DEL – Die Kölner Haie verlieren erneut gegen die Thomas Sabo Ice Tigers mit 2:3 und verpflichten neuen Stürmer

 

(DEL/Köln) (ST)  In dieser Woche spielten die Kölner Haie gleich zweimal hintereinander gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg. Und am kommenden Dienstag folgt das dritte Aufeinandertreffen in Köln beider Mannschaften. Nach der enttäuschenden Niederlage der Haie von 3:6 am Sonntag in Nürnberg, wollte die Mannschaft von Mike Stewart an diesem Donnerstag zu Hause ein erfolgreiches Ergebnis abliefern. Dieses Ziel wurde nicht erreicht. Der KEC verlor mit 2:3 vor 10.128 Zuschauern in der LANXESS arena. 

 

Foto: Ingo Winkelmann

 


 

 

An diesem vergangenen Donnerstagabend versuchten die Kölner Haie aus der Talfahrt wieder herauszufinden und die Niederlagenserie endlich zu beenden. Seit dem letzten Sieg gegen die Wolfburger Grizzlies von 4:1 siegten die Haie nicht mehr, das liegt nun schon fast genau einen Monat zurück, es war am 26. Dezember vergangenen Jahres. Mit der Niederlage am Donnerstag sind es nun gesamt neun Biederlagen und damit Negativrekord. 

 

Zwei große Baustellen bestehen, und diese auch schon seit Beginn der Saison: die Special Teams und der Torabschluss. In den letzten Spielen wurde es wieder einmal sehr deutlich, die Haie spielten kein gutes Powerplay und haben nicht zu Unrecht das in der Liga schlechteste Überzahl-Team. Am Sonntag erhielt der KEC einige Überzahlmöglichkeiten, doch keine führte zu einem Tor. Im Gegenteil, die Ice Tigers konnten sogar in Unterzahl ein Tor schießen und damit erneut die Partie an sich reißen. In der Offensive bleiben die Stürmer weiterhin hinter ihren Möglichkeiten. Das Leistungspotential wurde nicht ausgeschöpft. Tore blieben Mangelware und vor dem gegnerischen Tor spielten die Kölner weiterhin zu kompliziert. 

 

 

Mit dem neunten Tabellenplatz und der zuletzt sehr schwachen Leistung kann der KEC nicht zufrieden sein. Im Dezember noch war die Top vier der Tabelle möglich, nun aber scheint dies in weite Ferne gerückt zu sein. Wie lange sie noch diesen Pre-Playoff-Platz beanspruchen können, bleibt offen. Doch jede weitere Niederlage gefährdet die Platzierung und kann das vorzeitige Aus schon nach der Hauptrunde bedeuten. Denn es sind nicht mehr viele Partien zu bestreiten und jeder Punkt wird am Ende wichtig sein. Daher ist es notwendig, dass Mike Stewart Lösungen findet, und diese sollten schnell gefunden werden, zumal die Tabelle eng ist und die unmittelbaren Konkurrenten dicht folgen.

 

„Wir werden unsere Schlüsse aus dem Spiel in Nürnberg ziehen und am Donnerstag in eigener Halle wieder alles reinwerfen", so der Headcoach. (Quelle: www.haie.de

 

Das erste Drittel begann still, sehr still, zu still. Die stimmungsmachende Nordkurve protestierte gegen die Bullyzeiten an einem Donnerstag zugunsten der Fernseh-Übertragung. So hörte man pure Spiel. Mike Stewart hatte zuvor das System geändert, der Fokus lag mehr auf der Defensive, die in diesem ersten Drittel es auch schaffte, souverän zu verteidigen. Zach Sill konnte in der 4. Minute den ersten Treffer erzielen und die Haie in Führung bringen. Er konnte irgendwie von der Position hinter dem Tor den Puck über die Linie an Niklas Treutle vorbei stochern. Strafzeiten gab es in diesem Abschnitt keine. So endete es dann auch mit 1:0 für Köln.

 



 

Im Mittelabschnitt wurde es auch wieder lauter in der Arena. Und es gab die ersten Strafzeiten. In der 38. Minute dann fiel der Ausgleich. James O’Brien konnte Gustaf Wesslau überwinden und einnetzen. Es endete 1:1.

 

Das Schlussdrittel wurde bitter für die Kölner. Ein Doppelschlag der Nürnberger brachte sie etwas aus dem Konzept. Chad Bassen war es in der 43. Minute, der punktete, und in der 59. Minute war es Chris Brown, der ins leere Tor traf. Acht Sekunden vor Schluss traf Jason bast zwar noch einmal zum 2:3, doch das genügte nicht. Es endete mit einer Niederlage.

 

„Wir geraten im Schlussdrittel durch ein glückliches Tor von Nürnberg in Rückstand, aber die Mannschaft hat nicht aufgegeben. Auch nach dem 1:3 haben wir nicht aufgegeben und 8 Sekunden vor Ende den Anschluss erzielt. Wir hatten Top-Chancen und Nürnberg leider einen Top-Torwart“, so Stewart nach der Partie.(Quelle: www.haie.de)

 

Insgesamt war es eine am Ende doch ernüchternde Partie, deren aus Haie Sicht frustrierender Ausgang zuvor nicht vorherbestimmt werden konnte. Und wieder einmal war es die mangelnde Chancenverwertung, die den Kölnern am Ende den Sieg kostete. Zudem ließ die im ersten Drittel noch solide stehende defensive im Verlauf des Spiels nach. So bekam Nürnberg den nötigen Raum und die notwendigen Möglichkeiten. Der Anschlusstreffer kam dann schließlich zu spät. Es sind glücklose Zeiten für die Kölner Haie, aus dem Tief können nur sie sich wieder herausholen. Die Frage nach dem „wie?“ können nur Mike Stewart und sie selbst beantworten. Doch es muss schnell eine Antwort her, denn die nächsten Spiele werde auch nicht einfach.

 

Der KEC hat nun auf das Formtief in der Offensive reagiert und einen neuen Stürmer verpflichtet. Justin Fontaine spielte zuvor für Kunlun Red Star in der KHL. Die Haie erhoffen sich von Fontaine neue Impulse, einen starken Schuss und einen Stürmer, der Tore schießt. Mark Mahin begründete die Entscheidung folgendermaßen: „Justin ist ein sehr erfahrener Stürmer, von dem wir uns positive Impulse für unsere Mannschaft sowie zusätzliche Torgefahr erwarten“. (Quelle: www.haie.de). Der Rechtsschütze wird die Rückennummer 41 tragen.

 

Am Sonntag geht es auch schon weiter im Spielplan und die Kölner reisen nach Mannheim. Am Dienstag folgt dann schließlich das Nachholspiel, erneut gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg, um 19.30 Uhr geht es los. 

 


 

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