DEL - Straubing Tigers siegen gegen Schwenningen mit 5:1 - Neuer Punkterekord - Schönberger verlängert

 

(DEL/Straubing) (MA) Die Tigers hatten heute mehrfach Grund zum Feiern. Vor dem Spiel wurde Kapitän Sandro Schönberger für sein 500. Spiel im Dress der Tigers geehrt. Auf der Videowall gab er anschließend seine Vertragsverlängerung bekannt. Der ungefährdete 5:1 Sieg bedeutet für die Straubinger eine neue Bestmarke. Die bisherigen 81 Punkte in der regulären Spielzeit aus der letzten Saison, wurden mit dem heutigen Sieg übertroffen. Mit nun 84 Punkten steht man auf einen gesicherten dritten Platz in der DEL und hat sich definitiv für die Playoffs qualifiziert.

 

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(Foto: Tina Kurz) Kapitän Schönberger bei seinem 500. Spiel für die Straubing Tigers

 


 

Die erste Abschnitt gehörte komplett den Tigers. Schwenningen kam zu wenigen nennenswerten Chancen. Die beste davon hatte Blunden (5.) als er allein im Slot vor Zatkoff auftauchte. Ansonsten scheiterten die Wild Wings im Spielaufbau, weil die Tigers geschickt im Forechecking waren. Ein teilweise schwaches Passpiel, brachte immer wieder Möglichkeiten für die Gastgeber. Ein Doppelschlag führte zur 2:0 Führung. Sena Acolatse (6.) wurde wunderbar freigespielt und sein Schuss traf mitten ins Schwarze. Der Stadionsprecher hatte noch nicht mal alle beteiliten Spieler verkündet, da klingelte es schon wieder im Kasten von Strahlmeier. Kael Mouillierat tankte sich von der linken Seite durch und traf nur 15 Sekuden später zum 2:0 für die Hausherren.

 


 


 

 

Coach Sundblad nahm sofort eine Auszeit, um den Druck auf seine Mannschaft etwas zu reduzieren, was nur halbwegs klappte. Daschner (12.) hätte einen Konter der Tigers verwerten können und bei der Einzelaktion von Turnbull (16.) rettete für den Tabellenletzten der Pfosten. Filin verpasste im Anschluss eine Hereingabe von Heard. Mit diesem Spielstand wechselten die Teams zum ersten Mal die Seiten. Im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer das gleiche Spiel. Die Tigers kontrollierten und machten weiterhin Druck, den Wild Wings fehlte die nötige Durchschlagskraft und ab und an das nötige Scheibenglück. Bezeichnend dafür ist, als Caron durchstartete und mustergültig bedient wurde. Doch der Angreifer konnte den Puck nicht kontrollieren und schon war wieder eine Chance leichtfertig vergeben. Die dickste Möglichkeit der Gäste vereitelte Zatkoff.


Er musste sich ganz schön strecken, als Cannone in Überzahl einschussbereit am langen Pfosten stand. Ansonsten agierten die Tigers in der Zone der Gäste. Filin und Mulock (26.) vergaben aber vor Strahlmeier, genauso wie Williams (27.) der allein vor dem Tor auftauchte. Doch der Druck wurde größer und die Straubinger kamen zu ihren dritten Treffer. Wieder war es Sena Acolatse (28.) dessen erster Schuss noch geblockt wurde, der zweite jedoch sein Ziel genau in den Winkel fand. Mitch Heard hätte noch vor der Pause erhöhen können, wurde aber beim Schuss in letzter Sekunde noch entscheidend gestört. Die Tigers gaben auch im letzten Spielabschnitt nichts von ihrer Spielkontrolle ab. Wieder hatten sie ein Übergewicht an Puckbesitz geschaffen, welches ihnen erneut Möglichkeiten bot.


Eine weitere Überzahlsituation brachte den vierten Treffer für die Tigers. Zwar waren die Gäste in genau dem Moment wieder komplett, als Nationalspieler Tim Brunnhuber (45.) zum 4:0 traf, der Angriff resultierte allerdings aus der numerischen Überlegenheit heraus. Die spektakuläre Vorarbeit kam vom Kapitän Schönberger höchstpersönlich, als er den Puck im Fallen noch vor das Tor brachte. Jeff Zatkoff musste zwar nur wenig eingreifen, war aber bei der besten Chance der Schwenninger zur Stelle. Pfaffengut (46.) hätte da eigentlich für den Ehrentreffer sorgen müssen. Die Niederbayern erhöhten auf 5:0 durch Benedikt Schopper (50.). Die Vorarbeit kam von Turnbull und Schoppers Schuss von der blauen Linie fand sein Ziel hinter Strahlmeier. Als absoluter Partycrasher entpuppte sich Jordan Caron (59.) als er durch sein Tor in Unterzahl, Zatkoff's Shutout zunichte machte. Dies tat der Freude über ein Sechs-Punkte-Wochenende aber keinen Abschwung.



Alle Spieler genießen jetzt erst einmal die nächsten Freien Tage, während der Länderspielpause. Nur Tim Brunnhuber darf weiter ran. Er wurde für die Länderspiele gegen die Schweiz nominiert. Der Rest des Teams wird sich heute Nacht sicherlich einer anderen Sportart widmen. Bekanntlich steht der Superbowl vor der Tür. Jeff Zatkoff setzt dabei ganz klar auf die Kansas City Chiefs.


Straubing Tigers – Schwenninger Wild Wings: 5:1 (2:0|1:0|2:1)

Tore:
1:0 | 06. | Acolatse (Brandt, Ziegler)
2:0 | 06. | Mouillierat (Eriksson, Connolly)
3:0 | 28. | Acolatse (Connolly)
5:0 | 45. | Brunnhuber (Schönberger)
5:0 | 50. | Schopper (Turnbull)
5:1 | 59. | Caron (Brückner, Carey) SH 1

Strafen: Straubing 4 – Schwenningen 10 + 10 für Bassen


Zuschauer:
4.577

Schiedsrichter:

HSR #21 Becker / #5 Schrader
LSR #68 Klima / #97 Wölzmüller

Aufstellung:
Straubing Tigers:
Zatkoff (Vogl) – Eriksson, Acolatse; Brandt, Kohl; Schopper, Daschner; Gläßl – Laganiere, Balisy, Turnbull; Schönberger, Brunnhuber, Ziegler; Mouillierat, Connolly, Williams; Filin, Heard, Mulock

Schwenninger Wild Wings:
Strahlmeier (Sharipov) – Fraser, Sonnenburg; Robak, Fischer; Yeo, Brückner – Weiß, Carey, Poukkula; Caron, Cannone, Blunden; Bassen, Schiemenz, Pfaffengut; Kurth, Hadraschek, Sacher

 


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