Eidgenossen tonangebend. Bereits nach 27 Sekunden rettete erneut der Pfosten für das DEG-Team. Die Schweizer Nati war ständig im Scheibenbesitz und setzte das deutsche Team durchgehend unter Druck. Erst ein Time-out 65 Sekunden vor dem Ende brachte Deutschland eine Verschnaufpause.

 

Wenige Sekunden vor Schluss entwischte André Heim, der am Schoner von Fiessinger scheiterte. Im Penaltyschiessen erzielte, nachdem je zwei Schützen getroffen haben, Luca Fazzini das entscheidende Tor für die Schweiz mit einem sehenswerten Dribbling.

 

 

Spielstatistiken
KEB Kleinholz, Olten, 07.02.2020
Schweiz - Deutschland 2:1 n.P. (1:1|0:0|0:0|0:0|1:0)

Tore:
0:1|16.|Andreas Eder (Ugbekile) PP
1:1|19.|Damien Riat (Heim)
2:1|65.|Luca Fazzini SO

 

Penaltyschiessen: Brunnhuber -, Nussbaumer -, Eder 0:1, Riat -, Kammerer -, Hischier 1:1, Dumont -, Egli 2:1, Wohlgemuth 2:2, Fazzini 3:2.

 

Zuschauer: 3512

 

Schüsse aufs Tor: 33:24 (13:5|11:8|6:11|3:0)

 

Schweiz: Descloux (Ersatz: van Pottelberghe); Le Coultre, Glauser (C); Jung, Egli; Stadler, Karrer (A); Geisser, Burren; Hischier, Diem, Fazzini; Miranda, Heim, Riat (A); Kohler, Nussbaumer, Simic; Zehnder, Sigrist, Leuenberger.

 

Headcoach: Patrick Fischer

 

Deutschland: Fiessinger (Ersatz: Pantkowski); Ugbekile, Fohrler (A); Rogl, Wissmann; Buschmann, Huss; Hüttl; Kammerer (A), Eder (C), Dumont; Niederberger, Brunnhuber, Wohlgemuth; Mayenschein, Daubner, Sternheimer; Soramies, Jahnke, Streu.

 

Headcoach: Toni Söderholm

 

Bemerkungen: 57. Pfostenschuss Gilian Kohler. 61. Pfostenschuss Luca Hischier. 64. Time-out Deutschland.

 

Beste Spieler: Daniel Fiessinger (Deutschland), Andrea Glauser (Schweiz).

 


 


 

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