DEL - Das dritte rheinische Derby der Saison gewinnen die Düsseldorfer EG knapp mit 1:2

 

(DEL/Köln) (ST) Das erste Spiel des neuen Jahres 2020 an diesem Freitag war für den KEC ein Besonderes: die Mutter aller Derbys. Die Düsseldorfer EG war zu Gast in der ausverkauften LANXESS arena, insgesamt waren es 18.600 Zuschauer. Die Partie gewann schlussendlich die Düsseldorfer EG mit 1:2.

 

 

 

Foto: Ingo Winkelmann


 

 

Bei den Kölner Haien sieht es zur Zeit gar nicht so schlecht aus. Auch wenn einige der letzten Spiele auf die Niederlagenseite geschrieben werden müssen, gab es auch Siege. Zudem ist eine gute Entwicklung innerhalb der Mannschaft zu sehen, das von Cheftrainer Mike Stewart gespielte System setzte sich immer mehr fest. Der Prozess ist zwar nicht abgeschlossen, aber auf einem guten Weg. Die Platzierung in der DEL Tabelle ist noch nicht überragend, doch der Weg scheint weiter nach oben zu führen. Die Haie befanden sich vor dem Derbyklassiker auf Platz 7 mit nur einem Punkt hinter Ingolstadt auf Platz 6. Und da die Tabelle wieder durchaus eng ist und noch einige Spiele zu bestreiten sind, ist in dieser Frage noch alles offen.

 

Der Dezember der DEG verlief weder sehr gut noch sehr schlecht, eher durchwachsen. Siege wechselten sich mit Niederlagen ab. Vor dem Jahreswechsel gewannen die Düsseldorfer aber souverän 5:2 gegen Wolfsburg. Sowohl dieser Sieg als auch der Wille das Derby zu gewinnen, werden sicherlich Düsseldorfs Motivation sein.

 

Es ist nicht das erste Derby der Saison. Die ersten beiden Aufeinandertreffen beider rheinischer Kontrahenten gingen jeweils mit Siegen von 4:1 für Köln zu Ende. Dazu sagte Stewart vor der Partie: „Die beiden Siege mussten wir uns hart erarbeiten. Wir wissen, dass wir alles reinlegen müssen, um auch das dritte Spiel gegen die DEG zu gewinnen. Wir wollen diesen Dreier unbedingt, denn im mittleren Drittel der Tabelle geht es derzeit richtig eng zu.“ (Quelle: www.haie.de)

 

Derbys sind anders, es sind keine gewöhnlichen Eishockeyduelle, so viel konnte ein jeder bereits aus der Vergangenheit lernen. Daher wurde auch an diesem Freitag ein spannendes, brisantes, derbywürdiges und emotionales Spiel erwartet. Ein zusätzlicher spannungebereitender Faktor ist, dass beide Teams in der Tabelle direkte Konkurrenten sind, der KEC wie oben erwähnt auf Platz 7 und die DEG auf dem 8. Rang. Beide Mannschaften trennen nur zwei Punkte.

 

„Dieses Spiel hat eine ganz besondere Bedeutung. Als Trainer ist es daher meine Aufgabe, bei den Jungs eher ein bisschen auf die Bremse zu treten. Motivieren musst du beim Derby niemanden!“, erklärte Stewart zuvor. (Quelle: www.haie.de)

 

 



 

Der Düsseldorfer EG fehlten einige Spieler verletzungsbedient, dem KEC hingegen nur Taylor Aronson, der aufgrund eines Checks gegen den Nacken- und Kopfbereich in der Partie gegen Mannheim für ein Spiel gesperrt wurde.

 

Im ersten Drittel startete Köln direkt mit Druck zum Tor. Die Haie setzten sich immer wieder im Angriffsdrittel fest und versuchten den Puck ins Tor zu befördern, doch die Schüsse waren nicht zielgenau und effizient genug. Zwei Powerplays der Düsseldorfer, Lucas Dumont musste wegen Spielverzögerung und Dominik Tiffels wegen Beinstellens auf die Bank, überstanden die Haie ohne Tor. In beiden Situationen störte der KEC den Aufbau der DEG so sehr, dass diese sich gar nicht richtig im Angriffsdrittel festsetzen konnte. In der 14. Minute fiel dann doch der Führungstreffer für die Gäste, Bernhard Ebner konnte an Gustaf Wesslau vorbei ins Tor abfälschen. Das Tor ermutigte Düsseldorf und sie versuchten offensiver zu agieren. Es blieb jedoch bei einem 0:1 für Düsseldorf nach 20 Minuten.

 

Der Mittelabschnitt begann weiterhin schnell. Köln übte Druck aus und setzte viel daran den Anschluss zu erzielen, doch der Puck wollte nicht ins Tor. Eine Unterzahlsituation, Ben Hanowski musste wegen hohen Stocks zwei Minuten verbüßen, überstand der KEC. Die Haie drückten, bleiben aber zu ungefährlich und Mathias Niederberger im Tor zu souverän. So vergingen auch zwei Powerplays ungenutzt und blieben ohne den Ausgleich. Am Ende stand weiter ein 0:1 auf der Tafel.

 

Das letzte Drittel begann mit 23 Sekunden Powerplay für Köln, aber auch hier fiel kein Tor. Die Haie arbeiteten, schließlich in der 49. Minute wurde dies belohnt. Alexander Oblinger konnte zum 1:1 ausgleichen. Den Rest des Drittels drückte Köln weiter, doch konnte nicht erhöhen. Es fehlte weiterhin an Effektivität. In der 58. Minute bestrafte ein Fehler Wesslaus Köln mit dem 1:2 für Düsseldorf. Maximilian Kammerer konnte Richtung Tor schießen und Wesslau schob sich den Puck selbst über die Linie. Nun versuchte der KEC in den letzten zwei verbliebenen Minuten noch einmal alles auf eine Karte zu setzen, doch diese Mühe war vergeblich. Es endete nach 60 Minuten 1:2 für die Gäste aus Düsseldorf.

 

Insgesamt war es wie erwartet ein hartumkämpftes Duell. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Über lange Strecken war die Kölner Mannschaft das tonangebendere Team. Doch in den zwei entscheidenden Momenten waren die Düsseldorfer effektiver. Die Schüsse auf das Tor von Mathias Niederberger durch die Haie waren nicht zielführend. Die Defensive der DEG und auch Niederberger waren an diesem Spieltag in sehr guter Form und konnten so die Partie für sich entscheiden. Alles in allem spielte Köln nicht einfach genug, es war zu viel hin und her passen. Die Defensive war heute gut, doch in den zwei wichtigen Momenten konnte Düsseldorf sie dennoch überwinden. Es waren die Kleinigkeiten, die Köln die Steine in den Weg legten.


Und am Montag geht auch gleich mit einem Derby weiter, dem kleinen rheinischen Derby. Die Krefeld Pinguine werden in der LANXESS arena um 19.30 Uhr erwartet.

 

 

 


 

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